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Schlagwort: Nationalstadion

Alle Stadien der EM 2020

Erstmals seit ihrer Einrichtung wird die Europameisterschaft im Jahr 2020 nicht in einem oder zwei Ländern ausgetragen, sondern in ganz Europa. Das wird natürlich für Fans und Spieler ein ganz anderes Turnierfeeling sein als zuvor, bzw. genauer gesagt: Es wird für alle ein sehr unterschiedliches Feeling sein. Manche Partien werden hoch im Norden von Europa ausgetragen werden, wo auch im Sommer nicht mit allzu großer Hitze zu rechnen ist. Andere wiederum werden in südlichen und südöstlichen Gefilden Europas stattfinden, wo die Spieler – und eben auch Fans – teilweise schon unter sehr großer Hitze leiden könnten. Doch hier nun der genaue Blick auf die insgesamt dann doch nur 12 Städte bzw. Stadien, die den Zuschlag für diese sehr außergewöhnliche EM 2020 erhalten haben.

Liste der Austragungsorte der EM 2020

Jeweils Stadt und Stadion sind in dieser Liste genannt:

Stadt Stadion
London Wembleystadion
Amsterdam Johan-Cruyff-Arena
Baku Nationalstadion
Bilbao San Mamés
Budapest Neues Nationalstadion
Bukarest Arena Nationala
Dublin Aviva Stadium
Glasgow Hampden Park
Kopenhagen Parken
München Allianz-Arena
Rom Olympiastadion
St. Petersburg Krewstowski-Stadion

Wahrlich ein bunter Mix quer durch ganz Europa, den sich die UEFA da ausgewählt hat. In Ost-West-Ausrichtung sind es von Dublin bis St. Petersburg 2.300 Kilometer Luftlinie. In Nord-Süd-Ausrichtung sind es annähernd genauso viele Kilometer von St. Petersburg bis Rom, die Ausrichterstädte bei dieser EM 2020 voneinander trennen.

Nicht akzeptierte Bewerbungen für die EM 2020

Allerdings konnte die UEFA natürlich auch nur aus jenen Städten bzw. Stadien auswählen, welche sich überhaupt beworben haben. Dies waren insgesamt 19 Städte, wobei Brüssel mit seinem noch zu errichtenden neuen Nationalstadion ebenfalls den Zuschlag erhalten hatte. Allerdings hatten die Belgier sich inzwischen gemeldet und angekündigt, dass ihr Stadion voraussichtlich nicht rechtzeitig fertig werden würde. Die übrigen 6 Bewerberstädte waren die folgenden:

Stadt Stadion
Jerusalem Teddy-Stadion
Skopje Philipp-II-Arena
Cardiff Millenium Stadium
Solna Friends Arena
Sofia Wassil-Lewski-Nationalstadion

Übersicht der interessierten Städte ohne Bewerbung

Dazu kommen aber auch noch etliche weitere Städte, die zunächst eine Bewerbung in Erwägung zogen, sich dann aber doch nicht dazu entschlossen. Mit diesen Städten wäre der Reigen der Kandidaten noch bunter und noch weiter über Europa verteilt gewesen. Dazu kam es dann aber bekanntlich nicht. Die weiteren zunächst an der Ausrichtung der EM 2020 interessierten Städte waren die folgenden:

Stadt Stadion
Athen Olympiastadion Athen
Astana Astana Arena
Basel St. Jakob-Park
Belgrad Stadion Rajko Mitic
Lyon Parc Olympiques Lyonnai
Donezk Donbass Arena
Helsinki Olympiastadion Helsinki
Istanbul Atatürk-Olympiastadion
Eriwan Stadion Hrasdan
Polen Warschau oder Chorzow
Portugal Lissabon oder Porto
Prag Neues Nationalstadion
Zagreb Stadion Maksimir

Diese alle reichten aber gar nicht erst eine Bewerbung ein, sodass sie auch nicht schlussendlich ausgewählt werden konnten.

Besondere EM steht schon fast vor der Tür

Dennoch verspricht diese EM 2020 mit ihrem doch sehr ungewöhnlichen Weg der Verteilung der Spiele über etliche Länder ein sehr besonderes Turnier zu werden. Das wiederum kann man auch dazu nutzen, sich beim online Spielen mit dieser Thematik zu beschäftigen und sein Glück zu versuchen. Sicher wird es auch diesmal Favoriten und Underdogs, sehr attraktive und weniger spannende Quoten für diese Partien der EM 2020 geben.

Die bisherigen Sieger der Europameisterschaften kann man hier auf der Webseite natürlich auch nachlesen, wobei dort die jeweiligen Ausrichterstädte fehlen. Zudem findet man auch alle bisherigen Torschützenkönige der EM und viele weitere historische Daten. Die Ausrichterstädte liegen dafür jetzt hier inklusive der interessierten, aber nicht teilnehmenden sowie der abgelehnten Bewerber für die EM 2020 vor, die wirklich verspricht, etwas ganz Besonderes zu werden.

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Alle isländischen Pokalsieger

Der Pokalwettbewerb im Fußball auf Island mit dem Namen „Bikar Karla“ wird erstaunlicherweise erst seit 1960 ausgetragen. Sponsor dieses Wettbewerbs ist das Kreditkartenunternehmen VISA, weshalb er offiziell VISA Bikar Karla heißt.

Veranstaltet wird er vom Knattspyrnusamband Islands, wie der isländische Fußballverband KSI mit vollem Namen heißt. Natürlich hat dieser seinen Sitz in Reykjavik, wo traditionell die Großzahl der isländischen Fußballverbände beheimatet ist.

Jahr Pokalsieger
1959/1960 KR Reykjavik
1960/1961 KR Reykjavik
1961/1962 KR Reykjavik
1962/1963 KR Reykjavik
1963/1964 KR Reykjavik
1964/1965 Valur Reykjavik
1965/1966 KR Reykjavik
1966/1967 KR Reykjavik
1967/1968 IB Vestmannaeyja
1968/1969 IB Akureyri
1969/1970 Fram Reykjavik
1970/1971 Vikingur Reykjavik
1971/1972 IB Vestmannaeyja
1972/1973 Fram Reykjavik
1973/1974 Fram Reykjavik
1974/1975 IB Keflavik
1975/1976 Valur Reykjavik
1976/1977 Valur Reykjavik
1977/1978 IA Akranes
1978/1979 Fram Reykjavik
1979/1980 Fram Reykjavik
1980/1981 IB Vestmannaeyja
1981/1982 IA Akranes
1982/1983 IA Akranes
1983/1984 IA Akranes
1984/1985 Fram Reykjavik
1985/1986 IA Akranes
1986/1987 Fram Reykjavik
1987/1988 Valur Reykjavik
1988/1989 Fram Reykjavik
1989/1990 Valur Reykjavik
1990/1991 Valur Reykjavik
1991/1992 Valur Reykjavik
1992/1993 IA Akranes
1993/1994 KR Reykjavik
1994/1995 KR Reykjavik
1995/1996 IA Akranes
1996/1997 Keflavik IF
1997/1998 IB Vestmannaeyja
1998/1999 KR Reykjavik
1999/2000 IA Akranes
2000/2001 IF Fylkir Reykjavik
2001/2002 IF Fylkir Reykjavik
2002/2003 IA Akranes
2003/2004 Keflavik IF
2004/2005 Valur Reykjavik
2005/2006 Keflavik IF
2006/2007 FH Hafnarfjördur
2007/2008 KR Reykjavik
2008/2009 Breidablik Kopavogur
2009/2010 FH Hafnarfjördur
2010/2011 KR Reykjavik
2011/2012 KR Reykjavik
2012/2013 Fram Reykjavík
2013/2014 KR Reykjavík
2014/2015 Valur Reykjavík
2015/2016 Valur Reykjavík
2016/2017 IBV Vestmannaeyar
2017/2018 UMF Stjarnan
2018/2019 Vingur Reykjavík

Seit 1973 findet jedes Finale im Nationalstadion Islands statt, dem Laugardalsvöllur in Reykjavik. Sein Fassungsvermögen liegt bei 15.000 Zuschauern. Der Sieger des Finales, welches in all den Jahren erst 4x im Elfmeterschießen entschieden werden musste, ist automatisch für die Europa League qualifiziert.

Da Island als in der Fünf-Jahres-Wertung sehr schlecht platziertes Land jeweils nur sehr wenige Teilnehmer an der Europa League stellen kann, ist dieser Weg ein besonders begehrter, um europäisch spielen zu können. Gleichzeitig macht die Kürze des Weges dorthin den Pokalwettbewerb zu einer Veranstaltung mit sehr eigenem Charakter, höchstens vergleichbar mit jenen anderer sehr kleiner Nationen.

Der nächste Wettbewerb startet im Sommer 2013 — und wird auch im Sommer 2013 wieder beendet sein.

Rekordtitelsieger des Fußballpokals in Island ist KR Reykjavik, welche bislang 13x siegreich in diesem Wettbewerb waren.

Anders als in Deutschland, wo man sehr viel länger im Freien Fußball spielen kann als auf Island und erst spät auf Hallenfußball ausweichen muss, spielt Hallenfußball in Island eine wichtigere Rolle, um einen ganzjährigen Trainingsbetrieb zu gewährleisten.

Der Fußballpokal wird allerdings wie in Deutschland klassisch auf dem Feld draußen ausgetragen. So wie aber die Saison der Liga auf Island im Kalenderjahr stattfindet, findet auch der Pokal entlang des Kalenderjahres statt, so dass sein Finale im späten Sommer durchgeführt wird, wenn man auch in Island noch nicht in die Halle ausweichen muss.

Im Jahr 2012 beispielsweise wurde das Finale des Pokals in Island am 18. August ausgetragen — während die 1. Runde erst am 25. Juni begonnen hatte.

Überhaupt zeichnet sich der Pokal in Island durch eines aus, was auch die Liga im Fußball auf Island definiert. Beide sind kurz, klein und kompakt. In der Liga auf Island treten nur 12 Mannschaften an. Dementsprechend gibt es im Bikar Karla, dem Pokal, nur 16 Mannschaften, die überhaupt an den Start gehen, womit die gesamte Veranstaltung direkt mit ihrem Achtelfinale beginnt und nach zwei weiteren Runden schon im Finale angelangt ist.

Insgesamt gewannen den Pokal in Island bislang 11 verschiedene Teams, der letzte Neuling war dabei Breidablik Kopavogur, das den Pokal 2009 zum ersten und einzigen Mal für sich gewann.

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