11. Juni 2014
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… ist unser Leben

Eine der wenigen Versionen, bei denen man wohl tatsächlich die Spieler, in dem Fall die Nationalspieler vor der WM 1974 singen hört. Und natürlich hört, wie schief sie singen. Von wegen Hymnenmitsingzwang und so …



… aber zum Glück zählt ab morgen ja auf dem Platz und nicht am Mikro, frei von allen „Flüchen“, „Kapitänsbindenstreits“, „Nichtabgeklatschthabens“, „Mitsing- und Migrantendiskussionen“ und sonstigem Kram, den sich Menschen recht entfernt vom Spiel ausdenken, um nicht über das Spiel selbst sprechen zu müssen.

10. Juni 2014
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Ein paar Antworten rund um die WM

Der Libero“ stellt sich ein paar Fragen zur WM und gibt sich auch gleich die Antworten. Die selben Fragen stellt er auch mir, wofür ich recht dankbar bin. Wegen diverser Aktivitäten rund um die WM stand hier noch gar nichts zum sportlichen Teil der kommenden WM. Also antworte ich gerne auf seine Fragen, und wäre gespannt, was andere dazu sagen, die Lust verspüren, hier mitzumachen. Aufdrängen möchte ich es niemandem, aber wenn Meine Saison und der Stadtneurotiker sich berufen fühlten, fänd ich das gut.

Los geht’s:

Dein erstes bewusstes WM-Erlebnis war?

Wenn man sich nur auf die Endrunde bezieht, war mein erstes bewusstes WM-Erlebnis gleich mal eine gute Schule fürs Leben. Die deutsche Mannschaft hatte den Gegner nicht nur auf die leichte Schulter genommen, sondern den Gegner gar noch im Vorfeld verspottet. Jupp Derwall tönte: „Wenn wir die nicht schlagen, fahre ich mit dem nächsten Zug nach Hause“, was er dann doch nicht tat. Algerien hatte als absoluter Underdog die Deutschen sogar verdient und nicht glücklich mit 2:1 im Gruppenauftaktspiel geschlagen. Den Nachbarsjungen, der das Spiel mitgeschaut hatte, musste meine Mutter dann nach Abpfiff nach Hause schicken, weil ich völlig in Tränen aufgelöst war und mit mir nicht mehr zu reden war.

Wenn man die WM aber als Gesamtturnier sieht und nicht nur die Endrunde betrachtet, war mein erstes WM-Spiel (im TV natürlich) in der Qualifikation das 7:1 im Ruhrstadion gegen Finnland am 23.9.1981. Drei Tore von Rummenigge, zwei Tore von Breitner und ein völlig ungefährdeter Kantersieg. So ging es dann ja nicht immer weiter, im Leben nicht und mit der DFB-Auswahl auch nicht. Immerhin lernt man dann die Höhen zu schätzen.

Mit welcher WM-Legende würdest Du gern einmal Doppelpass spielen?

Er ist zwar keine WM-Legende, dafür war er im Vergleich zu erfolglos und hatte zu wenig nennenswerte Szenen bei seiner einzigen WM. Ich würde aber tatsächlich gerne mal mit Marco Bode einen Doppelpass spielen. Vor allem, um danach mit ihm quatschen zu können. Eine der angenehmsten Erscheinungen wohl der gesamten deutschen WM-Historie, sozusagen das Mädchen von nebenan.

Welchem TV-Kommentator wirst Du bei der WM gerne zuhören?

In den ÖR gibt es gar nicht so wenige, die man gut ertragen kann, die man sogar loben muss, wie ich beim Verfolgen der letzten Drittliga-Saison im TV erlebte. Leider hab ich mir dort dann nie die Namen gemerkt. Aber diese sind ja ohnehin nicht in Brasilien dabei.

Von der ÖR-Truppe gefällt mir eigentlich niemand wirklich gut. Tom Bartels, der immer über Gott und die Welt redet, dann aber die Wörter so pressend betont, als säße er auf dem Klo, wenn etwas auf dem Spielfeld passiert, ist unerträglich geworden, obwohl ich ihn früher mal mochte. Über Poschmann braucht man glaube ich kein Wort zu verlieren, der alte Klepper kriegt da eben sein Gnadenbrot, das muss man nicht verstehen, aber sich auch nicht großartig aufregen.

Steffen Simon ist bestimmt kein schlechter Journalist, aber am Mikro bei einem Spiel die totale Fehlbesetzung. Irgendetwas setzt bei ihm dann aus, gerade so, als wenn er seine Sendung „Schnauze Simon!“ produziert. Offensichtlich haben seine Untergebenen alle Angst um ihren Job, sonst würde ihm mal jemand stecken, dass er beides nicht im Entferntesten beherrscht.

Oliver Schmidt finden viele langweilig, bei mir kommt er eher besser weg. Ich finde ihn unaufgeregt und eben nicht marktschreierisch, das macht ihn mir angenehm. Gerd Gottlob läuft auch so unter ferner liefen, ohne unangenehm aufzufallen. Und jetzt stelle ich fest, dass ich Jens Jörg Rieck noch nie bewusst gehört habe.

An Thomas Wark mag ich ebenso das, was ich an dem dann noch verbliebenden Béla Réthy mag: dass man die Stimme so intensiv mit WM und EM verbindet. Ansonsten finde ich Wark auch relativ okay und mag ihn lieber als die gerade zuvor Zerfleischten. Ja, und dann bleibt doch tatsächlich auch bei mir Béla Réthy als Favorit über.

Aber das auch aus zwei konkreten Gründen: Weil ich irgendwie schon mit ihm abgeschlossen habe im Laufe der Jahre und einfach inhaltlich nix mehr von ihm erwarte. Er ist halt der altbekannte Onkel, der bei WM da sitzt. Zweiter Grund: weil ich ihn in Interviews abseits der Live-Reportage durchaus als Fachmann wahrnehme, der etwas weiß und auch darlegen kann. Deshalb bekommt er den Bonus, dass er für ein Länderspielpublikum kommentiert und die Normalo-Zuschauer dabei qua Auftrag mitnehmen muss. Das gilt zwar eigentlich aufgrund der Situation für alle hier Genannten, da bin ich mir aber oft nicht so sicher, ob sie fachlich tatsächlich mehr zeigen könnten, wenn sie dürften.

Großer Trost ohnehin: das ZDF bietet diesmal auch das Bild nur mit Stadionton und ohne Kommentator an. Da ich aber vornehmlich unter anderen Menschen die Spiele schauen werde, werde ich wohl selten in diesen Genuss kommen.

Die Iren haben sich für die WM am Zuckerhut leider nicht qualifiziert. Welchem weiteren Land drückst Du neben Jogis Jungs als »Zweitteam« die Daumen?

Geprägt von den WM 1982 und 1986 ist Belgien schon immer mein liebstes Zweitland. Es hat mich auch ein wenig bedrückt, dass dort nach der WM 2002 die große Flaute einsetzte. Umso erfreuter nehme ich den neuen Aufschwung zur Kenntnis. Da Belgien aber sozusagen mein festes Zweitland ist, nehme ich mir noch ein drittes dazu (wie wohl jeder in jeder Gruppe so seine Favoriten hat) und das war schon beim letzten Mal und ist auch diesmal wieder Chile.

Ansonsten wünsche ich mir noch, dass Bosnien einen guten Auftritt hinlegt und Australien zählt ebenfalls zu meinen Lieblingen, nicht zuletzt wegen ihres nicht nur als Klischee existierenden Sportsgeists. Den konnte man beim spätesten Elfmeter der WM-Geschichte in der normalen Spielzeit besichtigen, als Italien in der 95. Minute das Aus im Achtelfinale der Australier in Kaiserslautern besiegelte.

Zu Jogis Jungs: Nenne Deine beiden Lieblingskicker aus dem deutschen Kader?

Großkreutz und Reus wären es eigentlich gewesen. Letzteren hat Syndesmoses Rache ereilt, noch bevor er einen Fuß nach Südamerika setzen konnte. Bedauerlich.

Dann bliebe wohl als Zweiter noch Miroslav Klose, dem man bei dieser WM als Fan von Zahlen im Fußball nur alle Daumen drücken kann. Besonderen Esprit versprüht er als Typ ja nicht gerade, aber das gilt heute eh nur noch für wenige, Stichwort Kroos und „Pur“. Ich mag Kloses Spiel sehr und schätze, wie er durch mehrere Epochen des Fußballs hindurch auf höchstem Niveau sein Spiel immer wieder den Veränderungen angepasst hat.

Zu Großkreutz muss man wohl nicht viel sagen. Wer so sehr lebt, dass er den Fußball wirklich im Herzen trägt, darf und soll sogar auch mal übers Ziel hinausschießen. Seine Variabilität auf dem Platz sucht schließlich weiterhin ihresgleichen. Und als Typ liebt oder hasst man ihn, bei mir ist es Ersteres.

Aber ehrlich gesagt ist mir auch völlig egal, ob ich unter den Spielern Favoriten habe oder nicht: „Ich“ gewinne lieber mit Manfred Kaltz und Carsten Ramelow als auszuscheiden.

Wie weit kommen Jogis Jungs?

Es wird Platz 3, wie immer zuletzt. In der Vorrunde mache ich mir keine großen Sorgen, zumal Klinsmanns US-Boys im letzten Spiel, falls es noch drauf ankommt, kein Hindernis sein werden. Klinsmann sieht sich weiterhin eher als der Mentor der Spieler denn als ein Trainer einer Fußballmannschaft. Yoga, Sprachen lernen, Entscheidungen treffen, alles schön und gut, aber wie, bitteschön, Trainer, sollen wir spielen?

Gegen Portugal könnte eine der wenigen Niederlagen der deutschen WM-Geschichte hinzukommen, aber selbst dann würde es für die zweite Runde reichen. Im Halbfinale ist dann wieder Schluss, weil Neuer patzt, weil Boateng pennt und mit Rot vom Platz geht oder weil auch einfach schlicht der Gegner stärker ist und Jogi bei Rückstand wieder wie eingefroren an der Linie steht und seine Gehirnwindungen 25 Minuten brauchen, bis er reagiert.

Dann wird zwar Klose immerhin im Spiel um Platz 3 noch zwei Tore erzielen und alleiniger WM-Rekordtorschütze sein. Es hätte aber dann doch lieber der Titel sein dürfen. Ein Ausscheiden im Achtel- oder Viertelfinale halte ich für unwahrscheinlich, gleichwohl Reus‘ Verletzung eine echte Hiobsbotschaft bedeutet. Angesichts des Verlaufs des Trainingslagers in Tirol kam das aber irgendwie auch nicht mehr überraschend.

(Wenn nicht Jogis Jungs:) Wer wird am 13.07.2014 im Maracanã Weltmeister?

Natürlich Belgien. Oder Chile. Oder Bosnien. Im Ernst: ich fürchte, es könnte wirklich Brasilien sein. Die wären dann tatsächlich „auf Jahre hinaus“ uneinholbar, was die Zahl der WM-Titel angeht. Wenn es nicht Deutschland wird, wäre mir aber ein Neuling am liebsten, wobei da nicht viele in Frage kommen, ein „Dänemark“ früherer Kajüte sehe ich nicht am Horizont. Einen Weltmeister aus Afrika werden wir aber leider (?) immer noch nicht erleben, auch keinen Halbfinalteilnehmer, genausowenig aus Asien. Bleiben wohl die üblichen Verdächtigen.

9. Juni 2014
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„Goooooool“ zeugt nicht allein von Leidenschaft

Eine höchst simple wie amüsante Erklärung für den Habitus des extrem lang gezogenen Torschreis der Fußballreporter in Südamerika liefert dieser auch ansonsten spannende Beitrag über die Sprache des Fußballs in Brasilien von der BBC.

Als die Zeit begann, dass Fußball durch das Radio in Brasilien landesweit populär wurde, saßen die Radioreporter häufig endlos weit entfernt vom Geschehen, oft durch Laufbahnen oder diese besondere ovale Form des Stadionbaus in Brasilien vom Spielfeld getrennt.

So war es stets wahrscheinlich, dass der Reporter zwar erkannte, dass ein Tor gefallen war, aber nicht hatte erblicken können, wer es erzielte. So lange der Reporter weiter das ellenlange „Gooo etc. oool“ ins Mikro rief, hatten er und seine Kollegen Zeit, den tatsächlichen Schützen eines Tores ausfindig zu machen.

Irgendwann war dieses Vorgehen dank TV-Bildern eigentlich obsolet geworden, doch hat sich dieser Brauch bekanntlich bis heute gehalten und wird hierzulande wie selbstverständlich mit Inbrunst und eben jener Leidenschaft erklärt, die ursprünglich gar nicht der Grund für die langgezogenen Rufe war.

Wieder was gelernt. Und wer noch weiter lernen will: im Text erfährt man auch, was es im brasilianischen Fußball bedeutet, „wenn der Jaguar zum Wasser geht“ oder welche „die Ecke, wo die Eule sitzt“ ist. Äußerst angenehm, mal auf andere Sprachbilder als die hiesigen zu treffeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeen.

9. Juni 2014
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Das Trainer-Baade-Tippspiel zur WM in Brasilien

Das offizielle Trainer-Baade-(TM)-Tippspiel zur WM 2014 ist fertig. Dank Robert vom Blog liga.parkdrei, der das in jeglicher Hinsicht famose Prediction-League-Plugin auch mit einem WM-Spielplan ausgestattet hat, kann wieder wie bei der EM 2012 direkt hier im Blog getippt und natürlich gewonnen werden. Somit muss das Ganze nicht außerhalb stattfinden. Danke, lieber Robert.

Danke auch, lieber Trainer Baade, sagen alle Mittippenden, denn so hat man noch eine weitere Gelegenheit, seine diversen Tippstrategien umzusetzen: Beim Trainer-Baade-Tippspiel zur WM 2014 in Brasilien, die ja, wie wir alle ahnen, in jedem Fall eine ganz besondere sein wird.

Von ganz besonderer Güte wird auch der Ruhm sein, den es hier im Tippspiel zu erlangen gibt. Muss er auch, denn Preise wurden diesmal von der Redaktion keine organisiert.

Registrierung auf der Tippspiel-Seite oder rechts in der Sidebar, wo man sich dann auch stets fürs spätere Tippen bequem einloggen kann. Die dafür angelegten Nutzerprofile hier im Blog werden nach Beedingung des Tippspiels selbstverständlich wieder alle gelöscht.

Sollte es Probleme mit der Registrierung geben, wird um Meldung als Kommentar gebeten. Ansonsten viel Spaß, hier darf man ja Spaß wünschen, und Erfolg natürlich auch.

Sorte estar com você!

Hier geht’s zum Trainer-Baade-Tippspiel zur WM 2014

9. Juni 2014
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Heiße, Lüfte, in Janeiro-City

Der Klassiker an Überflüssigkeit und Belanglosigkeit darf natürlich bei keiner WM fehlen. Die Slogans der 32 Teilnehmer für die kommende WM 2014 in Brasilien. Hier mal alle auf englisch, es gibt sie natürlich auch in der jeweiligen Landessprache, manchmal auch ganz leicht verändert. Das heißt dann also von keinem Inhalt zu noch weniger Inhalt — oder eben andersrum.

Algerien Desert warriors in Brazil
Argentinien Not just a team, we are a country
Australien Socceroos: hopping our way into history!
Belgien Expect the impossible!
Bosnien und Herzegowina Dragons in heart, dragons on the field!
Brasilien Brace yourselves!The 6th is coming!
Chile Chi Chi Chi!, Le Le Le! Go Chile
Costa Rica My passion is football, my strength is my people, my pride is Costa Rica
Deutschland One nation, one team, one dream!
Elfenbeinküste Elephants charging towards Brazil!
Ecuador One commitment, one passion, only one heart, this is for you Ecuador!
England The dream of one team, the heartbeat of millions!!
Frankreich Impossible is not a French word
Ghana Black Stars: Here to illuminate Brazil
Griechenland Heroes play like Greeks
Honduras We are one country, one nation, five stars on the heart
Iran Honour of Persia
Italien Let’s paint the Fifa World Cup dream blue
Japan Samurai, the time has come to fight!
Kamerun A lion remains a lion
Kolumbien Here travels a nation, not just a team!
Kroatien With fire in our hearts, for Croatia all as one!
Mexiko Always united, always Aztecas
Niederlande Real men wear orange
Nigeria Only together we can win
Portugal The past is history, the future is victory
Russland No one can catch us
Schweiz Final stop: 07-13-14 Maracana!
Spanien Inside our hearts, the passion of a champion
Südkorea Enjoy it, Reds!
Uruguay Three million dreams … let’s go Uruguay
USA United by team, driven by passion

Die Schweiz muss natürlich mit Datum gleich mal wieder Bezug auf ihre Tradition der Chronometer nehmen. Während die Niederländer ein wenig chauvinistisch daherkommen, möglicherweise der Beteiligung von Bierbrauer Heineken geschuldet. Kamerun könnte auch ein x-beliebiges afrikanisches Sprichwort sein und am legersten kommt doch tatsächlich das Motto von Südkorea daher.

Auf Japan möchte man lieber nicht treffen, oder wenn, dann wenigstens mit einem Döner (SCNR) in der Hand bewaffnet. Belgiens Slogan ist wohl auch der Slogan der nächsten EM. Und der davor und danach, quasi ein Universalmotto, das man sogar bei Abiturfeiern oder Hochzeiten verwenden kann. Dass Drachen in Bosnien leben, war bislang eher unbekannt. Man hätte sich allerdings früher in Rumänien mal mehr Mut bei diesen Slogans gewünscht, dann hätte es vielleicht auch mal ein gewisser Graf bis zur WM geschafft.

Den Slogan von Chile hört man so auch als „Schlachtruf“ der Fans und sieht gelesen etwas infantil aus, eignet sich aber bestens zum Wechselgesang im Stadion, wie man hoffentlich möglichst lange bei der WM in Brasilien vernehmen wird. Die Deutschen haben einfach den Slogan von 2006 noch mal verwendet, wenigstens da hat man Kosten gescheut. Die Franzosen irren sich und am Ende ist man bei allen hinterher genauso berührt und angefasst, motiviert wie vorher — nämlich gar nicht.

Im Jahr 2014 müsste man dann eigentlich auch noch eine Liste der Twitter-Hashtags nachtragen. Aber, ach, da wird man auch nicht mehr Sinn drin finden …

5. Juni 2014
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one penalty wide

Via Fokus Fussball sehen wir heute eine grafische Darstellung aller jemals bei der WM getretenen Elfmeter in einem Elfmeterschießen.

Es bestätigt sich wieder mal: kein einziger der im oberen Drittel einschlagenden Bälle wurde gehalten. Hoch muss er sein! Gleichzeitig ist erkenntlich, dass die richtige Höhe zu justieren offensichtlich schwieriger fällt als die richtige Weite. Nur ein einziger Elfmeter ging überhaupt links oder rechts am Tor vorbei (weiß jemand zufällig wessen Schuss das war? Videos müsste es ja noch von allen geben, das erste Elfmeterschießen bei einer WM fand erst 1982 statt).

Weitere interessante Beobachtung, bei der allerdings unklar ist, ob sie eine signifikante ist: auf der linken Seite wurden keine Schüsse pariert, die ganz nah am Pfosten einschlugen, anders als auf der rechten Seite. Ob das etwas mit Linkshänder- vs Rechtshändersein zu tun haben mag? Wobei da die Frage wäre, wie viele Torhüter überhaupt Linkshänder sind und inwieweit dies das Torwartspiel beeinflusst.

Klaas Reese fragte drüben bei Fokus Fussball, welcher der Punkte wohl der Elfmeter von Roberto Baggio sei. Mich würde umgekehrt eher interessieren, welcher dieser völlig weit hoch übers Tor gezogene Schuss war. Fast doppelt so hoch wie die Latte hängt — und Uli „Nachthimmel“ Hoeneß spielte ja 1982 schon nicht mehr mit.

Sehr schick mal wieder und mit einer Quote von nur 70,5 Prozent verwandelten Strafstößen doch etwas unter dem Durchschnitt in der Bundesliga bei normalen Strafstößen. Ob man bei einer WM und generell im Elfmeterschießen nervöser ist als sonst, auch als „Proffi“?

4. Juni 2014
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„Express“ kann nicht bis drei zählen — von wegen Vereinsrekord

Wie viele Weltmeisterschaften gab es bislang? 19. Ist es so schwer, mal eben 19 Fortunen-Kader durchzugehen und seine tolle Schlagzeile zu prüfen?

Der Express glaubt, Fortuna Düsseldorf hätte mit den aktuellen Abstellungen von Mathis Bolly (Elfenbeinküste) und Ben Halloran (Australien) den Vereinsrekord an Abstellungen für eine WM eingestellt. 1978 fuhren Pepi Hickersberger und Gerd Zewe von der Fortuna zur WM nach Argentinien.

Dabei waren es 1934 doch gleich drei Spieler von Fortuna Düsseldorf, die WM-Teilnehmer waren:

Jakob Bender (Fortuna Düsseldorf)
Paul Janes (Fortuna Düsseldorf)
Stanislaus Kobierski (Fortuna Düsseldorf)

(und dazu sogar noch Karl Hohmann vom VfL Benrath).

Aber wenn man das mal eben geprüft hätte, hätte man ja keine Überschrift mit irgendetwas mit „Rekord“ drin mehr, und solche, weiß der Faktenverdreherfachmann, werden nun mal nicht so gut geklickt.

2. Juni 2014
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Die Zukunft der Fußballkultur ist weiblich (Umfrage und Buch)

panaManga“ ist der Twitter- und der Künstlername einer Fußballinteressierten aus Berlin, die auch in Sachen Illustration und Gestaltung unterwegs ist. Sie bittet alle Freundinnen und Freunde der Fußballkultur um Antworten auf ein paar Fragen. Dies soll ihr dabei helfen, zu entscheiden, ob sie selbst in Sachen Fußballkultur produktiv werden soll. Dauert keine fünf Minuten und hilft ihr sicher. Hier geht’s zur kurzen Befragung.

*

bring-mich-zum-rasenEbenfalls in Berlin lebt Stefanie Fiebrig alias rudelbildung. Sie betreibt das Union-Berlin-Blog „textilvergehen“ samt regelmäßigem Podcast. Und hat jetzt mal eben ein 288 Seiten starkes Fußballbuch mit 26 Geschichten vom Spielfeldrand geschrieben. „Bring mich zum Rasen“ wird im August im Schwarzkopf-&-Schwarzkopf-Verlag erscheinen, anschauen und auch vorbestellen kann man es sich hier schon mal bei amazon. Und darf Stefanie Fiebrig in der Reihe der auch als Print publiziert Habenden Fußballschreiberlinge begrüßen.

Dazu wird rudelbildung auch auf Bühnen aktiv werden und eine Lesung mit Texten aus diesem Buch veranstalten. Die erste davon wird die Zuhörer in ihrer Heimatstadt Berlin beglücken. Andere Termine könnten vielleicht folgen, wenn ausreichend Menschen Interesse bekunden. Ich hoffe auf einen Termin in NRW, möglichst sogar in der altbekannten Scharnierstadt zwischen den beiden Flüssen Rhein und Ruhr, so dass sowohl Ruhris als auch Rheinländer anreisen können. Man wird sehen, was da noch kommt.

Wie gesagt, die Zukunft der Fußballkultur ist weiblich.

30. Mai 2014
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Echtes Gewinnspiel: Reise nach Berlin samt Hotel zur WM-Eröffnung in der Waldbühne

Heute endlich mal wieder ein Gewinnspiel, das seinen Namen sogar verdient. Zu gewinnen gibt es eine Reise für 2 Personen per Bahn nach Berlin samt Hotelübernachtung vom 12.6. auf den 13.6. zum Kick-Off der Übertragungen der WM-Spiele in der Waldbühne. Die Aufgabe ist diesmal denkbar einfach:

poste einfach Dein Lieblingstor von allen WM überhaupt.

Zwei Einschränkungen: es darf kein Tor für Deutschland sein (gegen aber sehr wohl) und es dürfen weder Bergkamps Tor gegen Argentinien noch Maradonas Tore gegen England sein. Das ist alles. Allerdings muss das Tor per youtube-Video verfügbar sein, gefunden und der youtube-Link in den Kommentaren hinzugefügt werden (einbetten funktioniert leider nicht).

Ziehung der Sieger ist am 4.6. um 20h, bis dahin könnt Ihr so viele Tore einstellen, wie Ihr wollt, jedes Tor ist dann ein „Los“ in der Verlosung bei diesem feinen Gewinnspiel, bei welchem es — logisch — keine richtigen oder falschen Antworten gibt.

Bereitgestellt wird der Preis von Gillette, welche auch noch ein weiteres Gewinnspiel rund um die WM veranstalten und einen gewissen Thomas Müller als ihr WM-Rasurgesicht gewählt haben. Anders als Paul Breitner anno 1982 hat Thomas Müller aber keinen Bart, den er sich abrasieren könnte. Auf dem Land ist es halt nicht so hip wie in Berlin, wohin der glückliche Gewinner samt Begleitung reisen darf.

Dann darf man gespannt sein auf Eure Lieblingstore der WM-Geschichte, welche nicht für Deutschland fielen.

25. Mai 2014
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„Legenden“

Listen. Die Kieselsteine unter den Blog- oder auch Medieninhalten. Gleichwohl auch da manches Mal die eine oder andere Perle darunter zu finden ist. Wer also suchet, der findet hier sicher den einen oder anderen Namen, den er noch nicht kannte, den er vielleicht vergessen hatte oder den er nie vergessen wird.

Im ganz bescheiden International Legendary Museum getauften Museum.

22. Mai 2014
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World-Cup-Quiz in 8bit

WM-Zeit heißt wieder, dass allerlei Schrott in schwarz-rot-gold auf den Markt geworfen wird, dass es etliche Werbespots mit manchmal sehr bemühtem Fußballbezug gibt, aber auch, dass das eine oder andere Spielchen aufpoppt, mit dem man etwas mehr Freude hat als mit der Grillzange mit schwarz-rot-goldenem Griff.

Zum Beispiel beim World-Cup-Quiz von 8bit-football, wo in altbekannter 8bit-Grafik 32 WM-Spieler dargestellt und zu erraten sind, jeweils plus dazugehörigem Land.

22. Mai 2014
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Zahl der Woche: 33

Der alte Haudegen Miroslav Klose verrät im Interview mit der Welt, wie niedrig sein Ruhepuls liegt, wenn er komplett austrainiert ist:

Bei 33 Schlägen pro Minute.

Sind das nicht schon Armstrong-eske Dimensionen, in denen man sich Gedanken machen muss? Medizinisch unbeleckt wie man hier ist, ist man da erstmal vor Schreck fast vom Stuhl gefallen.

Ansonsten erzählt der gute Miro mal wieder nicht allzu viel, zumindest eine nicht ganz unwichtige Antwort gibt er dann aber doch:

Frage: Nach der EM 2012 gab es Spekulationen, wonach die Stimmung zwischen den Spielern des FC Bayern und Dortmund nicht so gut gewesen sei.

Klose: Quatsch.

21. Mai 2014
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Die Pest (ist zu Ende)

Wir waren eingeschlossen in einen Raum mit der Bundesliga, die Höchststrafe, ob kafkaesk oder eher camusois, sei dahingestellt, die ihr Wesen verloren hatte. Das perfekte Jahr hatte es nun doch nicht gegeben, bis dahin aber sahen wir Woche für Woche die selbe Aufführung. Ein Entrinnen war allerdings nicht möglich, kein Entkommen aus dieser von außen abgeriegelten Stadt, die einst so lebendig gewesen war. Mit bunten Wendungen, vielerlei Theatern und immer auch wieder Durststrecken, das sei nicht bestritten, aber Durststrecken, deren Ende absehbar war, selbst wenn diese mal wieder Halbserien lang dauerten.

Irgendwann wich jeder Lebensmut aus allen Zuschauern, irgendwann war die Qual kaum noch auszuhalten, und dennoch konnten die Tore der Stadt nicht geöffnet werden. Hier war man geboren, zufällig hereingeraten zu einem ungünstigen Zeitpunkt und nun war man eben mitgefangen. Gehangen noch nicht, aber das erledigte die Pest dann schon selbst.

Als sie sich endlich verzog, hätte man eigentlich jubilieren können, dass das Leben weiterginge. Doch die Pest hatte alle erledigt. Nicht mal mit dem eigentlichen Töten all der fröhlichen Momente, dem rauschhaften Auf und Ab, das sonst hier tobte. Sondern mit der unerträglichen Gleichförmigkeit allen Treibens und dem Ausbleiben von Abwechslung zermürbt. Als die Pest ging, wohl weil nur noch die wirklich Immunen übrig geblieben waren, waren auch diese nur noch wie der Tod selbst, abgestorben alles Lebensbejahende und dann waren die Tore der Stadt wieder geöffnet, aber niemand verspürte mehr die Kraft, noch hinauszugehen.

19. Mai 2014
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Transferbombe! Köln verpflichtet Angela Merkel

Okay, die Schlagzeile stimmt zwar nicht. In einem anderen Land ist Vergleichbares aber gerade Realität geworden.

Die „Sport Boys“ — die Experten wissen natürlich, dass es sich um einen Profi-Club aus Warnes, Santa Cruz in Bolivien handelt — verpflichteten gerade den Präsidenten ihres Landes, den 54-jährigen Evo Morales, für den Kader der kommenden Saison.

Eingesetzt werden soll er jeweils 20 Minuten pro Partie, sofern es ihm sein Terminplan erlaubt, zugegen zu sein. Klingt wie ein Karnevalsscherz, der so nur in Köln umsetzbar wäre. Wenn nicht alles täuscht, handelt es sich aber hierbei nicht um einen Scherz. Und bei den „Sport Boys“ tatsächlich um einen Proficlub der ersten Liga.

Sowie bei Evo Morales um einen echten Fußballer:

The president is said to be fit and very excited with the prospect of playing.

Angst, dass er im Zweifel zurückzieht, müssen die „Sport Boys“ auch nicht haben:

In 2006 he suffered a broken nose in a clash with a goalkeeper.

Der FIFA zeigte er übrigens auch schon mal, was eine Harke ist, als er aus Protest gegen die Entscheidung, keine Spiele mehr in großer Höhe austragen zu dürfen, an einer Partie teilnahm, die in 6.000 Metern Höhe vonstatten ging. Wie man sich erinnert, wurde der Bann der FIFA später aufgeweicht. Die „Sport Boys“ spekulieren auf Morales‘ Durchsetzungskraft auf dem Platz, ist anzunehmen.

Sein Spitzname auf dem Fußballplatz war leider nicht in Erfahrung zu bringen. „Acker“ lautet er wohl nicht, wahrscheinlich „el loco“.

18. Mai 2014
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And the beat goes on …

Schon mal Szenen eines Horrorfilms ohne dazugehörige musikalische Untermalung gesehen? Ist irgendwie meist nicht so richtig in Horror versetzend. Suspense benötigt die Musik oder zumindest den Wechsel von Musik mit plötzlicher Stille. Ähnlich ist es auch beim Fußballschauen. Hier allerdings auch in die umgekehrte Richtung. Nein, keine Sorge, das ist jetzt nicht schon wieder die letztens angeleierte, äh, Leier vom Mitsingen.

Gestern wurde das Pokalfinale im FZW in Dortmund geschaut, einer eigentlichen Disco, mit dementsprechend guter Soundanlage. Obwohl Hunderte Menschen anwesend waren, war auch der Stadionsound stets gut zu hören und man würde sogar behaupten, mit größerer Intensität als das in der Realität der Fall ist, bezogen auf die Bässe nämlich. Die breiten sich zwar auch im Stadion gut aus, von den Trommlern und was da sonst noch Rhythmen schwingt, doch beim gestrigen Schauen waren sie deutlich intensiver zu vernehmen.

Man würde jetzt gerne diese so klischeebeladene Metapher von den Buschtrommeln vermeiden, die ganz anders gefangen nehmen als ein nur dreiminütiger Popsong. Dieses Trommeln mit deutlich lauteren Bässen als im Original führte zu einer offensichtlich reichlich verzerrten Wahrnehmung des Spiels. Es mag auch an den Hunderten Schwarz-Gelben gelegen haben, die vor der Leinwand immer wieder Fangesänge anstimmten. Am Mitsingen aber lag es definitiv nicht, denn das erfolgte ja wie erwähnt nicht.

Doch die echten Experten in Funk und Fernsehen sahen in dieser Partie eine schwache erste Halbzeit des BVB, in der die Roten überlegen waren, während die zweite Halbzeit wohl an den BVB ging und die Verlängerung wiederum an die Bayern, ist hernach zu vernehmen. Insgesamt sei es aber keine Partie auf dem Niveau des Champions-League-Finales gewesen und das nicht einmal annähernd. Eine gewisse Enttäuschung ob der kürzlich erfolgten Entzauberung des Pepschen mag bei dieser Bewertung noch mit reinspielen. Experten sind aber Experten und werden das Spiel so wahrgenommen haben, wie es tatsächlich stattfand.

Nur hatten sie bei dieser Wahrnehmung keine noch viel stärkeren Buschtrommeln als im Stadion im Ohr. Dann nämlich wäre die Partie ein erneut rauschendes Fest gewesen, bei dem es ständig hin- und herging, der BVB zu vielen gefährlichen Szenen kam und natürlich auch die Bayern, durchaus aber auch schon die erste Hälfte eher an Dortmund gegangen war. Sie hätten auch mitbekommen, wie sich der Todesstoß, nach 120 Minuten intensiven durchgebuschtrommelt werden, immer dramatischer ankündigte und wie er schließlich gesetzt wurde. Danach war das Trommeln schlagartig vorbei. Im wahren Afrikaklischee stirbt das so betrommelte Opfer daraufhin irgendeiner Legende nach, weil sein Herzrhythmus sich mit dem Trommeln synchronisiert hatte. Gerade so wie jener der Zuschauer über die 120 Minuten in dieser eigentlichen Arena, in der sonst ohnehin getanzt wird.

Hier hörte das Herz zum Glück nicht auf zu schlagen, die Partie aber, die war zu Ende getrommelt und hatte sich schon erledigt, als Thomas Müller noch den dann finalen Gnadenstoß gab. Der Schlussakkord war Stille, kein Beat mehr in den Körpern der Verlierer, schlicht aus ihm herausgetrommelt.

9. Mai 2014
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Der Podolski trifft kein Scheunentor

Das folgende Video ist wahrscheinlich eh schon längst viral und jeder kennt es, wie das so ist mit diesen Videos. Aber dieses hier besitzt ja durchaus noch eine Komponente mehr als nur der nächste tolle Freistoß-Trick (welche hier übrigens jedes Mal außerordentlich goutiert werden) oder ein famoses Jubelvideo (welche hier übrigens gar nicht goutiert werden) zu sein.

Hier geht es um das, was Kathrin Müller-Hohenstein letztens ansprach, als sie angesichts ihrer Degradierung aus dem normalen WM-Studio ins Lager der Deutschen hinein für die WM 2014 erwähnte, dass es zur Zeit „allgemein zu viel Häme“ gebe.

Es gibt nicht mehr oder weniger Häme als in allen anderen Zeiten des modernen Menschen. Es gibt nur mehrere Gründe dafür, warum diese plötzlich so sichtbar wird. Einer davon ist übrigens, als klassischer Sender ständig Witzchen und Tweets von irgendwelchen Fuzzis (wie mir) zu zitieren. Andere dieser Gründe werden später diskutiert.

Nun ist der Umgang, den Arsenal London (haha), Per Mertesacker und Lukas Podolski im folgenden Video mit negativen Tweets zeigen, nicht unbedingt auf dem Mist der Beteiligten gewachsen. Die Vorgehensweise bietet aber eine Blaupause, wie sich dies in Zukunft entwickeln könnte und wie sich auch Mimosen im deutschen Fußball übertrieben kritischen Anwürfen gegenüber stellen könnten. Wobei sich hier so viele Meta-Ebenen entwickeln, dass man die nicht mehr alle in diesen Text hineinbekommt. Zumindest nicht, bevor der Leser nicht das Video gesehen hat.



Ich sag mal so: Gefällt mir.

Via OlympiqueMarcel.