Ach, Loddar

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Ist es wegen der Frauen?

Nein, es ist schlicht seinetwegen.

(Wobei die Vorstellung natürlich ihren Reiz hat, dass in einem Paralleluniversum der Franz zum Loddar geschrieben würde und der Loddar stattdessen fragt, ob heut scho Weihnachten ist und für die Außenstehenden die WM nach Deutschland holen durfte etc. pp. Weil die Parallelwelt niemals mit dieser hier die Wege kreuzt, hat die Vorstellung ihren Reiz. Anderenfalls.)

8 Kommentare

  1. Und gleich nebenan Texte zu Sabine Töpperwien und Sepp Blatter. Welch Galerie des Grauens…

  2. Ja, allerdings ist der Text über Töpperwien nur eine kurze Biografie mit wenig Neuem, der Loddar-Text hingegen lohnt sich. Sofern man dieses Thema überhaupt noch als Fußball-Thema versteht, das dürfte man ja durchaus verneinen.

  3. Grundgütigster! Dieser Text – „Warum nimmt außer Lothar Matthäus niemand Lothar Matthäus ernst“ – zirkuliert doch seit zehn Jahren durch die „gehobene“ Presse. Gäähn…

    PS.: Der Bursche schafft das noch. Ist ja erst fünfzig.

  4. Aber es gibt immer wieder Updates, wo er gerade scheitert und wie die zur Berufsstation gehörende Frau heißt.

  5. Trainer, das ist richtig. Der flüchtigste Blick auf das aktuelle „Modell“ verrät: DIESES Mal ist es bestimmt was Ernstes. Garantiert! Okay, die (Rest-)Hormone. Versteh‘ ich sogar.
    Komplett unverständlich dagegen ist mir Loddars pseudofaustischer Pakt mit Blöd/Bunte. Er verkauft seine Seele – und die Gegenleistung (von paar schäbigen Kröten mal abgesehen) ist: nichts, plus dauerhafte Zerstörung jeglicher Seriosität und Professionalität. Der sichere Status einer Witzfigur auf Lebenszeit. DAS erkläre mir einer!
    Ich fürchte, die Sachlage läßt nur einen Schluß zu: Loddar, der Held meiner Jugend, ist ein absolut beratungsresistenter Volldepp. Leider, leider, leider.

  6. Doch, die Gegenleistung ist Aufmerksamkeit.

    Die kann durchaus ebenso schmerzhaft vermisst werden, wie es ein Profi nach seiner Karriere vermissen kann, im Stadion bejubelt zu werden. Wenn man dann noch dazu solche Eigenschaften besitzt, wie Loddar sie ja schon während der aktiven Karriere zeigte, stets im Rampenlicht stehen zu wollen, dann ist das Vermissen wohl noch etwas größer und noch etwas schwerer auszuhalten.

    Aber gerade wenn man so einen Fall vorliegen hat, müsste der Berater einspringen.

    Wer sagt allerdings, dass der Berater die selben Interessen hat wie der Beratene, der zumindest vorgibt, wieder sportlich interessant zu werden? Wobei das ja auch, siehe Text, eher ein Wunschtraum für übermorgen denn tatsächlich angestrebtes Ziel ist.

  7. Trotzdem: ich versteh’s nicht. Selbst einem Matthäus muß doch irgendwann klar werden, daß er durch diese „falsche“ Aufmerksamkeit via Blöd/Bunte jegliche Chance auf die „richtige“ Aufmerksamkeit (als erfolgreicher Trainer, Sportexperte, Nachwuchskaiser, whatever) verspielt. Verlustgeschäft hoch zehn!
    Würde ich ihm jedenfalls jeden Tag vorbeten, wenn ich sein Berater wäre…
    Fazit: Entweder er hat den falschen Berater oder er ist einfach dämlich. Oder beides. Bitter.

  8. Ich seh den sehr bald beim Ha-ha-ha-ess-vau, aber sowas von. Paßt etwa so wie Labbadia beim Pfau-eff-beh^^.



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