Zum Inhalt springen

Monat: November 2008

Zu Hause immer, auswärts nie

Wem es so geht wie in der Überschrift beschrieben, wer dieses Motto aber gerne ändern würde, nur nicht weiß, wie, dem kann jetzt unkompliziert und sehr zielgruppengerecht geholfen werden. Ich fahr auswärts heißt eine neue Börse, bei der man auf die Suche nach Fahrern oder Mitfahrern für die Auswärtspartien des eigenen Vereins gehen kann.

Entdeckt beim Strafstoss, der auch schon mal öfter auswärts fuhr als er es heute zu tun pflegt.

1 Kommentar

www.raider.de

Was macht man, wenn man einen Verein namens Werder Bremen hat? Dann beschafft man sich natürlich einen URL mit den Buchstaben www.sv-bremen.de, nicht wahr? Und wenn man Eintracht Frankfurt heißt, dann nimmt man natürlich www.sg-frankfurt.de. Als Schalke 04 sollte man am besten www.fc-gelsenkirchen.de wählen, damit sich das beim Eintippen des URL in die Adresszeile im Hirn des Lesers auch richtig verfestigt.

Und wenn man 1899 Hoffenheim heißen will, dann nimmt man eben das hier.

Das ist schlüssig.

16 Kommentare

Mit viel Getöse in den Abgrund

Dugehstniemalsallein hatte schon ausführlich zerrissen, und jetzt berichtet, dass das Riesenprojekt eurosoccer gerade einmal zwei Ausgaben schaffte. Angepeilt waren für das Monatsmagazin stolze 250.000 an Auflage.

Angeblich ist die Finanzkrise mit Schuld daran, dass die Beiträge was für den hohlen Zahn waren und man Werbung kaum von redaktionellen Texten unterscheiden konnte.

Angeblich ist meine Oma letztens gestürzt und Schuld waren die sinkenden Verkaufszahlen der FOTO. Oder andersrum.

Was ist das für ein Projekt, das nach zwei (!) Ausgaben wieder eingestellt wird? Manchmal würde ich gerne mehr Hintergründe wissen, Jürgen Kalwa hatte in seinem Kommentar ja schon ein wenig mehr erzählt, aber die ganze Wahrheit werden wir hier leider nie erfahren.

Ruhe sanft.

Vermissen wird eurosoccer allerdings niemand.

3 Kommentare

Hübsch, wösch?

Es ist mal wieder Gewinnspiel-4.-November-2008, wie immer an diesem Datum.

Nahezu unbemerkt hat der DFB im April den „Club der Nationalspieler“ gegründet, dessen Mitglieder mit dem letzten Wort seines Namens bestens beschrieben sind. Bei der Besetzung des Vorstands hat man sich auf die originelle Combo Uwe Seeler, Franz Beckenbauer und Lothar Matthäus geeinigt, den Vorsitz übernimmt Uwe Seeler, so lange er noch entre nous ist. Fritz Walter wurde ebenfalls in den Vorstand gewählt, hat sich aber nie dazu geäußert, ob er die Wahl nun annimmt oder nicht.

1122 Spieler haben (Stand: 4.4. 2008) für den deutschen Fußball die Schuhe angezogen — und sind dann auch eingesetzt worden. Ob dazu auch jene zählen, die nur für das Saarland aufliefen oder die aus der Ostmark stammten, ist unbekannt. Das kann man sicher eruieren und nach dem AAL-Prinzip wird das hoffentlich jemand tun. Diverse Quellen, die alle denselben Agenturtext verwendeten, informieren uns mit folgender weiterer Angabe: 849 dieser Nationalspieler spielten nur für den DFB, 265 nur für den [ich kann mir den vermaledeiten Namen des Fußballverbandes der DDR nicht merken!] und lediglich 8 Spieler liefen für beide Verbände auf.

Da stellt sich natürlich die Frage: Wer sind diese 8 Spieler, die sowohl für den DFB als auch für den DVFBBDG in einem A-Länderspiel aufliefen? Klingt erstmal einfach, weil einem die ersten zwei, drei Spieler sofort aus irgendeinem Hirnlappen in die Tastatur fließen. Um auf 8 zu kommen, bedarf es aber schon ein wenig Kramerei in den grauen Zellen.

Dass sie alle noch leben, darf an dieser Stelle verraten werden und dass die letzten beiden ziemlich knifflig werden werden, ebenfalls, denn die ersten sechs fielen mir auch ohne Google-Ei ein. Obligatorisch ist hier dennoch keiner, weshalb ich auch nicht vorlege.

Die Googler sind raus, der Rest bitte jetzt. Los!

41 Kommentare

Hopp im Sportstudio

Geliebtwerdenwollen vs Neureichencharme

oder

Populismus meets Boulevard

Bevor es heute durch die Blogs blättert, hier schon das Video von Hopps Auftritt beim Torwandschießen (von nun an heiß diskutierte Szene ab 3:10):

Welche Seite aber welche ist, bleibt dem Leser überlassen.

51 Kommentare