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Monat: September 2007

Erich Honecker ist homosexuell, eieiei

Ich habe ja ernsthafte Hemmungen, immer diesen Quark zu bloggen, der eigentlich nur ganz entfernt mit Fußball zu tun hat. Da aber sicher ca. 73% meiner Leser aus Westdeutschland stammen und nicht wissen, wie es früher in der DödöÄr zuging, muss ich an dieser Stelle auch mal ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten. Dünamö Drösdön war gar nicht schon immer so Scheiße, wie es heutzutage erscheint. Erst kürzlich habe ich auf den Spielbericht der Partie Dünamö Drösdön gegen Bayern Munich verwiesen, heute muss ein kleiner Ausschnitt aus dem DödöÄr-Fernsehen reichen, um das Ossibild der hier mitlesenden Wessis zu korrigieren.

Hier also das Lehrvideo. Den Test im Fach Staatsbürgerkunde legen wir dann morgen ab. Also, schön fleißig sein.

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Regeländerung

Genau das ist letztens schon mal passiert im Live-Ticker des Kickers. Werden wir auf den Arm genommen, sind die Regeln tatsächlich geändert worden, soll das eine geheime Botschaft sein, dass der Weltuntergang vor der Tür steht oder spielt der Fuzzy am Live-Ticker jetzt den Obersten Gerichtshof?

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Ich möchte bitte mehr Informationen dazu, wie jemand in einem Fußballspiel ein Tor mit irgendeinem Teil seines Arms erzielen kann. Und auch, wieso diese Option überhaupt im Live-Ticker zur Auswahl steht.

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Alibi

Mal sehen, welche Dinge uns da einfallen. Zum Beispiel die Zusatzprüfung zur Führerscheinprüfung, die sich mit dem „umweltschonenden Fahren“ beschäftigt. Kann man da wirklich durchfallen? Denke nein. Zusätzlich zu Integrationskursen gibt es Tests zum politischen System der Bundesrepublik. Kann man da durchfallen? Schon, aber es hat – fast – keine Konsequenzen. Ach, und natürlich die Ausbildung zum Fußballlehrer in der Sporthochschule Köln. Selbst Mario Basler und Thomas Häßler haben sie bestanden.

Noch Fragen, ob das, was da gelehrt wird, auch ernsthaft abgeprüft wird?

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Правда

Da die Kommentatoren beim Frauenfußball den meisten eher unbekannt sind, habe ich hier mal ein Bild des Kommentators vom heutigen Spiel gegen Nordkorea verlinkt.

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Epoche Internet oder Vom brennenden Ehrgeiz der Erwachsenen

Mancher möchte in Bayern die Tabellen für die F-Jugend [Link leider tot] abschaffen, da so der Leistungsgedanke weniger wichtig wird und Trainer eine größere Motivation hätten, auch mal nicht so starke Spieler aufzustellen oder einzuwechseln. Eigentlich mache man die Tabellen eh nur für die Trainer und die Eltern, wird dort argumentiert.

Und siehe da: Die Trainer legen sofort ihr Veto gegen die Abschaffung der Tabellen ein. Sofern ich mich erinnere, wusste ich als F-Jugendlicher nicht mal, dass es eine Tabelle mit meiner eigenen Mannschaft drin gibt und habe trotzdem Spaß am Spiel gehabt, sonst wäre ich ja nicht weiter — freiwillig — dorthin gegangen.

In der E-Jugend war mir dann schon klar, dass es eine Tabelle gab, zu Gesicht habe ich sie aber nie bekommen. Alle Jubel-Spieltage mal druckte der Lokalteil der Zeitung auch die Tabellen der E-Jugend, so lange war man im Unklaren, wie denn die anderen gespielt hätten. Und was nützt es, den eigenen Punktestand zu kennen, aber nicht zu wissen, wie viele Punkte die anderen Teams erreicht haben?

In der F-Jugend keine Tabelle zu haben, das würde tatsächlich nur für die Erwachsenen einen Unterschied machen. Einem F-ling reicht es doch, das jeweils anstehende Spiel zu gewinnen. Das folgende Wochenende ist ohnehin noch Jahre vollgestopft mit neuen Erfahrungen entfernt.

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Neulich beim Herrenausstatter

Der Herrenausstatter war zwar die Auslage eines Berufsfachkleidungsgeschäfts, dass man aber immer und überall an das verlorene Halbfinale erinnert werden muss, ist nicht schön.

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Haare schön, aber darunter sieht’s mau aus

Wenn mir irgendwann mal nichts mehr einfallen sollte, veröffentliche ich alte Panini-Sticker von Fußballprofis mit lustigen Frisuren. Das hat’s noch nirgendwo gegeben.

Alternativ vielleicht eine Sprüchebox zum Durchklicken mit so überraschenden Fünden wie dass man jetzt den Sand nicht in den Kopf stecken dürfe oder dass das alles hochsterilisiert wird.

Später noch ein lustiges Video mit Frank Mills Pfostentreffer und anderen Pannen.

Danach erfinde ich den Buchdruck.

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Das ewige 7:3

Auf den Kicker zu verlinken heißt normalerweise, Eulen nach Athen zu tragen. Da wir — Gott sei’s geklagt — in Deutschland keine Alternative haben, gehe ich davon aus, dass die meisten meiner Leser ohnehin mehr oder weniger alles lesen, was dort geschrieben wird. Allerdings soll es auch noch Arbeitszeit geben und auch Leser, die nicht ganz so fußballwild wie meinereins sind.

Für jene hier also der Hinweis, dass der Kicker die Wahl zum Europapokalspiel der Europapokalspiele veranstaltet und dabei auch die Originalartikel aus jenen Zeiten als pdf verfügbar macht. Dass das obligatorische 7:3 von Bayer Uerdingen gegen Dynamo Dresden die Wahl gewinnt, steht nur deshalb in Frage, weil es eventuell genug Bayernhasser gibt, die für das Barcelona unter den Armageddons stimmen könnten.

Ich empfehle den Bericht von Bremens 5:0 gegen Dynamo Berlin, jenen vom 3:3 der Bayern in Dresden (das erste deutsch-deutsche Duell überhaupt) und wegen dieses Beitrags von mir das 5:4 Bayer Leverkusens gegen PSV Eindhoven, der junge Ronaldo wird in den höchsten Tönen gelobt.

Aber im Grunde sind alle lesens- und eben auch sehenswert, wegen der Bilder aus jener Zeit, aber auch wegen der anderen Sprache und der viel ausführlicheren Berichterstattung als heute: 30 Schmankerl für Amateure.

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Mourinho ist frei

Jetzt dürfen sich alle Trainer von Klubs in der Champions League noch sicherer auf ihren Schleudersitzen fühlen. Nein, Ottmar Hitzfeld nicht. Der spielt bekanntlich Verlierer-Cup.

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Peng Peng Puff Klatsch Zapp Padautsch

Die Inhalte der „Alliteration der Woche“ warten immer länger auf ihre Nachfolger, weil sich die Herren Kicker & Co. in letzter Zeit doch auffällig zurückhalten. FOTO les ich nicht, das kommt mir normalerweise auch nicht auf den Bildschirm. Eigentlich würde ich dadurch ein bisschen was verpassen, doch das ist jetzt vorbei: Wortspielfolter (hier mit der Kategorie Fußball verlinkt) protokolliert alle Todsünden der Sprachakrobaten. Beispiele:

„Macht Doll einen WeidenFEHLER?“, „Das ist unsere Wemblburg“ oder „Bayern ribérysig“ laden zum Besuch ein.

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Unbekanntes aus … dem Hause Votava

Ich bereite mir schon länger selbst das vielleicht seltsam anmutende Vergnügen, die (Profi-)Spiele eines Spielers in verschiedenen Ligen zusammenzurechnen. Das hat den Zweck, herauszufinden, wer denn möglicherweise mehr Spiele als unser alter Rekordspieler Karl-Heinz Körbel (602 Einsätze) hätte haben können, wenn er nicht dummerweise mal ein Jahr zweite Liga oder ein, zwei Jahre in Frankreich gespielt hätte. Bislang blieb ich ohne Fund, nun aber steigt weißer Rauch auf.

Da ich nicht systematisch danach suchte, sondern immer nur, wenn mir ein Spieler gerade (in Form seiner Einsatzzahlen) über den Weg lief, musste es auch bis zum heutigen Tage dauern, dabei ist die Antwort angesichts des methusalem’schen Alters, in dem er noch spielte, fast zu offensichtlich:

Mirko Votava.

Und wer ist Schuld, dass er doch nicht der Rekordspieler ist? Borussia Dortmund, mit ihren blöden zwei Jahren Zweitliga zu Beginn Votavas Karriere.

546 Spiele 1. Bundesliga
83 Spiele 2. Bundesliga
.

Machte unter dem Strich 629 Einsätze und das wären dann 27 mehr als der Wert Körbels.

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Evonik?

Da hat aber jemand was verwechselt. Abramczik hieß der Mann, Abramczik.

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Bremen, das neue Bayern

Zur Abwechslung spielt in dieser Saison mal Werder Bremen gegen Real Madrid. Sonst sind es Jahr für Jahr die Bayern, die uns dann in einem „ewigen Klassiker“ von den gerade übertragenden Sendern präsentiert werden. Man muss daran erinnern, dass vor dem Jahre 2000 Bayern und Real Madrid im Europapokal der Landesmeister nur drei Mal aufeinandertrafen. Und dass Deutschland erst 2002 bei einer WM auf Brasilien traf, obwohl doch beide Teams diejenigen mit den meisten Spielen bei einer WM sind.

Es wird nicht langweiliger, wenn Bayern mal nicht gegen Brasilien und Deutschland nicht gegen Real Madrid spielt. Das wiederum ist aber nur für jene zu verstehen, die sich intensiv mit Fußball beschäftigen. Also nicht für die UEFA.

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