Zum Inhalt springen

Schlagwort: Fußballerin des Jahres

Alle Fußballerinnen des Jahres in Österreich

Auch in der Alpenrepublik Österreich wächst der Stellenwert des Frauenfußball zusehends. Zuletzt qualifizierte sich die Frauen-Nationalmannschaft Österreichs erstmals für ein großes Turnier, als sie an der EM 2017 in den Niederlanden teilnahm. Die besten Spielerinnen Österreichs sind zunehmend auch in der deutschen Bundesliga anzufinden. Und schon seit 2003 wählt man auch in Österreich eine „Fußballerin des Jahres“, wobei genau genommen nur die beste österreichische Spielerin gewählt wird, nicht aber die beste Fußballerin – womöglich aus dem Ausland – in Österreich. Durchgeführt wird diese Wahl von der „VdF“ in Österreich, der Vereinigung der Fußballer. Diese hatte diese Wahl bei den Männern schon 1997 ins Leben gerufen, bei den Frauen dann immerhin nur wenige Jahre später.

Hier also die Liste der Siegerinnen in Österreich bei der Wahl zur Fußballerin des Jahres, bei der gleich zweimal der deutsche Club FC Bayern München als der Verein der jeweiligen Siegerin auftaucht.

Liste der Fußballerinnen des Jahres in Österreich

Jahr Spielerin Club
2003 Birgit Hufnagl SV Neulengbach
2004 Melanie Fischer SV Neulengbach
2005 Rosana dos Santos Augustos SV Neulengbach
2006 Gertrud Stallinger Union Kleinmünchen Linz
2007 Natascha Celouch SV Neulengbach
2008 Marion Gröbner USC Landhaus
2009 Nina Aigner FC Bayern München
2010 Nina Burger SV Neulengbach
2011 Cornelia Haas LUV Graz
2012 Laura Feiersinger FC Bayern München
2013 Dominika Škorvánková SV Neulengbach
2014 Nicole Billa FSK St. Pölten
2016 Jennifer Klein SV Neulengbach
2017 Stefanie Enzinger SK Sturm Graz

Nach dem starken und doch reichlich unerwarteten 3. Platz bei der Europameisterschaft 2017 sind die Spielerinnen Österreichs noch weiter im internationalen Kurs gestiegen. Die Wahl für die Fußballerin des Jahres 2017 ist bereits erfolgt, diese gewann Stefanie Enzinger, die nach drei Jahren beim SK Sturm Graz der österreichischen Liga dennoch treu bliebt. Sie wechselte zum SKN St. Pölten, dem amtierenden Meister in Österreichs Frauenfußball.

Entwicklung des Frauenfußballs in Österreich bleibt spannend

Dennoch darf man gespannt sein, wie es im österreichischen Frauenfußball weitergehen wird, wie er sich entwickelt und welche Namen in Zukunft noch in dieser Liste der Fußballerin des Jahres in Österreich auftauchen wird. Dennoch wird der Blick zumindest von der deutschen Frauen-Bundesliga aus zumindest bei den Fans eher selten nach Österreichen gehen, erlebt man Spiele auf höchstem Niveau, während die ÖFB Frauen-Bundesliga in ihrer Qualität der deutschen gegenüber doch spürbar abfällt. Nicht zuletzt daran zu erkennen, dass die österreichischen Clubs des Frauenfußballs im Europapokal, bzw. der Champions League der UEFA bislang keine Rolle spielen.

International keine Erfolge der Österreicherinnen

Eine Teilnahme am Viertelfinale der Champions League durch den SV Neulengbach in der CL-Saison 2013/14 war in den letzten Jahren der größte Erfolg, ansonsten war stets schon vorher Schluss für den österreichischen Vertreter in diesem Bewerb.

Interessant bei dieser Wahl zu Österreichs Fußballerin des Jahres ist in jedem Fall, dass es noch keiner einzigen Spielerin gelang, diese Auszeichnung mehr als einmal zu erhalten. In der Regel spricht das für ein sehr ausgeglichenes Niveau, auf dem sich der Fußball eines Landes – oder hier besser: einer Liga – befindet. Negativ formuliert könnte man aber auch einwerfen, dass es dem Frauenfußball in Österreich an Ausnahmekönnerinnen fehlt oder zumindest starken Spielerinnen, die ihr Niveau auch mal über mehrere Jahre hinweg halten können. In jedem Fall tut sich etwas im Frauenfußball Österreichs und der 3. Platz bei der EM wird sicher für neuen Zulauf sorgen, woraus dann neue Spielerinnen für die ÖFB-Liga der Frauen und vielleicht auch für die Nationalmannschaft Österreichs erwachsen können. Und ganz vielleicht liest man einen Namen jener Mädchen, die sich jetzt für Fußball entscheiden, eines Tages auch in dieser Liste der Fußballerinnen des Jahres in Österreich.

Kommentare geschlossen

Alle Fußballerinnen des Jahres in der Schweiz

Der Frauenfußball in der Schweiz ist im Aufwind. Nicht nur qualifizierte man sich mit seiner A-Nationalmannschaft überhaupt zum ersten Mal für die Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden. Zuvor war man 2015 auch zum ersten Mal an der WM der Frauen gestartet, nachdem man auch dafür erstmals die Qualifikation erfolgreich bewältigte.

Kapitänin des Teams ist Caroline Abbé, größte Starspielerin ist aber weiterhin Lara Dickenmann, die schon 2004 zum ersten Mal zur Schweizer Fußballerin des Jahres gewählt wurde – und diesen Erfolg zuletzt 2016 und insgesamt 5x wiederholen konnte. Mit 6 Auszeichnungen als beste Fußballerin des Alpenlandes ist sie mit großem Abstand die alles überragende Fußballerin in der Schweiz; nicht zuletzt daran zu erkennen, dass sie zuletzt etliche Jahre bei CL-Sieger Olympique Lyon spielte und nun zu einem der Topclubs der deutschen Bundesliga wechselte, zum VfL Wolfsburg nämlich.

Liste aller Fußballerinnen des Jahres in der Schweiz

Erst seit 1998 wird eine solche Wahl durchgeführt, zuletzt gewann fast immer dieselbe Kickerin.

1998 Sonja Spinner SV Seebach
1999 Kathrin Lehmann FC Bayern München
2000 Beatrice Mettler FC Schwerzenbach
2001 Mirjam Berz FC Bern
2002 Monica Di Fonzo FC Sursee
2003 Prisca Steinegger SV Seebach
2004 Lara Dickenmann FC Sursee
2005 Marisa Brunner SC LUwin.ch Luzern
2006 Vanessa Bürki FFC Zuchwil 05
2007 Marisa Brunner SC Freiburg
2008 Marina Keller FFC United Schwerzenbach
2009 Ramona Bachmann Umea IKdamfotboll
2010 Caroline Abbé FC Yverdon feminin
2011 Lara Dickenmann Olympique Lyon
2012 Lara Dickenmann Olympique Lyon
2013 Lara Dickenmann Olympique Lyon
2014 Lara Dickenmann Olympique Lyon
2015 Ramona Bachmann VfL Wolfsburg
2016 Lara Dickenmann VfL Wolfsburg
2017 - -

Wer sich im Frauenfußball weiterentwickeln will, muss in einer der drei großen Ligen in Europa spielen. In Frankreich, Deutschland oder in Schweden. Schließlich kam mit einer Ausnahme (FC Arsenal 2007) noch nie eine Mannschaft aus einem anderen als diesen drei Ländern, welches die Champions League der Frauen oder zuvor den UEFA-Pokal gewinnen konnte.

Jugend und erste Profispiele in den USA, dann sechs Saisons Olympique Lyon

Diesen Schritt ist Lara Dickenmann rechtzeitig gegangen, von Anfang ihrer Karriere an. Denn noch in ihrer Jugend wechselte sie in die USA, spielte dann zuerst bei en New Jersey Wildcats und bei Jersey Sky Blue, ehe sie nach nur einer Saison beim FC Zürich für sechs Jahre zu Olympique Lyon wechselte.

Die nur 1,65m große Mittelfeldspielerin war bis vor kurzem noch Rekordtorschützin ihres Landes, doch auch andere Spielerinnen der Eidgenossen holfen auf. So ist die erstmalige WM-Teilnahme ebenso ein Erfolg wie nun die Teilnahme an der EM 2017 in den Niederlanden. Auch wenn man dort die Gruppenphase nicht überstand, scheiterte man nur ganz knapp an den Französinnen. Doch auch diese sind inzwischen im Viertelfinale bereits aus dem Turnier ausgeschieden.

Wetten und Glückspiele auf den Frauenfußball wieder attraktiver

Was nach dem Ausscheiden der Deutschen sowie dem chancenlosen Auftreten der Norwegerinnen und Schwedinnen anzeigt, dass die Zeit der alten Pfründe im Frauenfußball vorbei ist. Gerade deshalb lohnen sich auch auf diesen Wettbewerb immer mehr Sportwetten und andere Glücksspiele. Die Zeiten, in denen zumindest in Europa immer die Deutschen gewannen und die Skandinavierinnen nachfolgten, sind offenbar vorbei. Das bringt gute Quoten bei Wetten auf den Frauenfußball, ob nun in der Schweiz, in Europa oder bei den Ländermannschaften. Und wer ohnehin schon mal dabei ist, sich mit Wetten oder ähnlichen Glücksspielen zu verlustieren, der kann die eine oder andere Durststrecke bei den großen Turnieren – noch nie fielen so wenige Tore wie bei dieser Frauen-EM 2017 – auch auf dieser Seite www.casinoonlinespielen.info verbringen, wo man inhaltlich nicht allzu weit entfernt von Sportwetten ist – auch diese sind am Ende schließlich immer ein Stück weit Glücksspiel.

Wer wird Schweizer Fußballerin des Jahres 2017?

Spannend bleibt aber natürlich die Frage, wer jetzt Nachfolger von Lara Dickenmann in der Schweiz wird – womöglich wiederum sie selbst? Doch in der von der Deutschen Martina Voss-Tecklenburg trainierten Nationalmannschaft der Schweiz gäbe es auch noch die eine oder andere weitere Kandidatin, nicht zuletzt die Vorängerin von Lara Dickenmann, Ramona Bachmann, die nicht ganz zufällig wie Dickenmann ebenfalls beim VfL Wolfsburg spielt und dort mit ihr zusammen Deutsche Meisterin wurde.

Kommentare geschlossen