7. August 2008
6 Kommentare

Die Türken werden deswegen kein Tor schießen, weil

Von calli.tv war hier schon öfter die Rede, gleich zwei Mal wurde etwas verlinkt. Eigentlich — so traurig das ist — muss man sagen, dass man jeden Beitrag von Calli-Claquer verlinken könnte und man hätte immer etwas zu lachen. Schaut euch also, wenn ihr gleich wieder dort seid, einfach um, was euch sonst noch so zusagt. DJ Bobo? Steffi Jones? Oliver Bierhoff?

Anyway, verlinkt wird heute das Interview mit Manni Breuckmann [Link leider tot], nicht, weil Calli haha Manni so kluge Sachen bezüglich des Ausgangs des bevorstehenden EM-Halbfinals sagt, („ham es drei mal geschafft, dat Dingen zu drehen“), sondern weil er als wahrscheinlich erster von allen Calli-Interviewpartnern darauf hinweist, dass dessen antatschende joviale Art einfach nicht seriös ist. Rumschwallern hier, rumschwallern da, ein bisschen angrabschen, fertig ist das Non-Produkt voller Floskeln, das nur davon lebt, heiße Luft aka Bullshit zu produzieren.

Was kostet es eigentlich, so eine Kölsch-Dumm-Rumschwätz-Ausbildung zu machen, mit der man rumlabern kann wie ein Perpetuum Mobile? Und was kostet es eigentlich, zur eigenen Karikatur zu werden? Muss man dafür doof sein oder schlau — oder bauernschlau gar?

PS: Hat Manni Breuckmann etwa seine Länderspielkarriere beendet? Kreisch!

7. August 2008
12 Kommentare

Das-11Freunde-von-Trainer-Baade-Gewinnspiel

[photopress:11_baade2.jpg,full,alignleft]3-2-1 (jetzt neu:) 0, so heißt die absteigende Liste der Anzahl der zu gewinnenden 11Freunde-Bundesliga-Sonderhefte im Blogos-Quarium. Während man jenerorts aber Kosten und Mühen scheut, geht das ganze Gewinnspiel dieserorts ohne Mitwirkung der 11Freunde über die Bühne. 1 Bundesliga-Sonderheft der 11Freunde gibt es hier also zu gewinnen, wenn auch das beigelegte kleine Heftchen nicht mehr eingeschweißt ist und Recht auf Rückgabe sowieso nicht besteht.

Mit der im Gewinnfalle einzusendenden Adresse wird selbstredend Schindluder getrieben: Sie wird für teuer Geld in alle möglichen Gewinnspiele und andere Adresssammelkloaken eingetragen und nichts davon wird je bereut werden. Um dem Ganzen aber auch für den, möglicherweise sogar: die Teilnehmer und nicht nur für dieserorts einen Reiz zu geben, gilt es folgende Frage zu beantworten:

Warum schaue ich trotzdem noch zu?

Maßgeblich ist allein die Güte der Antwort, nicht der Umfang, wobei Umfang nicht vor Güte schützt.

[Disclaimer: Hier erscheinen manchmal Beiträge.]

PS: Das beim Direkten Freistoss riecht doch arg nach 9Live-Verhältnissen. Fragen, deren Antworten bezüglich ihrer Richtigkeit objektiv nicht überprüfbar sind, verdächtig, verdächtig.

6. August 2008
9 Kommentare

De groeten, Rafael!

Endlich isser weg. Das war ja nun wirklich nicht mehr zu ertragen, wie dieser Bubi, dieser Knilch (was ja mittlerweile auf fast alle Spieler aus dieser Perspektive zutrifft), sich noch in jedem Sommer-, Winter- oder Herbstloch mit Trikots von Bananenrepubliken oder Ähnlichem für die Zeitung ablichten ließ, diverse Spalten und Überschriften belegte und dann auch noch lächerliche Schauspielaufführungen gab, um potenzielle Wechsel nicht zu gefährden, ohne beim Abschied zu vergessen, dass er Hamburg — seine Perle — natürlich liebt und auch die Menschen dort.

Die übrigen Menschen in der Bundesrepublik scheint er nicht besonders zu mögen, ansonsten hätte er uns allen dieses jahrelange enervierende Theater inklusive herzerweichendem Gelaber von spanischen Großeltern elterlicherseits erspart, in deren Land er natürlich unbedingt spielen müsse, eines Tages. Wie schön für ihn, dass seine Großeltern nicht aus Lettland oder Albanien stammen. Sylvie van der Vaart hätte nie via OTTO-Katalog unsere Augen drangsaliert und man hätte noch tatsächliche Saure-Gurken-Zeit haben können. Und jetzt das! Da sind die Gurken mal seit dem verlorenen EM-Finale bis auf ein Streitchen zwischen Immer-noch-Heißsporn Sammer und Bundes-Jogi über eine Party extrem sauer, da wartet van der Vaart auch noch extra bis zum Ende dieser Spreewälder-sind-die-besten-Zeit, bevor er schließlich wechselt.

Es hätte doch alles so einfach sein können.

Nun sind wir froh, dass Ruhe eingekehrt ist bezüglich dieses Themas. Auch wenn wir wissen, dass das nächste leidige nicht weit sein kann. Siddharta Goppingen Gautama lauert schon darauf, dass ihm der Kopf von seinem steinernen Haupt abgeschlagen wird. Aber dazu später mehr. Sagen, wir, in einer Woche. Was ist schon eine Woche im Vergleich zum Kreislauf der ständigen Wiedergeburt?

3. August 2008
Keine Kommentare

Das EM-Jahreszeiten-Märchen

Out now! Der erste Trainer-Baade-Kinofilm (Volle Länge, ab 0 Jahre, Eis gibt’s im Foyer)

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23

Wer allerdings ernsthaft an Fußball interessiert ist, so wie der Regisseur auch, der sollte die ohnehin für ein Menschleben deutlich zu kurz bemessene Zeit nicht damit verschwenden, diesen Kinofilm zu schauen, sondern gleich weiterschalten zum nächsten oder auch vorigen Beitrag.

1. August 2008
3 Kommentare

Und wir kleben, kleben, kleben an unser’n Bildern fest

Heute: Folge 42.

Der Abwehrrecke:

Recke ist eine veraltete Bezeichnung für einen Krieger oder Kämpfer. Insbesondere werden Ritter in historischen Schriften oft als Recken bezeichnet.

Das gemeine Fußball-Leser oder -Zuhörerhirn hat bis hierhin schon ermattet abgeschaltet, immer die selbe Leier, nur Metzelder, der wird’s gerne lesen.

30. Juli 2008
9 Kommentare

Alliterationen alle?

Dass der werte Herr inzwischen immer häufiger die Pfoten von den Alliterationen lässt, hat sich herumgesprochen. Im Spiel mit Namen ist er aber immer noch aktiv wie eh und je, wenn heute sogar mal ein wenig versteckter. Dennoch nicht zu übersehen, die alte Schule des Überschriftenbaus.

Ein Großer für Köln: Petit

Bliebe die Frage, ob Köln nicht noch jeden klein gekriegt hat.

30. Juli 2008
5 Kommentare

Heute vor 15.341 Tagen

Man könnte auch 42 Jahre dazu sagen.

Ganz schön spät im Jahr, ganz schön spät in der damals wohl nicht so reglementierten Saison. Mich wundert es ein bisschen, dass ich nirgendwo im Blogos-Quarium davon lese, nicht mal den ordentlichen Chronisten von Thor Waterschei hat das zu einem Beitrag motiviert:

Gebt mir ein W.

Gebt mir ein E.

Gebt mir ein M.

Gebt mir ein B.

Gebt mir ein L.

Gebt mir ein E.

Gebt mir ein Ypsilon!

Dann geb ich Euch diesen Originalartikel jenes Tages, aus englischer Perspektive. Jaja, der junge Beckenbauer, ob das nicht mal ein Fehler war.

In Ermangelung eigener Erlebnisse aus dieser Zeit, vor allem aber in Ermangelung jener DVD mit dem gesamten Spiel, mit der ich sukzessive Lücken wie 1972! und das WM-Finale von 1974 sowie den Gähner von „Jahrhundertspiel“ schließe, bleibt das alles, was ich dazu zu sagen habe. Außer dass der letzte Satz des Beitrags natürlich nicht stimmt. Höchstens für jenen Tag.

29. Juli 2008
8 Kommentare

Das schönste Tor aller Zeiten

Welches das war, will die FIFA auf ihrer Seite wissen. Und da es für „im Auge des Betrachters“ nun mal keine harten Kriterien gibt, kann man da wunderbar und stundenlang drüber sinnieren und doch zu keiner verbindlichen Entscheidung kommen. Sehr einfach zu erlangender Content. Ich frage jetzt nicht, welches Tor das schönste aller Zeiten war, denn ein humoriger User namens bembelboy hat die Antwort, der man nicht widersprechen kann, schon gegeben. Nicht Maradona, nicht Helmut Rahn, nicht Zinedine Zidane oder gar Oliver Bierhoff, sondern … lest selbst:

Ohne mich selbst großartig loben zu wollen bin ich der Meinung, dass mein Freistoß im Training des FC Ober-Roßbach im Jahr 1999 einer der schönsten Treffer überhaupt war. Der Ball schlug dermaßen im Winkel ein…das gab es seitdem nie wieder. Außerdem war es auch mein einziger Freistoßtreffer.

29. Juli 2008
8 Kommentare

Kontinuität

Gibt es etwas, das Sie vermissen, wenn Sie den heutigen mit dem damaligen Fußball vergleichen, Charly Körbel?

Die Traditionsvereine 1.FC Köln, Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach und Bayern München hatten über Jahre hinweg nahezu identische Mannschaften, mit denen sie sich jede Spielzeit aufs Neue begegneten. Darin bestand ja auch der Reiz: Breitner gegen Grabowski, Schwarzenbeck gegen Hölzenbein, Müller gegen mich. Das gleiche, wenn Gladbach kam. Diese kontinuierlichen Duelle solcher Persönlichkeiten auf dem Fußballplatz vermisse ich heutzutage.

Ich auch. Hat unter anderem auch zur Folge, dass ich mir kaum noch Aufstellungen merken kann, geschweige denn, wer jetzt eigentlich mal länger als anderthalb Saisons wo Stammspieler war. Aber auch diese dauerhaften Duelle fehlen, bei denen sich jahrelang die immer selben Spieler beharken und überhaupt erst so etwas wie eine persönliche Rivalität aufbauen können.

28. Juli 2008
12 Kommentare

Nationalspieler zu verkaufen

Wer übrigens gar nicht geht, ist Piotr Trochowski. Aserbaidschan wäre jetzt ein bisschen zu beleidigend, aber an Kuweit, Israel oder Island könnte man ihn bestimmt gewinnbringend noch verkaufen. Wobei ich läuten hören hab, dass man selbst in Island den Ball mittlerweile schneller abspielt, als Trochowski ihn überhaupt annehmen kann. Nachfolgendes Denken — sofern das bei Trochowski stattfindet — da noch nicht mit eingerechnet.

Und man darf sich auch fragen, was von einem Bundestrainer zu halten ist, der das nicht erkennt und ihn immer wieder nominiert und sogar aufstellt. Vielleicht doch nicht ganz so gut, das Scoutingsystem.

Andorra fiele mir noch ein. San Marino. Irgendeiner wird ihn schon haben wollen.

28. Juli 2008
2 Kommentare

Wichtig ist an der Tastatur

Und zwar unter anderem an jener, an der Stefan von der „Weltsicht Südtribüne“ sitzt, die irgendwann in den letzten Tagen 3 Jahre alt geworden ist. Gerade angesichts der großen Zahl der Teilnehmer des Rennens „Welches Fußballblog stirbt zuerst?“, das sich in diesen Tagen großer Beliebtheit erfreut, ist es angenehm, neben dem anderen Stefan (Blog-G), Herrn Wieland (jetzt neu mit Sidekick „kurtspaeter“), Janus und diversen weiteren immer lesenswerten Menschen auch über den 1. FC Köln und Fußball im Allgemeinen aus behender Hand gut informiert und unterhalten zu sein. Deshalb: Herzlichen Glückwunsch, nachträglich, und bedenken Sie immer, meine Herren, was dahinter steht, ist mehr als nur das, was man schließlich zu lesen bekommt.

Weltsicht Südtribüne, irgendwann letztens 3 Jahre alt geworden.

Da fällt mir auf, dass ich hier auch schon 2,5 Jahre alt bin. Kinder, wo ist nur die Zeit geblieben?

28. Juli 2008
4 Kommentare

Schau mir in die Augen, Kleiner

Sobald es mehr als 10 sind, wird daraus eine eigene Rubrik. Der Arbeitstitel lautet „Wie man gerne in der Öffentlichkeit gezeigt wird“, kann sich aber noch ändern. Heutiger Gaststar in dieser schönen Rubrik ist jedenfalls Karim Matmour. Man würde gerne anfügen: Das geht auch noch konzentrierter.

Andreas Beck hingegen macht eine so gute Figur bei der Annahme des Balles mit der Brust, dass wir ihn unmöglich in die selbe Kategorie einordnen können.

Ins Nichts murmelnd: Wer sucht solche Fotos aus?