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Monat: Februar 2009

fides et deceptio

Der nächste Versuch der Gehirnwäsche durch Wiederholung des immer gleichen Unsinns geht durch die Welt:

Ein Fiasko hätte es gegeben, wenn das Pay-TV den Proficlubs nicht mehr oder zumindest ausreichend Geld gezahlt hätte.

So lässt sich Reinhard Rauball in seiner Funktion als DFL-Präsident zitieren. Die Frage, die er mit solchen Äußerungen aufwirft, ist, welche Definition von einem Fiasko er hat.

Es ist schwierig, nicht in den Ruch des Populismus zu kommen, wenn man darauf eine ehrliche Antwort geben möchte. Man muss seine Äußerung dennoch ein wenig geraderücken:

Ein Fiasko hätten wir erlebt. Wie hätte das ausgesehen? Ohne das Totschlagargument von sterbenden Kindern oder Kriegszeiten in fernen Ländern zu bemühen, darf man fragen, was denn konkret passiert wäre: Wäre das Westfalenstadion verkauft und abgerissen worden? Hätte Jens Nowotny seine Millionenvilla zurückgeben müssen? Hätten Menschen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben, für ein paar Kröten weniger spielen müssen? Wäre der FC Bayern München pleite gegangen? Hätte man statt 38 Spielern nur noch 23 im Kader haben können?

Hätte die Bundesliga, o Graus, o Graus, auf solche Super-Hyper-Duper-Topstars wie Froonck, der Herr sei gepriesen (besonders der Herr, der die Schuhe bezahlt), und Luca, die Schraube, verzichten müssen? Hätte eventuell kein Bundesligaclub — was ja kaum einen Einschnitt darstellte — mehr eine Chance gehabt, die Champions League zu gewinnen? Hätte vielleicht die deutsche Nationalmannschaft weniger Durchsetzungsvermögen gehabt?

All das mag ja wahr sein. Und es geht dabei nicht um Spitzfindigkeiten bezüglich der Sprachwahl, man muss dennoch fragen:

Das soll ein Fiasko sein?

Und vor allem: Die Abwendung dieses Fiaskos soll dann auf dem Rücken von Menschen ausgetragen werden, die mit den Auswirkungen dieses vermeintlichen Fiaskos überhaupt nichts zu tun haben?

Es bleibt zu wünschen, dass erstens diejenigen Betroffenen, die diese Leier immer wieder hören und lesen, sich von den ständigen Wiederholungen nicht einlullen lassen und sie diese an den Haaren herbeigewünschte Mär womöglich noch glauben. Und zweitens dass man — so wenig Erfolg versprechend ein Protest oder ein Boykott auch sein mag — jetzt erst recht gegen diese Verhohnepiepelung angeht, aufsteht und es deutlich macht: Was Reinhard Rauball hier in die Gehirne der Zuhörer einpflanzen will, ist der Versuch, Menschen zu täuschen und sie in die gewünschte Richtung zu lenken, obwohl doch offensichtlich ist, dass die getätigten Aussagen schlicht und ergreifend falsch sind:

Der Fußball (in Deutschland) stirbt nicht, wenn es kein Pay-TV mehr gibt. Er stirbt nicht, wenn kein deutscher Club jemals wieder die Champions League gewinnt. Er stirbt auch dann nicht, wenn niemand mehr daran verdient, kurzum: Nirgendwo ist ein Fiasko zu erblicken.

So. Fußball-Sozialromantik, Populismus, kann man sich bitte alles abschminken. Hier geht es darum, dass die eigenen Leute für doof verkauft werden sollen.

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Football against everything

Tschärritie — wo kämen wir hin ohne Tschärritie? Ein jeder muss sie leisten, der etwas auf sich hält. Und ein wenig unangreifbarer wird man auch, wenn man Tschärritie macht, ganz so, als wenn man Jugendinternate und Fußballstadien von seinem eigenen Geld baut, statt das Geld in, sagen wir Museen oder Kunsthallen fließen zu lassen. Es wird doch niemand wagen, jemanden zu kritisieren, der so viel Gutes tut, wie hier im konkreten Fall gegen Hunger aktiv zu werden, oder?

Der Fußball in Deutschland ist bekanntermaßen sehr eng verknüpft mit dem Problem des Hungers, also hat man sich auch dieses naheliegende Problem herausgegriffen, um dagegen anzugehen. Eine Stiftung muss her. „Football against hunger“ hat man sie getauft, was selbstverständlich ist, schließlich leiden deutsche Muttersprachler von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen nicht an Hunger. Hunger haben eher die, die nicht deutsch sprechen, sondern z. B. Berta, Kunama, Fur oder Koptisch, Kabylisch oder Aari, Hausa oder eben Spanisch. Deshalb, klar, muss die Stiftung eine englische Bezeichnung tragen, damit die, die sie betrifft, sie auch verstehen. Erst kommt das Sprachenlernen, dann das Essen. Voller Bauch studiert bekanntlich nicht gern.

Die vier Betätigungsfelder ergeben sich automatisch aus der Bezeichnung „against hunger“: Kinder und Nachwuchs, Menschen mit Behinderung, Integration und Engagement für andere Sportler. Wer die Verbindung nicht sieht: Mails bitte nicht an diese Stelle, hier kann auch keine Verbindung gefunden werden.

Für das Logo hat man unglaublich tief in die Kiste der möglichen Ideen rund um den Fußball gegriffen und herausgekommen ist ein Mittelkreis in Herzform. Ein Ball in Herzform und ein Herz in Ballform waren schon vergriffen, ebenso wie ein Fußballplatz vor einem nächtlichen Sternenhimmel oder vier wahlweise feixende oder kotzende Fußbälle, denen die neuen Dopingregularien noch nicht bekannt waren, weshalb sie fröhlich bis zum Auswurf einschmissen, was die zum Auswärtsspiel mitgeführte Kühlbox gerade hergab. Ein Herz in Hungerform war nicht möglich, auch ein Ball in Hungerform ging nicht, weil niemand konkret weiß, wie Hunger optisch eigentlich aussieht. Deshalb also der Mittelkreis in Herzform, weil Hunger meistens in der Mitte des Menschen auftritt, so viel zumindest ist bekannt.

Die Finanzierung dieser Tschärritie-Aktion ist auch kein Problem. Geldstrafen, die im Profifußball anfallen, gehen nun in Teilen auch an diese neue Stiftung, da sie bislang ohne Etat auskommen muss. Ein Schelm, wer denkt, dass man ganz uneigennützig in Zukunft mit Geldstrafen etwas schneller bei der Hand sein wird als früher. Hey, es ist Tschärritie.

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Praktizierter Unterschichtenfußball

Steffen Simon brachte es erst vor Kurzem auf den Punkt:

Prinzipiell würde ich Fußball und die DTM nie in einen Topf schmeißen. Fußball ist praktizierter Unterschichtenfußball. Damit erreichen wir Zuschauer, die ansonsten mit unserem Programm nie in Kontakt kommen. Fußball ist eine sehr archaische, sehr alte und sehr traditionsreiche Sportart, bei der es nur Kritiker oder Befürworter gibt.

Falls jemand Zweifel hat, dass Fußball praktizierter Unterschichtenfußball ist, möge er Jerome Boateng bei der Arbeit zuschauen.

Wahrlich ein Feiertag — für den glücklichen Fotografen.

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More Of The Same

Wenn es schlecht läuft, dann macht man oft den Fehler, zu glauben, man habe sich nur nicht genug angestrengt und deshalb nicht den gewünschten Erfolg erreicht. Also strengt man sich noch mehr an. Und zwar mit derselben Strategie wie zuvor, mit größerer Intensität in allem, was man für zielerreichungsfördernd hält.

Ein jeder kennt diesen Fehler, ein jeder macht diesen Fehler. Man darf sogar zurecht an der Evolutionstheorie zweifeln, wenn diese, die Evolution, uns mit Gehirnen ausstattete, welche uns dermaßen betriebsblind agieren lassen, dass wir viel zu häufig erst dann die Strategie ändern, wenn es schon zu spät ist.

Von dieser simplen, aber entscheidenden Erkenntnis scheint Jürgen Klinsmann noch ein gutes Stück entfernt zu sein:

Kritik entfacht in mir noch mehr Ehrgeiz. Ich bin eine Natur, die*, wenn es schlecht läuft, sich noch mehr in die Arbeit reinhängt.

Er sollte sich nicht noch mehr in die immer gleiche, fehlerhafte Strategie reinhängen, sondern inne halten, kontemplativ werden, seine Strategie hinterfragen und nach allen Informationen, die uns zur Verfügung stehen, ändern. Bis er das erkannt hat, ist seine Karriere in München wohl schon vorbei.

PS: „more of the same“ ist nicht zu verwechseln mit „flogging a dead horse“. Dead ist die Saison für den FC Bayern schließlich noch lange nicht.

* Originalwortlaut: wo

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Die meinen wir sind klein, Nimwegen ist ja groß!

Kennen Sie Erik Langedijk (keine Witze mit Namen)? Natürlich nicht.

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Erik Langedijk ist der Manager von NEC Nijmegen und das ist er mit Leib und Stimmbändern. Für das Europa-League-Duell mit dem Hamburger SV, speziell für das Rückspiel in Hamburg hat er einen wirklich netten Song geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht. Hauptsächlich geht es darum, die Reeperbahn zu besuchen, aber nebensächlich geht es auch darum, dass NEC Nijmegen entgegen der antizipierten Wahrnehmung der deutschen Gegner groß ist. Groß ist auch die Ohrwurmgefahr.

Und jetzt bitte Uli Hoeneß. Oder Stimmungsmormonekanone Andreas Müller.

Der Beitrag sollte eigentlich erst am Donnerstag zum Termin des Rückspiels raus. Leider ist nur noch heute Karneval und der Glaube an ein „Wunder an der Alster“ fällt schwer, so dass er jetzt schon rausgeht. Hoeneß oder Müller sähe ich trotzdem gerne mal singend bei einer Tour de Wurst.

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Langsam ausbluten lassen

… möchte der DFB seine Kritiker im Kampf um die Kommunikationsherrschaft, der immer noch andauert, trotz bekanntermaßen eindeutigem offiziellem Spielstand.

Mit den Beiträgen, die die Amateurvereine und ihre Mitglieder abdrücken, fällt dem DFB nichts Besseres ein, als eine eigentliche Lappalie zum willkommenen Anlass zu nehmen, jene zu kujonieren und schließlich mundtot zu machen, die ihre Kritik auch nach allerlei Drohgebärden und -maßnahmen aufrecht erhalten.

Finanziell hat der größte Einzelsportverband der Welt natürlich den längerem Atem als eine alleinige Person, welche noch dazu durch die Machenschaften des DFB an ihrer Arbeit gehindert wird. Um zu verhindern, dass diese perfide Strategie erfolgreich sein wird, kann man nun seine Unterstützung für Jens Weinreich auch monetär äußern und auf diesen Spendenaufruf eingehen.

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„Keiner soll sich beklagen“

kicker: Am 1. August bekommt Schalke den Gegner für die Champions-League-Qualifikation zugelost. Zittern Sie schon vor einem Kracher, Herr Müller?

Andreas Müller: Bammel habe ich nicht. Nach unserer letzten Saison in der Champions League sollte die Mannschaft genügend Selbstvertrauen entwickelt haben, um gegen jeden Gegner zu bestehen.

kicker: Wie wichtig ist das neuerliche Erreichen der Gruppenphase?

Müller: Sie hat entscheidenden Charakter. (…) Diese Entwicklung müssen wir fortsetzen. Genauso, wie die Spieler lernen, mit dem Rhythmus Liga-Champions-League umzugehen.

(…)

kicker: Welche psychologische Wirkung hätte ein Scheitern?

Müller: Mit dieser Möglichkeit beschäftige ich mich nicht. Ich drehe es um: Das Wissen, in der Champions League dabei zu sein, würde einen zusätzlichen Schub für den Bundesligastart geben.

kicker: Fred Rutten ist nun einige Wochen im Amt. Welchen Eindruck haben Sie von ihm?

Müller: Seine Arbeit überzeugt mich total. Er hat einen klaren Plan, sowohl, was Trainingsarbeit und Spielphilosophie betrifft als auch im Umgang mit den Spielern.

kicker: Erklären Sie bitte die sportlichen Vorstellungen.

Müller: In der abgelaufenen Saison haben alle gesagt: Schalke steht defensiv gut, nach vorne fehlen die Ideen. Fred legt auch großen Wert auf eine gute Organisation, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass er das Kreative ungemein fördert. (…)

(…)

kicker: Ist Rutten ein harter Hund?

Müller: Für mich ist seine Art normal. Natürlich fordert er Dinge wie Disziplin und Respekt ein. Und er kann harte Entscheidungen treffen. Doch er haut keinem mit dem Holzhammer auf den Kopf. Selbst unangenehme Dinge verkauft er mit viel Charme, er kommuniziert viel und schafft dadurch eine gute Atmosphäre.

kicker: Brauchte die Mannschaft einen Disziplinfanatiker?

Müller: Ich sehe es als Generationenfrage. Früher waren viele Sachen selbstverständlich. Spieler gehen es heutzutage manchmal etwas lockerer an und dann beginnt es langsam zu bröckeln. Regeln müssen eingehalten werden.

kicker: Also war Mirko Slomka zu nachsichtig mit den Spielern?

Müller: Die Zeit unter Mirko war nicht unerfolgreich, er hat einen guten Job gemacht. Mit Fred Rutten wollten wir der Mannschaft neue Impulse geben. Wenn man am Ende etwas in der Hand halten möchte, muss sehr sensibel darauf geachtet werden, dass auch die letzten zehn Prozent mobilisiert werden. Ich will Konstanz bis zum Ende sehen.

kicker: Hält Schalke nächsten Sommer die Schale in der Hand?

Müller: Den Traum, Meister zu werden, verlieren wir nie aus den Augen. Wir starten jedes Jahr den nächsten Versuch. Aber wir sind realistisch. Für den Titel muss alles optimal laufen.

(…)

kicker: Zehn Millionen für Jefferson Farfan, knapp sechs für Orlando Engelaar. Sind die beiden die entscheidenden Mosaiksteine?

Müller: Mit Farfan und Engelaar haben wir zwei Topleute verpflichtet. Farfan hat in Eindhoven seine Torjäger-Qualitäten nachgewiesen und wird unsere Offensive beleben. Engelaar zeigt, dass er ein Organisator ist, der die Mitspieler führen kann. (…)

Erschienen im kicker vom 28. Juli 2008.

Zum Thema „Wir starten jedes Jahr den nächsten Versuch“ siehe auch „Die Schale muss weg“.

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Gesunde Skepsis

Der Pöbel ist ja gerne wissenschaftskritisch, weil er es ohnehin selbst besser weiß und ganz eventuell auch, weil er nicht versteht, was in den Elfenbeintürmen überhaupt passiert. Nun hat der Volksmund samt Bauernweisheiten schon oft Recht gehabt („Kräht der Hahn auf dem Mist, …“), doch gibt es durchaus Dinge, in denen er sich irrt. Für diesen Fall erscheint es angemessen, vielleicht doch auf Methoden der Wissenschaft zurückzugreifen. Um zu eruieren, welche Volksweisheiten denn nun falsch und welche richtig sind, müsste man aber auch die untersuchen, die richtig sind, wogegen sich der Volksmund in Person des Pöbels gerne wehrt, weil er seine richtigen Weisen ja schon richtigerweise als richtig erkannt hat. Schwierig wird es also erst dann, wenn eine falsche Weisheit als falsch überführt wird, die vom Gemeinen als richtig erachtet wird. Da werden Methoden kritisch beäugt und Ergebnisse, so eindeutig sie auch ausfallen mögen, endlos angezweifelt. Man lässt sich nicht gerne eines Besseren belehren, wenn man es selbst schon besser weiß.

Gemeinhin sollte man annehmen, dass solche wissenschaftskritischen Anwandlungen zumindest jenen fremd sind, die selbst dazu beitragen, qua ihres Amtes, die falschen von den richtigen Annahmen zu unterscheiden. Zumindest insoweit sollten sie ihnen fremd sein, dass sie sich mit den Zweifeln und den Zweiflern beschäftigt haben, und sie dann als Zweifel von Zweiflern abgelegt haben. Ganz besonders sollte dies gelten für Leute, die sogar promovieren. Nun wissen wir alle, dass eine Promotion in Medizin oder Zahnmedizin in Wahrheit so etwas ist wie die mündliche Prüfung im Abitur: ein Anhängsel, das jeder mitmacht, das aber eigentlich keinen besonderen Wert hat. Nichtsdestotrotz ist man dann ein Promovierter.

Dr. Franz Xaver Wack ist also Doktor der Zahnmedizin, somit auch Insasse des Elfenbeinturms und er hätte allen Grund, der Wissenschaft zu vertrauen. Tut er aber nicht, wie man im Interview bei 11Freunde hört:

Die groß angelegte Studie brachte als Ergebnis die Note Drei (befriedigend) für die aktuellen Bundesligareferees. Ist das Ihrer Meinung nach eine korrekte Beurteilung?

Bei groß angelegten Studien bin ich immer sehr skeptisch, bei pauschalen Noten ebenso.

Da sind sie auch schon, die Zweifel an allem, ganz gleich, was und wie man es untersucht: ob nun groß angelegte Studien oder einzelne Noten, er ist immer skeptisch.

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Morph your picture

Kennt jemand diesen kleinen Generator, bei dem man sein Bildchen hochlädt und eine simple Geschlechtsumwandlung durchführen oder beliebige Jahrzehnte an Alter hinzufügen kann lassen kann? Nein? Dann einfach mal bei den Betreibern der Schalker Seite nachfragen. Offensichtlich haben die Webmaster des FC Schalke zu viel mit diesem Ding herumexperimentiert und zu wenig Zeit auf die Abwehr von Hackerangriffen verwendet.

Wer noch das Bild von Matthias Herget im Gedächtnis hat, wie er mit wehenden Haaren für die Nationalmannschaft über den Platz sprintet, dabei das eine oder andere Tor erzielt und zudem für damalige Zeiten recht vital aussah, der sollte jetzt lieber die Finger von der Maus lassen. Auf keinen Fall klicken.

Für die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04 spielt Matthias Herget nämlich noch und was so eine richtige Mannschaft ist, die etwas auf sich hält, gibt es natürlich Profile für jeden einzelnen Spieler. Mit Kaderbild für jeden einzelnen Teilnehmer. Allerdings hat man es mit dem künstlich herbeigeführten Alterungsprozess bei Matthias Herget für meinen Geschmack ein wenig übertrieben.

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Germany Liga

Nein, nicht die Bundesliga. Der DFB-Pokal wird jetzt umbenannt. Irgendein Vermarkter-Fuzzy sagt, da müsse mehr Pepp rein, DFB-Pokal klänge so nach Borussia Neunkirchen, nach 1981 und Endspielen im Frankfurter Waldstadion.

Germany Liga also.

Mir gefällt’s.

Ha.

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Was macht eigentlich Jonny Otten?

Jonny Otten ohne h hatte erst kein Glück und dann brannte ihm auch noch sein Laden ab:

Der ehemalige Werder-Star Jonny Otten verlor bei einem Brand am Montagnachmittag seine Werbetechnik – Firma. Zu den Kunden von Otten gehörte Werder Bremen und andere Sportvereine.

Der Brand hat die 20 mal 40 Meter große Produktionshalle am Huchtinger Bahnhof mitsamt Maschinen und Materialien fast völlig zerstört. Die Feuerwehr hatte den Sachschaden am Vortag auf ungefähr 200 000 Euro geschätzt.

Dabei hatte er 2005 noch mit einer Autogrammstunde, die sich über vier Stunden erstreckte, an seinem eigenen Messestand (F26) Werbung für sich und seine Produkte gemacht.

Nach dem Brand wollte er sofort mit seiner Firma weitermachen, weil es in seinem Metier sehr wichtig sei, Präsenz zu zeigen. Damit kann er aber nicht seine Internet-Präsenz meinen, die er ein wenig verkümmern lässt. Vielleicht kam ihm seine Patenschaft für einen Bolzplatz in Leer dazwischen. Eine wichtige Tätigkeit, die schon mal tagfüllend sein kann.

Was er aktuell macht, ist nicht zu eruieren. Falls ihn jemand heute Abend im Stadion trifft, könnte man ja mal fragen.

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11Freunde-Lesereise-Mitschnitt

Weil die 11Freunde-Redaktion so ein lockeres Verhältnis zu ihren Inhalten hat, stellt sie einen kompletten Mitschnitt eines Abends ihrer Lesereise live und in Farbe und kostenlos bei Hobnox ein. 80 Minuten gepflegtes Hören und Schauen für nöppes, so kann ein Abend rund werden.

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