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Schlagwort: Burkina Faso

Fußballschule Vorname Nachname

Nein, keiner dieser mal mehr, mal weniger spannenden „Was macht eigentlich …?“-Beiträge. Stattdessen ein Blick auf die Namen, die sich die Herren Fußballer für ihre Fußballschulen nach der aktiven Karriere haben einfallen lassen. Naja, was heißt „einfallen“ lassen.

Es wäre schließlich dumm, das größte Pfund, mit dem die Betreiber dieser Fußballschulen wuchern können, nicht auch in die Bezeichnung der Fußballschule aufzunehmen: ihren eigenen Namen. So hält sich die Kreativität (wie man weiß, ist das bei allem rund um Fußball ohnehin immer ein heikles Thema) hier nachvollziehbarerweise in Grenzen. Schema siehe Titel des Beitrags.

Fußballschule Vorname Nachname.

Betreiber Name
Alexander Schur Fußballschule Alexander Schur
Uwe Wegmann Fußballschule Uwe Wegmann
Uwe Bein Fußballschule Uwe Bein
Manfred Kaltz Fußballschule Manfred Kaltz

Gerne natürlich auch das Schema „Vorname Nachname Fußballschule“.

Betreiber Name
Klaus Fischer Klaus Fischer Fußballschule
Hans Dorfner Hans Dorfner Fußballschule
Armin Eck Armin-Eck-Fußballschule

Oder nur „Fußballschule Nachname“ bzw. „Nachname Fußballschule.

Betreiber Name
Thomas Allofs Allofs Fußballschule
Karsten Surmann Fußballschule Surmann
Thomas Kastenmaier Kastes Fußballschule

Einige wenige haben sich dann doch zu etwas anderem entschlossen.

Betreiber Name
Bernd Hobsch/Marc Arnold/Jörg Dittwar Profi Soccer Team
Ingo Anderbrügge Fußballfabrik
Dietmar Schacht Didi’s mobile Fußballschule
Dietmar Hirsch Dietmar Hirsch – „Trainieren wie die Profis“
Kai Michalke Junior Soccer Club
Frank Mill Kidsactive

Wohltuende Ausnahmen sind Kai Michalke und Frank Mill, von dem man das aber ohnehin erwartet hätte. Nur Armin Eck versteht das mit den Bindestrichen, Dietmar Schacht das mit dem Apostroph hingegen nicht.

Zum Abschluss ein Beispiel, wie es auch sein könnte. Nicht ganz in die Liste passt die Fußballschule von Patrick Zoundi, denn in diesem Fall ist er nicht der Betreiber, sondern war Mitglied dieser Fußballschule, ehe er Profi wurde. Lyrischer geht’s allerdings kaum und im ehemals französisch kolonialisierten Burkina Faso heißt diese Fußballschule dann dementsprechend auf französisch:

Planète Champion.

Herrlisch!

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Alle Gewinner des Afrika-Cups

Der Afrika-Cup wird seit 1957 vom CAF, dem afrikanischen Kontinentalverband im Fußball, ausgetragen.

Mehrfach hat sich dabei der Rhythmus geändert, 2013 wechselt man auf einen zweijährigen Rhythmus, der dann aber nicht mehr mit dem WM-Jahr kollidiert.

Jahr Sieger Zweiter Gastgeber
1957 Ägypten Äthiopien Sudan
1959 VAR* Sudan VAR*
1962 Äthiopien VAR* Äthiopien
1963 Ghana Sudan Ghana
1965 Ghana Tunesien Tunesien
1968 Kongo-Kinshasa Ghana Sudan
1970 Sudan Ghana Sudan
1972 Kongo Mali Kamerun
1974 Zaire Sambia Ägypten
1976 Marokko Guinea Äthiopien
1978 Ghana Uganda Ghana
1980 Nigeria Algerien Nigeria
1982 Ghana Libyen Libyen
1984 Kamerun Nigeria Elfenbeinküste
1986 Ägypten Kamerun Ägypten
1988 Kamerun Nigeria Marokko
1990 Algerien Nigeria Algerien
1992 Elfenbeinküste Ghana Senegal
1994 Nigeria Sambia Tunesien
1996 Südafrika Tunesien Südafrika
1998 Ägypten Südafrika Burkina Faso
2000 Kamerun Nigeria Ghana und Nigeria
2002 Kamerun Senegal Mali
2004 Tunesien Marokko Tunesien
2006 Ägypten Elfenbeinküste Ägypten
2008 Ägypten Kamerun Ghana
2010 Ägypten Ghana Angola
2012 Sambia Elfenbeinküste Äquatorialguinea und Gabun
2013 Nigeria Burkina Faso Südafrika
2015 Elfenbeinküste Ghana Äquatorialguinea
2017 Kamerun Ägypten Gabun
2019 Algerien Senegal Ägypten
2021 - - Elfenbeinküste
2023 - - Guinea

* Zwischen 1958 und 1961 traten Ägypten und Syrien als „Vereinigte Arabische Republik“ im Wettbewerb an.

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Deutschland soll gewinnen

Ich lehne mich damit nicht zu weit aus dem Fenster. Ich habe eine Meinung, von mir aus ist das auch eher ein Gefühl, ein Wunsch, aber die lautet eben: Deutschland soll gewinnen.

Das hat zwar ganz sicher damit zu tun, dass ich hier geboren und aufgewachsen bin, aber nicht nur am Rande hat es auch damit zu tun, dass es nichts Spannenderes gibt als den FC Adelaide gegen die Sydney Rangers oder auch Burkina Faso gegen die Demokratische Republik Kongo spielen zu sehen. Das Spiel macht keinen wirklichen Spaß, wenn einem egal ist, wer gewinnt — die Freaks mal ausgenommen. Einer der Gründe, warum ich so selten Champions League live schaue: Was interessiert mich Benfica Lissabon gegen Panathinaikos Athen — außer in einer 6-minütigen, rasanten Zusammenfassung?

So lange einem egal ist, wer gewinnt, bekommt man fast eine amerikanische Sicht auf das Spiel: diese Pausen, dieses Gähnen, dieses langsame Trotten zum Ausführen eines Eckstoßes. Und dann, irgendwann in 90 Minuten mal ein Tor, und dann irgendwann noch eins. Das war’s. Die einen sind weiter, die anderen sind raus, gähn. Wie hießen die noch mal? Wie kann man nur Fußball schauen?

Grundvoraussetzung ist also: Dem Zuschauer ist nicht gleichgültig, wer gewinnt.

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