19. Februar 2009
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Gesunde Skepsis

Der Pöbel ist ja gerne wissenschaftskritisch, weil er es ohnehin selbst besser weiß und ganz eventuell auch, weil er nicht versteht, was in den Elfenbeintürmen überhaupt passiert. Nun hat der Volksmund samt Bauernweisheiten schon oft Recht gehabt („Kräht der Hahn auf dem Mist, …“), doch gibt es durchaus Dinge, in denen er sich irrt. Für diesen Fall erscheint es angemessen, vielleicht doch auf Methoden der Wissenschaft zurückzugreifen. Um zu eruieren, welche Volksweisheiten denn nun falsch und welche richtig sind, müsste man aber auch die untersuchen, die richtig sind, wogegen sich der Volksmund in Person des Pöbels gerne wehrt, weil er seine richtigen Weisen ja schon richtigerweise als richtig erkannt hat. Schwierig wird es also erst dann, wenn eine falsche Weisheit als falsch überführt wird, die vom Gemeinen als richtig erachtet wird. Da werden Methoden kritisch beäugt und Ergebnisse, so eindeutig sie auch ausfallen mögen, endlos angezweifelt. Man lässt sich nicht gerne eines Besseren belehren, wenn man es selbst schon besser weiß.

Gemeinhin sollte man annehmen, dass solche wissenschaftskritischen Anwandlungen zumindest jenen fremd sind, die selbst dazu beitragen, qua ihres Amtes, die falschen von den richtigen Annahmen zu unterscheiden. Zumindest insoweit sollten sie ihnen fremd sein, dass sie sich mit den Zweifeln und den Zweiflern beschäftigt haben, und sie dann als Zweifel von Zweiflern abgelegt haben. Ganz besonders sollte dies gelten für Leute, die sogar promovieren. Nun wissen wir alle, dass eine Promotion in Medizin oder Zahnmedizin in Wahrheit so etwas ist wie die mündliche Prüfung im Abitur: ein Anhängsel, das jeder mitmacht, das aber eigentlich keinen besonderen Wert hat. Nichtsdestotrotz ist man dann ein Promovierter.

Dr. Franz Xaver Wack ist also Doktor der Zahnmedizin, somit auch Insasse des Elfenbeinturms und er hätte allen Grund, der Wissenschaft zu vertrauen. Tut er aber nicht, wie man im Interview bei 11Freunde hört:

Die groß angelegte Studie brachte als Ergebnis die Note Drei (befriedigend) für die aktuellen Bundesligareferees. Ist das Ihrer Meinung nach eine korrekte Beurteilung?

Bei groß angelegten Studien bin ich immer sehr skeptisch, bei pauschalen Noten ebenso.

Da sind sie auch schon, die Zweifel an allem, ganz gleich, was und wie man es untersucht: ob nun groß angelegte Studien oder einzelne Noten, er ist immer skeptisch.

19. Februar 2009
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Morph your picture

Kennt jemand diesen kleinen Generator, bei dem man sein Bildchen hochlädt und eine simple Geschlechtsumwandlung durchführen oder beliebige Jahrzehnte an Alter hinzufügen kann lassen kann? Nein? Dann einfach mal bei den Betreibern der Schalker Seite nachfragen. Offensichtlich haben die Webmaster des FC Schalke zu viel mit diesem Ding herumexperimentiert und zu wenig Zeit auf die Abwehr von Hackerangriffen verwendet.

Wer noch das Bild von Matthias Herget im Gedächtnis hat, wie er mit wehenden Haaren für die Nationalmannschaft über den Platz sprintet, dabei das eine oder andere Tor erzielt und zudem für damalige Zeiten recht vital aussah, der sollte jetzt lieber die Finger von der Maus lassen. Auf keinen Fall klicken.

Für die Traditionsmannschaft des FC Schalke 04 spielt Matthias Herget nämlich noch und was so eine richtige Mannschaft ist, die etwas auf sich hält, gibt es natürlich Profile für jeden einzelnen Spieler. Mit Kaderbild für jeden einzelnen Teilnehmer. Allerdings hat man es mit dem künstlich herbeigeführten Alterungsprozess bei Matthias Herget für meinen Geschmack ein wenig übertrieben.

18. Februar 2009
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Germany Liga

Nein, nicht die Bundesliga. Der DFB-Pokal wird jetzt umbenannt. Irgendein Vermarkter-Fuzzy sagt, da müsse mehr Pepp rein, DFB-Pokal klänge so nach Borussia Neunkirchen, nach 1981 und Endspielen im Frankfurter Waldstadion.

Germany Liga also.

Mir gefällt’s.

Ha.

18. Februar 2009
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Was macht eigentlich Jonny Otten?

Jonny Otten ohne h hatte erst kein Glück und dann brannte ihm auch noch sein Laden ab:

Der ehemalige Werder-Star Jonny Otten verlor bei einem Brand am Montagnachmittag seine Werbetechnik – Firma. Zu den Kunden von Otten gehörte Werder Bremen und andere Sportvereine.

Der Brand hat die 20 mal 40 Meter große Produktionshalle am Huchtinger Bahnhof mitsamt Maschinen und Materialien fast völlig zerstört. Die Feuerwehr hatte den Sachschaden am Vortag auf ungefähr 200 000 Euro geschätzt.

Dabei hatte er 2005 noch mit einer Autogrammstunde, die sich über vier Stunden erstreckte, an seinem eigenen Messestand (F26) Werbung für sich und seine Produkte gemacht.

Nach dem Brand wollte er sofort mit seiner Firma weitermachen, weil es in seinem Metier sehr wichtig sei, Präsenz zu zeigen. Damit kann er aber nicht seine Internet-Präsenz meinen, die er ein wenig verkümmern lässt. Vielleicht kam ihm seine Patenschaft für einen Bolzplatz in Leer dazwischen. Eine wichtige Tätigkeit, die schon mal tagfüllend sein kann.

Was er aktuell macht, ist nicht zu eruieren. Falls ihn jemand heute Abend im Stadion trifft, könnte man ja mal fragen.

17. Februar 2009
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11Freunde-Lesereise-Mitschnitt

Weil die 11Freunde-Redaktion so ein lockeres Verhältnis zu ihren Inhalten hat, stellt sie einen kompletten Mitschnitt eines Abends ihrer Lesereise live und in Farbe und kostenlos bei Hobnox ein. 80 Minuten gepflegtes Hören und Schauen für nöppes, so kann ein Abend rund werden.

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17. Februar 2009
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Neues aus Leverkusen Düsseldorf

Janus hat wieder seine vierteljährliche Rückschau zu Bits gebracht. Darin geht es nicht allein um die Winterpausen-Transfers der 3. Liga und um – man höre und staune – Siege der Fortuna über Teams der unteren Tabellenhälfte, gegen die Fortuna ansonsten gerne strauchelt. Auch wer sich mehr für die erste Liga interessiert, wird dieses Mal bedient:

Allerlei Ränkespiele und Marketing-Machenschaften rund um den Umzug von Bayer Leverkusen in die LTU-Arena. Was dabei alles in die Wege geleitet wird, um das Stadion zu füllen und wie selbst die in Düsseldorf ansässigen Medien mitmachen, ist schon bemerkens- und janus eine Vielzahl von Zeilen wert. Und das Schönste ist: Reinhold Beckmann kommt ebenfalls drin vor, wenn auch nur als toter Mann.

Leverkusen eröffnete seine Heimspielsaison in der Arena Ende Januar mit dem DFB-Pokal-Spiel gegen Cottbus (3:1). Offiziell waren es 16.000 Zuschauer, sozusagen alle Dauerkartenbesitzer. Die inoffizielle Zählung, nämlich die Anzahl der elektronischen Pings an den Drehkreuzen, soll sogar nur 14.000 Zuschauer ausgewiesen haben, aber das ist natürlich nur so ein Insider, den ich niemals offiziell schreiben würde. Ein Anhänger der Leverkusener versuchte dies im Fortuna-Forum dergestalt zu erklären, dass der Gegner halt keinen interessieren würde, und außerdem sei ja noch diese unfassbare Anreise von 40 km zu einem Heimspiel zu berücksichtigen, ein Argument, über das zumindest ich persönlich herzlich lachen kann. Rosinenpicker Bundesliga halt.

Aber irgendwie scheint man in der Bayer-Führungsetage dieselben Gedanken gehabt zu haben. Denn nach dem Spiel gegen Cottbus lief die Werbemaschinerie der Chemiker richtig zu Hochform auf. Meterhohe Plakate in ganz Düsseldorf werben für die Bayer-Heimspiele, es wurden und werden reichlich Freikarten an Düsseldorfer Schulen verteilt, der einheimische Boulevard titelte: „Eine lange Durststrecke geht zu Ende – endlich wieder Bundesliga in Düsseldorf“, der derzeit verletzte Nationalspieler Bernd Schneider erschien in der Düsseldorfer Altstadt in einem Brauerei-Ausschank, um Autogramme zu schreiben, und wahrscheinlich musste man noch dankbar sein, dass während der Anwesenheit des Leverkusener Trosses dort nicht eine Stunde lang Kölsch ausgeschenkt werden musste. Als „Sahnehäubchen“ gab es noch das Interview mit dem Bayer-Sportbeauftragten Meinolf Sprink, der mal locker von sich gab, natürlich versuche man, in Düsseldorf Fans abzuwerben und Sponsoren mit besonderen Angeboten die Marke Bayer 04 schmackhaft zu machen. Alles übrigens Aktionen, die dem bekennenden Ignoranten der Sportart, die er von Zeit zu Zeit zu moderieren oder kommentieren pflegt, Reinhold Beckmann nämlich, zu der Wertung „Ein Riesen-Erfolg für Bayer“ veranlassten. Okay, dessen Kopf ist in Bezug auf Fußball schon längst eine tote Telefonleitung: da klingelt nix mehr. Insoweit nicht überraschend.

Insgesamt mal wieder die Kleinigkeit von 5.833 Wörtern, wohlgemerkt gilt bei janus anders als z. B. beim oben rechts verlinkten Toni Schumacher: Quantität ist immer auch Qualität.

Zu einem der von janus zitierten Plakate mit dem Aufdruck „Werkself“ geht es hier und dann aber auf zu janus‘ vollem Beitrag.

17. Februar 2009
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Ballacks empty net non-goal

Die erste Bewerbung für das Nicht-Tor des Jahres 2009 ist eingetroffen. Was Mario Gomez kann, kann Michael Ballack schon lange, und zwar im FA-Cup-Spiel seines Chelsea beim FC Watford.

Roman Abramowitsch sah diesen Ball wohl schon im Tor. Guus Hiddink neben ihm, Experte der er ist, natürlich nicht.

16. Februar 2009
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Keine Museen, keine Kunsthallen

Wolfgang Niersbach setzt die schier endlose Reihe der Hoffenheimer Hochjubelei seitens des DFB fort:

„Wir sollten froh sein, dass er sein Geld nicht in Museen und Kunsthallen steckt, sondern unter anderem in den Fußball.“

Dabei muss klar sein, dass oben mit „wir“ nur der DFB selbst gemeint sein kann. Hier an dieser Stelle hätte man überhaupt nichts dagegen, wenn Hoffenheim weiter in der Landesliga spielte und es stattdessen ein paar Museen mehr gäbe in jener Region. Bundesligisten gibt es nämlich immer 18, ob nun mit Hopp oder ohne, Museen hingegen nicht so viele.

Aber eigentlich ist es auch eher die schamlose, offene Bezuckerung diverser Hinterteile anderer Leute, die am Gebahren des DFB so übel aufstößt. Wie ich unlängst twitterte, waren für die Einrichtung der ach-so-modernen Datenbank („Das hat sonst niemand!“) des DFB drei bis vier Monate geplant, es wurden schließlich zweieinhalb Jahre daraus. Und wen muss man für dieses Wunder an Terminplanung und -einhaltung in den höchsten Tönen loben? Schon klar.

16. Februar 2009
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Twitteriki!

Wer ab und zu auch mal hier rechts in der Sidebar reinschaut, mag es eventuell schon mitbekommen haben. Wer Opera benutzt, sicher nicht, denn da wird es nicht bzw. nur kurz nach Veröffentlichung der jeweiligen Nachricht angezeigt, später dann aber nicht mehr. Da aber die allermeisten schlauen, intelligenten, wunderbaren, hübschen, gebildeten und vor allem sachkundigen Leser von Trainer Baade vornehmlich Firefox benutzen, dürfte diese kleine technische Problematik keine gewesen sein. Firefox zeigt alle 5 letzten Beiträge aus der neuen Sozial-Gesellschafts-Funktion namens „twitter“ an, sogar mit genauer, relativ, Zeitangabe („around 5 hours ago“, „just a few seconds ago“ oder auch „around twelve years ago“).

Für alle anderen, die es noch nicht mitbekommen haben, sei es deshalb hier ausdrücklich erwähnt. Le Kunstfigur Trainer Baade twittert jetzt auch. Und zwar unter folgender Adresse:

http://www.twitter.com/trainerbaade

What auch immer there may be.

Und ich muss wirklich darauf hinweisen, weil es mir selbst auch so ging: Man versteht die Funktionsweise von twitter nur, wenn man selbst einen Account hat. Beim Angucken der nackten Profile wird kaum klar, was das Ganze soll.

15. Februar 2009
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Zweitklassig

Nach dem gestrigen Abend im Duisburger Nachtleben, der in einer Kaschemme endete, deren Gäste größtenteils zweifelsohne anders als ich den Unterschied zwischen vertikal und horizontal sehr genau kennen, nachdem der Abend schon zuvor nie so richtig gezündet hatte, und man wieder und wieder (und man geht schon so lange hier aus) auf genau keinen einzigen Profi des MSV traf (das zweizige Mal, dass ich welche traf, waren einmal dieser Torwart, dessen Name mir jetzt schon entfallen ist, sein Gesicht jedoch nicht, und Erle Wolters im Biergarten vom Hundertmeister und das andere Mal Tobias Willi besoffen vor meiner Motorhaube, als ich auf dem Weg zum Dellplatz war), wurde wieder klar, dass Duisburg im Fußball das hat, was es als Stadt verdient.

13. Februar 2009
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Wieder Wikipedia manipuliert!

Die Wilhelmisierung der Wikipedia schreitet voran. In der vergangenen Nacht wurden die Artikel zu diversen Größen und wichtigen Ereignissen des deutschen Fußballs manipuliert. So findet sich z. B. im Eintrag zu Franz Beckenbauer die von Unbekannten eingefügte Feststellung, er sei ein „Fußballexperte“. Weitere relevante Manipulationen, auf die man — gerade als Journalist — nicht hereinfallen sollte, in Listenform zum Ausdrucken und Weiterverteilen, zur Rettung unser aller credibility:

  • Michel Platini könne die Deutschen nicht leiden
  • Toni Schumacher heiße gar nicht Toni Schumacher
  • Der DFB könne gar nicht anders, als ein drittes Sonntagsspiel einzuführen
  • Oliver Held habe angeblich einmal gelogen, als ihn der Schiedsrichter fragte, ob er den Ball mit der Hand gespielt habe
  • Lukas Podolski hätte sich beim FC Bayern nicht durchgesetzt
  • Der Sohn von Theo Zwanziger sei nicht aufgrund seiner herausragenden Qualifikationen Frauenfußballmanager bei der TSG Hoffenheim geworden
  • Es sei gar nicht ganz Fußball-Deutschland vom „Fußballwunder“ Hoffenheim berauscht
  • Beide Omas von Jefferson Farfan erfreuten sich bester Gesundheit
  • Der Begriff „Nationale Förderer“ sei nur ein Euphemismus dafür, dass der Steuerzahler zahlt
  • Rassismus sei ein Problem in deutschen Stadien
  • Bayern München sei entgegen ständiger Selbstbekundungen gar nicht finanziell den anderen großen europäischen Vereinen unterlegen
  • Oliver Bierhoff und Michael Ballack seien trotz anders lautender Meldungen immer noch verfeindet
  • In der Premier League sei gar nicht alles gut
  • Dieser Beitrag hier sei nur gewollt, aber nicht gekonnt

Diese und eventuell noch viele weitere Unwahrheiten sind nun also für jedermann als Recherchequelle zugänglich. Wer von dem umfassenden Manipulationsversuch nichts ahnt, fällt womöglich darauf herein und gestaltet seine Beiträge für eine noch breitere Öffentlichkeit auf der Grundlage dieser – von üblen Scherzbolden gefaketen – Informationen. Also, auf, auf, verbreitet das Wort dieser Warnung hier, so dass wir oder andere nicht in den nächsten Skandal schlittern!

Falls jemand weitere Manipulationen findet, bitte in den Kommentaren darauf hinweisen. Es dient nur unserem eigenen Schutz (und dem der Wahrheit).

12. Februar 2009
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Bayern München war schon mal Meister?

11Freunde, SPON, Tagesspiegel, DerWesten, man weiß ja nicht mehr, wen man verlinken soll, alle Beiträge tauchen ohnehin auf allen Seiten gleichzeitig auf, dann eben nun auch hier, womit ich mich keineswegs einreihen möchte in die zuvor Genannten, fehlt jenen offensichtlich der geschulte Blick des Klugscheißers, der die folgenden Worte Mike Hankes bezüglich einer uns allen bekannten Szene sofort in den Mittelpunkt seines Beitrags gehoben hätte:

Plötzlich trabte Leverkusens Torwart Jörg Butt über das ganze Spielfeld zum Punkt, meine Verwunderung war groß, mein einziger Gedanke: „Was will der denn jetzt?“. Ich wusste nicht, dass er die vorherigen Elfmeter für Bayer auch schon geschossen hatte. Damit habe ich mich damals nun wirklich nicht beschäftigt.

Wir schreiben das Jahr 2004 — und Mike Hanke weiß nicht, dass Hans-Jörg Butt regelmäßig Strafstöße schießt und verwandelt? Zu diesem Zeitpunkt hatte Hans-Jörg Butt bereits 23 Tore in der Bundesliga erzielt und Mike Hanke hatte davon nichts mitbekommen?

Mir würde ja noch der Kiefer aus der Lade fallen, wenn ich mich nicht schon länger mit solchen Themen — dem schier unfassbaren Desinteresse an und der Gleichgültigkeit der Beteiligten gegenüber dem eigenen Beruf — „beschäftigte“. Was zur Hölle hat Mike Hanke in all den Jahren zuvor gemacht? Sich über seine Gegner informiert offensichtlich nicht.

Und so ein gnadenlos ignoranter Knilch wird auch noch für eine WM nominiert.

Es wäre ja traurig, wenn es nicht so teuer wäre.

12. Februar 2009
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Deutschland — Norwegen 0:2

Der Führer war überhaupt nicht amused und es war das erste und letzte Fußballspiel, welches er je in einem Stadion in voller Länge betrachtete (sagt die Legende).

Das Ausscheiden der deutschen Fußballmannschaft in der Zwischenrunde mit einem 0:2 gegen Norwegen in dem einzigen jemals von Adolf Hitler besuchten Fußballspiel der Nationalmannschaft trübte die Stimmung der Deutschen.

An dieser Stelle muss man konstatieren, dass es einem die Liebe zum Fußball ein nicht unbedeutendes kleines Wenig größer und größer und größer und größer werden lässt, dass Adolf Hitler sich einen feuchten Kehricht für Fußball interessierte.

(Was natürlich nichts damit zu tun hat, dass für diverse andere Nazi-Größen und deren Interessen daran, das Spiel erst zu kapern, dann zu manipulieren, später zu strangulieren und in letzter Konsequenz dann zu töten, das Gegenteil gilt. Aber bevor man hier jetzt ein in der Kürze der (heutigen) Zeit nicht zu bearbeitendes Fass aufmacht, beschränkt man sich auf die Feststellung:)

Die Niederlage gestern hingegen war einfach nur LTU, nicht annähernd Olympia.

12. Februar 2009
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Chaos um K.

Eigentlich geht’s gar nicht um K., sondern um Schwächen von Typo 3 und daraus folgende weitere lustige Ereignisse, dennoch ist man geneigt, zu sagen: Dass man das selbst sogar geglaubt hätte, wenn man es denn gelesen hätte, spricht Bände über a) und b). Aber lest selbst.

Ein schönes Stück.

Nachtrag: Königsblog und tumulder wussten es schon eher und wissen noch mehr.

11. Februar 2009
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Easter Egg bei Eintracht Frankfurt

Nett: Es gibt sie noch, die Leute mit Humor, die hier und da ein Easter Egg einbauen, wenn sie denn die Gelegenheit dazu haben: Im Archiv der Frankfurter Eintracht ist die letzte Partie der Saison 1991/1992 geschwärzt, auf dass man weder die Paarung noch das Ergebnis lesen kann.

[photopress:screenshot_eintracht_frankfurt_rostock_1992.jpg,full,centered]

Dabei weiß man gar nicht, was an einer 1:2-Auswärtsniederlage in Rostock so schlimm sein soll.