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Monat: November 2010

Tea in the Sahara

Und ein Zweitligaspiel um 13h.

Es war ja eine schöne Idee von der DFL, uns näherbringen zu wollen, wie es sich anfühlt, Anstoßzeiten wie auf der Insel zu haben, sich schon wie dort üblich (?) um 11h oder noch früher auf den Weg in Richtung eines Pubs respektive Kneipe zu machen, oder um 12h schon mit den Gesichtern in der U-Bahn zum Stadion zu sitzen, die man sonst immer erst gegen 14.30h sah.

Wirklich interessant, wie es andere Kulturen mit dem Fußball halten, natürlich sind wir da aufgeschlossen und verurteilen das nicht.

Nun ist aber genug des vermeintlichen Insel-Urlaubsflairs und des Aufklärertums einer SoWi-Lehrerin jenseits der 50 und wir kehren bitte wieder zurück zu den in Deutschland angestammten Anstoßzeiten. Um 12h ist man einem Samstag hierzulande für gewöhnlich noch beim Großeinkauf und am Sonntag im Bett oder in der Kirche, etwas, was man auf der Insel ja nicht so wirklich kennt.

Also, war ein netter kulturell weiterbildender Ausflug. Jetzt bitte wieder so wie sonst immer.

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Wismut Aue

Jens Weinreich beim Deutschlandfunk zur Non-Aufarbeitung der DDR-Fußball-Geschichte, wo es noch Einiges zu tun gäbe.

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Früh übt sich

U21-Europameister 1994: Italien.

Finale gegen Portugal mit 1:0 n. V. in folgender Aufstellung bestritten und gewonnen:

Toldo — Cannavaro, Colonnete, Panucci, Berretta, Cherubini, Inzaghi (83. Orlandini), Marcolin, Starchilli, Carbone, Muzzi.

Tor: Orlandini.

U21-Europameister 1996: Italien.

Finale gegen Spanien mit 4:2 im Elfmeterschießen, Stand nach 120 Minuten 1:1, in folgender Aufstellung bestritten und gewonnen:

Pagotto — Panucci, Cannavaro, Fresi, Galante (Pistone), Nesta — Ametrano, Tommasi (Tacchinardi), Brambilla — Amoruso, Totti (Morfeo).

Tor: Eigentor Idiakez, Tor für Spanien: Raúl.

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Let the sunshine — tja

Ein fürchterliches Beispiel dafür, was zu wenig Sonnenlicht aus einem Menschen machen kann, weshalb das folgende Bild FSK 18 ist und der Beitrag zwischen 22h und 6h erscheint: Tief eingegrabene Furchen, die Farbe Grau dominiert über und über das gesamte Gesicht, aschfahl ist noch zu schwach als Bezeichnung und die Mundwinkel — nicht gestellt und nicht gephotoshoppt — hängen so tief, dass man Angst haben muss, das Gesicht könnte aus dem Kopf raus zu Boden fallen.

Der Irrglaube ist weit verbreitet: Ohne Sonnenlicht würde man stets schlafen und hätte so ausreichend davon, doch weit gefehlt: die Augenränder sprechen von Nächten ohne Schlaf, denn wo kein Sonnenlicht, da gibt es auch keinen Wechsel zwischen Tag und Nacht, keinen Schlaf, nur sinnloses Dahinvegetieren, ziellos, ohne Erfolgserlebnisse, die Gedanken werden ebenso grau wie das Gesicht.

Wieder mal nur für die Hartgesottenen.

“Besonnen“
[photopress:schaaf_besonnen_wie_eh_und_je.jpg,full,centered]

(Entnommen dem offiziellen Lehrbuch für Text-Bild-Scheren. Aus dem Kapitel: How to become a Hitzfeld.)

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Woody Müller

Er ist einfach nicht totzukriegen, der Humor des Thomas Müller, der so gar nicht in die Welt der weichgespülten Interviews des Profifußballs passen will, und das, obschon er in letzter Zeit nicht seine allerbesten Spiele abliefert.

Was sich bei ihm geändert habe, seit er diesen unglaublichen Aufstieg von FC Bayern II zum WM-Torschützenkönig hinter sich habe, wollte jemand von ihm wissen.

Ich habe jetzt eine Eiswürfelmaschine an meinem Kühlschrank.“

Wenn sein Mundwerk dieser Linie treu bleibt, wird man die Klischees über Fußballer noch umschreiben müssen. Nichts lieber als das, wenn mehr von dieser Art dazu zwingt.

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Die Stimmen werden weniger

Kein Nachruf: Jochen Hageleit ist tot, wie es Zechbauer gestern hier mitteilte.

Selten passte die Vokabel „sonor“ besser zu einer Stimme als zu jener von Jochen Hageleit, die wohl allen noch im Ohr ist. Selbst wer ihn nicht kannte, wird ihn hier im Video sofort an der Stimme erkennen (diese Aussage darf allerdings nicht nach Kriterien der Logik bewertet werden). Da über ihn seltsamerweise nicht mal ein Wikipedia-Eintrag existiert, enden leider auch die hiesigen ausschweifenden Darstellungen dazu, an welchen WM und welchen legendären Bundesliga-Spielen er als Reporter teilgenommen hat.

Die Diskussionen, die in den letzten Tagen geführt werden, ob ein Journalist Stadionsprecher sein oder eine Buchvorstellung moderieren darf, oder — so wie hier Hageleit — die Saison-Eröffnung von Rot-Weiß Oberhausen leiten darf, sollte man nicht ausgerechnet angesichts des Ablebens von Hageleit neu beflammen, jedenfalls nicht an dieser Stelle.

Das hier eingebettete Video zeigt ihn bei eben jener Saisoneröffnung des fabulösen Fußballclubs Rot-Weiß Oberhausen vor der Saison 1983/84, bei der die Spieler alle brav in ihren Trikots und in kurzen Hosen vor den (erstaunlich vielen) Oberhausener Fans aufmarschieren und ebenso erstaunlich eloquent wirken — die meisten jedenfalls.

Das Outfit von Jochen Hageleit in diesem Video wäre mal wieder ein Fall für eine Doppelseite bei den 11 Freunden, darum soll es aber ebenso wenig gehen. Im weiter unten verlinkten Video von der Saisoneröffnung nur ein Jahr später sieht er dann übrigens auch wieder aus wie ein Mensch.

Erklingt seine Stimme, hat man doch — falls man es hat — sofort die späten Nachmittage bei Oma und leckerem Kuchen, bei Borussia Mönchengladbach gegen Waldhof Mannheim, heruntergelassene Stutzen ohne Schienbeinschoner und vor allem die schlecht animierten Männchen im Vorspann zur Auswahl des Tor des Monats vor dem geistigen Auge und Ohr. Dies stellt allerdings eine äußerst egozentrische Erinnerung dar, denn was er geleistet hat, wird damit nicht gewürdigt. Bei welchen WM und EM er dabei war, ist hier wie gesagt nicht bekannt, ganz sicher aber war er bei der Tragödie im Heysel-Stadion anwesend.

Das Video zur Saisoneröffnung in Oberhausen:



Ein wesentlich besseres Video, hauptsächlich im Dialog mit dem gerade dann in die 2. Liga zu Rot-Weiß Oberhausen gewechselten Manni Burgsmüller gibt es ebenfalls, ist aber nicht zur Einbettung freigegeben.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Stimmen, die man heutzutage bei sky, Sat1 und den Öffentlich-Rechtlichen vernimmt, alle nicht jene Erinnerungswerte besitzen werden, wie man sie bei Rolf Kramer, Manni Breuckmann und eben jenem Jochen Hageleit hat, was aber nach sehr kurzem Nachdenken auch logisch ist, da sie nun mal jetzt sprechen und nicht in den eigenen Jugendtagen.

Leider ist hier auch kaum etwas darüber bekannt, ob Hageleit eigentlich ein „Guter“ war, im Sinne seiner fachlichen Qualitäten, oder ob er wie Werner Hansch zwar wundervolle Bilder in den Übertragungshimmel malen konnte, aber taktisch-strategisch überhaupt nichts vom Spiel zu vermitteln wusste. Was wiederum, falls es so war, daran gelegen haben könnte, dass es früher auch kaum Taktik gab. De mortuis nihil nisi bene.

Au revoir, sonorer Jochen Hageleit.

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The Beatles back in Bundesliga

Die ersten 5 Plätze des bundesdeutschen Billboards für Bundesligalogie werden von ein und der selben Band besetzt. Das gab es zuletzt im April 1964, damals hatten die Songs allerdings alle noch englische Titel, nicht so fern- und nahasiatische wie diese noch vergleichsweise unbekannten Songs.


[photopress:bvb_alle_5_topplaetze.jpg,full,centered]

Dennoch darf man sicher sein: das wird’s so schnell nicht wieder geben.

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Besser anketten, den deutschen Tessiner

Herrliches Zitat, welches demonstriert, dass die 2002er-Finalniederlagenserie an den Leverkusener Spielern doch nicht ganz so spurschwach vorbeigegangen ist, wie nur kurze Zeit später alle beteuerten (ohne Quellen dafür zu haben):

Noch ist es ja nicht so weit, noch hat er seine Karriere nicht beendet. Auch wenn nicht ganz so einfallsreiche Spötter behaupten, das, was Arminia Bielefeld zur Zeit zeige, habe nichts mit Fußball zu tun. Der Polen-Olli, der ja eigentlich Schweizer ist, und noch dazu auch noch nicht-deutschsprachiger Schweizer. Ein Spieler, der über seine gesamte Karriere hinweg sympathisch war, egal, wo er spielte. Mag vielleicht wie bei Bernd Schneider daran gelegen haben, dass er so still und zurückgezogen war und damit eine ideale Projektionsfläche für den Traum von einem echt sympathischen Fußballer bot.

Vielleicht ist er in Wirklichkeit einfach total hohl, aber das würde man gar nicht so recht wissen wollen. Er wirkt vielmehr neben seiner vermeintlichen Bescheidenheit immer ein wenig wie eine viel zu dünn geratene Comicversion von einem Fußballer, weshalb man ihn wohl mit Charakteren aus angenehmen Vorabend-Cartoonserien assoziiert.

Wie dem auch sei, noch ist es nicht so weit, aber der Tag wird kommen, dann wird auch der letzte der älteren Generation der 2006er-WM-Spieler nicht mehr aktiv sein. Zu diesem Zeitpunkt sollte auch der Rückblick auf seine nicht kurze Karriere fertig sein. Bis es so weit ist, kann man sich vielleicht mit diesen interessanten Porträt der NZZ von Oliver Neuville über Wasser halten, welches eher die Anfangstage seiner Karriere beleuchtet. Und natürlich den traurigen Tief-Höhepunkt:

Oliver Neuville ist auch ein unglücklicher Serien-Verlierer, allerdings auf Weltklasseniveau. 2002 hat er, innerhalb von zwei Monaten, die Meisterschaft verspielt mit Bayer Leverkusen am letzten Spieltag, dann den deutschen Cup- Final verloren, dann das Endspiel der Champions League gegen Real Madrid. Und zuletzt den WM-Final gegen Brasilien, 0:2. „Wir sind anschliessend nach Saint-Tropez in Urlaub gefahren“, sagt Schönwetter. „Und wir mussten ihn anketten an der Bar, sonst wär er runtergfallen.“

Wenn das nicht sympathisch ist …

Achja. Und Raucher ist Oliver Neuville auch.

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1000x berührt

… hat uns das Sparwasser-Tor überhaupt nicht.

Nur 1000x gesehen haben wir es schon, und doch hat es nie „Zoom“ gemacht, doch ist dabei nie aufgefallen, dass der ewige Sparwasser direkt nach dem Tor ein wenig die Orientierung verliert, als er versucht, den Miroslav-Klose-Salto bei wichtigen Toren durchs Raum-Zeit-Kontinuum nach vorne (von damals aus gesehen, heute hinten) zu ziehen.



(Bei 0:07.)

Jetzt verstehen wir auch endlich, was das Folgende beinahe schon Internet-Mem bedeuten sollte, das kürzlich durch die Gazetten namens Blogs geisterte:

Eine späte Reminiszenz an jenen Mann, der der glücklichste Mensch in ganz Deutschland war, als die WM 2006 endlich vorbei war und er von den TV-Sofas der Republik wieder herunter durfte.

Natürlich.



Darauf lässt ja schon alleine der Herkunftsort des Videos schließen, stammt es doch von den einstigen Brüdern aus der Tschechei.

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Tumblr-Fußball-Blogs der Welt, unite and take over

Viele Leute twittern über Fußball. Manche bloggen. Aber! (Und das ist jenes beliebte aber, welches gar keinen Sinn hat.) Es gibt noch etwas dazwischen.

„tumblr“-Blogs.

Das ist so eher das Sandwich zwischen dem Bonbon und dem Vier-Gänge-Menü.

Viele Kolleginnen und Kollegen pflegen so etwas, leider ist in diesen eine Art Blogtumblr-roll nicht ganz so verbreitet wie in Blogs. Weshalb viele von diesen Perlen nicht ganz so bekannt sind, wie sie es verdienten.

Würdet Ihr so liebenswürdig sein und hier Eure eigenen oder die Euch bekannten Fußball-tumblr*-Blogs in den Kommentaren nennen?

* Dazu zählen natürlich auch alle Klone wie soup, posterous, dings und bums.

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Denk ich an Duisburg in der Nacht

Neues aus der Rubrik „Klug geschissen ist noch lange nicht die halbe Miete“:

Der Stellenwert des Frauenfußballs [Link leider tot.] …

[photopress:msv_duisburg_fcr_duisburg.jpg,full,centered]

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Wirklich wichtige Worte

Es gab mal eine Zeit, in der waren Nutzer von Mobiltelefonen nicht besonders beliebt. Sie galten trotz der unbestritten komfortablen Haupteigenschaft von mobilen Telefonen, überall telefonieren zu können, als Aufschneider, als Yuppies, als Möchtegern-Aktienhändler und vor allem als penetrante Zumutung für ihre Umwelt, ausgelöst durch das jederzeit auftretende Geschwätz dieser Personen, auch wenn gerade kein Gesprächspartner physisch anwesend war.

In jener Zeit legten sich neben den Aufschneidern nur die technikaffinsten Menschen ein Mobiltelefon zu, während viele andere den Kauf eines solchen Gerätes nicht nur als sinnlos ablehnten — schließlich hatte man ein Festnetztelefon zu Hause und auf der Arbeit — sondern gar nicht erst in den Ruch kommen wollten, derartige Aufschneiden wollende Anteile in ihrer Persönlichkeit zu haben. Weshalb der deutschlandweite Durchbruch der mobilen Telefonie ein wenig länger auf sich warten ließ.

Viele Mobiltelefon-Verweigerer gaben nur widerwillig ihre ablehnende Haltung auf, als man dann doch irgendwann den nicht geringen Nutzwert eines solchen Telefons erkannte, vor allem aber, als inzwischen immer mehr Leute wie Du und ich diese Dinger kauften, so dass sich das Image des Mobiltelefons wandelte. Wenn es mittlerweile fast jeder besaß, konnten nicht ausschließlich Deppen und Aufschneider unter den Nutzern sein. So dass selbst hartnäckigste Verweigerer — ein dem Autoren bekanntes Exemplar dieser Gattung gab die Mobiltelefonlosigkeit erst vor zwei, drei Jahren auf — irgendwann zur Gruppe der Besitzer eines solchen Apparates gehörten.

Was sich trotz der Wandlung des Images der Mobiltelefone nicht gewandelt hat, ist, dass es abgrundtief nervend sein kann, wenn Menschen in der Öffentlichkeit in einer Lautstärke in ihr Telefon brüllen, dass man zwangsläufig, ob in der Flughafen-Abfertigungshalle, an der Bushaltestelle, im Zug oder sogar einfach in einem Einkaufszentrum, alles mithören muss, was diese Person an Belanglosigkeiten mitzuteilen hat, dem Gesprächspartner, aber auch der Umgebung.

Augen kann man schließen, Ohren leider nicht.

Und da ein jeder solche Situationen kennt, in denen man sich nichts sehnlicher wünschte, als dass Mobiltelefone nie erfunden worden wären, in denen man geneigt ist, die Abschaffung der Selbstjustiz für doch keine so tolle Errungenschaft der Zivilisation zu halten, bedarf es auch nicht viel weiterer Worte, um sich einen allen bekannten Fußballer als besonders anstrengende Variante dieses Typus vorzustellen.

Eine Begegnung, die Sammer so in Erinnerung behalten hat: „Der Abstand war gewaltig. Wir wussten ja zum Beispiel gar nicht, was ein Weißbier ist. Lothar hat mir gezeigt, was im Westen so läuft.“ Und auch, wer in dem Zimmer der Platzhirsche das Sagen und vor allem die Telefonhoheit hat. Nämlich Matthäus, der den Festnetzapparat im Dauerbetrieb nutzte. Man kann sich das gut vorstellen, wie der Lebemann Matthäus mit dem Hörer in der Hand lässig im Bett lümmelt und neben ihm der Ostbürger Sammer aus dem Staunen nicht herauskommt. „Er hat telefoniert wie ein Weltmeister und wichtige Gespräche geführt.“

Die Schwatztasche Matthäus. Schon damals zeigte sich also sein unstillbarer Bedarf, gehört zu werden, und er nervte seine direkte und die telefonisch verbundene Umwelt mit „wichtigen Gesprächen“. Das erstaunt nun wirklich niemanden; und gleichzeitig ist es nicht verwunderlich, dass man so einem mittlerweile am liebsten gar nicht mehr zuhört. Es sei denn, man verkauft Zeitungen mit seinem „wichtigen“ Gefasel darin.

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Fußballer und Raucher: Minus Jogi plus Kloppo

Nachdem Bernd Schneider aufgehört hat, werden die Raucher unter den Fußballern immer weniger.

Bei den nicht mehr aktiv selbst Sportelnden gibt es allerdings wohl noch einige von ihnen, auch der Lothar schmöckt ja gern mal eine („Aber nur die Leichten“), und der folgende ältere Beitrag der Süddeutschen verrät uns, dass noch einer der Ex-Fußballer-und-jetzt-Trainer unter den Rauchern zu finden ist.

Einer, der Titel verrät es ja bereits, zu dem das aufgrund seiner Strahlemannhaftigkeit eigentlich gar nicht so recht passen will.

Jürgen Klopp hat noch in Ruhe eine Zigarette geraucht, er stand dabei im Bauch des Mainzer Stadions am Bruchweg und unterhielt sich mit einem Mann von Fernsehen, während ein weiterer Mann vom Fernsehen ihn unablässig filmte. Dann hat er die Zigarette ausgedrückt und ist langsam in einen anderen Raum im Bauch des Stadions gegangen, wo er sich auf ein Podium setzte, von dem herab er wenig später einen wirklich guten Fußball-Witz fallen ließ.“

Jogi Löw hingegen soll einigen Quellen zufolge daran arbeiten, sich das Rauchen gänzlich abzugewöhnen, so dass sich Bilder wie von der EM 2008 nicht wiederholen werden, als er nach einer inhaltlich lächerlichen Sperre eine Partie seines Teams von einer VIP-Loge aus verfolgen musste, wo ihn natürlich die Kameras einfingen, wie er sich einen „Glimmstengel“ (vom Aussterben bedrohtes Wort) zu Gemüte und zu Lunge führte. Wie weit er mit seinen Aufhörversuchen gekommen ist, ist allerdings nicht bekannt. Wie auch immer, wenn Jogi einen Platz freimacht im Raucherclub, dann ist jetzt Jürgen Klopp da, um den Stuhl nicht kalt werden zu lassen.

Dass Kloppo Klopp aber auch zur Raucher-Fraktion im Bundesliga-Fußball gehört, bleibt relativ neu und überraschend. Hust.

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