Prozac sei Dank

| 3 Kommentare

Danke, wirksames Prozac, aufhellendes Prozac, gutes Prozac. Und nein, das ist überhaupt nicht ironisch gemeint. Du hast einem Deiner Konsumenten zu einem klaren Kopf verholfen, auf dass er eine weise Entscheidung für sein Leben fällen konnte. Er wird vorankommen und möglicherweise unter anderen Lebensumständen genesen, zumindest hat er die Kraft gefunden, sich von etwas zu befreien, was für ihn nur noch Druck und meist negative Emotionen bedeutete. Wie schön, dass wir im Jahre 2007 des Herrn leben, und nicht im Jahre 1960, wo man ihn noch mit Elektroschocks behandelt hätte oder vielleicht mit kalten Aufgüssen.

Schön auch, dass selbst zuvor Ahnungslose (meist in Personalunion mit Verständnislosen auftretend) inzwischen begriffen, dass man sich bei einer Depression nicht einfach nur „aufraffen“ muss — und dann wird das schon. So haben wir heute gleich zwei gute Nachrichten zu vermelden.

Vielleicht war es auch Seroxat, Escitalopram oder Vivalan, das ist unerheblich.

3 Kommentare

  1. Da spricht der Betreiber der Bahnhof Apotheke.

  2. Trainer… übertreibe es nicht. Ich warne Dich. Treib es nicht zu doll und raff Dich endlich mal auf.

  3. Wenn man erstmal die Nebenwirkungen akzeptiert hat, ist es viel besser als ohne, das kann man nicht bestreiten. UNd eigentlich möchte man auch nicht darüber nachdenken, was ohne wäre. Das Saddam-Video lässt grüßen.

    Gilt natürlich nur für die ganz scheren Fälle, aber schlimm genug, das diese Gefahr besteht.



Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.