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Monat: März 2008

VdV, wir haben ein Problem!

Wenn sich mehrere Leute zusammentun und das Gleiche, Üble über einen Dritten behaupten, wenn dahinter dann Systematik zu stecken beginnt, ohne dass es Beweise oder auch nur einen Anlass gäbe, und wenn derjenige an seinem Arbeitsplatz die Folgen dieses Rufmords und der Verleumdungen ausbaden muss, wie nennt man das dann? Genau, Mobbing.

Hoffentlich ist Maik Franz VdV-Mitglied. Die wird schon was für ihn tun können. Ein von ihr beauftragter Mediator z. B. könnte mit allen Beteiligten von sagen wir Montag bis Mittwoch (am Wochenende ist ja Spiel) in einer verlassenen Skifahrerhütte im Schwarzwald ein Seminar abhalten, bei dem mit professionellen Methoden, induzierten gruppendynamischen Prozessen und zur Not auch einfach mit Gehirnwäsche á la modernen Verhörmethoden die Dinge wieder gerade gerückt werden. So können alle frisch gewaschen ihrer Arbeit nachgehen und Maik Franz treffen wir nach dem Spiel dann bei den Jungs vom Sanitätsdienst, wie er nachfragt, ob er noch helfen könne.

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Anderswohin tragen

Warum die Beiträge, die man letztens gedacht hat, auch noch selber schreiben, wenn andere das für einen erledigen?

So wie gestern, heute und am Tag davor fred es tut. Vermaledeite Kleinschreibung im Zwischennetz, aber wo er Recht hat, hat er Recht: sich das Leder angeln [Link leider tot]. Ein Scherzbold fragt in den Kommentaren, wo dabei der Witz sein soll. Gib’s auf, Junge, Du wirst ihn nicht finden. So nicht.

1 Kommentar

? — !

Warum sollte ich mir die elendig langen Pausen zwischen den Spielberichten, die verquast-gekünstelten Ansagen ohne inhaltlichen Belang, die meine ästhetischen und intellektuellen Ansprüche oft unterschreitende marktschreierische, selten unterhaltsame Werbung und die nur notdürftig als Gewinnspiel verpackte weitere Werbung antun, wenn ich das Eigentliche, die Spielberichte, in seiner reinen Form, fertig zum Genießen ohne störendes Beiwerk, nur ein paar Minuten später bei youtube und seinen Klonen finde?

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Werder Bremen — Albanien von 1983 1:0

In einer einzigseitigen Partie gegen das Albanien des Jahres 19831 gewann Werder Bremen heute zwar mit 1:0, verpasste aber nach der Niederlage mit Null zu minus Zwei aus dem Hinspiel die Qualifikation für die Europameisterschaft. Schade. Vielleicht klappt’s ja für Südafrika.

Kleiner Tipp zur Nacht: Eckballvarianten üben.

Wieso das Albanien von 1983 mit einer solchen Leistung nun in der Runde der Letzten ist, bleibt für den neutralen Beobachter unklar und wirkt auch ein wenig unfair, wie man es häufig vom Fußballsport hört. Der Mensch aber strebt nach Fairness im Umgang miteinander.

1 Zur Erinnerung und für die Jüngeren unter jenen: Das albanische Modell lässt sich gut in dieser mathematisch glasklar ausbaldowerten Zahlenreihe abbilden: 9-1-0.

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Der Mann mit der Bürste hört auf

Natürlich sei man sich bewusst, dass man nicht für jeden ehemaligen Nationalspieler, der seine Karriere beendet, eine Ausnahme machen könne. In diesem Falle jedoch lägen die Argumente auf der Hand: All jenen, die wirklich schlecht Fußball spielen können, sei er ein leuchtendes Vorbild gewesen, dass man es auch mit wenig Technik und wenig Körperkraft bis in die Nationalmannschaft schaffen könne. Und, Hand aufs Herz, die meisten, die hierzulande Fußball spielen, haben doch wirklich eine miserable Technik und laufen nur in so komischen Trikots einem Ball hinterher, weil man sich da im Gegensatz zu Tennis oder Volleyball nicht so oft blamieren muss, weil man überhaupt kein Ballgefühl besitzt.

Unvergessen seien auch seine Verdienste um den Finaleinzug bei der WM 2002: Hätte er sich nicht rechtzeitig eine Gelb-Rote Karte genommen und das Spielfeld verlassen, hätte man womöglich gar nicht mit 2:0 gegen Kamerun gewonnen und wäre schon in der Vorrunde ausgeschieden.

(Absolut klickenswerte Impression von Carsten Ramelow bei seiner Tätigkeit.)

Was ihn außerdem noch für ein Abschiedsspiel qualifiziert: Er nahm ganz im Stile Robbie Williams eine CD mit dem Titel „Sing When You‘re Winning“ auf, welche alleine schon dafür sorgen würde, dass das Stadion bei einem solchen Spiel voll seie. Und mit seiner frühen Entscheidung, Berlin zu verlassen, habe er zudem politisches und soziales Geschick bewiesen und all jenen Leverkusenern, die weiterhin unter grauem Himmel neben dem Bayerkreuz vegetieren, bewiesen, dass ihre Stadt vielleicht doch lebenswert ist. Zumindest wenn das Gehalt stimmt.

Mit den Worten „Intimhygiene ist für mich kein Tabu-Thema.“ beschließt der Mann mit der Binde seine Karriere und will sich nun voll auf seinen Job als Dusch-WC-Botschafter konzentrieren.

Zum Thema heißt es weiterhin, es werde auch in Zukunft keine Ausnahmen bei den Abschiedsspielen geben, nur vielleicht, und wenn, dann eben als Ausnahme. Mögliche Kandidaten für weitere Ausnahmen nach unserem Blondschopf mit der Stahlschiene in der Wirbelsäule nannte der DFB-Präsident auch schon: Zoltan Sebescen und Günter Herrmann.

Inspiriert vom Indirekten Freistoß.

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Anderlecht kommt vor der Fall

Wer hat eigentlich diese Bayern in den UEFA-Cup gelassen? Die versauen uns noch die komplette Fünf-Jahres-Wertung mit ihrem Schlendrian, der in alle Ritzen des nicht ganz zementierten Gefüges des heutigen Tages Einzug hielt. Danke, Ottmar. Da arbeitet er schon langsam daran, Schweizer Teams im Europapokal nach oben zu bringen.

Schade eigentlich, dass das Hinspiel nicht nur 0:2 oder ähnlich knapp ausging. Richtig zittern bereitet doch wesentlich mehr Vergnügen als nur eingebildetes Zittern. Geisterbahn, Zutritt ab 6 Jahre.

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Wer wird deutscher Meister?

Komischerweise hat man gemeinhin beim Lesen der Überschrift, ganz gleich von welchem Verein man Fan ist, automatisch die Antwort:

„Nur der HSV!“

im Ohr. Nun gut, in diesem Jahr könnte das so sein, wie nicht ausgewiesene Propheten an Bahnhofswände kritzeln, es bleibt dem HSV nach dem heutigen Ausschieden im UEFA-Pokal aber auch nichts anderes übrig, wenn Rafael van der Vart sein Versprechen/seine Drohung noch wahrmachen will, den HSV nur mit einem Titel zu verlassen. Und dass er den HSV verlässt, ist ja schon beschlossen.

Die Frage, wer deutscher Meister wird, ist nicht ganz neu, wesentlich älter als die Bundesliga ist sie auf jeden Fall. Wer deutscher Meister wird, fragte Coca-Cola im Nazi-Deutschland von 1936 zum Beispiel schon per Werbeplakat, und darum sollte es hier eigentlich gehen. Die Antwort ist, well, rückblickend ist das immer einfach: der 1. FC Nürnberg. (Zu jener Zeit noch ohne Thomas von Heesen, dafür mit Heiner Stuhlfauth).

Welchem LSD-Trip das Plakat rechts neben unserem Zielplakat geschuldet ist, muss leider unklar bleiben.

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Bist Du ein echter Londoner?

Dann kannst Du hier beim Gewinnspiel, bei dem es nix zu gewinnen gibt, mitmachen. Leider, da ist das Problem, ist googlen hierbei verboten und niemand kann kontrollieren, ob derjenige, der kommentiert, nicht doch gegooglet hat. Also, tut Euch selbst den Gefallen und googlet nicht.

Die „Quizfrage“ ist ganz einfach: Nenne alle Spieler, die jemals beim FC Homburg gespielt haben.

Ich beginne die Reihe mit Thorsten Wohlert (01) und (jawohl) Miroslav Klose (02) . Mehr weiß ich nicht, zu Thomas Stickroth (03) musste ich mir schon helfen lassen, indem ich ihn als späteren Bochumer mit langen Haaren beschrieb, der Name kam dann aber nicht von mir. Also, noch einmal:

Nenne alle Spieler, die je beim FC Homburg gespielt haben.

Stand der Dinge:

Thorsten Wohlert
Miroslav Klose
Thomas Stickroth
Jimmy Hartwig
Rodolfo Esteban Cardoso
Willi Landgraf
Hansi Gundelach
Steffen Korell
Tom Dooley
Horst Ehrmanntraut
Roman Geschlecht
Michael Blättel
Uwe Freiler
Klaus Scherer
Uwe Fuchs
Gregor Quasten
Walter Kohlmeyer

Trainer: Fritz Fuchs
Trainer: Uwe Klimaschefski

Nie in Homburg gewesen:

Claus Reitmaier
Dieter Schlindwein
Roland Dickgießer
Frank Mill
Valentin Herr

als Trainer: Horst Ehrmanntraut

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Tischtennis oder Die Welt ist grün

Nachdem wir so viel über Fußball geschrieben haben seit November 2005 müssen wir heute auch endlich mal etwas über Tischtennis schreiben. Tischtennis ist nämlich Nationalsport in China und somit von knapp 1,3 Milliarden Menschen. Immerhin existiert, anders als Cricket oder Gaelic Football, Tischtennis hierzulande auch, an die Popularität in China kommt Tischtennis in Deutschland aber nicht heran, wie diese Grafik illustriert.

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