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Monat: Januar 2016

Die Schönheit der (vergebenen) Chance

Letztens war ich zu Gast beim Hallenturnier in Mülheim an der Ruhr, als die Traditionsmannschaften von so Clubs wie dem FC Schalke, dem MSV Duisburg oder RW Essen gegeneinander spielten. Sie spielten gegeneinander und sie meinten es ernst. Und während ich zusah, und sie alle immer wieder ihre Torschüsse neben das Tor setzten, fiel es mir wieder ein.

Wie wunderbar Fußball ist, weil man jeden Schuss vergeben kann, ouih, vorbei, und doch geht das Spiel weiter. Weil nach jeder vergebenen Chance wieder die nächste kommt. Weil das Spiel immer weiter geht.

Die nächste Chance kommt bestimmt. Und das ist das Schöne an diesem Sport, dass man die Chance vergeben kann, aber die nächste dann doch besser verwandelt wird. Oder auch nicht, wie so meistens.

Aber dass man sich nicht ernsthaft grämen muss, sondern noch viel mehr Gas gibt, das ist das Schöne an der vergebenen Chance. Eigentlich führt sie einen nur noch näher an die nächste, noch besser zu verwandelnde Chance.

Komm an meine Brust, Du lieber Fußball, die nächste vergebene Chance wird noch weiter vorbei sein, aber beim nächsten Schuss wird dieser sicher genau sitzen. Wie schön es ist, dass der Fußball es einem erlaubt, dass die vergebene Chance so schön ist, dass man sie nicht mehr braucht, die nächste kommt ja ganz bestimmt.

Ich brauch nicht mehr zu zweifeln. An mir.

Die nächste Chance kommt bestimmt.

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Frage: Das schönste Stadion der Welt

Nachdem wir jetzt dauerhaft ertragen müssen, dass die „Times“ irgendwann mal das Westfalenstadion zum besten Stadion der Welt kürte, was dort auf ewig erwähnt werden wird, müssen wir doch feststellen, dass es einfach nur ein architektonisch und ästhetisch ausnehmend langweiliger Bau ist. Deshalb jetzt die Frage an Euch:

Welches ist das schönste Stadion der Welt?

Und jetzt wirklich im Sinne von ästhetisch schön. In Auxerre, Glasgow oder Bari. Diesmal zählen nur ästhetisch schöne Stadien. Brutalismus is ruled out. Außergewöhnliche Exemplare sind sehr willkommen. Es gibt dabei natürlich kein richtig oder falsch, wie man so schön sagt, nennt einfach die schönsten Stadien der Welt, die Ihr so kennt. Danke.

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Matthäus: Auto mit 2,06 Promille geschrottet

Okay, das war vor etwa 30 Jahren, und er war jung, sehr jung, andererseits ist der Vorfall wohl bei allen Nachgeborenen weitgehend unbekannt. Das jetzt rauszukramen soll auch weniger dazu dienen, ein schlechtes Licht auf Lothar Matthäus zu werfen. Das wäre schließlich unzulässiges Nachtreten bei einer Angelegenheit, die lange verjährt ist. Außerdem hat er seine Strafe — 13.000 DM und 8 Monate Fahrverbot — damals ja bekommen. Wissenswert ist es natürlich dennoch, dass sich auch Matthäus in die lange Liste all jener Fußballer einreiht, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden oder einen Unfall bauen, obwohl sie sich auch damals schon einen Chauffeur und erst recht ein Taxi hätten leisten können. Aber jung, sehr jung war er — und hatte offensichtlich einen aufmerksamen Schutzengel. Am Niederrhein hat sich schon so mancher frische Autofahrer tödlich um eine der vielen Trauerweiden gewickelt, die allerdings nicht deshalb ihren Namen tragen.

Vielmehr soll der kleine Schreier in der Überschrift Anreiz sein, sich den Text „Bittere Pille“ aus dem Spiegel-Archiv von 1984 zu Gemüte zu führen, der sich mit den Verhältnissen rund um Matthäus‘ Wechsel zum FC Bayern München in jenem Jahr beschäftigt.

Interessant vor allem deshalb, weil er ein etwas anderes Licht auf Jupp Heynckes wirft, der hier bekanntlich nicht allzu gut gelitten ist ob seiner zumindest bis vor wenigen Jahren öffentlich verbreiteten Humorlosigkeit und Verbissenheit. In der Bewertung Heynckes‘ Auftreten — was natürlich wenig mit seinen Fähigkeiten als Trainer zu tun hat — war man hier eher auf der Daum’schen Seite („Wetterkarte“) zu finden. Doch der verlinkte Text ändert diese Bewertung ein wenig. Denn Heynckes hatte tatsächlich, um Matthäus zu halten, damals Teile von dessen zukünftigem Gehalt aus der eigenen Tasche bezahlen wollen, auf dass sein Club Borussia Mönchengladbach sportlich nicht derart geschwächt würde, wie es durch Matthäus‘ Weggang schließlich der Fall war.

„Circensisches Großunternehmen“

Ebenso interessant ist auch die damals schon manifeste Raffinesse von Uli Hoeneß bei der Gestaltung seiner Abmachungen mit zukünftigen Spielern. Und auch, wie wenig er sich damals schon an Vereinbarungen mit den Konkurrenten hielt, zumindest wenn das folgende Zitat korrekt ist. Die Bundesliga, wie sie leibt und lebt, ganz in Einklang mit dem Tenor aus Ronald Rengs „Spieltage“ mit damals aus heutiger Sicht geradezu irrwitzig zahm anmutenden Einschränkungen bei den möglichen Transfers. So wird Gladbachs damaliger Manager Helmut Grashoff folgendermaßen zitiert:

„Die Bundesliga ist ein circensisches Großunternehmen mit 18 Filialen. Wir können alle nur zusammen existieren, und deshalb haben wir einmal den Beschluß gefaßt, daß jeder Klub zwei Spieler benennen kann, die nicht abgeworben werden dürfen. Weil der Hoeneß kurzsichtig ist und nur an seinen FC Bayern denkt, hat er wegen Matthäus diesen Beschluß im Alleingang unterlaufen.“

Das und mehr in „Bittere Pille“.

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Liebster Award

Award, Award, da war doch was … ? Nein, diesmal geht es nicht um den Sportblogger-Award, den einst Jürgen „King“ Kalwa aus der Taufe gehoben hatte, der dann einige Jahre vor sich hinglamourte, aber wegen allgemeiner Umorientierung, weg vom Sportbloggernetzwerk hin zu (u. a.) Twitter, weg vom häufigen Bloggen zum häufigen (u. a.) Twittern sowohl der Auszeichner als auch der potenziell Auszuzeichnenden, zuletzt eher weniger Beachtung fand. Was natürlich an deren Machern (z. B. ich) liegt.

liebster2Nein, diesmal ist es der „Liebster-Award“, zu dem mich Halbangst-Blog einlud. Danke. Wobei „Award“ hier nichts anderes meint als „Stöckchen“ und so sehr sie auch den Ruch eines Kettenbriefs haben mögen, hier hat Binger05 ein paar passende Fragen gestellt, die sich der Weiterleitende ohnehin immer selbst neu ausdenken darf. Also gar kein echter Kettenbrief und es werden auch keine 5 Kinder in Nigeria sterben, wenn man ihn nicht weiterleitet. Etwas, was mir beim einzigen Kettenbrief, den ich je erhielt, nicht klar war, als ich natürlich die Deadline fast verpennte und Schwitz und Rosser greinte, dass ich jetzt mit meiner fast verspäteten Abgabe der 6 weiteren Briefe eventuell andere das Leben gekostet haben könnte. Was man halt so glaubt mit 9.

Wie auch immer, in medias res:

1. Wieviel Zeit widmest du dem Bloggen und wie wählst du Themen aus?

Leider ein relativ schlechter Zeitpunkt, um das zu beantworten, da bei mir derzeit akuter Zeitmangel fürs Bloggen herrscht. Das allerdings zum ersten Mal seit ich angefangen habe. Als ich noch im normalen Rhythmus des Bloggens war, war es natürlich mal mehr und mal weniger, im Schnitt etwa eine halbe Stunde pro Tag, könnte man über den Daumen sagen. Mancher Beitrag dauert auch schon mal drei bis vier Stunden, je nach Arbeitsaufwand, wobei der meist nicht beim reinen Schreiben, sondern beim (viel zu oft händischen) Sammeln von Daten oder Informationen liegt. Genauso ist natürlich ein Zweizeiler in unter einer Minute verfasst und online gestellt. Die wertvolle Zeit und Arbeit liegt aber nicht beim Schreiben, sondern beim Denken bzw. Ideen- oder Standpunktefinden. Und das kann man schlecht beziffern.

Die Themenauswahl ist ein wirklich kaum zu beantwortendes Thema für mich, da ich keinen Verein, aber auch keinen bestimmten Aspekt des Fußballs ins Zentrum stelle. Mal ist es eben ein geiles Stadion in Belgien, mal ein anstrengender Kommentator eines Länderspiels und dann wiederum auch das Gegenteil davon. Nur suche ich diese Themen eigentlich nicht (mehr) bewusst, sie laufen einem im Leben so zu. Zumindest dann, wenn man sich auch ansonsten mit Fußball beschäftigt. Wenig erhellende Antwort, ich weiß, tut mir leid, heller geht’s zu dieser Frage aber leider nicht.

2. Was sind die Vor- und Nachteile des Bloggens gegenüber Printjournalismus?

Soll ich das wirklich hier runterbeten, liegt das nicht auf der Hand?

Vorteile
- man ist in allen Aspekten sein eigener Chef
(Damit wären eigentlich alle Vorteile schon beschrieben, ich nenne die konkreten aber gerne auch noch mal:)

man muss nicht fragen, worüber man schreiben darf.
man muss auch nicht fragen, wann man worüber schreiben darf

Nachteile
man wird in der Regel nicht bezahlt, also bedeuten längere Beiträge, dass man sie selbst finanzieren muss
man ist nie per Bloggertätigkeit irgendwo vor Ort, die Kontakte zu Protagonisten fehlen

3. Welcher Spieler deines Lieblingsvereins hat dich begeistert/geprägt?

Die Geschichte von Stig Töfting hab ich hier schon mal aufgeschrieben (und auch hier „weiterverschenkt“), möchte aber gerne auch noch einen Aspekt hinzufügen, der damals kaum zur Sprache kam. Nämlich dass der Fußball als Sportart Menschen mit quasi jeder beliebigen Physiognomie ausgestattet es prinzipiell ermöglicht, darin zur Weltklasse (wozu ich einen Nationalspieler und WM-Teilnehmer jetzt mal zähle) aufzusteigen. Töfting war mit 1,76m durchschnittlich groß, nicht besonders schnell, zwar recht athletisch gestählt, aber auch nicht gerade wendig. Dennoch hat er es mit Ballgefühl und ich weiß nicht wie viel Trainingsleistung in diese Position geschafft.

Weil aber immer wieder dieselben Geschichten erzählen langweilig ist, nehme ich heute mal noch einen Spieler meiner Lieblingsmannschaft, der mich besonders begeistert, wenn auch nicht geprägt hat: Gintaras Stauce. Ein Mann, so fahl wie man sich einen sowjetischen Wohnblock als Gesicht vorstellt, dazu hager, ellenlang, schlaksig – und zu jener Zeit noch ohne Frisur, wie es ebenfalls für Spieler aus dem Ostblock typisch war. Wenn es regnete oder feucht war, hing ihm die Nicht-Frisur ins Gesicht. Er hielt (fast) alles, wie eine Spinne, er war ein perfekter Torwart, ich glaube, ich liebte ihn sehr.

4. Bitterster Moment mit deinem Verein?

Die Lizenzverweigerung im Sommer 2013 war schon an sich bitter. Dann aber auch noch hauptsächlich wegen Unfähigkeit zustande gekommen zu sein und auch noch durch einen Hauptverantwortlichen, der genau dasselbe auch an anderer Stelle schon fabriziert hatte, war beinahe unfassbar.

Bitterster Moment war aber eher, bei der letzten Europapokalteilnahme gleich in der ersten Runde gegen den damals wenig bekannten KRC Genk rauszufliegen. Nach dem 1:1 im Hinspiel rechnete man sich durchaus noch Chancen aus, fuhr frohen Mutes die wenigen Kilometer nach Belgien – nur um dann mit 0:5 eine absolute Packung zu kassieren. Die Chance, in dem meist ja vergleichsweise schwach besetzten Europapokal der Pokalsieger im letzten Jahr seiner Existenz noch einmal ein internationales Ausrufezeichen zu setzen, war nicht nur dahin, das Gegenteil war eingetreten. Nun weiß ich nicht, was das Gegenteil eines Ausrufezeichens ist, aber es war eben der bitterste Moment, an den ich mich erinnere.

5. Ist die Bayern-Dominanz in der Bundesliga aus den Fugen geraten, wird es in den nachsten zehn Jahren dauerhaft “langweilig”, was die Meisterschaft angeht? Stört dich das?

Was heißt „in den nächsten zehn Jahren dauerhaft“? Es ist doch schon seit dreieinhalb Jahren so. Was das Titelrennen angeht, wird es sich langfristig nicht ändern – Stichwort CL und Geldausschüttung – und die Ausnahmen bei den Meistertiteln werden noch weniger als es sie ohnehin schon nur noch in den letzten Jahren gab. Es stört mich enormst, so sehr, dass ich mir mehr oder weniger abgewöhnt habe, Bayernspiele überhaupt einzuschalten. Insofern kann ich mich auch nicht an „besonders gelungenem Fußball ergötzen“, sondern finde es fürchterlich, wenn es in jedem Spiel nur darum geht, wie hoch Bayern gewinnt. Für mich hat das quasi nix mehr mit Fußball zu tun. Fußball ist vor allem Unterhaltung, die Dominanz der Bayern ist das Gegenteil davon, pure Langeweile, mag der Fußball noch so ästhetisch sein. Ein Team, das ständig zu Null gewinnt, hatte ich schon in der Jugend in der sogenannten „Bestengruppe“. Zum Zuschauen sehr ermüdend.

6. Fehlt dir etwas in der TV-Aufarbeitung der Spiele, in der Analyse?

In der Aufarbeitung fehlt mir nichts, denn die schaue ich nicht mehr. Dafür gibt’s ja jetzt Pdocasts. Nach jahrelangem Konsum der TV-Aufbereitung ist das Graben in statistischen Besonderheiten der Vergangenheit in der Vorbereitung die Zeit genauso wenig wert, wie das nachfolgende Absondern von Platitüden von vermeintlichen Experten wie Scholl oder Kahn, die sich vor allem als ahnungslos outen. In der Präsentation fehlt mir nur die Option, einfach eine Totale einzuschalten und das war’s. Wie irgendwo anders schon mal erwähnt, würde ich für die Absenz von allen Heatmaps, Ballbesitzverteilungen, selbst Torschussbilanzen tatsächlich Geld bezahlen. Um nicht zu sehr wie ein grumpy old trainer zu klingen, will ich jetzt mal nicht sagen, dass ich die Übertragungen der 1980er wiederhaben wollte – aber ich würde ein Spiel gerne einfach wie im Stadion verfolgen können.

7. Hast du einen “Zweitverein”? Wenn ja, welchen und warum?

Ich habe sogar mehrere, die verrate ich aber nicht. Langweilige Antwort, ich weiß, tut mir leid. Aber sonst mag mich die Hälfte meiner Leser hinterher nicht mehr – oder kommt stets mit der Keule, dass ich ja xy-Sympathisant sei. Ich sag mal so: Zu eigentlich allen diesen „Zweitvereinen“ könnte ich mit dem Fahrrad hinfahren. Womit ich mich wohl eher antizyklisch dem Verhalten gegenüber gebe, im Fußball, im Sport in erster Linie seinen direkten Nachbarn zu hassen, aus dem simplen, aber wenig überzeugenden Grund, dass er der Nachbar ist („I am not convinced!“).

8. Was ist deine Meinung zu den “Plastikklubs” und dem “Bashing” derselben?

Dass es im Fußball noch nie gleiche Startbedingungen gab, darf für mein Empfinden kein Argument sein, nun exorbitante Unterschiede zu akzeptieren, mittels derer sich natürliche oder juristische Personen nun einfach mit ein bisschen Geduld in die Bundesliga einkaufen können. Ich denke da an Klubs wie Wattenscheid 09 (natürliche Person) oder Bayer Uerdingen (juristische Person), die ohne diese Zuwendungen niemals in der Bundesliga hätten auftreten können. Nach dem Verschwinden der Geldgeber pegelten sich diese Clubs ja dann auch wieder dort ein, wo sie von ihrem natürlichen Fanpotenzial her hinpassen.

Die ganze Angelegenheit in Bezug auf die Zulässigkeit außervereinlicher Zuwendungen ist aber leider zu komplex, um sie von mir hier in Kürze abzuhandeln. Während ich Wattenscheid oder Uerdingen zum Beispiel – in ziemlicher Unkenntnis der Gründe für deren Aufstieg – ziemlich positiv gegenüberstand, kann ich mir nicht vorstellen, dass mir das demnächst noch mal bei derartigen Gebilden widerfährt. Zulassen sollte man es ohnehin nicht, aber dieser Zug ist ja angesichts der Visionslosigkeit und Korrumpierbarkeit des DFB/der DFL schon lange abgefahren.

9. Schönstes Stadion Deutschlands?

War mal das Ruhrstadion in Bochum, das hat aber inzwischen auch einen Völler’schen Tick zu viel Patina angesetzt. Davor war es definitiv der Bökelberg, wie ich hörte, gibt es den aber nicht mehr. Als dessen Ersatz hat man jetzt einen seelenlosen Betontempel in die Ex-Nato-Pampa gesetzt, der sich allein dadurch auszeichnet, dass man bei An- und Abreise jeweils drei Stunden mehr kalkulieren muss, als Google Maps vorher berechnet.

Von den existierenden Stadien finde ich neben dem Ruhrstadion durchaus das Niederrheinstadion toll. Nicht aus Ruhrgebietsromantik, sondern aus Romantik. Und auch, weil es das einzige (manchmalige) Profistadion ist, in dem ich selbst schon mal ein Pflichtspiel absolvierte. Leider 3:1 verloren, nachdem es zur Halbzeit noch 0:0 stand und ey Schiri das war gar kein Hand!!!11§!!! ey als ich durch war alleine auf den Torwart zu. War wirklich kein Hand. Aber schon sehr geil, in einem richtigen Stadion ernsthaften Fußball zu spielen.

Von den anderen, größeren Stadien finde ich dann doch das Westfalenstadion wohl am besten, wobei ich noch nicht genau herausgefunden habe, was daran eigentlich geil ist, abgesehen von seiner Größe. Leider war ich nie da, bevor es so erweitert wurde, wie es sich heute darstellt. Köln, Leverkusen, Frankfurt, München, das ist alles derselbe eintönige Radatsch.

10. Rotwein oder Flaschenbier?

Piccolöchen.

Bzw. um ehrlich zu sein: Dosenbier. Auf Fahrten zu einem Spiel hin trinke ich immer noch gerne Dosenbier. Ist nicht nur leichter beim Transport, macht nicht so viel Krach beim Runterfallen – hat auch diesen unverwechselbaren Charme, dass man jetzt zu einem Fußballspiel fährt.

Zuhause ansonsten natürlich immer einen schönen Grand Cru blanc de blancs Terroirs.

11. Wie sehen deine Abende am Wochenende aus?

Tja, ob das jetzt hier öffentlich kund getan werden sollte? Ich gehe aus. In Kneipen, in Clubs, in Bars, auf Festivals oder Kulturfeste, natürlich nicht jeden Abend, aber immer noch gerne. Für einen Kinobesuch finde ich einen Abend am Wochenende zu schade.

Andere Antworten auf andere Fragen von mir gibt es auch im ZEITMagazin.

Und so geht es mit dem Liebster-Award nach Wunsch der Begründer weiter. Wie man schnell erkennt, ist es gar kein Award, sondern ein Stöckchen. Naja, macht nix.

Hier die Regeln:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag

    Danke, lieber Binger05

  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel

Ich bin mal so faul und übernehme die 11 Fragen größtenteils.

1. Wieviel Zeit widmest Du dem Bloggen und wie wählst Du Themen aus?
2. Was sind die – sagen wir mal drei – schönsten Momente, die Dir das Bloggen beschert hat?
3. Welcher Spieler hat Dich begeistert/geprägt?
4. Bitterster Moment mit Deinem Verein?
5. Ist die Bayern-Dominanz in der Bundesliga aus den Fugen geraten, wird es in den nachsten Jahren dauerhaft langweilig, was die Meisterschaft angeht? Stört Dich das?
6. Wie schaust Du Fußball im TV?
7. Hast Du einen Zweitverein? Wenn ja, welchen und warum?
8. Was ist Deine Meinung zu den Plastikklubs und dem Bashing derselben?
9. Schönstes Stadion Deutschlands?
10. Rotwein oder Flaschenbier?
11. Schönstes Trikot ever (nicht unbedingt von Deinem Verein)?

Und frage Stehblog, Königsblog, Spielbeobachter und nurdertim, vor allem, damit ich mal wieder etwas über sie persönlich erfahre. Wer allerdings nicht will, muss natürlich nicht.

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