Zahl der Woche – Folge VII

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Über das Verhältnis von Verletzungen durch Einwirkungen des Gegners zu Verletzungen ohne Einwirkung des Gegners lernen wir:

Auf Naturrasen ist es 86:14, auf Kunstrasen 78:22.

5 Kommentare

  1. Und diese Zahlen hätten wir dann gerne für sämtliche Mannschaftssportarten und Bodenbeläge!

    Was ist zum Beispiel beim Gaelic Football?

  2. Trainer, bevor du auf die bizzaren Sonderwünsche von SLogan eingehst, verrat uns bitte, was diese Zahlen, die du ohne Quellenangabe so einfach in den Raum wirfst, aussagen sollen.
    Ich vermute, du willst darauf hinaus, dass das Verletzungsrisiko auf Kunstrasen höher ist, als auf lebenden Halmen. Aber dafür reichen doch deine Zahlen nicht aus. Wie ist denn insgesamt das Verhältnis der Spiele auf Rasen zu denen auf der künstlichen Variante? Wie verteilen sich diese auf die Ligen? Ist es vielleicht so, dass höherklassige Teams mit erfahrungsgemäss besser trainierten Spielern, die sich nicht so schnell verletzen, häufiger auf echtem Grün spielen? Oder finden Spiele auf Kunstrasen vielleicht häufiger bei schlechten und damit ohnehin verletzungsfördernden Wetterbedingungen statt? Wie ist das alles eigentlich auf Asche? Und welche Rolle spielt der künstliche Heimvorteil gegen eine Echte-Rasen-Gastmannschaft? Und umgekehrt?
    Fragen über Fragen, die wohl nur durch weitere Zahlen zu beantworten sind. Und am Ende sind wir alle schlauer. Oder wir lassen es einfach…

  3. Ich vermute Kunstrasen ist auch unendlich öfter in Hallen anzutreffen, denn in Stadien, oder? Und da ist doch das Verletzungsrisiko ohnehin höher…

  4. SLogan, Fußball in Hallen gibt es eigentlich gar nicht. Und wenn, dann tritt er in den folgenden Formen auf, die aber mit dem, um das es hier geht, nichts zu tun haben:
    - Winterpausenbelustigung mit Bierzeltcharakter
    - Ausgleichssport für andere Hobbysportler zur Trainingsauflockerung.
    - Abend- oder Wochenendbeschäftigung für Theken- oder andere Freizeitsportler mit dem neudeutschen Namen Cageball
    Bei allen drei Varianten kommt sicher der ein odere andere Synthetikhalm zum Einsatz. In eine ernst zu nehmende Statistik sollte das aber nicht einfließen. Das hoffe ich zumindest.

  5. Die Zahlen bezogen sich auf einen Vergleich zwischen Großfeldspielen unter freiem Himmel auf Naturrasen und Kunstrasen. Zangel, was Du in Deinem ersten Beitrag ansprichst, ist, nehme ich an, dort berücksichtigt, das war in der verschollenen Quelle aber nicht erwähnt. Es war allerdings eine offizielle FIFA-Studie, sodass man annehmen darf, dass nicht Birnen mit Gurken verglichen wurden und natürlich gleich viele Spiele in diese Auswertung eingingen oder zumindest die Ergebnisse nach den Kriterien der wissenschaftlichen Statistik ausgewertet wurden.

    Deine Einwände bezüglich Leistungsklasse der Spieler und Erfahrung im Verhalten auf Kunstrasen sind natürlich sinnvoll.

    So wie man auch annehmen darf, dass die FIFA schönes Geld verdient mit den Lizenzen, die sie an Kunstrasenhersteller verkauft. Denn natürlich darf man als Kunstrasenhersteller nur mit einer FIFA-Lizenz in einem Stadion für offizielle Spiele Kunstrasen verlegen. Was ja insofern auch sinnvoll ist, als ja gerade die Verletzungsgefahr nur durch die relativ jungen Entwicklungen einigermaßen eingedämpft wird.

    Mein Argument gegen Kunstrasen ist aber ohnehin nicht das der Verletzungsgefahr. Fußball auf Kunstrasen ist ein ganz anderes Spiel, so wie es in der Halle ein noch mal anderes ist. Auch wenn ich zugeben muss, auf dem Kunstrasen „der neuen Generation“ noch nicht gespielt zu haben. Und da ja im Jahre 2060 auch Roboter beim Fußball besser sein werden als Menschen, wird bis dahin der Kunstrasen wohl auch „echter“ sein als der heutige Naturrasen. So lange das nicht der Fall ist, sollte man aber auf keinen Fall, von den nördlichen Plätzen in Finnland, den östlichen Plätzen in Russland und den südlichen Plätzen in Marokko abgesehen, auf Kunstrasen ausweichen. Und dort dann eben keine offiziellen, zumindest keine internationalen Spiele austragen.

    Aber von Hallenfußball war in der Studie natürlich überhaupt nicht die Rede, wie gesagt.



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