#namethegame – Wie heißt dieses Dings-Spiel in welcher Region?

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Mal wieder bei Twitter kam gerade die Frage danach auf, was denn eigentlich „Fünferle“ sei, nachdem ich twitterte, dass Schachtjar Donzek das gerade in Schalkes Fünfmeterraum spiele.

Fünferle heißt jenes Spiel, in dem alle Beteiligten auf ein Tor spielen, also ohne Verteidiger, Tore aber nur zählen, wenn sie volley erzielt werden. Jeder hat 10 Punkte, bei einem erhaltenen Tor als Torwart bekommt man einen Punkt abgezogen. Bei einem Fehlschuss neben das Tor (oder auch bei einem gehaltenen Ball) muss der Fehlschütze ins Tor, kann also nur dort Punkte verlieren, sich durch einen gehaltenen Ball aber auch wieder daraus entfernen. Plus wahrscheinlich viele weitere Variationen, nehm ich an, das ist so das Grundgerüst.

Dort, wo ich aufwuchs, am Niederrhein am westlichen Rande des Ruhrgebiets, nannte man das Spiel „Fünferle“. Womöglich, weil man nur innerhalb des Fünfmeterraums überhaupt köpfen/volley schießen durfte, das weiß ich nicht mehr exakt.

Die Frage ist nun: Wie hieß dieses Spiel dort, wo Du es gespielt hast – und wo war das?

PS: Wir hatten dieses Thema übrigens schon mal, wie aus diesem Beitrag zu regionalen Varianten der Bezeichnung für bolzen/pöhlen/tschutten hervorgeht. Leider ist der Link zur damaligen Auflistung zum Thema „Fünferle“ und seine regionalen Varianten beim Blog „Bolzplatz“ tot, weil dieses Blog tot ist.

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  1. wir sagten damals, lass uns einen auf hoch spielen

  2. Und wo? Bitte auch die Region/die Stadt dazu nennen.

  3. Ich kenne das unter dem schlichten Namen „aus der Luft“. Man hatte 21 Punkte, dafür gingen die auch schneller weg: Fallrückzieher 5, Flugkopfball 4, Seitfallzieher 3, Hacke 2, Kopfball/Volley 1.
    Wir haben eh gern mit solchen Angeber-Moves gespielt, ich konnte damals besser Fallrückrückzieher als banale Kopfbälle.

  4. /NT: Umgebung von Karlsruhe

  5. Ich kenne das Spiel unter dem Namen „Englisch“. Woher der kommt, ist mir nicht bekannt. Aufgewachsen bin ich in einem Dorf im Ahrtal im nördlichen Rheinland-Pfalz, wobei wir sprachlich und kulturell dem Kölner Raum zuzuordnen sind.

  6. „Technik“ Region: Unna.
    Und der Erste, der ins Tor musste, bekam noch drei „Gummipunkte“.

  7. Im Kölner Raum (linksrheinisch) hieß das bei uns „hoch eins“.

    Ziemlich genau die gleichen Regeln.

  8. » Hoch hinein «

    Berlin, Neukölln/Buckow – 70er Jahre.
    Gleiches Spielprinzip, aber ohne Punkte. Belag war oft Schotter, um hier mal ein bisschen anzugeben. Muttern musste nach dem Spaß mit der Pinzette stets viele kleine Steine aus den Knien fischen. ^^

  9. München: aufdipfeln, gesprochen: „aufdipfin“

  10. Hochhalten. Ort: Dorf im Münsterland

  11. Hochball. Neuss/Kaarst.

  12. (Hoch)Ausputten. Oder kurz: Putten. West-Berlin. 80er und frühe 90er.

    Regelausprägung:
    Der erste TW bekommt 13 Punkte, der Rest 11 Punkte. Geht keiner freiwillig rein wird per Lattenwerfen der erste TW bestimmt, der dann auch nur 11 Punkte bekommt.
    TW-Wechsel, wenn ein Ball vorbeigeschossen wird (Pfosten und Latte retten) oder der TW den Ball mit dem Kopf spielt und er danach zweimal im Feld auftrumpft.
    Bei gehaltenem Ball passiert nichts.
    Hat der TW nur noch 1 Punkt kann er sich wünschen ins Feld wechseln zu dürfen (letzter Torschütze muss rein) oder dass sein letzter Punkt nur mit einer bestimmten Art Torerzielung (z.B. per Hacke, Fallrückzieher etc) abgezogen wird.

  13. „auf hoch“ das sagt man in hamburg

  14. „Ball aus der Luft“ – Heidelberg

  15. Luftpirat – Duisburg

  16. „Hoch rein“.
    Kreis Minden-Lübbecke

  17. (Ost) Berlin: Ausputten.

  18. Das Spiel gab es auch bei uns (am Bodensee). Es hatte einen Namen, der sich mir nicht erschloss und den ich vermutlich deshalb vergessen habe. Ich meine, es war ein Verb mit Präfix aus- oder auf-, aber mehr fällt mir bereits seit letzter Nacht nicht ein.

  19. Hochball / Kölner Raum. Allerdings, wenn ich mich recht entsinne, ohne die Punkte, aber sicher bin ich mir da nicht mehr.

  20. Komme aus (kurz vor) Nürnberg und habe es als „Abfassen“ kennen gelernt. Allerdings im Laufe der Jahre auch Leute kennen gelernt, die es „Benzo“/“Benso“ nannten. Dürfte regional etwa der Nachbarort oder der andere Bolzplatz im Ort gewesen sein. Vielleicht auch in Nürnberg selbst (aber definitiv mehrfach, unabhängig voneinander). Später lernte ich Leute kennen, die nannten es „Arschbolzen“ weil nach Verlust aller „Leben“ Neue irgendwie so erspielt wurden. Und das machte ihnen besonders viel Spaß – deshalb gab es dort auch tendenziell weniger solcher „Leben“ beim Start.

  21. Nachtrag: im Osterzgebirge wurde das „Einmal berühren“ genannt.

  22. In Bremen hieß das Mitte der 80er „Hochhalten“

  23. Bei uns in Osnabrück hieß und heißt es schlicht „Hoch hinein“.

  24. In Köln „Hochhalten“ oder „Hoch 1″.

  25. Hoch hinein in Bremen. Jahre damit zugebracht. :)

  26. Bei uns in Siegen heißt es „9 Monate“. Jeder hat aber nur 9 Punkte bzw. halt „Monate“. Nur der, der im Tor beginnt, hat 10. Man muss Tore nicht per Volley erzielen, muss den Ball aber immer mit dem ersten Kontakt weiterspielen oder aufs Tor schießen.

  27. „Hoch drei“. Niederrhein.
    Spielregeln ähnlich und variabel. Der Ball musste aber vor dem Torschuss dreimal in der Luft sein.

  28. Ich schäme mich sehr, aber bei uns in Oldenburg (in Oldenburg) hieß das einfach Hochball.

  29. Witzig. Berlin völlig inkonsistent, scheint mir. Auch hier: (Süd-) Westberlin, 80er und frühe 90er. Ich durfte zwar nie mitspielen (ein Scherz, ich war halt kein Fußballer), aber ich bin mir absolut sicher, dieses Spiel heißt „Hochhalten“. Und nichts anderes. Nie was anderes gehört.

  30. Saarland: Luftkeenisch (Luftkönig)

  31. „Auf hoch“. Hamburg.

  32. Gelsenkirchen, nehme ich an:

  33. Fehmarn, vermutlich:

  34. Hochball. Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg

  35. Dieses „Putten“, das verschiedentlich genannt wurde, wie habt Ihr das denn ausgesprochen? (Ganz ernst gemeinte Frage ohne böswillige Hintergedanken.)

  36. Hoch, Dortmund
    Zumeist vorgeschlagen von Spätaussiedlern, die den Begriff somit auch auf ihrer Reise durch das Land aufgeschnappt haben können. Es war aber ein wunderbares Spiel, nicht ganz so toll, wie „Weitschuss“, bei dem auf dem Bolzplatz die Tore aus der eigenen Hälfte erzielten werden konnte, und dass man prima mit zwei Mann spielen konnte.

  37. Östlich von Köln: Hoch 1

  38. Bei uns in Konstanz am schönen Bodensee hieß das wahlweise Schepper oder Fünferle – sind wir also nur halb gut?

  39. Hurra, endlich jemand, der auch „Fünferle“ kennt. Dachte schon, ich bin ganz allein auf diesem Planeten.

  40. Hamm/Westf.: Hochhalten

  41. @Heinz Kamke

    Putten mit uh. Wie Muh. Nur kürzer. Also eher wie muffeln.

  42. Im Staat ‚Westberlin‘: Hochausputten, kurz Ausputten

  43. Wir im Norden Hamburgs nannten das in den 80ern „einen auf hoch“ spielen.

  44. »Hoch eins«
    Kraichgau, Baden-Württemberg

  45. Wir nannten es „Englisch“.

    Gruß aus GE!

  46. Habe ich das richtig überflogen: Es gibt nicht nur aus Berlin völlig widersprüchliche Rückmeldungen, sondern auch aus Hamburg, Gelsenkirchen und einigen anderen Orten?

    Und trotzdem scheint jeder quasi ausschließlich seine eigene Bezeichnung zu kennen.

  47. In Köln: Hoch Eins

  48. Achso, es ist Hoch-Ausputten, nicht Hochhaus-Putten. Hatte mich auch sehr gewundert.

  49. ..ähm: Danke. *hust*

    Um den Gedanken trotzdem mal zu Ende zu führen: Wenn Du irgendwelche Linguisten im Bekanntenkreis hast, denen solltest Du diese Seite mal vorlegen.

    Da lauert doch eine interessante Arbeit drin. Bundesweit verstreute Mikro-Sprachinseln (in der Größe einzelner Bolzplätze und deren Nachbarschaft) ohne messbaren Austausch untereinander.

  50. In gladbach 80er:
    Ball aus der Luft.

  51. „Volley“ / Bischofswerda (Oberlausitz)

  52. Hochhalten.
    Meerbusch (Neuss/Düsseldorf) Ganz wichtig: die Punkte die man hatte hießen Gummipunkte.

  53. Hochtechnik nannten wir das in den 70ern nahe Frankfurt, Schöne Erinnerung.

  54. Bei uns (Stadt nördlich von Münster) hieß das Spiel interesanter- und seltsamerweise „Schwarzwald“.

  55. In Duisburg, in den 90ern: Hoch 1.

  56. In meinem Dorf bei Rottweil nannten wir das Spiel „Lupferles“.

  57. Der Osten auch ziemlich unbeständig, hier in Vorpommern ist das “ Ein Mal berühren“

  58. Bei uns im schwäbischen Nenningen spielt man Lupferles, und ich bin ganz froh diese Bezeichnung doch wenigstens einmal gelesen zu haben.
    Die Worterklärung gibt es gratis:
    Unter Kindern kann aus ungefähr jedem Verb plus Suffix „-Les“ ein Wettstreit ausgerufen werden.
    Siehe Rennerles (zu Fuss, im Schwimmbecken, mit dem Fahrrad/ Skateboard und so fort).

  59. Luftkönig (Westpfalz, zwischen Lautern und Saarbrücken)

    Torhüter bekommt zwei Punkte mehr und wird vorher per Lattenwerfen oder -schiessen ermittelt. Torhüter kann sich freiköpfen (ins Feld zurück) oder verlässt bei einem Fehlschuss die Kiste. Ansonsten darf der Torabschluss nicht aufkommen, sonst zählts nicht.

  60. Bei uns, irgendwo zwischen Augsburg und Ulm, hieß es „Ball aus der Luft“, aber bereits im Nachbarort Ruck-Zack-Bumm. Ich war damals schon verblüfft, dass es verschiedene Namen dafür gibt, aber diesen Umfang hätte ich auch nicht erwartet.

  61. Bei uns in Oberhausen hieß es „Schwarzwälder“. Wobei das im Stadtteil Osterfeld war, wahrscheinlich hieß es in Sterkrade oder Alstaden schon wieder anders … ;-)

  62. Lupferle, Gemeinde im Kreis Reutlingen (nicht auf der Alb)

  63. Bei uns (zwischen Halle und Magdeburg) hieß es Elfe-Zwölfe weil der erste TW 12 Punkte bekam, die anderen 11.

  64. Lupferle – Kreis Tübingen (BW)
    Was ja am Ende dann doch auch 1-2 genannt wurde.

  65. Berlin: Putten
    Besonderheiten: Pfosten/Latte retten den Schützen und Abwerfen der Angreifer durch den Torwart möglich (Ball dann ins Aus). Tore mit Kopf kosten zwei Punkte, mit Hacke drei.

  66. Hoch hinein in Berlin, war fast genauso nur ohne Punkte.

  67. Ich kenne es unter den Begriffen: hochhalten, einmal berühren und englisch.
    Ersten beiden Begriffe vom Zwickauer Land. Englisch aus dem südlichen Rheinland.

    Vorschlag für die nächste Umfrage: „spanisch“ – 3 bis 5 Spieler, einer ins Tor Spieler 1 schießt, Treffer TW minus 1, daneben, Spieler 1 ins Tor, Tw wird zu Spieler 3, Spieler 1 rollt den Ball zu Spieler 2 und er versucht ein Tor vom 16er zu erzielen. Und so geht das bis keiner mehr Punkte hat.

  68. Bei uns hieß es elf-zwölf (Punkteverteilung 11 bzw. 12 TW). Thürigen/Eichsfeld.

  69. Pingback: #Link11: Hooligan-Rudi | Fokus Fussball

  70. Ha! Noch ein Elf(e)-Zwölf(e). Das „f“ ist natürlich weich auszusprechen :-). Bei uns übrigens für Kopfbälle 2 Punkte, Fallrückzieher 3.

  71. „Ausbotten“, bei Hannover. Wobei ich bei den häufigen „Ausputten“-Varianten hier fast vermute, dass wir bei uns auf dem Dorf einen Übetragungsfehler hatten … Ein tolles Spiel, wir hatten auch die Variante, dass der Torwart sich freiköpfen konnte, die Feldspieler sich wiederum retten konnten, wenn sie den Kopfball vor dem Boden berührten.

  72. Ich glaube, „Ruck-Zack-Bumm“ gewinnt.

  73. Wir, im Neckartal, nannten es, wie bereits genannt, Lupferle oder auch Schiffen. Keine Ahnung was der zweite Begriff bedeuten soll. Vielleicht, weil sich die schlechteren Techniker in die Hose… Nee, keine Ahnung.
    Als kleine Besonderheit (nach Überfliegen der Kommentare) haben wir die Punkte vorher ausgespielt bzw ausgeschossen. Beim „Lattenschießen“ war das Optimum die Latte zu treffen (surprise!), drüber war natürlich Null und darunter wurden abgestuft Punkte vergeben. Ich meine Lattentreffer gab 3 (oder 4?) Punkte und jeder hatte 3 Versuche.
    Ach ja, wenn der Ball außerhalb der Markierung (Halbkreis auf Kleinfeld) war, musste der zuletzt den Ball berührende Spieler ins Tor.
    Oder der Zuspieler, wenn der Pass wirklich verbockt wurde…

  74. Wir nannten es „Technik“ (Warendorf im östl. Münsterland).
    Ab und zu wurde es auch „Hoch rein“ genannt.

  75. Wie Soeren oben schon schrieb: In Nürnberg „Abfassen“

  76. In Südostbayern heißt das Spiel entweder zehn-elf-zehn oder Aussadschaggn (hab das noch die ausgeschrieben ;) ). Im Umkreis von 25 km gibt es aber sicherlich noch eine handvoll anderer Namen für dieses Spiel.

  77. Je nach Schulhof „Putten“ oder „Tippen“ (Potsdam).

  78. Ich bringe eine weitere Bezeichnung ins Spiel: „Hohes“.

    Am Anfang wurde vom Elfmeterpunkt ausgeschossen, wer in das Tor muss. Derjenige, welcher den Ball am tiefsten (also vertikal gesehen) im Tor platzierte, ging als erstes rein.
    Die genaue Punktevergabe ist mir nicht mehr bekannt.

    Gespielt wurde Hohes in und um Halle, so vor zwanzig Jahren.

  79. „Luftkacken“ – Kevelaer (unterer linker Niederrhein)
    „Hochhalten“ hat man bei uns z. T. auch dazu gesagt, war uns aber nicht vulgär genug.

  80. „hoch hinein“ (Westküste Schleswig-Holstein)

  81. In Nürnberg auf dem Bolzplatz hieß es immer Spencer – keine Ahnung, warum.

  82. Ich kann mich an die Varianten „Hochballtechnik“ und „Speck am Arsch“ (weil der Verlierer sein Hinterteil nach dem Spiel als Zielscheibe für Schüsse der anderen Teilnehmer präsentieren musste) erinnern. Die Regeln waren bei beiden verschieden, die genauen Unterschiede weiß ich aber leider nicht mehr. (Region Osnabruck)

  83. „Hoch eins“ sagt man in Trier.

  84. Bei uns hiess das „fuffzehn elfe“ (fünfzehn-elf) der Torwart bekam 15 Punkte die anderen 11 allerdings musste der Ball nicht hochgehalten werden, durfte jedoch nur einmal berührt werden. Wer vorbeischoss musste ins Tor (Latte und Pfosten retteten. Fing der Torhüter den Ball versuchte er seine Mitspieler so anzuschiessen das der Ball ins Aus ging. 80er Jahre Nordsachsen

  85. Abfassen, Hochhalten. Region Nürnberg.

  86. In Rosenheim nannte man das „Luftln“

  87. Auf meinem Bolzplatz der Wahl und Nähe in Nürnberg habe ich von den „Älteren“ das Spiel unter dem Namen (ehrlich gesagt, keine Ahnung, wie man es schreibt, da ich mir darüber in 35 Jahren noch keinen einzigen Gedanken dazu gemacht habe) ‚‘Benzers'‘ kennengelernt und gespielt.

    Also wohl eine Mischung aus den bereits geannten Varianten „Benzo“/“Benso“ und Spencer von anderen Schreibern hier aus der Region

    Ich habe es jetzt mal mit z geschrieben, denn bei der Eingabe von „bencers fußball“ bei Google schlägt er mir „bohnen mit speck umwickelt“ als ‚verwandte Suchanfrage vor und das hat mich dann doch irritiert

  88. Und wann kriege ich nun eine hübsche Übersicht in der „Deutschlandkarte“ der Zeit?

    http://www.zeit.de/serie/deutschlandkarte

  89. Bei uns in Herrenberg (bei Stuttgart) hieß das „Lüpf“, soweit ich mich erinnern kann.

  90. Hochtechnik nannten wir das Anfang/Mitte der 90er im südöstlichsten Münsterland direkt an der Lippe.

  91. „Englisch Fußball“ bei uns in Herten/Ruhrgebiet. Keine Ahnung wo das herkam, hieß aber so. Wundere mich, dass das hier bisher nur einmal genannt wurde. Dachte es gibt gar keinen anderen Namen dafür : )

  92. 11er Raus in Marburg, Middlehesse.
    11 Punkte für den TW, 10 für die anderen. Verschärfung war möglich, indem alle vorher den Ball volley berührt haben mussten.

  93. Das Spiel hieß in Dortmund „außer Luft“, Gelehrte sagten aber damals, 60/70iger, schon „Volley“.
    War übrigens bekannt für vermehrten Scheibenbruch und wurde deshalb nicht so oft zwischen den Häusern gespielt.

  94. Englisch, region nordbayern

  95. In Wolfsburg hieß es in den 1990er-Jahre „Hoch rein“ oder auch „Volley“.

    Die Regelausprägung ähnelt sehr stark der aus West-Berlin (siehe Kommentar von David
    19. Februar 2016 um 8:30 Uhr).

    Zu den oben aufgeführten kamen folgende Regeln noch hinzu: Hält der TW den Ball mit dem Kopf, wird dem Feldspieler zwei Punkte abgezogen und der Torwart erhält diese zwei Punkte auf sein Konto.
    Zudem zählten Fallrückzieher 3, Hacke 2, Knie 2, Flugkopfball 2, Seitfallzieher 2, Kopfball/Volley 2 Punkte.

    Das haben wir stundenlang gespielt. Wie überragend die Kindheit auf dem Bolzplatz war!

    Gibt es „Hoch rein“ eigentlich auch auf FIFA 2016 für die heutigen Generationen… :)

  96. Endlich greift mal einer dieses wunderbare Spiel auf … konnte man doch bereits mit drei Spielern auf internationalem Niveau seine Freizeit mit dem Ball verbringen! Im nördlichen Raum von Halle an der Saale – dem heutigen Saalekreis – nannten wir Kinder es oberflächlich zunächst „Bolzen gehen“ … im Speziellen wurde genau diese Variante jedoch „Hohes“ genannt. Im Wortlaut klang das dann so (zunächst klingelte einer der Bengel an der Hof-Tür des anderen): „Machste mit ein Hohes“? Der Ball durfte nur aus der Luft aufs Tor gezimmert werden – musste aber kein „Volley“ sein. Erlaubt waren aber auch „Dropkicks“ … wobei es da teils endlose Diskussionen gegeben hat (inklusive Spielabbruch). Gespielt wurde auf das rote Holztor der Freiwilligen Feuerwehr. Untergrund: Poröser DDR-Beton.

  97. Hier in Vechta (zwischen Bremen und Osnabrück) heißt das „Hochballtechnik“.



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