16. Juli 2015
6 Kommentare

Die bescheuertsten Quiz-Fragen im Verlauf einer Fußballübertragung im Fernsehen

Man darf sicher sein, dass das Kreieren dieser Fragen ein hochdotierter und begehrter Job ist. Das wird nicht mal einfach so vom Praktikanten aus dem Ärmel geschüttelt. Siehe: Santa Claus vs Senta Berger. Nur absolute Assoziationstalente — wie man sie sonst in Sonderkommandos auf der Suche nach Serienmördern einsetzt — bekommen solche kruden Pfade der Gedanken hin.

 
Wie heißt der Weihnachtsmann in den USA?
Santa Claus
Senta Berger
 
Wer ist portugiesischer Meister?
SC Porto
SC Versandkostenfrei
 
Für welchen Namen steht die Kurzform Jupp?
Maria
Josef
 
Welche Tiere leben auch in der Antarktis?
Robben
Schweini(s)
 
Welcher Spieler wechselte vom FC Bayern zu AC Mailand?
van Bimmel
van Bommel
 
Wie heißt das Stadion des FC Barcelona?
Camp Nou
Betzenberg
 
Wie nennt man ein vorgetäuschtes Foul?
Schwalbe
Amsel
 
Wie wird der Strafraum auch genannt?
Sechzehner
Zwanziger
 
Auf welcher Insel liegt Limassol?
Zypern
Lummerland

Wir lassen uns überraschen, was die heißen Denker in den diversen Quizfragenausdenkteams in Zukunft noch alles zusammenassoziieren werden.

Dies war mal als fortlaufend zu füllender Beitrag gedacht, gerne mit Eurer Hilfe, aber mit dem SC Versandkostenfrei ist wohl ein nicht mehr zu überbietender Spitzenreiter für alle Zeiten gefunden.

15. Juli 2015
Keine Kommentare

Freundschaftsspiel Deutschland — Brasilien 1981 in voller Länge

Das muss einfach mal gezeigt werden, denn es war die erste Partie, die ich live im Fernsehen sah. Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Hashtag zu dem Thema, der letztens bei Twitter rumging. Hier also mein erstes Spiel im TV. Nehme mal an, dass ich damit einer der wenigen Glücklichen bin, dessen erstes Spiel noch in voller Länge bei youtube zu finden ist.



Full match als Video: Deutschland — Brasilien 1981, Freundschaftsspiel in Stuttgart, Neckarstadion.

15. Juli 2015
Keine Kommentare

Cruyff ging, van Basten kam

Die Krönung der absolut nutzlosen Faktenhuberei — Stadienkapazitäten, Rückennummern, Spitznamen, Nebentätigkeiten oder besondere Hobbies im Fußball — ist wohl die Information, für welchen anderen Spieler ein Fußballer zu Beginn seiner Karriere eingewechselt wurde. Also noch sinn- und nutzloser geht es kaum. (Wenn jemand etwas Sinnloseres weiß: gerne.)

So wurde Lukas Podolski zum Beispiel bei seinem ersten Länderspiel für Fredi Bobic eingewechselt. Lothar Matthäus für Bernard Dietz. Irgendwo in Dänemark wurde mal der Sohn in seinem ersten Spiel überhaupt für den Vater eingewechselt.

Die Krönung der Krönung der absoluten Faktenhuberei ist es dann natürlich, wenn ein König im Spiel ist. In diesem Fall ist es König Johan, Cruyff um genauer zu sein. Der war am Beginn einer großen Karriere in der Funktion als Auswechselspieler beteiligt.

Die Überschrift verrät es schon, 1982 begann Marco van Bastens Profizeit als Einwechselspieler in einer Partie für Ajax Amsterdam gegen NEC Nijmegen, Endstand 5:0 für Ajax, ein Tor unter anderem durch eben jenen van Basten. Und das Feld verließ für Marco van Basten kein Geringerer als Johan Cruyff.

Also sinn- und nutzlose Zufälle gibt’s … die hätte man gar nicht gebraucht, stehen in keinem Zusammenhang, haben keinerlei weitere Bewandtnis — und sind damit genau richtig hier im Blog.

(Nutzlose Info entdeckt beim Tumblr vom Vintage Football Club.)

13. Juli 2015
2 Kommentare

Alle Fünferpacks der Bundesliga im Video

Naja, fast alle. Dazu die Bilder vom einzigen Spiel in 50 Jahren, in welchem ein Spieler der Bundesliga 6x traf. Wo liegt eigentlich Messis Rekord? Dieter Müller darf seinen jedenfalls nun schon seit 36 Jahren hegen und pflegen. Fernsehbilder gibt es allerdings keine davon.

Dieter Müller, 17. August 1977 1. FC Köln — Werder Bremen 7:2



Von hier an dann alle fünffachen Torschützen, welche es in der Liga je gab. Einziger Spieler, dem dies mehrfach gelang, ist die Standardantwort bei Quizspielen, wenn es um Torrekord geht: Gerd Müller. Und das gleich vier Mal.

Dieter Hoeneß, 25. Februar 1984 Bayern München — Eintracht Braunschweig 6:0



Jupp Heynckes, 29. April 1978 Borussia Mönchengladbach — Borussia Dortmund 12:0



Gerd Müller, 10. September 1976 Bayern München — TeBe Berlin 9:0



Frank Hartmann 1. November 1986 1. FC Kaiserslautern — FC Schalke 04 5:1




Jürgen Klinsmann, 15. März 1986 Fortuna Düsseldorf — VfB Stuttgart 0:7



Michael Tönnies, 27. August 1991 MSV Duisburg — Karlsruher SC 6:2



Gerd Müller, 5. Mai 1973 Bayern München — 1. FC Kaiserslautern 6:0



Gerd Müller, 19. Februar 1972 Bayern München — Rot-Weiß Oberhausen 7:0



Franz Brungs, 2. Dezember 1967 1. FC Nürnberg — Bayern München 7:3



Leider bislang nicht als bewegte Bilder zu finden:

Klaus Scheer, 1. September 1971 FC Schalke 04 — 1. FC Köln 6:2
Rudolf Brunnenmeier, 27. Februar 1965 TSV 1860 München — Karlsruher SC 9:0
Karl-Heinz Thielen, 7. Dezember 1963 1. FC Köln — 1. FC Kaiserslautern 5:1
Atli Edvaldsson, 4. Juni 1983 Fortuna Düsseldorf — Eintracht Frankfurt 5:1
Manfred Burgsmüller, 6. November 1982 Borussia Dortmund — Arminia Bielefeld 11:1
Gerd Müller, 12. Juni 1976 Bayern München — Hertha BSC 7:4

10. Juli 2015
3 Kommentare

Erinnert sich jemand an Kalle Del‘Haye? (Song)

via @laughingball

Natürlich erinnert sich jeder an Kalle Del‘Haye oder kann zumindest etwas mit dem Namen anfangen. Obwohl er eigentlich eher ein Fall für die Rubrik „Mit Legenden aufräumen“ wäre, wie man dieser Auflistung* entnimmt:

1980/1981 FC Bayern München Angriff 13/34
1981/1982 FC Bayern München Angriff 8/34
1982/1983 FC Bayern München Angriff 31/34
1983/1984 FC Bayern München Angriff 22/34

… erscheint er jetzt in jener Rubrik, in die auch das Toni-Schumacher-Lied von Knochenfabrik passt. Der Song ist von Marcus Wiebusch und entstammt einem Solowerk mit dem Namen „Hippiekacke“. Nunja.

* Okay, die letzte Saison sah dann so aus:

1984/1985 FC Bayern München Angriff 0/34, aber reicht wirklich eine Saison zur Legendenbildung? Anscheinend ja.

7. Juli 2015
Keine Kommentare

Delling mit Schnörres

Auch beim NDR fließt ein wenig 11Freunde-Blut in den Adern und man widmet einen ganzen, wenn auch kurzen Beitrag den Modesünden früherer Moderatoren des „Sportclub“, mit dabei der im Titel erwähnte Delling mit dem im Titel erwähnten Gesichtsschmuck. Ansehen auf eigene Gefahr.

Man darf annehmen, dass sich das Ganze nicht im „Movember“ ereignete.

1. Juli 2015
3 Kommentare

Sommer Schule

Etwas merkwürdig mag es anmuten, hier extra eine Sommerpause anzukündigen, wenn die Tage in den letzten Monaten auf dieser Seite ohnehin mehrheitlich aus Pause bestanden. Doch diese Sommerpause wird eine besondere sein.

„Alles muss raus“, Sommerschlussverkauf schon Anfang Juli, bzw. den gesamten Juli hindurch, bei dem einfach mal alles aus dem Archiv gezogen werden muss, was sich so angesammelt hat, mehrheitlich Videos von schrägen oder schönen Dingen rund um Fußball, aber auch schon mal schlichte Links zu interessanten Texten, das alles wiederum hauptsächlich zu früheren Zeiten, wie es hier ja immer mehr überhand genommen hat. Alles, was sich so angesammelt hat, aber nie konkret einen Anlass fand, veröffentlicht zu werden.

Und weil heinzkamke letztens ja schon zurecht feststellte, dass wir mittlerweile des ständigen Wälzens in der Vergangenheit, vor allem der 1980er, so langsam aber sicher überdrüssig werden — ein Gefühl, eine Ansicht, welche man hier teilt — ist diese erstmalige offizielle Sommerpause im Blog eine gute Gelegenheit, den ja nichtsdestotrotz oft sehenswerten, aber dann auch genauso oft isoliert im Raum stehenden Zeitdokumenten noch mal zu etwas Öffentlichkeit zu verhelfen, ehe dann auch mal Schluss sein muss. Schluss mit dem ständigen Reenactment der eigenen Jugend und der Nabelschau durch die ohnehin ziemlich verzerrende Zeitmaschine.

Oder zumindest dürfte dann mal eine Phase folgen, die andere Zeiten in den Fokus rückt, vielleicht ja mal wieder die Gegenwart, ehe man in späteren Momenten vielleicht doch wieder Appetit auf die 1980er, 1970er oder ähnlich lange vergangene, aber nie endende, weil überall konservierte Zeiten bekommt. Für neuen Appetit muss man bekanntlich erst mal ein wenig abstinent sein. Gilt übrigens im Après-WM-Jahr auch für den Fußball an sich.

Langer Rede, kurzer Sinn: Hier ist erst mal keiner zu Hause, jetzt ist Urlaub angesagt, und dennoch werden mehr oder weniger täglich Beiträge erscheinen, ohne dass diese ein roter Faden verbände, abgesehen vom ganz großen Rahmen Fußball natürlich.

Viel Spaß damit und wir lesen uns wieder am 1. Spieltag der neuen Saison. Welcher Liga, wird allerdings nicht verraten. Gleich folgt dann auch schon das erste Schätzchen aus den Tiefen des Archivs.

21. Juni 2015
2 Kommentare

Talent Max Kruse bei Werder im Interview

„Natürlich sieht man es gerne am Fernsehen, wenn man selber spielt.“

Talent Max Kruse im Interview bei Werder Bremen 2008.



Eigentlicher Anlass, dieses Video zu zeigen, ist aber der Fund eines Twitter-Accounts, der alte Schätzken aus dem Archiv von Werder TV twittert. Fußballkultur in Reinform, wobei es nicht nur um Sport, sondern auch ums klassische Vereinsleben geht. Natürlich nur echt mit dudeliger Musikuntermalung und den obligatorischen Interviews mit dem Pächterpärchen der Vereinskneipe. Und Otto Rehhagel, wie er den Fußball, das Leben, die Welt und alles, was sonst noch existiert, erklärt.

Hier entlang: WerderTVArchiv.

Gibt es so etwas auch von den TV-Sendern anderer Clubs?