Essen, das wahre Kulturwechselhindernis

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Man glaubt ja gar nicht, wie einfach ein Umzug in eine andere Kultur auf dem Papier klingt. Man lernt die Sprache, man macht sich mit den Umgangsweisen und den besonderen Riten vertraut und denkt: Das schafft man alles schon, so lange nur die zukünftigen Nachbarn nicht so reserviert oder wenigstens nicht ablehnend sind. Und dann: Pustekuchen. Aufs Essen kommt’s an, das geht nicht nur durch den Magen, das kommt da auch schnell wieder raus, wenn es irgendwie nicht so gefällt. Neuerdings ist Montezuma nach Hamburg gezogen und drunter leiden muss Jerôme Boateng, der aus Central Fanmeilentown nach Hamburg wechselte:

Vermissen Sie noch etwas in Hamburg?

Guten Döner.

4 Kommentare

  1. Muss der Junge mal nach Kiel kommen, hier gibts guten Döner, richte es einfach aus ;-)

  2. Auf der Kieler Woche empfiehlt sich Döner Salman („Der Mann der den Döner nach Kiel brachte.“)
    Was ich eigentlich sagen wollte: Auch hier in HH gibt es gute Döner. Nur geht er da entweder nicht hin, oder Martin Jol ist schon da.

  3. Es kommt auf das Brot an. Dürüm Döner ist gesund und gleicht die 60 % Gammelanteile im Fleisch locker aus. Danach eine Raki, und es kann nichts passieren…

  4. Als Berliner habe ich den übelsten Döner mal in Wuppertal genossen. Der war zwar absurd teuer und nicht mal besonders gut, kam dafür aber als komplette Hälfte eines Fladenbrotes daher.
    Was wollte ich eigentlich sagen? Achja: entweder hat der junge Boadings das so gar niemals gesagt (soll ja vorkommen, oder vielleicht zumindest nicht so gemeint, bei so manchen Fragestellern fällt einem ja nun auch nichts besseres mehr ein), oder er hat in Wirklichkeit nie Döner Kebab gegessen. Am Ende ist das Alles nur zielgruppengerechte Show, und er mag auch beispielsweise gar keine PS-starken Kraftwagen und hilft gerne älteren Herrschaften über die Strasse, wer weiss?



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