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Monat: März 2008

Der Unaussprechliche – II

Vorgestern oder irgendwie dazwischen hatte ich schon auf Liga Park Drei, deren Seite sich endlich einen vernünftigen Titel zulegen sollte, verwiesen, die in meinem Sinne über den Unaussprechlichen schroben, heute (bzw. irgendwann davor) macht Malte Dingsbums, der wenn mich nicht alles täuscht mal fooligan betrieben hat, das jetzt vom werten fred weitergerannt wird, weiter mit dieser schönen Serie:

„Kevin Kuranyi wurde ausgewechselt, obwohl er gar nicht mitgespielt hatte […]“

Der Nebensatz gilt meines Erachtens für fast jedes Spiel, aber ich darf ja nicht mehr.

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Schall-Rauchpeng

Der Name des gerade eingewechselten Choupo-Motings erinnert an die damals von allen Fahndungsplakaten in Gaststätten und öffentlichen Wartehallen herunterblickende Haule-Frimpong.

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Murmel… fauna

Man sollte sich ernsthaft sorgen, wenn einen selbst 9 Tore nicht hinterm Ofen hervorlocken können.

Bayern Maester.

Das hatten wir doch schon so oft, das ist deswegen auch nix Neues und auch eigentlich nichts Bedauernswertes, selten haben uns so viele Tore so gut unterhalten. Doch, ach, es ist ja kein Fließband. Es fließt immerzu, nur fließen wir nicht immerzu mit.

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Dortmund gegen Hertha 1:1

Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen, als es dieses Ergebnis tut.

Dortmund gegen Hertha, das ist zumindest im Jahre 2008 nichts anderes als „Eins zu eins“.

Kein Sieger, kein Verlierer. Fisch, Fleisch, Jacke, Hose (Jacke wie Hose ist hier natürlich eine falsche Wendung.)

Kaum zu glauben, dass wirklich fast 70.000 Menschen da gewesen sein sollen.

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Mein dicker Arsch

„Isch hab hier schon nen Jrößeren ausjesucht, wo mein dicker Arsch reinpasst.“

Viel mehr bedarf es nicht, um das Vergnügen beim Schauen von calli.tv ’s [Link leider tot] (der Apostroph dient jetzt nur der Kennzeichnung der Tatsache, dass es sich um eine(n) URL handelt, zum weiteren Verständnis dieses Beitrags ist es aber unvermeidbar, jetzt auf calli.tv zu klicken und sich den aktuellen Beitrag anzuschauen, also: Bitte! (Mittlerweile gibt es schon einen neueren Beitrag, also rechts in der Leiste den Thailand-Beitrag auswählen.)) ins Unermessliche wachsen zu lassen. Ansonsten schwafelt er immer belangloses Zeugs über die Bundesliga von fast schon Merkel’schen (nicht die Kanzlerin, der kürzlich verstorbene FOTO-Kolumnist ist gemeint) Ausmaßen.

Dieses Mal beschäftigt er sich mit der Vorbereitung für die Wok-WM, weshalb er extra nach Thailand gereist ist. Nicht nur, um dort am Wok zu trainieren, sondern auch, um sich den Gepflogenheiten entsprechend in Thailand zu amüsieren. Sagen wir jetzt mal so. Honi soit qui mal y pense. Jeder weiß natürlich, dass das hervorstechendste Merkmal der thailändischen Kultur das scharf gewürzte Essen ist. Die Rede ist hier nicht von dem für europäische Zungen angeglichenen Fraß, den man als quasi-thailändisch in quasi-thailändischen Restaurants vorgesetzt bekommt, der dann ungefähr so scharf ist wie Benny Lauths Karriereverlauf. Die Rede ist hier von original thailändischem Essen, das kein Europäer überlebt, sofern er nicht vorher mindestens drei bis fünf schärfe nehmende Whiskey getrunken hat oder aber gerade an schwerer Erkältung mit einhergehender Verstummung der Geschmacksnerven leidet. Überleben ist hier übrigens metaphorisch gemeint, natürlich überlebt jeder Mensch physisch jedes noch so scharfe Essen. Die Frage ist nur, wie man den Kollegen diese Fotos mit tränenüberströmten Gesicht bei einem eigentlich doch positiven Anlass erklärt.

[photopress:calli_tv_verneigung.jpg,full,centered]

Wie dem auch sei, Calli-Calmund-Fortuna.tv, übrigens WM-Botschafter 2006, hat da keine Probleme mit, schließlich kocht er nur, konsumiert aber nicht, zumindest wird das nicht gezeigt.

Teil III des heutigen Celebrity-Gossip-Tages bei trainer-baade.de ist jedenfalls ein besonderes Leckerchen. Solltet Ihr je original thailändisch essen, lasst Euch nicht davon täuschen, dass die Thailänder selbst das alles essen, als wäre es unscharf wie Wasser. Mein eigener Arsch ist übrigens nicht dick, für die, die zu faul sind, das Video aufzurufen. Es geht dabei um Calmunds unglaublich dicken Arsch — den er für bereits erwähnte Wok-WM irgendwo platzieren möchte.

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Smørrebrød, smørrebrød, rømpømpømpøm.

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„Ehekrieg!“ – Trotteleien von Loddar

Kann dieser Trottel eigentlich irgendetwas richtig machen?

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Natürlich ist allgemein bekannt, dass dieses Blättchen da noch erfindungsreicher und phantasievoller beim Dichten von Geschichten ist, als es die FOTO ist. Dennoch scheint laut mehrerer Quellen (die aber auch nur voneinander abgeschrieben haben könnten) etwas dran zu sein, dass Loddar ein paar Blümchen an seine Ex-Ex geschickt hat, bevor er wieder mit seiner Ex zusammenkam.

Das wäre nicht unklug. Mehrere Eisen im Feuer zu haben ist ohnehin nie eine schlechte Idee, wenn da nicht das kleine Problem wäre, dass Lothar Matthäus eine öffentliche Person ist, und früher oder später jeder Scheiß über ihn in solchen Blättchen zu lesen ist.

Pause.

Nach längerem Nachdenken komme ich zu dem Schluss, dass Loddar zwar ein Trottel ist, mediengeil sowieso (wahrscheinlich hat er diese Information selbst an dieses Blättchen weitergeleitet), es aber generell die Chancen eher erhöht, wenn die beiden Damen davon erfahren, dass da jeweils noch eine andere im Spiel ist. Dennoch wirken 100 rote Rosen, die man unaufgefordert und vor einer Versöhnung oder Wiedervereinigung schickt, einfach aufdringlich, peinlich und im Endeffekt hilflos. Vor solchen Rote-Rosen-Schickereien sollte zumindest irgendetwas passiert sein, was das Schicken nicht wie eine Bettel-Aktion aussehen lässt. Wie auch immer, was genau passiert ist, ist unklar hierzuwebseite, weshalb wir auch augenblicklich zurückschalten zu dem, worum es eigentlich geht:

Zurück zum Fußball.

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Das schlägt dem Fass den Boden aus

So wie kein Normalsterblicher, der nicht auch Zwiebelfisch liest, ahnen kann, woher die Redewendung im Titel stammt, wird es irgendwann auch mit dem Elfmeterschießen und der Legende sein, dass Deutsche keine Elfmeterschießen verlieren.

„The Germans were (as always) clinical with all their penalties […]“

schreibt 101greatgoals.

Die Schützen für den FC Schalke Nullvier waren:

Rafinha (BRA)
Rakitic (CRO)
Altintop (TUR)
Jones (GER/USA)

Ganz klar: Deutsche sind immer präzise im Elfmeterschießen.

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Tim Wiese zur EM!

Solche Fehler macht man nur einmal im Jahr. Mit Tim Wiese könnte also bei der EM gar nichts mehr schief gehen. Schade nur, dass er menschlich nicht ins Nationalteam passt. So muss er trotz zu seiner kommenden fehlerfreien Phase von nicht unter acht Monaten am Tag der Verkündung des Kaders auf der Zugspitze vergeblich darauf warten, dass sein Name fällt.

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PIEP nicht so hoch, mein kleiner Freund

Aus der Reihe „Total originelle Wortspiele“. Heute mit:

Adler.

Nein, bitte nicht. Diese Viecher können übrigens auch kacken, fressen, sich fortpflanzen, rumsitzen und gucken. Sie PIEP gar nicht die ganze Zeit. Und sich selbst auf der Brust tragen sie auch selten.

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Medizinischer Durchbruch: Alterungsprozess gestoppt

Nachdem wir feststellen durften, dass Fußballer bereits die „Formel des Lebens“ fanden, gelang der selben Subpopulation der Menschheit offensichtlich ein weiterer Durchbruch; diesmal im Bereich der Medizin (oder ist das Genforschung?). Während wir alle in einer Halbzeitpause rumsitzen, Würstchen kaufen und verspeisen, die Stadionzeitschrift lesen, aber vor allem: um ca. 15 Minuten altern, ist dieser vermeintlich unabwendbare Prozess für Fußballspieler neuerdings aufgehoben:

„Beide Mannschaften kommen unverändert aus der Kabine.“

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Wan-Tatsch-Fußball

Früher kamen Entwicklungen und Trends aus den USA mit fünf Jahren Verspätung hier an, jene aus Großbritannien ungefähr ein Jahr nach ihrer Entstehung. Zu Zeiten von wuwuwu und damit einhergehenden Möglichkeiten haben sich diese Abstände dramatisch verkürzt.

Außer beim Fußball.

Da spielt die Bundesliga noch mit Libero (Nürnberg, Duisburg) und hält den Ball so lange, dass das Großhirn gar keine andere Wahl hat, vorm Stream sitzend auf Stand-By zu schalten, eine Einrichtung, die man auch unter der Bezeichnung Schlaf kennt.

Gestern das Spektakel im Namen Guiseppe Meazzas hingegen war großes Golf und man darf die Frage stellen, wieso so etwas mit 20-Jährigen schaffbar ist, welche hierzulande erst noch in die Provinz zum Lernen geschickt würden, statt sie direkt an Ort und Stelle und vor allem mit den eigenen Methoden zu verbessern um sie schlussendlich dazu zu verwenden, wofür man sie zu sich geholt hat: um den bestmöglichen Fußball zu spielen.

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