Des Imperators Imperator

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Ein weiteres Kapitel der viel zu selten geschriebenen Reihe „Wenn der Co-Trainer der eigentliche Chef ist“ schreibt Michael Preetz in seinem langen Interview mit 11Freunde, welches im Tagesspiegel erschien. Sicher nicht ganz zufällig pinkelt er dem im Unfrieden geschiedenen Markus Babbel deftig ans Bein. Allein, beim Namen Markus Babbel und dessen bisherigen Äußerungen dazu, wie seine Mannschaften Fußball spielen sollen, plus seiner bisherigen Trainererfolge kann der von Preetz erwähnte Umstand kaum verwundern. Nur dass Preetz ihn so offen ausspricht vielleicht.

Viele Spieler im Kader hatten sehr eng mit dem Vorgänger und insbesondere mit dessen Co-Trainer, Rainer Widmayer, zusammengearbeitet. Widmayer war für viele Spieler ein wichtiger Ansprechpartner und er agierte wie ein Cheftrainer.

Wenn Babbels Co-Trainer wie ein Cheftrainer agierte, was machte dann Markus Babbel überhaupt? Weder ist er rhetorisch beschlagen genug, um das Männchen für die Medien zu geben, noch scheint er besonderes Talent dafür zu besitze, Teams zu motivieren, um sich zu scharen und eben Teamgeist zu entwickeln. Bleibt also nicht viel, was Markus Babbel eigentlich getan haben könnte. Horst Heldt wird’s wissen, was das war. Wir nicht.

2 Kommentare

  1. Weißt du, wie viele Tätowierbutzen es in Berlin gibt? Babbel ja. Jetzt ;)

  2. Bin gerade mal beim Anfang des Interviews und mußte schon zur Wikipedia wechseln, um mir einen Überblick über die jüngere Trainersituation zu verschaffen. Reichlich unübersichtlich. Bin gespannt auf den Teil mit dem Relegationsspiel. Erwarte viel mimimi (die erste Spielunterbrechung kam wegen massiven Bengalo-Würfen aufs Spielfeld aus dem Hertha-Block). Ja, ich bin nachtragend.



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