25. Januar 2009
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Auch Beckham vom DFB gesperrt

Nachdem dem DFB von interessierter Seite zugetragen wurde, dass David Beckham vor zwei Jahren im Training in Los Angeles einmal Teile des Inhalts einer [Sponsor-]Trinkflasche auf den Boden spuckte, wurde David Beckham vom DFB nun für zwei UEFA-Cup-Spiele und drei Autogrammstunden gesperrt. Wie Journalisten berichten, hatte der nicht anwesende Schiedsrichter die Szene damals nicht gesehen, weshalb nicht von einer Tatsachenentscheidung ausgegangen werden kann und eine nachträgliche Sperre möglich wird. Die Sperre ist sofort rechtsgültig, spätestens bis zum nächsten Vorbeifliegen des Halleyschen Kometen muss sie dann auch angetreten werden.

Medienberichten zufolge geriet Victoria Beckham über diese Sperre arg in Rage und warf David Beckham einen ihrer High Heels ins Gesicht und zerkratzte ihm anschließend mehrere seiner Tattoos. Da ein Schiedsrichter diese Szene aber sah, jedoch nicht in seinem Bericht vermerkte, geht Victoria straffrei aus.

24. Januar 2009
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Haifischschnauze

Aus einer Kritik bei amazon.de zu Reiner Calmunds Buch „fußballbekloppt“, in dem er gemäß der übrigen Kritiken offensichtlich das tut, was er am besten kann: Ohne jegliche Chronologie Anekdoten aneinanderreihen. Darin jedoch ist er unbestritten ein Ausnahmetalent.

An einer Stelle allerdings hätte ein guter Lektor eingreifen müssen, denn daß der Autor seine Tochter mit seiner ersten Frau im Opel Rekord 1200 zeugte und daß seine Tochter daher eine „Haifischschnauze“ wie der Opel habe, sprengt die Grenzen der gebotenen Familien-Diskretion.

Wie man sieht, waren die Autos und speziell deren Stoßdämpfer früher noch nach altem Schrot und Korn. Was man von der Pietätlosigkeit heutiger amazon-Kritiker nicht behaupten kann.

23. Januar 2009
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Sagenumwobenes Säben

Wo liegt es eigentlich, dieses allseits bekannte, und doch so unbekannte Säben?

Jenes Säben, nach der die Säbener Straße in München benannt ist. Die Anlage an der Säbener Straße ist mittlerweile so gut abgeschottet (und wo Schottland ist, wissen wir ja: niemals in der nächsten Runde), dass kein Normalsterblicher mehr reinkommt. Bis vor Kurzem war das noch anders, weshalb die Anlage allen Fußballfans nicht nur vom Namen her, sondern auch optisch ein Begriff ist. Südöstlich von Münchens Zentrum gelegen, nicht allzu weit vom Stadion an der Grünwalder Straße, bieten beheizte Trainingsplätze und das umgebaute Leistungszentrum den Klinsmannschen alle nur erdenklichen Möglichkeiten, ihren Geist und ihren Körper zu trainieren, welche dann naturgemäß von den Spielern auch fleißig nicht genutzt werden.

Wo aber liegt das namensgebende Säben, das nur aufgrund der Ansässigkeit der „Roten“ an dieser Straße zu deutschlandweiter Bekanntheit gelangte, ohne selbst bekannt zu sein, und vor allem: Was ist eigentlich Säben?

Säben ist kein Ort, sondern ein Kloster.

Ein Benediktinerinnenkloster in Südtirol. Lateinisch Sabiona, liegt es oberhalb der Ortschaft Chiusa, die zu deutsch den Namen Klausen trägt. Aktuell leben dort noch — wie passend — 11 Nonnen, früher waren es mal bis zu 3.000. Das Kloster ist als Verteidigungsanlage ausgelegt, was auch in letzter Konsequenz Ottmar Hitzfeld und Giovanni Trappatoni erklärt.

Die kontemplativen Benediktinerinnen leben in strenger Klausur, widmen sich dem Chorgebet und der häuslichen Arbeit, kümmern sich aber auch um Pilger und nehmen im Sommer Gäste im Gästehaus auf.

Nichts anderes also als das, was auch beim FC Bayern passiert. Dort lebt man in strenger Klausur — andere Leute mit Flüssigkeiten übergießen oder eigenmächtiges Busse-Kaputt-Fahren gibt es hier einfach nicht — widmet sich an Spieltagen dem Stoßgebet und ansonsten der täglichen Arbeit („Jeden Tag jeden ein Stückchen besser machen“), kümmert sich aber auch um VIPs („…denen wir die Gelder aus der Tasche ziehen“) und nimmt im Winter Gäste wie Landon Donovan auf.


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Zudem verstehen wir jetzt, warum Karl-Heinz Rummenigge ständig damit droht, dass die Bayern nach Italien abwandern könnten: Für sie wäre es einfach nur die Straße runter.

22. Januar 2009
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Spieler soll gehen

„Spieler xy soll gehen“ lesen wir allerorten. Man fragt sich unweigerlich, ob das in einem Fußballspiel eine adäquate Verhaltensweise sein kann. Zwischen den beiden Halbzeiten vielleicht, aber ansonsten wäre es ratsam, wenn Mannschaften, die nicht gerade mit Erfolg gesegnet sind, ihren Spielern nicht empföhlen, zu gehen, sondern endlich mal zu rennen.

22. Januar 2009
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Ein Spiel auf neutralem Platz

Hat man ja nicht so viele von, neutrale Plätze. Irgendwie sind die ja alle schon besetzt, wenn nicht physisch, dann zumindest emotional. Oder ist ein Spiel in Frankfurt für einen Dortmunder oder Bayerner Spieler wirklich auf neutralem Boden, auch wenn der Gegner nicht Eintracht Frankfurt heißt?

Für den Fall der Fälle, wenn es in der Tabelle mal Punkt- und Torgleichheit gibt, kann man nun aber dieser Idee folgen und ein Spiel auf wahrhaftig neutralem, zuvor unbetretenem Platze anberaumen. Den Skipper hin und zurück gibt dann der Skibbe(r).

21. Januar 2009
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Loveparade jetzt doch in Köln

Ich wollte ja nicht mehr auf „lustige“ Tippfehler anderer Menschen hinweisen, weil das so 2004 ist und es eigentlich 2004 auch schon nicht lustig war.

Das hier geht aber so eben noch durch, weil es kein Tippfehler ist. Sondern ein Denkfehler.

Schließen wir mal die Augen, befreien uns vom Ballast des Alltags und denken erstmal an nichts, um sozusagen den Arbeitsspeicher frei von allen alten Verknüpfungen zu bekommen. Denken wir an nichts, an gar nichts. Jetzt weht ein laues Lüftchen, man hört frühlingshaft ein paar Vögel zwitschern, und

jetzt

kommt die Aufgabe.

Bitte stellen Sie sich ein Fußballspiel vor. Egal welches, ob Champions League oder Kreisliga, ob Frauenfußball oder auf der Straße… sehen Sie den Ball? Sehen Sie die Spieler? Sehen Sie, wie sie laufen, wie sie passen, wie die eine Mannschaft den Ball immer in die eine Richtung treiben will und die andere Mannschaft in die andere Richtung? Lassen Sie das Bild von einem bewegten Fußballspiel noch eine Weile auf sich wirken, schauen Sie ruhig noch ein bisschen zu.

Genug? Schön.

So, und jetzt frage ich Sie: Welche Assoziation kommt Ihnen beim Betrachten dieses Spiels in den Sinn?

Wie bitte? Ich glaube, ich habe nicht richtig verstanden. Was?

Loveparade“?!

21. Januar 2009
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Das Kind ist gesund

Diego wird nach seiner Promille-Fahrt (so eine Wendung kann wirklich nur jemand erfunden haben, der noch für Print schreibt, wo der Platz knapp ist und nicht wie hier unendlich) mit den Worten zitiert, dass sein Promillewert nach ein paar Gläsern Rotwein doch normal gewesen sei. Normal für was?

21. Januar 2009
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Sportwetten Baade

Als Kind dachte ich, die Leute, die in diesen seltsam abgedunkelten Wettbüros stehen, wo überall Monitore mit Sportergebnissen und Spielverläufen aus aller Welt plärren, wären deshalb dort, weil sie sich so sehr für Sport interessieren. Heimlich hab ich sie dafür bewundert und wollte später auch so ein großer Sportliebhaber sein, der sich sogar in der ersten Liga von Hong Kong auskennt.

So kann man sich täuschen.

20. Januar 2009
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Assauer nur ein Pantoffelheld?

Die Typen sterben ja aus, wie man weiß, und das tun sie ständig und allezeit. Also schon immer eigentlich. Und jetzt gerade wieder besonders. In der Bundesliga, und daneben auch.

Aktuell stirbt einer aus, den man für jener alten Schule zugehörig gehalten hatte, von der in diesen Breiten eigentlich nichts mehr über ist. Es sei denn, man begibt sich in die Niederungen der Eckkneipen oder Kreisligavereinsheime. Einer jener Schule, in der Mann die Hosen anhat, der niemals nicht im Haushalt helfen würde und der seine Frau vermeintlich liebevoll als „Alte“ tituliert. Um zu kaschieren, dass er als anscheinend harter Hund zu so nem Quatsch wie Romantik und Intimität ohnehin nicht in der Lage ist. Tot ist er noch nicht, aber seine detailliert inszenierte Rolle des Paschas muss er jetzt wohl dran geben, sofern man diesem Zitat glauben schenken darf:

Rudi Assauer hatte zuletzt in einem Interview mit „Park Avenue“ zugegeben, dass er immer abhaut, wenn es mit Simone Streit gibt. „Sie wird ziemlich laut und in ihrer Wortwahl dann auch sehr deutlich.“

Rudi Assauer also nur ein ganz gewöhnlicher Pantoffelheld, der in die Kneipe flüchtet, wenn es zu Hause dicke Luft gibt? Der dann lieber im Stadion an seiner Zigarre nuckelt, statt sich zu Hause dem Konflikt zu stellen und Tacheles zu reden? So wie die vielen einsamen Gestalten, die beim Frühschoppen am Sonntag lieber mit ihrem Herrengedeck reden als mannhaft eine konstruktive Auseinandersetzung zu führen? Rudi Assauer kein Kommissarin-Mann mehr, weil er genau das nicht hat, was er so aktiv vorzugeben bemüht ist: Selbstsicherheit?

Well, es gäbe überraschendere Erkenntnisse als diese.

19. Januar 2009
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Ein WMchen in Connecticut gefällig?

Für die Doppelvergabe der WM-Ausrichtung 2018 und 2022 hat sich auch Katar beworben.

Katar.

Lassen wir mal außer Acht, dass dort lediglich ungefähr genau 824.789 Menschen leben und man somit die WM auch z. B. nur in Düsseldorf oder Stuttgart durchführen könnte. Wenden wir uns lieber der Größe dieses Landes zu:

slightly smaller than Connecticut“ meldet das CIA World Factbook, das natürlich derlei Angaben immer ins Verhältnis zu US-Amerikanern bekannten Bezugsgrößen stellen muss. Was nicht verwunderlich ist und auch nicht als Lächerlichmachung gemeint ist. Schließlich liest man hierzulande gleichfalls ständig davon, dass Israel so groß wie Hessen sei oder dass in Island so viele Menschen wie in Krefeld, verteilt auf eine Fläche vergleichbar der Frankreichs, leben. Zwar sind weder Island noch Frankreich ein deutsches Bundesland, doch hat man hier, wenn schon, einen ungefähren Begriff von der Größe Frankreichs, während die Größenangaben „twice as large as Montana“ oder „half the size of Idaho“ nicht wirklich zur Veranschaulichung beitragen können. Zum Glück ist das im Falle Connecticuts (das mit dem stummen c) anders, weil das so nah bei New York liegt und damals am 11. September 2001 natürlich jeder (außer W.) alle möglichen Umgebungskarten abgegrast hat oder dazu von TV und Internet genötigt wurde. Natürlich kennt man Connecticut als Mensch auch deshalb, weil Sonic Youths Thurston Moore dortherkommt. Aus diesen Gründen kann man mit dem Größenvergleich „slightly smaller than Connecticut“ etwas anfangen und muss dann doch bezüglich der WM-Bewerbung von Katar kurz lachen. Eher schmunzeln gar nur.

Die Zeiten, als eine komplette WM wie 1930 in Montevideo in einer einzigen Stadt ausgetragen wurde, sind nun mal nicht mehr nur vorbei: Es kann sich auch niemand mehr aktiv daran erinnern. Heutzutage wollen die professionellen Menschenbeweger und die Bettenbereitsteller und die Dönerbudenbetreiber bei so einer WM schließlich auch ein bisschen was verdienen, weshalb es nicht in Frage kommen kann, dass eine WM unter der Prämisse so kurzer Wege, wie sie in Katar gegeben wären, stattfindet. Wenn man fürs Betrachten der täglichen drei Vorrundenspiele nicht wie der Dummschwätzer anno 2006 einen Hubschrauber braucht, sondern es bequem zu Fuß erledigen kann, von einem Stadion zum anderen zu laufen, dann ist das schlicht undenkbar für eine WM im Jahr 2018 oder 2022.

Weshalb die Bewerbung Katars als WM-Austragungsland auch nur als schelmiger und womöglich billiger kostengünstiger PR-Trick zu verbuchen ist. Hat ja schon gewirkt: Nach Lesen dieses Beitrags weiß man, wie viele Einwohner Katar hat und wie klein das Ländlein ist. Wo war jetzt noch mal meine Kontonummer?

PS: note: closest approximation of the native pronunciation falls between cutter and gutter, but not like guitar

17. Januar 2009
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.                    …

Kaum zu glauben, aber der Einsiedler par excellence, der, der immer alles ohne andere regeln wollte, der sich von Weihnachtsfeiern vorzeitig verdrückte und stets missmutig, kaugummikauend und ohne Sitznachbar im Bus saß, der die zweifelsohne in Momenten vorhandene Einsamkeit seines Jobs ins Unmenschliche überhöhte (und sich darin gefiel), der schon von Kindesbeinen an keine Freunde hatte und eigentlich auch keine haben wollte, der Mann, der zwar Mannschaftssport spielte, aber das für gewöhnlich alleine:

Jetzt vermisst er die Gemeinschaft.

15. Januar 2009
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Der gefühlte Ligist

Köln zieht gerade noch mal den Kopf aus der Schlinge. Wenn aber die Borussia aus Mönchengladbach in dieser Saison erneut absteigen sollte und dann wieder mehr als eine Saison braucht, um in die erste zurückzukehren, droht ihr ein Ungemach, das wesentlich teurer sein könnte als einfach nur einen Trainer zu feuern. Sie wird zum gefühlten Zweitligisten. Was z. B. Kaiserslautern auch würde, wenn sie dieses Jahr nicht wieder aufsteigen. Einer, bei dem man nicht mehr sagen kann: „Dieser Club gehört eigentlich in die erste Liga.“

15. Januar 2009
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Neues Spielzeug?

„Stift Querheim“ an sich wäre schon eine kleine Notiz wert. Was dem BV Stift Querheim aber neulich beim Heimspiel passierte, liest sich noch netter:

Ein Nachbar mit Trillerpfeife hat am Sonntag für den Abbruch des Spiels zwischen dem BV Stift Querheim II und dem TuS Hückeraschen in der Fußball-Kreisliga B Herford gesorgt. Da der Mann von seinem Grundstück aus permanent pfiff sah Schiedsrichter Ergin Ersoy nach rund 30 Minuten keine Möglichkeit, die Partie zu Ende zu führen.

14. Januar 2009
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Ganz in Weiß

— und eine Flasche Bier.

Und dann war da noch, neulich, beim Herrenturnier an der Ecke, diese Mannschaft, die ganz in weiß antrat. Klingt nicht so, als sei das etwas Besonders, es waren aber keine weißen Trikots (und auch keine weißen, nackten Oberkörper von Jungs, die nicht springen können).

Es waren weiße Oberhemden.

Und es waren auch keine Schornsteinfeger, Zimmermänner oder ähnliche Konsorten, die „lustig“ daherkommen wollten. Es war ein Team von Jungs mit größtenteils längeren, für Männer, aber nicht sehr langen Haaren, ungefähr so wie Klaus Lindmilds ewige Frisur, und dazu trugen sie weiße Oberhemden oberhalb der Sporthose.

Natürlich waren sie dem hiesigen Publikum (wobei Publikum hier gleich Teilnehmer des Turniers bedeutet) weit überlegen, nicht, weil sie star-wars-esk und märchenhaft weiße Hemden trugen, während der Rest der Teilnehmerschaft nicht mal den Schimmer einer Ahnung davon hatte, was Symbolik abgesehen von Aufdrücken auf Heavy-Metal-Longsleeves (aber die aus den 1980ern) überhaupt bedeuten könnte.

Sie waren in meinem Gehirn an Sympathie überlegen, ich war ihnen sozusagen erlegen, Fußballer, die mal ein bisschen Stil aufs Tapet bringen wollten, die nicht in schwitzig-stinkigen oder gar von ah-dee-dass oder Neik-iih vorgegebenen Trikots rumeifern wollten, weil sie gerade diesem oder jenem Götzen anheim hingen. Nein, hier ging ein Team an den Start, das Fußball spielen wollte und auch konnte, ohne den großen Vorbildern einen Silberling an Zuneigung zuteil werden lassen zu wollen.

Und wie sie dann daherkamen, so spielten sie auch: graziös, elegant, den Ball laufen lassend, auf keine der Provokationen der übrigen eher klassisch fußballerisch daherkommenden Teams eingehend, mit einem Blick für den Nebenmann, gleichzeitig sich in genau diese Positionen laufend, die ein überlegenes, weil schnelleres Spiel überhaupt erst ermöglichten, bei gleichzeitig größter Fairness, weil sie nämlich nicht gekommen waren, um jemandem „den Schneid abzukaufen“, sondern weil sie das Ganze fußballerisch lösen wollten, wie sie es dann auch taten.

Ich war nicht in ihre Hemden verliebt, sondern in ihren Begriff von Fußball.

Wer kann Fußball spielen?

Everybody, you, and me, und sogar der Typ mit der Jeans, die er eigentlich nicht zum Fußball hätte mitbringen sollen, sie alle können Fußball spielen, wenn sie spielen wollen.

Und es gibt sie noch (Pathos on/off/on/off, der Pathos-Receiver ist gerade kaputt), die Jungs, die Fußball zu Hause spielen, im Garten, ohne Soccer Mom, nur weil sie wollen, oder in weißen Hemden, und die Rede ist hier nicht von den Internaten, die Enno mir einst vorwarf, die Rede ist davon, dass die Jungs in den weißen Hemden eine Eleganz an den Tag legten, von der man sich gerne eine Scheibe abgeschnitten hätte. Mitten in Duisburg, kein youtube, kein Jazzfestival, ein Team zum Verlieben.

Im Halbfinale war Schluss für das Team mit den weißen Oberhemden.

Dennoch: Es lebt noch.

13. Januar 2009
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Zeitlupen der Zeitlupen

Wenn man Aufzeichnungen alter Spiele schaut — ich brauche in Tagen wie diesen auf keine spezielle hinzuweisen, Ihr kennt sie alle zur Genüge — und es dann nach einem Tor oder einem guten Schuss aufs solche zur Einblendung der „Zeitlupe“ kommt, fragt man sich unweigerlich:

Wieso jetzt nochmal in Zeitlupe?