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Schlagwort: FC Brügge

Alle Fußballer des Jahres in Belgien

Obwohl man in Belgien schon seit 1885 einen Landesmeister ermittelt, wird erst seit dem Jahr 1954 ein „Fußballer des Jahres“ gewählt. Zwar immer noch früher als in Deutschland, wo man erst 1960 mit dieser Auszeichnung begann, dennoch mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem sich der Fußball in Belgien schon landesweit verbreitet hatte.

Organisiert wird die Auszeichnung in Belgien von der Zeitung Het Laatste Nieuws. Eine Jury aus Sportjournalisten, Mitgliedern des belgischen Fußballverbands und früheren Preisträgern entscheidet dann, welcher Spieler im abgelaufenen Jahr der beste im belgischen Fußball war. Allerdings kommen nur Spieler infrage, die auch in diesem Zeitraum in Belgien gespielt haben, ihre Nationalität spielt dabei keine Rolle.

Liste aller Fußballer des Jahres in Belgien

Jahr Spieler
2016 Jose Izquierdo
2015 Sven Kums
2014 Dennis Praet
2013 Thorgen Hazard
2012 Dieumerci Mbokani
2011 Matias Suarez
2010 Mbark Boussoufa
2009 Milan Jovanovic
2008 Axel Witsel
2007 Steven Defour
2006 Mbark Boussoufa
2005 Sergio Conceicao
2004 Vincent Kompany
2003 Aruna Dindane
2002 Timmy Simons
2001 Wesley Sonck
2000 Jan Koller
1999 Lorenzo Stealens
1998 Branko Strupar
1997 Pär Zetterberg
1996 Franky van der Elst
1995 Paul Okon
1994 Gilles de Bilde
1993 Pär Zetterberg
1992 Philippe Albert
1991 Marc Degryse
1990 Franky van der Elst
1989 Michel Preud‘homme
1988 Lei Clijsters
1987 Michel Preud‘homme
1986 Jan Ceulemans
1985 Jan Ceulemans
1984 Enzo Scifo
1983 Frank Vercauteren
1982 Eric Gerets
1981 Erwin Vandenbergh
1980 Jan Ceulemans
1979 Jean Jansens
1978 Jean-Marie Pfaff
1977 Julien Cools
1976 Rob Rensenbrink
1975 Jan Boskamp
1974 Paul van Himst
1973 Maurice Martens
1972 Christian Piot
1971 Erwin van den Daele
1970 Wilfried van Moer
1969 Wilfried van Moer
1968 Odilon Polleunis
1967 Fernand Boone
1966 Wilfried van Moer
1965 Paul van Himst
1964 Wilfried Puis
1963 Jean Nicolay
1962 Jef Jurion
1961 Paul van Himst
1960 Paul van Himst
1959 Lucien Olieslagers
1958 Roland Storme
1957 Jef Jurion
1956 Vicky Mees
1955 Fons van Brandt
1954 Rik Coppens

Rekordsieger bei der Wahl zu Belgiens Fußballer des Jahres ist Paul van Himst, dem insgesamt vier Mal diese Ehre zuteil wurde.

Erster Ausländer, der in Belgien Fußballer des Jahres wurde, war im Jahr 1975 Johan Boskamp, beinahe schon logischerweise aus den Niederlanden stammend. Der erste Ausländer, der die Auszeichnung zwei Mal erhielt, war der Schwede Pär Zetterberg.

Betitelt ist die Auszeichnung als Goldener Schuh, meint aber eben nicht den erfolgreichsten Torschützen einer Saison, sondern den besten Spieler eines Kalenderjahres.

Inzwischen fehlen die großen Namen bei dieser Auszeichnung

Die ganz großen Namen fehlen vor allem in den letzten Jahren. Früher wurden mit Franky van der Elst, Michel Preud‘homme oder Enzo Scifo noch Spieler von absolutem Weltniveau mit dieser Auszeichnung bedacht. Inzwischen hat sich der Weltfußball aber so gewandelt, dass die belgische 1. Liga international eher nur noch zweitklassig ist. Namen wie Axel Witsel oder Thorgen Hazard stehen dann auch für Spieler, die es in ihrer Karriere nicht nach ganz oben geschafft haben.

Dennoch bleibt natürlich ein Tipp darauf, wer in einem jeweiligen Jahr in Belgien den Goldenen Schuh erhält, also als Fußballer des Jahres ausgezeichnet wird, eine spannende Angelegenheit. Da muss man zumindest zum Jahreswechsel (die Wahl findet immer kurz nach dem Jahreswechsel statt) nicht unbedingt auf die Ereignisse in der 1. Bundesliga, auf die 2. Bundesliga Wettquoten oder die oft obskuren Tabellenstände in der 3. Liga schauen. Wer sich ein wenig mit dem belgischen Fußball befasst, wird oft selbst einen Favoriten ausmachen können. Ansonsten findet man Hinweise dazu sicher bei den einschlägigen Buchmachern.

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Alle Elfmeterschießen deutscher Clubs im Europapokal (und Losentscheide)

Filed unter: „Mit Legenden aufräumen“.

Die Bilanz bei Elfmeterschießen in Europapokalen ist aus Sicht deutscher Clubs zwar nicht ausgeglichen, sondern leicht positiv, aber weit entfernt davon, makellos zu sein. Insgesamt stehen 24 gewonnene Durchführungen 16 verlorenen gegenüber. Insofern kann man den Mythos gerne auch beerdigen, dass es irgendetwas mit der Nationalität und der manchmal dazugehörigen Mentalität zu tun hätte, dass es bei der Nationalmannschaft des DFB in dieser Disziplin so gut läuft. Schließlich fanden die allermeisten der unten aufgelisteten Elfmeterschießen zu einer Zeit statt, als die Zahl der Ausländer in einer Vereinsmannschaft noch begrenzt war oder schlicht gar keine zu einem Elfmeter antraten.

(Sollten noch welche fehlen, ob von Werder Bremen, dem 1. FC Kaiserslautern oder auch von Hansa Rostock: die Kommentarspalte ist 24/7 geöffnet.)

Darstellung des Ergebnisses im Elfmeterschießen ist jeweils aus Sicht des deutschen Clubs. Hinter dem Clubnamen ist die Bilanz in der Form (gewonnene/teilgenommene Elfmeterschießen) ausgewiesen. EC1 ist Champions League und Europapokal der Landesmeister, EC2 der Europapokal der Pokalsieger, EC3 ist Messe-Pokal, UEFA-Pokal und Europa League, SC steht für Supcercup. Et voilà:

FC Bayern München (5/6)
SC FC Chelsea 5:4
EC1 FC Chelsea 3:4
EC1 Real Madrid 3:1
EC3 PAOK Saloniki 9:8 (siehe auch Pfaff und der PAOKenschlag)
EC1 FC Valencia 5:4
EC1 Atvidaberg FF 3:1

FC Schalke (2/4)
EC3 Inter Mailand 4:1
EC3 Bröndby 1:3
EC3 Slavia Prag 4:5
EC1 FC Porto 4:1

Borussia Dortmund (2/4)
EC3 AJ Auxerre 6:5
EC1 FC Brügge 2:4
EC3 Udinese Calcio 3:4
EC3 Glasgow Rangers 3:1

Dynamo Dresden (3/3)
EC3 Dynamo Moskau 4:3
EC1 Partizan Belgrad 5:4
EC1 Malmö FF 5:4

Lok Leipzig (3/3)
EC2 Girondins Bordeaux 6:5
EC3 Ipswich Town 4:3
EC2 Velez Mostar 3:0

BFC Dynamo (2/3)
EC2 Cardiff City 5:4
EC2 Dynamo Moskau 1:4
EC1 FC Aberdeen 5:4

Carl Zeiss Jena (2/3)
EC3 RWD Molenbeek 6:5
EC3 Stal Mielec 2:3
EC2 Slavia Prag 3:2

Bayer Leverkusen (1/3)
EC3 Espanyol Barcelona 3:2 (siehe auch Ein Abend für acht Mark mit Tita, Calli und Liza)
EC1 Atlético Madrid 2:3
UI-Cup Tirol Innsbruck 3:5

Hamburger SV (0/2)
UI-Cup Olympique Montpellier 0:3
EC3 Sparta Rotterdam 1:4

VfB Stuttgart (1/1)
EC3 Real Sociedad 4:1

Vorwärts Berlin (1/1)
EC2 Benfica Lissabon 5:3

Sachsenring Zwickau (1/1)
EC2 AC Florenz 6:5

1. FC Kaiserslautern (1/1)
EC3 Ararat Erewan 5:4

Karlsruher SC (1/1)
UI-Cup Bursaspor 6:5

Borussia Mönchengladbach (0/1)
EC1 FC Everton 3:4

Eintracht Frankfurt (0/2)
EC3 Austria Salzburg 4:5
EC2 PAOK Saloniki 3:4

1. FC Magdeburg (0/1)
EC1 Malmö FF 1:2

Mainz 05 (0/1)
EC3 Gaz Metan Medias 3:4

Losentscheide

Im Folgenden nun die Losentscheide, wo die Bilanz verheerend aussieht, was aber bekanntlich nichts mit sportlichen Komponenten zu tun hat. 4x wurde gelost, 4x war das deutsche Team danach ausgeschieden. Kein Wunder also, dass mit Karl Wald ein Deutscher das Elfmeterschießen erfand.

1. FC Köln (0/1)
EC1 FC Liverpool verloren

Wismut Karl-Marx Stadt (0/1)
EC1 Gwardia Warszawa verloren

SC Aufbau Magdeburg (0/1)
EC2 Galatasaray Istanbul verloren

Hannover 96 (0/1)
EC3 FC Barcelona verloren

Schöne Faktenhuberei mal wieder, Mythos als nicht komplett falsch widerlegt, aber eben doch mit Werten, die nicht weit vom Zufall entfernt sind. Dass man Strafstöße und den Umgang mit dem Stress bei einem Elfmeterschießen sehr wohl trainieren kann, bleibt dem sonst so vertrainingswissenschaftlichten Fußball offenbar weiter ein Geheimnis, schaut man allein auf die Art der Durchführung von Strafstößen im Allgemeinen und im Elfmeterschießen ebenso.

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Rekordfinalverlierer

Wir haben das Thema Fußball und Sprache hier mehr oder weniger ad acta gelegt. Angela Merkel wird eben nie die „Hamburgerin“ genannt, Steinmeier nie der „Detmolder“, im Sport ist derart Unfug Usus, aber nun mal nicht auszurotten. Inzwischen hat man es fast ein bisschen lieb gewonnen, dass in der Sportberichterstattung pathologische Snyonymitis herrscht und ständig regionale Bezeichnungen sich mit Farben abwechseln, gefolgt von Farben in ausländischen Sprachen, um nur ja keine Wiederholung einbauen zu müssen.

Die Domstädter, die Farbenstädter, wie die Begriffe alle nicht besser von den Marketingabteilungen der jeweiligen Städte verwendet werden könnten. Die Kraichgauer. Die Kraichgauer! Als wenn das irgendjemandem, der einen Text über die Bundesliga liest, und den dazugehörigen Verein nicht kennt, weiterhelfen würde. Die Rossoneri, Dschalloblossi, Quadroformagi, die roten Teufel, die achtgestrichenen Vierecke, die Diamantformenen . Ein Schiedsrichter besitzt zwar einen Namen, der wird aber nur einmal kurz eingangs der Reportage erwähnt. Danach ist er immer nur noch der Zahnarzt, der Konzertpianist, der Oberverwaltungsdirektor oder auch der KFZ-Mechaniker, der Garmisch-Patenkirchener, der Wolfsbütteler etc. pp. ad infinitum.

Gut, wie gesagt hat man sich jetzt dran gewöhnt und deshalb erwartet man es auch, dass einem die Synonyme nur so um die Ohren gepfeffert werden. Niemals spielt einfach nur Bielefeld gegen Rostock, es werden alte Berufe und Hobbies zitiert, es kicken die Tulpen gegen die Vogtländer unter Leitung des Oberkellners mit dem Hang zum Kaninchenzüchten.

Leider gibt es auf der einen Seite zwar Synonyme satt und genug, allein: Man bedient sich immer nur bei den selben, schon existierenden. Da man hier auf dieser Seite im Sinne der Sache „Pro Kreativität“ im Sportsprech schon lange aktiv ist, fällt auch der „Rekordmeister“ immer wieder auf den Geist. Jener deutsche Rekordmeister, welcher nicht mehr Synonym für, sondern symbiotisch mit dem FC Bayern München geworden ist.

Dabei wäre es ein Leichtes, endlich einmal für Abwechslung zu sorgen. Zum Beispiel ist dieser Club inzwischen schon viel häufiger gescheitert als man subjektiv so annimmt. Verdächtig oft gescheitert. Denn zählt man alle Finals und deren sieglose Teilnehmer zusammen, stellt sich heraus: Der Rekordmeister ist zufällig auch der Rekordvize, ein Rekordzweiter, schlicht ein Rekordfinalverlierer im Europapokal.

Zahl der Finalniederlagen in der CL/Europapokal der Landesmeister

5x FC Bayern München
5x Juventus
4x AC Mailand
4x Benfica
3x Real Madrid
3x FC Barcelona
2x Manchester United
2x Ajax Amsterdam
2x Inter Mailand
2x FC Valencia
2x FC Liverpool
2x Stade Reims
1x Arsenal FC, Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV, Eintracht Frankfurt, AC Florenz, Celtic Glasgow, Panathinaikos, Leeds United, AS St. Etienne, Malmö FF, FC Brügge, Atletico Madrid, Sampdoria, Steaua Bukarest, AS Monaco, FC Chelsea, Bayer Leverkusen, Partizan Belgrad, Olympique Marseille, AS Rom
 

Gerne also in den allgemeinen Fußball-Sprachgebrauch mit aufnehmen: Den Rekordmeister darf man seit dem „Finale dahoam“ auch Rekordfinalverlierer nennen.

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Alle Halbfinals im UEFA-Pokal/Europa League/Messe-Pokal mit mehr als einem Teilnehmer aus dem selben Land

Inzwischen ist die Genese eines Blogeintrags häufiger so, dass angesichts irgendwelcher äußeren Ereignisse ein Gedanke durch das huscht, was man gerne als sein Bewusstsein empfindet, welcher oft aus einer Fragestellung besteht. Diese wird schnell bei Twitter wahlweise hineingetutet oder herausposaunt, woraufhin sich die Bewusstseine anderer Menschen ebenfalls mit dieser Frage beschäftigen, und ihre Erkenntnisse oder Vermutungen in ihren eigenen Twitterkanal schreiben.

Früher liefen all diese Schritte nur im Kopf respektive Haus des Autors ab, möglicherweise noch gewürzt durch Kommunikation mit anderen Mit-Fußball-im-TV-Schauern, heute eben auf diese Weise. Weshalb sich die Fälle häufen, dass aus einem Tweet ein Blogbeitrag wird.

Der gestrige Anlass war das Halbfinale des UEFA-, ärghs, der Europa League. Es führte zur Frage, ob es neben dem bekannten rein deutschen Halbfinale aus der Saison 1979/1980 je ein anderes mit Teams allein aus einer Nation besetztes Halbfinale im UEFA-Pokal oder der Europa League gegeben habe. Wobei es neben England, Spanien, Deutschland und Italien schon schwierig wäre, ernsthafte Kandidaten für diesen Umstand zu finden. Allerdings fand sich ein solch weiterer ernsthafter Kandidat dann doch, da muss man nicht lang zurückblicken, das war im letzten Jahr Portugal mit drei Teilnehmern.

In der Phantasie hätte ein rein schwedisches oder rein ungarisches Halbfinale natürlich extremen Charme, in der Realität konnten seit Einführung dieses Wettbewerbs wie erwähnt nur deutsche Teams 1979/1980 dieses Kunststück vollbringen, alle vier Teilnehmer des Halbfinales zu stellen.

Mit Hilfe der Herren breitnigge, bunkinho, KBauer11, Tasmane1985, Mahqz sowie der Dame KatarinaWerderf machte ich mich also hinab in die gar nicht mal so tiefen Tiefen der Fußballhistorie des UEFA-Pokals. Dieser Wettbewerb existiert schließlich erst seit 1955, mit regelmäßiger Durchführung sogar erst seit 1960. Der englische Pokal zum Beispiel wird seit 1871 ausgespielt.

Langer Rede, kurzer Sinn:

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Alle belgischen Pokalsieger

Alle Sieger des Pokalwettbewerbs im Fußball in Belgien, der dort auf Flämisch „Beker van België“ heißt und auf Französisch „Coupe de Belgique de football“. Im kontinentaleuropäischen Vergleich, nämlich bereits 1907/08 wurde der Pokal in Belgien zum ersten Mal ausgespielt.

Seit 2015 trägt er nach einem Sponsor den Namen „Corky Cup“, einem Produzenten von Chips und Brezeln.

Jahr Pokalsieger
1907/1908 West Vlaanderen
1908/1909 Antwerpen
1909/1910 -
1910/1911 -
1911/1912 Racing Club Brüssel
1912/1913 Royale Union Saint-Gilloise
1913/1914 Royale Union Saint-Gilloise
1914/1915 -
1915/1916 -
1916/1917 -
1917/1918 -
1918/1919 -
1919/1920 -
1920/1921 -
1921/1922 -
1922/1923 -
1923/1924 -
1924/1925 -
1925/1926 -
1926/1927 Cercle Brügge
1927/1928 -
1928/1929 -
1929/1930 -
1930/1931 -
1931/1932 -
1932/1933 -
1933/1934 -
1934/1935 Daring Club Brüssel
1935/1936 -
1936/1937 -
1937/1938 -
1938/1939 -
1939/1940 -
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 -
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 -
1946/1947 -
1947/1948 -
1948/1949 -
1949/1950 -
1950/1951 -
1951/1952 -
1952/1953 -
1953/1954 Standard Lüttich
1954/1955 FC Royal Antwerpen
1955/1956 RRC Tournai
1956/1957 -
1957/1958 -
1958/1959 -
1959/1960 -
1960/1961 -
1961/1962 -
1962/1963 -
1963/1964 KAA Gent
1964/1965 RSC Anderlecht
1965/1966 Standard Lüttich
1966/1967 Standard Lüttich
1967/1968 FC Brügge
1968/1969 Lierse SK
1969/1970 Club Brugge
1970/1971 Beerschot AVC
1971/1972 RSC Anderlecht
1972/1973 RSC Anderlecht
1973/1974 KSV Waregem
1974/1975 RSC Anderlecht
1975/1976 RSC Anderlecht
1976/1977 FC Brügge
1977/1978 KSK Beveren
1978/1979 Beerschot AVC
1979/1980 Thor Waterschei
1980/1981 Standard Lüttich
1981/1982 Thor Waterschei
1982/1983 KSK Beveren
1983/1984 KAA Gent
1984/1985 Cercle Brügge
1985/1986 FC Brügge
1986/1987 KV Mechelen
1987/1988 RSC Anderlecht
1988/1989 RSC Anderlecht
1989/1990 FC Lüttich
1990/1991 FC Brügge
1991/1992 FC Royal Antwerpen
1992/1993 Standard Lüttich
1993/1994 RSC Anderlecht
1994/1995 FC Brügge
1995/1996 FC Brügge
1996/1997 Germinal Ekeren
1997/1998 KRC Genk
1998/1999 Lierse SK
1999/2000 KRC Genk
2000/2001 KVC Westerlo
2001/2002 Club Brügge
2002/2003 RAA La Louviere
2003/2004 FC Brügge
2004/2005 Germinal Beerschot Antwerpen
2005/2006 SV Zulte Waregem
2006/2007 FC Brügge
2007/2008 RSC Anderlecht
2008/2009 KRC Genk
2009/2010 KAA Gent
2010/2011 Standard Lüttich
2011/2012 Sporting Lokeren
2012/2013 KRC Genk
2013/2014 Sporting Lokeren
2014/2015 FC Brügge
2015/2016 Standard Lüttich
2016/2017 SV Zulte Waregem
2017/2018 Standard Lüttich
2018/2019 KV Mechelen
2017/2018 -

Seit 1954 wird das Finale von wenigen Ausnahmen abgesehen in Belgiens Hauptstadt Brüssel durchgeführt. Die Ausnahmen wurden 1985 in Anderlecht, 1986 in Brügge, 1987 in Anderlecht sowie 1994 in Lüttich abgehalten.

Rekordsieger des Pokals in Belgien ist – Stand 2018 – der FC Brügge mit 11 Titeln vor dem RSC Anderlecht mit 9 und Standard Lüttich mit 7 Pokalsiegen.

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Alle belgischen Meister

Hier finden sich alle Meister im Fußball in Belgien in einer Liste, beginnend mit dem Meister nach der erstmalig 1898/1899 ausgetragenen landesweiten Meisterschaft in Belgien.

Liste Meister Belgien

Jahr Meister
1895/1896 FC Lüttich
1896/1897 Racing Club Brüssel
1897/1898 FC Lüttich
1898/1899 FC Lüttich
1899/1900 Racing Club Brüssel
1900/1901 Racing Club Brüssel
1901/1902 Racing Club Brüssel
1902/1903 Racing Club Brüssel
1903/1904 Union St. Gilloise
1904/1905 Union St. Gilloise
1905/1906 Union St. Gilloise
1906/1907 Union St. Gilloise
1907/1908 Racing Club Brüssel
1908/1909 Union St. Gilloise
1909/1910 Union St. Gilloise
1910/1911 Cercle Brügge
1911/1912 Daring Club Brüssel
1912/1913 Union St. Gilloise
1913/1914 Daring Club Brüssel
1914/1915 -
1915/1916 -
1916/1917 -
1917/1918 -
1918/1919 -
1919/1920 Club Brügge
1920/1921 Daring Club Brüssel
1921/1922 Beerschot AC
1922/1923 Union St. Gilloise
1923/1924 Beerschot AC
1924/1925 Beerschot AC
1925/1926 Beerschot AC
1926/1927 Cercle Brügge
1927/1928 Beerschot AC
1928/1929 FC Antwerpen
1929/1930 CS Brügge
1930/1931 FC Antwerpen
1931/1932 Lierse SK
1932/1933 Union St. Gilloise
1933/1934 Union St. Gilloise
1934/1935 Union St. Gilloise
1935/1936 Daring Club Brüssel
1936/1937 Daring Club Brüssel
1937/1938 Beerschot AC
1938/1939 Beerschot AC
1939/1940 -
1940/1941 -
1941/1942 Lierse SK
1942/1943 FC Mechelen
1943/1944 FC Antwerpen
1944/1945 -
1945/1946 FC Mechelen
1946/1947 RSC Anderlecht
1947/1948 FC Mechelen
1948/1949 RSC Anderlecht
1949/1950 RSC Anderlecht
1950/1951 RSC Anderlecht
1951/1952 FC Lüttich
1952/1953 FC Lüttich
1953/1954 RSC Anderlecht
1954/1955 RSC Anderlecht
1955/1956 RSC Anderlecht
1956/1957 FC Antwerpen
1957/1958 Standard Lüttich
1958/1959 RSC Anderlecht
1959/1960 Lierse SK
1960/1961 RSC Anderlecht
1961/1962 RSC Anderlecht
1962/1963 Standard Lüttich
1963/1964 RSC Anderlecht
1964/1965 RSC Anderlecht
1965/1966 RSC Anderlecht
1966/1967 RSC Anderlecht
1967/1968 RSC Anderlecht
1968/1969 Standard Lüttich
1969/1970 Standard Lüttich
1970/1971 Standard Lüttich
1971/1972 RSC Anderlecht
1972/1973 Club Brügge
1973/1974 RSC Anderlecht
1974/1975 RWD Molenbeek
1975/1976 Club Brügge
1976/1977 Club Brügge
1977/1978 Club Brügge
1978/1979 SK Beveren
1979/1980 Club Brügge
1980/1981 RSC Anderlecht
1981/1982 Standard Lüttich
1982/1983 Standard Lüttich
1983/1984 SK Beveren
1984/1985 RSC Anderlecht
1985/1986 RSC Anderlecht
1986/1987 RSC Anderlecht
1987/1988 Club Brügge
1988/1989 KV Mechelen
1989/1990 Club Brügge
1990/1991 RSC Anderlecht
1991/1992 Club Brügge
1992/1993 RSC Anderlecht
1993/1994 RSC Anderlecht
1994/1995 RSC Anderlecht
1995/1996 Club Brügge
1996/1997 Lierse SK
1997/1998 Club Brügge
1998/1999 RC Genk
1999/2000 RSC Anderlecht
2000/2001 RSC Anderlecht
2001/2002 RC Genk
2002/2003 Club Brügge
2003/2004 RSC Anderlecht
2004/2005 Club Brügge
2005/2006 RSC Anderlecht
2006/2007 RSC Anderlecht
2007/2008 Standard Lüttich
2008/2009 Standard Lüttich
2009/2010 RSC Anderlecht
2010/2011 RC Genk
2011/2012 RSC Anderlecht
2012/2013 RSC Anderlecht
2013/2014 RSC Anderlecht
2014/2015 KAA Gent
2015/2016 Club Brügge
2016/2017 RSC Anderlecht
2017/2018 Club Brügge
2018/2019 KRC Genk
2019/2020* Club Brügge

* Saison wegen der Corona-Pandemie vorzeitig beendet und Tabellenführer Club Brügge zum Meister erklärt.

Rekordmeister ist der RSC Anderlecht (Stand 2019).

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