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Schlagwort: Grazer AK

Ewige Einsatzliste der Bundesliga in Österreich

Der Blick über bzw. in die Alpen wird im Fußball von hiesiger Warte aus eher selten getätigt. Dabei war Österreich einmal eine große Fußballnation und feiert zumindest zuletzt auch immer wieder Erfolge. Und die mit immer mal wieder wechselnder Besetzung zusammengestellte Bundesliga in Österreich hat natürlich auch ihre jeweils eigenen Rekordspieler aufzuweisen. Um diejenigen mit den meisten Einsätzen in Österreichs höchster Spielklasse soll es hier gehen.

In deutschen Landen dürften davon die wenigsten bekannt sein. Eigentlich gilt dies allein für Peter Stöger, Ex-Trainer des 1. FC Köln und von Borussia Dortmund. Ivica Vastic erlangte überregionale Bekanntheit, weil er der einzige Torschütze für Österreich bei deren Heim-EM im Jahr 2008 war. Gleichzeitig war er bei jener Endrunde der älteste Spieler im Turnier. Ansonsten ist keiner der hier aufgeführten Spieler in der BRD bekannt, was doch arg erstaunt, schließlich fehlt hier die Sprachbarriere wie zu anderen Ländern. Andererseits liegt dies natürlich auch in der Logik der Sache begründet: Wer gut genug war für die deutsche Bundesliga (oder andere größere Ligen), absolvierte naturgemäß weniger Spiele in seiner Heimat. Toni Polster, Andi Herzog oder Hans Krankl kennt jeder im Fußball, aber Spieler von diesem Format tauchen in dieser Auflistung eben nicht auf. Dafür erinnert sich jeder daran, dass diese in der Bundesliga Tabelle immer mal wieder ganz vorne zu finden waren. Herzog wurde sogar Deutscher Meister, Toni Polster immerhin beinahe Torschützenkönig der Bundesliga. Überhaupt könne sich die Fussball Ergebnisse der Österreicher im deutschen Fußball sehen lassen. Hie soll es aber um die Zahl der Einsätze in der Bundesliga in Österreich gehen. Der Höchstwert ist dabei nicht allzu weit entfernt vom deutschen Rekord von Charly Körbel mit 602 Einsätzen für Eintracht Frankfurt.

Liste der Spieler mit den meisten Einsätzen in Österreich

Jahr Spieler Vereine Einsätze
1. Heribert Weber Rapid Wien, Sturm Graz, Salzburg 573
2. Michael Baur FC Wacker Innsbruck, LASK, FC Pasching 566
3. Wolfgang Knaller Austria Wien, FC Admira Wacker, SV Spittal/Drau 518
4. Leo Lainer Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Salzburg 514
Dieter Ramusch Grazer AK, FC Kärnten, LASK, VSE St. Pölten 514
6. Joachim Standfest Grazer AK, Sturm Graz, Austria Wien, Wolsberger AC 508
7. Walter Kogler FC Kärnten, Sturm Graz, FC Innsbruck, Austria Wien, LASK, Salzburg 495
8. Christian Mayrleb FC Wacker Innsbruck, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, Salzburg, FC Pasching 494
9. Roland Kirchler FC Wacker Innsbruck, Salzburg, FC Pasching, SCR Altach 490
10. Erich Obermayr Austria Wien 483
11. Karl Brauneder Rapid Wien, Wiener Sport-Club, VfB Mödling, FC Blau-Weiß Linz 459
12. Peter Stöger Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, First Vienna FC, Favoritner AC 452
13. Michael Streiter FC Wacker Innsbruck, Austria Wien 451
14. Mario Haas Sturm Graz 441
15. Ivica Vastic Sturm Graz, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, VSE St. Pölten, First Vienna FC 436
16. Kurt Gager Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Salzburg 436
17. Peter Schöttel Rapid Wien 434
18. Steffen Hofmann Rapid Wien 430
19. Klaus Lindenberger FC Wacker Innsbruck, LASK, FC Blau Weiß Linz 429
20. Walter Hörmann Sturm Graz, Austria Wien, Salzburg 428
21. Herbert Oberhofer FC Admira Wacker 424
22. Manfred Zsak Grazer AK, Austria Wien, FC Admira Wacker, FC Blau Weiß Linz 423
23. Rene Aufhauser Grazer AK, LASK, Salzburg 423
24. Dietmar Kühbauer Rapid Wien, Admira Wacker, SV Mattersburg 421
25. Ernst Baumeister Austria Wien, FC Admira Wacker, Kremser SC 414
Anton Pichler Sturm Graz, VSE St. Pölten 414

Das sind sie also, die Spieler mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga in Österreich. Fast alle waren in ihrer Karriere für mehrere Vereine tätig, nur ganz wenige von ihnen stellen sogenannte One-Club-Stars dar. Peter Stöger hält von dieser Top 25 sogar den Rekord mit insgesamt sieben verschiedenen Clubs, für die er seine 452 Einsätze absolvierte.

Namensänderungen üblich in Österreich

Beachten sollte man, dass in Österreich Clubs häufiger ihre – offziellen – Namen ändern. Das hat damit zu tun, dass dort Sponsorennamen im Clubnamen ganz legal und akzeptiert sind. Der FC Innsbruck bzw. FC Wacker Innsbruck ist da ein besonderen Fall, bei dem es andere Gründe hat. Ansonsten wurden die Namen der Sponsoren hier nicht aufgenommen.

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Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga

Hier ist die Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga einzusehen. Allerdings sind hier alle Teilnahmen an der jeweils höchsten Liga im österreichischen Fußball seit 1911/12 erfasst, welche nicht zwangsläufig stets „Bundesliga“ hießen. Im Gegenteil ist dies erst seit der Saison 1974/75 der Fall. Zuvor trug die höchste Spielklasse unterschiedliche Namen, von „Erste Klasse“ über „Nationalliga“ bis zu „Staatsliga“ und „Liga A“. Problematisch ist diese Zusammenfassung zwar aus einem Aspekt: In den meisten Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg nahmen überhaupt nur Vereine aus Niederösterreich und Wien bzw. teilweise sogar nur aus Wien daran teil. Clubs aus anderen Ländern Österreichs hatten somit rein juristisch gar nicht die Gelegenheit, zu jener Zeit Punkte für diese hier vorliegende Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga zu sammeln. Dennoch verfährt man im österreichischen Fußball auf diese Weise und deshalb wird dieser Vorgehensweise hier auch gefolgt.

Ewige Tabelle Bundesliga (Österreich)

Club TN Sp Tore +/- P
1. SK Rapid Wien 106 2969 7056:3806 +3250 5596
2. FK Austria Wien 106 2969 6251:4002 +2249 5237
3. FC Admira Wacker Mödling 89 2532 4426:4309 +117 3500
4. SK Sturm Graz 62 2004 2903:2928 -25 2805
5. FC Salzburg 54 1798 2849:2389 +460 2745
6. Wiener Sport-Club 76 1871 3562:3347 +215 2680
7. First Vienna FC 1894 68 1672 3403:2850 +553 2541
8. FC Wacker Innsbruck 44 1488 2384:1787 +597 2376
9. Grazer AK 50 1546 2196:2321 -125 2122
10. LASK 49 1496 2139:2371 -232 1975
11. SC Wacker Wien 52 1153 2490:2225 +265 1661
12. Wiener AC 38 825 1668:1666 +2 1131
13. Floridsdorfer AC 38 787 1630:1837 -207 1009
14. FC Blau-Weiß Linz 23 738 954:1013 -59 977
15. 1. Simmeringer SC 36 847 1449:1996 -547 952
16. SV Ried 20 720 901:1002 -101 895
17. FC Wien 27 576 1054:1246 -192 739
18. SK Austria Klagenfurt 20 596 676:966 -290 675
19. SV Mattersburg 13 468 565:762 -197 540
20. SC Wiener Neustadt 14 422 533:844 -311 441
21. Kapfenberger SV 15 430 545:931 -386 414
22. SC Eisenstadt 13 380 421:604 -183 410
23. Schwarz-Weiß Bregenz 12 414 449:803 -354 410
24. SC Hakoah Wien 15 338 538:692 -154 395
25. Wiener AF 13 253 557:467 +90 391
26. SpC Rudolfshügel 15 299 540:666 -126 356
27. ASV Hertha Wien 17 343 495:825 -330 318
28. SK Vorwärts Steyr 11 344 391:635 -244 307
29. SC Rheindorf Altach 7 252 308:416 -108 294
30. DSV Leoben 10 280 360:583 -223 293
31. FC Juniors OÖ 5 180 243:199 +44 282
32. SKN St. Pölten 8 274 302:486 -184 267
33. Wolfsberger AC 6 216 251:321 -70 258
34. SV Schwechat 6 156 254:272 -18 213
35. SK Slovan-Hütteldorfer AC 9 200 309:481 -172 184
36. Kremser SC 7 170 258:378 -120 174
37. Brigittenauer AC 7 160 212:377 -165 166
38. Favoritner AC 5 122 154:289 -135 136
39. VfB Mödling 5 142 163:268 -105 132
40. SV Grödig 3 108 157:191 -34 127
41. SV Chemie Linz 4 104 176:214 -38 119
42. WSG Swarovski Wattens 3 88 127:135 -8 115
43. FC Libertas Wien 5 110 170:227 -53 111
44. SK Austria Kärnten 3 108 102:195 -93 89
45. SC Austria Lustenau 3 108 84:194 -110 74
46. WSG Radenthein 3 88 94:181 -87 68
47. FC Stadlau 3 78 98:220 -122 57
48. Grazer SC Straßenbahn 3 62 105:205 -100 51
49. FC Dornbirn 1913 3 82 91:223 -132 51
50. FC Wels 2 60 49:115 - 66 44
51. SC Olympia 33 2 52 59:159 -100 38
52. SV Spittal/Drau 1 30 28:55 -27 33
53. SC Neusiedl am See 2 60 39:151 -112 33
54. SC Austro Fiat Wien 2 32 83:111 -28 31
55. SC St. Veit 1 30 37:59 -22 28
56. Post SV Wien 3 58 65:202 -137 28
57. SPC Helfort Wien 1 22 39:56 -17 26
58. SC Ostbahn XI 2 42 49:195 -146 26
59. SC Rapid Oberlaa 4 82 82:323 -241 26
60. FC Rätia Bludenz 1 32 31:66 -35 23
61. SCR Hochstädt Wien 2 38 43:130 -87 23
62. FK Austria/ASV Puch 1 26 25:78 -53 22
63. USC Markersdorf 1 16 43:45 -2 21
64. Salzburger AK 1914 3 74 76:238 -162 21
65. SV Donau Wien 1 22 32:54 -22 20
66. KSV Ankerbrot Montelaa 1 26 25:89 -64 18
67. Favoritner SC 1 22 25:53 -28 17
68. SV Admira Wiener Neustadt 1 30 23:70 -47 15
69. SV Gloggnitz 1 24 49:104 -55 15
70. ASK Elektra Wien 1 24 31:115 -84 10
71. SK Bischofshofen 1 28 22:64 -42 9
72. SK Amateure Steyr 1 18 2 0 16 22:75 - 53 6
73. ESV Haidbrunn Wacker Wiener Neustadt 1 18 17:87 -70 6
74. Vienna Cricket and Football-Club 1 20 12:96 -84 2
75. TSV Hartberg 1+ 22 0:0 0 0

Mit riesigem Abstand führend sind also jene beiden Clubs, welche die einzigen beiden in Österreich sind, die die volle Zahl der möglichen Saisons in der höchsten Spielklasse erreichen: Rapid Wien als Erster vor dem Zweiten Austria Wien und somit natürlich zwei Clubs aus Wien, siehe Einleitung.

Anzumerken ist, dass in Österreich seit 1911 häufig vorkommende Namenswechsel hier nicht aufgeführt sind. Natürlich sind die jeweiligen Leistungen dann immer unter dem zuletzt aktuellen Namen dargestellt, und wer weiß, dass in Österreich Begriffe wie Casino Austria Online oder Swarovski Tirol sowie „Superpfund“ schon mal zum Namen gehör(t)en, wird eher dankbar sein, dass hier auf die Auflistung all dieser Besonderheiten verzichtet wurde.

Erstligisten aus jedem Bundesland in Österreich

Eher in Österreich selbst relevant ist die Aufteilung bzw. Erwähnung der Bundesländer, aus denen die jeweiligen Clubs stammten. Auch auf diese Nennung wurde deshalb hier verzichtet. Klar ist jedenfalls, dass die Liste mit 75 Clubs aus einem nur rund 10 Millionen Einwohner umfassenden Land ziemlich lang ist – was wiederum vielleicht genau an jener geringen Größe liegen mag. Aus jedem der acht Bundesländer plus Wien gab es bislang schon einen Erstligisten, die wenigsten weist dabei das Burgenland auf.

Neue Macht aus Salzburg

Von den 75 bislang teilnehmenden Clubs konnten aber gerade einmal 15 verschiedene am Ende einer Saison die Meisterschaft erringen. Wenig erstaunlich, wenn man bedenkt, dass allein Rapid (32) und Austria (24) in über 50 Saisons den Meistertitel gewannen. Dann wiederum hätte man vielleicht doch etwas mehr Varianz erwartet. 6 Clubs gewannen genau je einmal den Titel. Zuletzt dominiert der von einem Unternehmen übernommene FC Salzburg die Bundesliga in Österreich völlig und holte jeden Titel in Österreich seit 2014 ununterbrochen und seit 2007 in 9 von 12 Fällen. Insofern ist die österreichische Bundesliga zumindest an der Spitze nicht allzu interessant für Online Spiele zu diesem Thema. Gleichwohl ist das Feld der übrigen Clubs immer einen Blick wert, auch aus dem Ausland.

Schließlich zeigt diese Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga ja, wie groß die Fluktuation ist und dass hier immer wieder neue, interessante Clubs ihr Visitenkärtchen abgeben. Jüngster Neuzugang ist der TSV Hartberg aus der Steiermark, der gerade seine erste Saison überhaupt in Österreichs höchster Spielklasse absolviert.

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Alle Fußballer des Jahres in Österreich

Hier die Liste aller Fußballer des Jahres in Österreich. Sie beginnt erst mit dem Jahr 1984. Die Gründe dafür werden unter anderem hier bei Wikipedia erklärt. Es gab eben mehrere Betreiber einer solchen Wahl. Die hier dargelegte, die tatsächlich erst seit 1984 in dieser Form existiert, befragt dabei jeweils die relevanten Trainer in Österreich. Dabei wurden folgende Fußballer in Österreich zum Fußballer des Jahre gewählt, einige gleich mehrfach. Zudem sind beispielsweise in Alexander Zickler (Deutschland) oder Nestor Gorosito (Argentinien) auch Ausländer zum besten Fußballer eines Jahres in Österreich gewählt worden. Zuletzt wird die Wahl hingegen von einem Spieler dominiert, der nicht mehr in Österreich Fußball spielt, sondern beim FC Bayern München und dort auch die Champions League gewann: David Alaba.

Liste der Fußballer des Jahres in Österreich (APA-Wahl)

Jahr Fußballer des Jahres Verein
1984 Herbert Prohaska FK Austria Wien
1985 Herbert Prohaska FK Austria Wien
1986 Toni Polster FK Austria Wien
1987 Heribert Weber SK Rapid Wien
1988 Herbert Prohaska FK Austria Wien
1989 Gerhard Rodax FC Admira Wacker
1990 Andreas Ogris FK Austria Wien / Espanyol Barcelona
1991 Nestor Gorosito FC Swarovski Tirol
1992 Andreas Herzog SK Rapid Wien / Werder Bremen
1993 Franz Wohlfarth FK Austria Wien
1994 Heimo Pfeifenberger SV Austria Salzburg
1995 Ivica Vastic SK Sturm Graz
1996 Michael Konsel SK Rapid Wien
1997 Toni Polster 1. FC Köln
1998 Ivica Vastic SK Sturm Graz
1999 Ivica Vastic SK Sturm Graz
2000 Radoslaw Gilewicz FC Tirol Innsbruck
2001 Ronald Brunmayr Grazer AK
2002 Vladimir Janocko FK Austria Wien
2003 Andreas Ivanschitz SK Rapid Wien
2004 Steffen Hofmann SK Rapid Wien
2005 Mario Bazina Grazer AK / SK Rapid Wien
2006 Alexander Zickler FC Salzburg
2007 Ivica Vastic LASK Linz
2008 Marc Janko FC Salzburg
2009 Steffen Hofmann Sk Rapid Wien
2010 Zlatko Junuzovic FK Austria Wien
2011 David Alaba TSG Hoffenheim / FC Bayern München
2012 David Alaba FC Bayern München
2013 David Alaba FC Bayern München
2014 David Alaba FC Bayern München
2015 David Alaba FC Bayern München
2016 David Alaba FC Bayern München
2017 Marcel Sabitzer RB Leipzig
2018 - -

Gleich sechs (!) Mal in Folge gewann David Alaba diese Wahl, und es spricht nur wenig dagegen, dass er diese Wahl 2017 auch zum siebten Mal in Folge für sich entscheiden könnte.

Dennoch ist diese Angelegenheit naürlich nicht schon im Vorhinein entschieden. Weshalb man sich auch bei jeder weiteren anstehenden Wahl natürlich mit einem Tipp auf den Ausgang dieser Entscheidung der Trainer in Österreich das Verfolgen deses Prozederes versüßen kann. Dafür muss man nicht mal auf die die besten online casinos mit leichtem Gewinn hier zurückgreifen, denn ganz gewöhnliche Anbieter von Sportwetten werden dabei natürlich auch im Rennen sein.

Logischerweise ist jener David Alaba mit bislang sechs Auszeichnungen auch der Rekordsieger dieser Wahl. Komplett sieht die Liste jener Spieler, die mehr als einmal Fußballer des Jahres in Österreich wurden wie folgt aus:

Häufigste Sieger bei der Wahl zu Österreichs Fußballer des Jahres

Spieler Auszeichnungen
David Alaba 6x
Ivica Vastic 4x
Herbert Prohaska 3x
Toni Polster 2x
Steffen Hofmann 2x

Bei dieser Wahl stehen also alle Spieler zur Verfügung, die entweder Österreicher sind oder in Österreich im jeweiligen Jahr gespielt haben. Bei der von der Vereinigung der Fußballer durchgeführten „VdV-Wahl“ hingegen können nur Spieler gewählt werden, die in Österreich tätig sind bzw. im betreffenden Zeitraum waren. Dort wird dann sogar unterschieden nach der 1. Liga in Österreich (der Bundesliga) und der 2. Liga in Österreich (der „Ersten Liga“). Außerdem wird dort auch die Fußballerin des Jahres sowie die Mannschaft des Jahres gekürt, welche durchaus auch mal eine Mannschaft aus der 2. Liga, also der „Ersten Liga“ sein kann. Die Nationalmannschaft gewann dort nur, als die U20 Österreichs 2007 bei der WM den 4. Platz erreichte, die A-Nationalmannschaft gewann dort noch nie.

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Alle österreichischen Sieger der Ersten Liga

Diese Art von Verwirrspiel ist aus England bekannt, wo die oberste aller Ligen Premier League heißt und die zweite Liga Football League Championship getauft wurde. Deshalb, weil der Name noch frei ist, nicht aber weil es sinnvoll wäre, heißt die dritte Liga von oben dann „Football League One“, also eigentlich „Liga Eins“, obwohl sie nur Liga Drei ist.

Was man in England im Fußball betreibt wird dennoch gerne kopiert, und so verhält es sich in Österreich ähnlich. Dort heißt die oberste aller Ligen im Fußball „Bundesliga“, während die zweite, darunter folgende Liga sich dann „Erste Liga“ nennt. Ein interessantes Phänomen, das man natürlich schnell begreift und verinnerlicht.

Die österreichischen Landesmeister im Fußball gibt es übrigens in einer anderen Liste, mit Klick dorthin zu konsumieren. Eingeführt wurde die Bezeichnung „Bundesliga“ für die oberste Liga zur Saison 1974/1975, im selben Jahr wurde auch die unter der Bezeichnung „Erste Liga“ laufende zweite Liga in Österreich aus der Taufe gehoben.

Hier also alle Sieger in diesem zweitklassigen Wettbewerb seit seiner Einführung:

Saison Meister
1974/1975 Grazer AK
1975/1976 First Vienna FC 1894
1976/1977 Wiener Sport-Club
1977/1978 SV Austria Salzburg
1978/1979 Linzer ASK
1979/1980 SC Eisenstadt
1980/1981 SSW Innsbruck
1981/1982 SK Austria Klagenfurt
1982/1983 SV St. Veit/Glan
1983/1984 SV Spittal/Drau
1984/1985 Salzburger AK 1914
1985/1986 First Vienna FC 1894
1986/1987 VfB Mödling
1987/1988 VSE St. Pölten
1988/1989 SV Austria Salzburg
1989/1990 Donawitzer SV Alpine
1990/1991 FC VOEST Linz
1991/1992 VfB Mödling
1992/1993 Grazer AK
1993/1994 Linzer ASK
1994/1995 Grazer AK
1995/1996 FC Linz
1996/1997 SC Austria Lustenau
1997/1998 SK Vorwärts Steyr
1998/1999 SC Schwarz-Weiß Bregenz
1999/2000 VfB Admira Wacker Mödling
2000/2001 FC Kärnten
2001/2002 ASKÖ Pasching
2002/2003 SV Mattersburg
2003/2004 FC Wacker Tirol
2004/2005 SV Ried
2005/2006 SC Rheindorf Altach
2006/2007 LASK Linz
2007/2008 Kapfenberger SV
2008/2009 SC Magna Wiener Neustadt
2009/2010 FC Wacker Innsbruck
2010/2011 FC Trenkwalder Admira Mödling
2011/2012 WAC/St. Andrä
2012/2013 SV Grödig
2013/2014 SC Rheindorf Altach
2014/2015 -
2015/2016 -

Leicht zu erkennen, dass es hier eine große Variabilität bei den Siegern der Ersten Liga in Österreich gibt. Nur wenige Vereine schafften es seit der Gründung dieser Liga, zwei Mal darin Meister zu werden. Allerdings täuscht der Eindruck ein wenig, denn im Laufe der nun bald vier Dekaden fanden auch viele Umbenennungen statt, so dass durchaus Vereine hier mehrfach gewannen, aber mit unterschiedlichen Namen in der Siegerliste auftauchen.

Offizieller Name dieser Liga ist übrigens „Heute für Morgen“-Erste Liga, nachdem seit der Saison 2010/2011 kein Sponsor mehr die Namensrechte an der Ersten Liga Österreichs erworben hatte. Zuvor hatte sie einige Metamorphosen bei ihrer Bezeichnung durchmachen müssen, was vorerst zu einem Ende gekommen zu sein scheint.

Der Verlauf der Namensgebung macht auch klar, dass man immer nur unter der tatsächlichen 1. Bundesliga in Österreich das Stiefkind ist, dass sich nach den Belangen der obersten Liga zu richten hat. Bislang hieß die Liag in chronologischer Reihenfolge: Nationalliga, 2. Division, 2. Division der Bundesliga, Erste Division, Red Zac-Erste Liga, ADEG Erste Liga und nun eben „Heute für Morgen“-Erste Liga.

Nur Eingeweihten außerhalb der teilnehmenden Städte bekannt, wird man als absoluter Nischenexperte vielleicht die eine oder andere Mannschaft kennen und vielleicht gar deren Entwicklung im Blick haben. Für die allermeisten bleibt es beim Blick nach Österreich aber einfacher, eine Bundesliga Tipp Vorhersage für die oberste der Ligen zu tätigen. Weshalb sich womöglich erstmal für längere Zeit mangels Aufmerksamkeit nichts daran ändern wird, dass die Erste Liga keinen Namenssponsor hat.

Bezeichnend auch die Stadiongröße der teilnehmenden Teams. Allein das Stadion in Linz (25.000) und jenes in Kapfenberg (10.000) erreichen zur Zeit überhaupt eine fünfstellige Zuschauerkapazität. Alle weiteren Stadien fallen da doch deutlich ab, Lustenau mit 8.800 , Altach mit 8.500 und St. Pölten mit 8.000 sind immerhin noch europaweiter guter Durchschnitt für ein zweitklassige Liga. In den anderen Stadien mit 5.500, 4.500, 3.500 und zuletzt in Grödig mit 2.955 kann man schon fast jeden Gast per Handschlag begrüßen.

Wobei man beim Stadion in Grödig nicht so ganz sicher sein kann, dass es sich wirklich um ein „Stadion“ handelt …

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Alle österreichischen Pokalsieger

Jahr Meister
1918/1919 Rapid Wien
1919/1920 Rapid Wien
1920/1921 Amateure
1921/1922 WAF
1922/1923 Wiener Sportclub
1923/1924 Amateure
1924/1925 Austria Wien
1925/1926 Austria Wien
1926/1927 Rapid Wien
1927/1928 Admira Wien
1928/1929 1. Vienna FC
1929/1930 1. Vienna FC
1930/1931 WAC
1931/1932 Admira Wien
1932/1933 Austria Wien
1933/1934 Admira Wien
1934/1935 Austria Wien
1935/1936 Austria Wien
1936/1937 1. Vienna FC
1937/1938 WAC Schwarz-Rot
1938/1939 -
1939/1940 -
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 -
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 Rapid Wien
1946/1947 Wacker Wien
1947/1948 Austria Wien
1948/1949 Austria Wien
1949/1950 -
1950/1951 -
1951/1952 -
1952/1953 -
1953/1954 -
1954/1955 -
1955/1956 -
1956/1957 -
1957/1958 -
1958/1959 WAC
1959/1960 Austria Wien
1960/1961 Rapid Wien
1961/1962 Austria Wien
1962/1963 Austria Wien
1963/1964 Admira Energie
1964/1965 LASK
1965/1966 Admira Energie
1966/1967 Austria Wien
1967/1968 Rapid Wien
1968/1969 Rapid Wien
1969/1970 Wacker Innsbruck
1970/1971 Austria Wien
1971/1972 Rapid Wien
1972/1973 Wacker Innsbruck
1973/1974 Austria Wien
1974/1975 Wacker Innsbruck
1975/1976 Rapid Wien
1976/1977 Austria Wien
1977/1978 Wacker Innsbruck
1978/1979 Wacker Innsbruck
1979/1980 Austria Wien
1980/1981 Grazer AK
1981/1982 Austria Wien
1982/1983 Rapid Wien
1983/1984 Rapid Wien
1984/1985 Rapid Wien
1985/1986 Austria Wien
1986/1987 Rapid Wien
1987/1988 SC Krems
1988/1989 FC Tirol
1989/1990 Austria Wien
1990/1991 SV Stockerau
1991/1992 Austria Wien
1992/1993 Wacker Innsbruck
1993/1994 Austria Wien
1994/1995 Rapid Wien
1995/1996 Sturm Graz
1996/1997 Sturm Graz
1997/1998 SV Ried
1998/1999 Sturm Graz
1999/2000 Grazer AK
2000/2001 FC Kärnten
2001/2002 Grazer AK
2002/2003 Austria Wien
2003/2004 Grazer AK
2004/2005 Austria Wien
2005/2006 Austria Wien
2006/2007 Austria Wien
2007/2008 Austria Wien
2008/2009 Austria Wien
2009/2010 Sturm Graz
2010/2011 SV Ried
2011/2012 FC Salzburg
2012/2013 FC Pasching
2013/2014 FC Salzburg
2014/2015 FC Salzburg
2015/2016 FC Salzburg
2016/2017 FC Salzburg
2017/2018 Sturm Graz
2018/2019 FC Salzburg
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