Alle Trainer des Jahres

Wahlen zum „Fußballer des Jahres“ gibt es in vielen Ländern schon seit Langem, in Deutschland beispielsweise seit 1960 mit dem ersten Sieger Uwe Seeler. Schon über ein halbes Jahrhundert her. Wahlen zum „Trainer des Jahres“ hingegen haben zumindest in Deutschland keine so lange Tradition. Im Gegenteil, wurden sie erst in diesem Jahrhundert aus der Taufe gehoben. Möglicherweise geschah dies erst so spät, da sich der Fußball erst in den letzten zwei Jahrzehnten dahin entwickelt hat, dass man dem Trainer einen deutlich größeren Anteil am Erfolg zumisst als einige Dekaden zuvor. Früher attribuierte man so manchen Erfolg eher zu einem außerordentlich befähigten Spieler. Inzwischen zeichnet das Magazin kicker seit 2002 jedes Jahr den „Trainer des Jahres“ im deutschen Fußball aus. Dieser muss allerdings kein Deutscher sein – siehe 2010, als der Holländer Louis van Gaal gewann – noch muss er in Deutschland tätig sein – siehe Jürgen Klopp, der 2019 als Trainer des englischen Clubs FC Liverpool ausgezeichnet wurde.

Liste Sieger Trainer des Jahres

Wer erhielt diese Auszeichnung in den Jahren seit 2002 durch den Kicker und welcher Trainer gewann möglicherweise sogar mehr als einmal? Rasche Antworten bietet die folgende, immer noch recht übersichtliche Auflistung in Tabellenform.

Jahr Trainer Mannschaft
2002 Klaus Toppmöller Bayer Leverkusen
2003 Felix Magath VfB Stuttgart
2004 Thomas Schaaf Werder Bremen
2005 Felix Magath FC Bayern München
2006 Jürgen Klinsmann Deutschland
2007 Armin Veh VfB Stuttgart
2008 Ottmar Hitzfeld FC Bayern München
2009 Felix Magath VfL Wolfsburg
2010 Louis van Gaal FC Bayern München
2011 Jürgen Klopp Borussia Dortmund
2012 Jürgen Klopp Borussia Dortmund
2013 Jupp Heynckes FC Bayern München
2014 Jogi Löw Deutsche Nationalmannschaft
2015 Dieter Hecking VfL Wolfsburg
2016 Dirk Schuster SV Darmstadt 98
2017 Julian Nagelsmann TSG Hoffenheim
2018 Jupp Heynckes FC Bayern München
2019 Jürgen Klopp FC Liverpool

Wir sehen also, dass nur zwei Trainer mehr als einmal ausgezeichnet wurden. Interessanterweise sind es zwei völlige Antipoden in der Art und Weise ihrer Trainingsarbeit, in der Form des Umgangs mit Menschen – mit ihren Spielern, aber auch mit Fans und anderen, die ihnen begegnen. Auf der einen Seite der als „Quälix“ und grandioser Schweiger wie auch Schleifer verschrieene Felix Magath, der in den Jahren 2003, 2005 und noch einmal 2009 die Wahl gewann. Auf der anderen Seite nur kurz danach im Doppelpack, nämlich 2011 und 2012 Jürgen Klopp, der in dieser Zeit zweimal Meister mit dem BVB wurde. Und 2019 noch einmal gewählt wurde, als er mit dem FC Liverpool nach etlichen Jahren der Abstinenz den Titel in der Champions League gewann.

Wandel der Rolle eines Trainers

Wie kommt es, dass so unterschiedliche Typen vom Fachmagazin Kicker mit dieser Auszeichnung geehrt werden? Immerhin lag zwischen der letzten Auszeichnung von Felix Magath und der ersten von Jürgen Klopp lediglich eine einzige Saison. Können sich in so kurzer Zeit die Maßstäbe der Bewertung einer Leistung als Trainer so verschoben haben?

Die Antwort dürfte hier schlicht lauten: ja. Gerade im Jahrzehnt der 2010er Jahre nahm die taktische Entwicklung des Fußballs noch einmal enorm an Fahrt auf. Und Jürgen Klopp wurde ja nicht ausgezeichnet, weil er so unterhaltsame Pressekonferenzen gibt, sondern weil er die Vormacht des FC Bayern durchbrach und Titel im deutschen Fußball gewann. Und dies mit einer neuartigen Spielweise, die ganz anders war als man den Fußball in früheren Phasen kannte.

Wer nun aufgrund dieser Entwicklung selbst auf den Geschmack gekommen ist, als „Manager“, wie man im Englischen die Trainer bezeichnet“, Hand an ein Fußballteam und dessen Taktik zu legen, der muss nicht selbst erst den Trainerschein machen. Auf dem Fußball Manager 2020 kann man das alles tun, ohne selbst hinaus auf den Trainingsplatz zu müssen. Etliche Feinheiten der Spielweise eines Teams lassen sich hier einstellen und immer weiter verfeinern. Bemerkenswerte Liebe zum Detail macht das Spielen mit diesem Game hyperrealistisch und in der aktuellen Version noch einmal den berühmten Rudi-Völlerschen-Tick besser als seinen Vorgänger. Genaueres zu den derzeitigen Angeboten dazu findet sich Fußball Manager 2020 im Preisvergleich online, der immer einen Blick wert ist, bevor man seine Karriere als kommender „Trainer des Jahres“ beginnt.

Neue Version mit ursprünglichen Orten für Fußball

Aber auch, wer davon überzeugt ist, dass den Löwenanteil am Erfolg immer noch die Spieler ausmachen, kann sich virtuell austoben. Die Kicker sind es schließlich, die die Anweisungen eines Trainers auf dem Platz auch umsetzen müssen. Auch hier gilt es natürlich, sich stets weiterzuentwickeln. Die Gegner schlafen bekanntlich nicht. Und mehr als nur ein Fußballspiel ist das neue FIFA 20, denn hier gibt es viele Karriere-Modi, in denen man einen Spieler von den unteren Klassen bis in die Nationalmannschaft bringen kann. Oder man verabredet sich doch lieber online zu einem reinen Spielchen for fun mit einem oder mehreren Freunden – ganz wie man beliebt. Die neue Version ist jedenfalls gegenüber der alten noch umfangreicher. Neu – und beliebt – ist vor allem der Street Modus dieser Fußballsimulation. Dabei spielt man in Bolzkäfigen, auf der Straße oder in der Halle. Ganz so, wie es all die vielen Fußballfreaks tatsächlich tun, die auch außerhalb von Vereinen gegeneinander kicken. Wo man dieses Game am besten erwirbt, verrät diese Seite mit allen Infos zu FIFA 20 im Preisvergleich. Auf dass man möglichst bald, aber auch günstig in den Genuss dieses Fußballspiels mit all seinen Finessen kommt.

Selber mal eine Auszeichnung erhalten

Zurück zum Thema „Trainer des Jahres“ in Deutschland. Da waren immerhin mehrfach doch ausgezeichnete Trainer dabei, die nicht einfach nur Deutscher Meister wurde mit ihrem Team (oder als Bundestrainer einen Titel holten). Ob sich dieser Trend fortsetzt oder das alles überhaupt kein wahrer Trend ist, werden die nächsten Abstimmungen unter dem Dach des Kicker zeigen. Bis dahin kann man sich in jedem Fall die Zeit mit den zuvor erwähnten Simulationen vertreiben. Und vielleicht zumindest virtuell selbst zum „Trainer des Jahres“ gewählt werden.