Alle Sieger des Intertoto-Cups

Der Intertoto-Cup wurde von 1967 bis 2008 ausgetragen. Teilnehmer waren jeweils jene Teams der größten europäischen Ligen, welche die Qualifikation für den UEFA-Cup knapp verpasst hatten. Von 1995 an hieß der Wettbewerb schließlich bis zu seiner Einstellung UEFA-Intertot-Cup, was zur Abkürzung UI-Cup führte.

1967 FC Lugano, Feijenoord Rotterdam, OSC Lille, Lierse SK, Hannover 96, Zagbie Sosnowiec, Polonia Bytom, IFK Göteborg, Ruch Chorzów, VSS Kosice, Kjøbenhavns Boldklub, Fortuna Düsseldorf
1968 1. FC Nürnberg, Ajax Amsterdam, Sporting Lissabon, Feijenoord Rotterdam, Espanyol Barcelona, ADO Den Haag, FC Karl-Marx-Stadt, Hansa Rostock, TJ Slovan Bratislava CHZJD, VSS Košice, Lokomotíva Košice, Odra Opole, Eintracht Braunschweig, Legia Warschau
1969 Malmö FF, GKS Szombierki Bytom, SpVgg Fürth, Jednota Žilina, IFK Norrköping, Jednota Trenín, BK Frem København, Wisla Krakau, Odra Opole
1970 TJ Slovan Bratislava CHZJD, Hamburger SV, Sklo Union Teplice, MVV Maastricht, VSS Košice, Eintracht Braunschweig, Slavia Prag, Olympique Marseille, Östers IF, Wisla Krakau, SV Austria Salzburg, TJ Baník Ostrava OKD, Polonia Bytom
1971 Hertha BSC, FKS Stal Mielec, Servette Genf, TJ TŽ Tinec, Åtvidabergs FF, Eintracht Braunschweig, SV Austria Salzburg
1972 AC Nitra, IFK Norrköping, AS Saint-Étienne, Slavia Prag, TJ Slovan Bratislava CHZJD, Eintracht Braunschweig, Hannover 96, SK VÖEST Linz
1973 Hannover 96, TJ Slovan Bratislava CHZJD, Hertha BSC, FC Zürich, ROW Rybnik, TJ Sklo Union Teplice, Feyenoord Rotterdam, Wis?a Krakau, AC Nitra, Östers IF
1974 FC Zürich, Hamburger SV, Malmö FF, Standard Lüttich, TJ Slovan Bratislava CHZJD, Spartak TAZ Trnava, MSV Duisburg, TJ Baník Ostrava OKD, VSS Košice, Grupo Desportivo Fabril
1975 SSW Innsbruck, SK VÖEST Linz, Eintracht Braunschweig, Zag??bie Sosnowiec, FC Zbrojovka Brünn, ROW Rybnik, Åtvidabergs FF, 1. FC Kaiserslautern, Belenenses Lissabon, NK Elik Zenica
1976 BSC Young Boys, Hertha BSC, Sklo Union Teplice, TJ Baník Ostrava OKD, FC Zbrojovka Brünn, Spartak TAZ Trnava, Internacionál Bratislava, Östers IF, Djurgårdens IF, Vojvodina Novi Sad, Widzew Lódz
1977 Halmstads BK, MSV Duisburg, Internacionál Bratislava, Slawia Sofia, Slavia Prag, BK Frem København, Jednota Trenín, TJ Slovan Bratislava CHZJD, Östers IF, Pogon Szczecin
1978 MSV Duisburg, Slavia Prag, Hertha BSC, Eintracht Braunschweig, Malmö FF, Lokomotíva Košice, 1. FC Tatran Prešov, Maccabi Netanya, Grazer AK
1979 Werder Bremen, Grasshopper Club Zürich, Eintracht Braunschweig, Bohemians ?KD Prag, Spartak TAZ Trnava, FC Zbrojovka Brünn, Pirin Blagoewgrad, TJ Baník Ostrava OKD
1980 Standard Lüttich, Bohemians KD Prag, Maccabi Netanya, Sparta Prag, TJ Plastika Nitra, Halmstads BK, Malmö FF, IFK Göteborg, IF Elfsborg
1981 Wiener Sport-Club, Standard Lüttich, Werder Bremen, FK Budu?nost Podgorica, Aarhus GF, RWD Molenbeek, IFK Göteborg, Stuttgarter Kickers, TJ Rudá Hvzda Cheb
1982 Standard Lüttich, Widzew ?ód?, Aarhus GF, Lyngby BK, FC Admira/Wacker, Bohemians KD Prag, IK Brage, Östers IF, FC Zbrojovka Brünn, IFK Göteborg
1983 FC Twente Enschede, BSC Young Boys, Pogon Szczecin, Maccabi Netanya, FK Sloboda Tuzla, Bohemians KD Prag, IFK Göteborg, Hammarby IF, Videoton SC, TJ Vítkovice
1984 Bohemians KD Prag, Aarhus GF, Fortuna Düsseldorf, Standard Lüttich, AIK Solna, Malmö FF, Videoton SC, Maccabi Netanya, FC Zürich, GKS Katowice
1985 Werder Bremen, FC Rot-Weiß Erfurt, IFK Göteborg, AIK Solna, BSG Wismut Aue, Sparta Prag, Górnik Zabrze, Maccabi Haifa, TJ Baník Ostrava OKD, Újpest Budapest, MTK-Vörös Meteor Sport Klub
1986 Fortuna Düsseldorf, 1. FC Union Berlin, Malmö FF, FC Rot-Weiß Erfurt, TJ Sigma ZTS Olomouc, Újpest Budapest, Brøndby IF, Lyngby BK, Lech Posen, IFK Göteborg, Slavia Prag, FC Carl Zeiss Jena
1987 FC Carl Zeiss Jena, Pogon Szczecin, BSG Wismut Aue, Tatabányai Bányász SC, Malmö FF, AIK Solna, FK Etar Weliko Tarnowo, Brøndby IF
1988 Malmö FF, IFK Göteborg, TJ Baník Ostrava OKD, First Vienna FC 1894, BSC Young Boys, 1. FC Kaiserslautern, Ikast FS, FC Carl Zeiss Jena, Grasshopper Club Zürich, Karlsruher SC, FC Bayer 05 Uerdingen
1989 FC Luzern, Boldklubben 1903, FC Swarovski Tirol, Grasshopper Club Zürich, Tatabányai Bányász SC, Næstved IF, Örebro SK, Sparta Prag, TJ Baník Ostrava OKD, Örgryte IS, 1. FC Kaiserslautern
1990 Neuchâtel Xamax, FC Swarovski Tirol, Lech Posen, ŠK Slovan Bratislava, Malmö FF, GAIS Göteborg, FC Luzern, First Vienna FC 1894, Chemnitzer FC, FC Bayer 05 Uerdingen, Odense BK
1991 Neuchâtel Xamax, Lausanne-Sports, SV Austria Salzburg, FK Dukla Banská Bystrica, Boldklubben 1903, Grasshopper Club Zürich, FC Bayer 05 Uerdingen, DAC Dunajská Streda, FC Swarovski Tirol, Örebro SK
1992 FC Kopenhagen, Siófoki Bányász SE, FC Bayer 05 Uerdingen, Karlsruher SC, SK Rapid Wien, Lyngby BK, ŠK Slovan Bratislava, Aalborg BK, Slavia Prag, Lokomotive Gorna Orjachovitsa
1993 SK Rapid Wien, Trelleborgs FF, IFK Norrköping, Malmö FF, Slavia Prag, FC Zürich, BSC Young Boys, Dynamo Dresden
1994 Halmstads BK, BSC Young Boys, AIK Solna, Hamburger SV, Békéscsabai Elre FC, ŠK Slovan Bratislava, Grasshopper Club Zürich, FK Austria Wien
UEFA-Intertoto-Cup-Sieger
1995 Girondins Bordeaux, Racing Straßburg
1996 Karlsruher SC, EA Guingamp, Silkeborg IF
1997 AJ Auxerre, SC Bastia, Olympique Lyon
1998 FC Bologna, FC Valencia, Werder Bremen
1999 Juventus, Montpellier HSC , West Ham United
2000 Celta Vigo, VfB Stuttgart, Udinese Calcio
2001 Aston Villa, Paris Saint-Germain, ES Troyes AC
2002 FC Fulham, FC Málaga, VfB Stuttgart
2003 AC Perugia Calcio, FC Schalke 04, FC Villarreal
2004 OSC Lille, FC Schalke 04, FC Villarreal
2005 Hamburger SV, RC Lens, Olympique Marseille
2006 Newcastle United, Kayserispor, AJ Auxerre, NK Maribor, Ethnikos Achnas, Grasshopper Club Zürich, Olympique Marseille, SV Ried, Hertha BSC, Odense BK, FC Twente Enschede
2007 Hamburger SV, Blackburn Rovers, Hammarby IF, Aalborg BK, Tobyl Qostanai, RC Lens, SK Rapid Wien, União Leiria, Sampdoria Genua, Atlético Madrid, Olelul Galati
2008 SC Braga, Deportivo La Coruña, SSC Neapel, Grasshopper Club Zürich, VfB Stuttgart, FC Vaslui, Stade Rennes, SK Sturm Graz, Rosenborg Trondheim, Aston Villa, IF Elfsborg

Eine sehr illustre, gemischte Runde mit durchaus vielen namhaften Siegern, welche auch heute immer wieder mal in der Europa League antreten, wie ein Blick auf die jeweils aktuellen Teilnehmerfelder demonstriert.

Europa League Gruppe A

Swansea City hat den Weg eingeschlagen

Die Mannschaft von Swansea City hat bereits am ersten Spieltag in der Gruppe A der Europa League den Weg in die KO-Runde eingeschlagen. Die Engländer siegten beim FC Valencia sensationell mit 3:0 und durften sich danach für einen historischen Triumph feiern lassen.

Für die Hausherren stand das Spiel unter keinem guten Stern. Bereits früh waren sie durch eine rote Karte für Adil Rami dezimiert. Wilfried Bony sorgte für die 1:0-Führung von Swansea, Michu nach Wiederbeginn für den zweiten Treffer und Jonathan de Guzman machte schließlich mit einem Freistoß ein 3:0 perfekt, über das wahrscheinlich viele Swansea-Fans noch in Jahren sprechen werden.

Stolzer Kapitän

„Das Wichtigste war der Sieg“, wollte Jonathan de Guman nach dem Spiel in keine übertriebene Euphorie verfallen. Kapitän Angel Rangel dagegen machte aus seinem Stolz keinen Hehl: „Das ist unglaublich. Was passiert ist, hatte keiner erwartet.“

Rund fünfzig Verwandte des Spaniers waren bei der Begegnung dabei gewesen. Die Familie wird Swansea City nun auch wahrscheinlich in den nächsten Spielen ganz fest die Daumen drücken. Die KO-Runde rückte für die Mannschaft von Trainer Michael Laudrup bereits in greifbare Nähe.

Das sieht auch bwin wetten so. Dort wird Swansea City als Favorit auf den Gruppensieg gehandelt. Die Quote dafür liegt bei 1,60. Dem FC Valencia trauen die Buchmacher auch noch eine gute Rolle zu (3,70). Dagegen stehen die Teams des FC St. Gallen (8,00) und von FK Kabun Krasnodar (10,00) klar in der Außenseiterrolle.

Euphorie in St. Gallen

Dabei konnte die Schweizer in dem ersten Kräftemessen dieser beiden Teams mit einem 2:0 einen durchaus guten und vielversprechenden Auftakt feiern. Die Treffer erzielten in der zweiten Halbzeit Goran Karanovic (56.) und Marco Mathys (76.). Für diesen Erfolg gegen die russische Mannschaft erntete man Lob von vielen Seiten.

Auch Trainer Jeff Saibene, der sich akribisch auf die Partie vorbereitet hatte, gab sich sichtlich zufrieden: „Krasnodar ist eine defensiv stabile Mannschaft. Da muss man erst einmal zwei Tore erzielen. Wir haben es geschafft.“

Beim FC St. Gallen, der auf dem Weg in die Gruppenphase Spartak Moskau ausschalten konnte, hat nun eine ungeheure Euphorie Einzug gehalten. Das könnten noch manche Gegner der Eidgenossen zu spüren bekommen.