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Schlagwort: Inter Bratislava

Alle slowakischen Meister

In der Slowakei als eigenständigem Staat wurde nur zwischen 1939 und 1944 eine Meisterschaft im Fußball ausgespielt. Nach dem II. Weltkrieg bestand die Tschechoslowakei, so dass es keinen eigenen slowakischen Meister gab. Seit der Trennung der beiden Teilrepubliken wird wieder ein Meister im Fußball in der Slowakei ausgespielt, somit seit der Saison 1993/1994.

Seit dieser Zeit besteht die Corgon liga, in der der Meister der Slowakei im Fußball ermittelt wird.

Nennenswerte internationale Erfolge bleiben für dieses nicht nur fußballerisch recht kleine Land bislang aus, die Nationalmannschaft qualifizierte sich immerhin zum ersten Mal für eine Weltmeisterschaft, als sie 2010 an der WM in Südafrika teilnahm.

Die besten Spieler der Slowakei spielen angesichts des wenigen Geldes, das in der inländischen Liga zu verdienen ist, im Ausland, etwa die Hälfte des aktuellen Kaders der Nationalmannschaft tritt aber noch in der Corgon Liga an. Einziger „Legionär“ in der deutschen Bundesliga ist zur Zeit Robert Mak beim 1. FC Nürnberg, die meisten anderen Slowaken spielen in Polen, Russland oder der Türkei, einige auch in der Meisterschaft von Tschechien.

Hier nun die Liste der bisherigen Meister der Slowakei in der Gesamtübersicht:

Jahr Meister
1939/40 ŠK Bratislava
1940/41 ŠK Bratislava
1941/42 ŠK Bratislava
1942/43 OAP Bratislava
1943/44 ŠK Bratislava
1993/94 Slovan Bratislava
1994/95 Slovan Bratislava
1995/96 Slovan Bratislava
1996/97 1. FC Košice
1997/98 1. FC Košice
1998/99 Slovan Bratislava
1999/2000 Inter Bratislava
2000/01 Inter Bratislava
2001/02 MŠK Žilina
2002/03 MŠK Žilina
2003/04 MŠK Žilina
2004/05 Artmedia Bratislava
2005/06 MFK Ružomberok
2006/07 MŠK Žilina
2007/08 Artmedia Bratislava
2008/09 Slovan Bratislava
2009/10 MŠK Žilina
2010/11 Slovan Bratislava
2011/12 MŠK Žilina
2012/13 Slovan Bratislava
2013/14 Slovan Bratislava
2014/15 FK AS Trencin
2015/16 FK AS Trencin
2016/17 -
2017/18 -

Rekordmeister in der Slowakei ist Slovan Bratislava mit 7 Titeln. Zweiter ist MŠK Žilina mit 6 Titeln (Stand 2013).

Zuletzt wurde aber wieder Slovan Meister und setzte sich an die Spitze dieser für nicht wenige Fans wichtigen Wertung. Vorerst ist der Verfolger des Rekordmeisters abgehängt.

Die Bundesliga läuft auf vollen Touren und viele andere Sportarten haben auch Saison. Die Sommerpause ist vorbei und der Herbst wird sportlich gesehen eine heiße Jahreszeit.

Der Winter wird mit seinen vielen Wintersportarten noch heißer. Man muss nicht tatenlos zusehen wie die Sportasse einen Sieg nach dem anderen einfahren.

Viele Fans kennen sich gut aus und befassen sich intensiv mit der Materie. Entweder mit einer einzigen Sportart oder gleich mit mehreren. Anstatt passiv zuzusehen wie die Athleten Höchstform bieten, kann man von ihren Siegen, aber auch Niederlagen profitieren und Kapital schlagen. Wie? Ganz einfach! Indem man Sportwetten platziert. Auf www.spielcasino.net geht es ganz einfach.

Bevor man aber eine Sportwette platziert, sollte man sich gründlich informieren. Wer steht am Sonntag auf dem Platz? Wie stark ist der Gegner? Wie stark ist der Sportler oder die Mannschaft auf die man setzen möchte? Wie hoch stehen die Chancen auf einen Gewinn? Die Chancen kann man auch anhand der Quoten erkennen. Ist die Quote niedrig, stehen die Chancen gut, dass die Mannschaft oder der Athlet gewinnen wird. Ist die Quote hoch, wird die Mannschaft oder der Sportler eher verlieren. Ist die Quote niedrig, wird auch der Gewinn niedrig ausfallen. Risikobewusste Menschen setzen gerne auf Außenseiter und spielen auf volles Risiko. Gewinnt aber der Außenseiter, können sich die Wettfreunde freuen, denn der Gewinn ist dementsprechend hoch.

Um Wetten platzieren zu können, muss man sich jedoch anmelden und ein Wettkonto erstellen. Dann sucht man sich die Sportart und die Begegnung aus, auf die man setzen möchte und natürlich sucht man sich aus der Masse der Wetten diejenige, bzw. diejenigen aus und füllt den Wettschein aus.

Man kann auch Live-Wetten spielen, was viel spannender ist, jedoch muss man das Geschehen live mitverfolgen.
Es werden sehr viele Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten angeboten und die Gewinne kann man entweder wieder einsetzen oder sich aufs Bankkonto überweisen.

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Der etwas unbekanntere Europapokalsieg von Eintracht Frankfurt

1980 gewann Eintracht Frankfurt bekanntlich den renommierten UEFA-Pokal, bis heute der einzige internationale Titel der zu häufig so genannten Diva vom Main. Der einzige internationale Titel? Falsch.

1980 hatte die Eintracht schon längst höchste internationale Meriten errungen, auch wenn das heute(TM) keiner mehr weiß. Keiner außer dem leider ja seinen Betrieb eingestellt habenden Kid Klappergass, der aber seinen Betrieb eingestellt hat, weshalb er auch nicht davon berichten kann.

Zu Zeiten des Messe-Pokals war es für Clubmannschaften aus Städten ohne große Messe etwas schwierig, sich international zu, ähem, messen, wenn sie nicht gerade zufällig Landesmeister oder Pokalsieger wurden, was nun mal nur zwei Mannschaften je Land gelingen konnte.

Daher schuf ein gewisser Herr Karl Rappan aus Österreich Abhilfe, indem er den International Football Cup, auch bekannt als Rappan-Cup, aus der Taufe hob. Klingt wie ein spätes C64-Spiel, war aber ein ganz normaler Europapokal.

Erst als der Messe-Pokal sich als nun UEFA-Pokal heißender Wettbewerb auch für Nicht-Messestädte öffnete, war der International Football Cup quasi überflüssig geworden und er wurde eingestellt. Letzter Sieger der insgesamt nur sechs Ausgaben des International Football Cups war 1966/1967 eben jene Eintracht aus Frankfurt, die die Slowaken von Inter Bratislava mit 3:2 auswärts bezwang und mit einem 1:1 nach Verlängerung zu Hause den Titel sicherte.

Wirklich merkwürdig, dass man davon noch nie gehört hat. Schließlich ist der International Football Cup nicht zu verwechseln mit dem Mitropa-Cup, der wiederum ein ganz eigenes Kapitel des Europapokals darstellt. Aus dem International Football Cup erwuchs allerdings schließlich der Intertoto-Cup, der lange Jahre dafür sorgte, dass die jeweiligen Partizipanten aus der Bundesliga in der selben Saison stets in Abstiegsgefahr rieten. Woraufhin er immer unpopulärer wurde, bis man ihn schließlich abschaffte. Und Absteigen, davon kann die Eintracht ja inzwischen auch ein Lied singen, trotz des leider auf allen Wimpeln fehlenden Titels „International Fooball Cup-Sieger 1967“.

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Alle slowakischen Pokalsieger

Der slowakische Fußballpokal wird erstaunlicherweise bereits seit 1970 ausgespielt, obwohl die Slowakei zu jener Zeit kein eigenständiger Staat, sondern Teil der CSSR war, der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik. Von 1960 bis 1969 wurde ein landesweiter Pokal ausgetragen, ab 1970 trafen sich die beiden Sieger der eigenständigen Pokalwettbewerbe der beiden Teilrepubliken in einem Endspiel um den gesamttschechoslowakischen Pokal, jede Teilrepublik spielte aber auch ihren eigenen Pokalsieger aus, weshalb diese Auflistung der slowakischen Pokalsieger im Fußball hier mit dem Jahr 1970 beginnt.

Veranstaltet wird der Wettbewerb — natürlich — vom slowakischen Fußballverband, der sich original Slovenský futbalový zväz, kurz SFZ nennt.

Jahr Pokalsieger
1969/1970 Slovan Bratislava
1970/1971 Spartak Trnava
1971/1972 Slovan Bratislava
1972/1973 VSS Kosice
1973/1974 Slovan Bratislava
1974/1975 Spartak Trnava
1975/1976 Slovan Bratislava
1976/1977 Lokomotiva Kosice
1977/1978 Jednota Trencin
1978/1979 Lokomotiva Kosice
1979/1980 ZTS Kosice
1980/1981 Dukla Banska Bistrica
1981/1982 Slovan Bratislava
1982/1983 Slovan Bratislava
1983/1984 Inter Bratislava
1984/1985 Lokomotiva Kosice
1985/1986 Spartak Trnava
1986/1987 DAC Dunajska Streda
1987/1988 Inter Bratislava
1988/1989 Slovan Bratislava
1989/1990 Inter Bratislava
1990/1991 Spartak Trnava
1991/1992 1. FC Tatran Presov
1992/1993 1. FC Kosice
1993/1994 Slovan Bratislava
1994/1995 Inter Bratislava
1995/1996 Chemlon Humenne
1996/1997 Slovan Bratislava
1997/1998 Spartak Trnava
1998/1999 Slovan Bratislava
1999/2000 Inter Bratislava
2000/2001 Inter Bratislava
2001/2002 VTJ KOBA Senec
2002/2003 Matador Puchov
2003/2004 FC Petrzalka 1898
2004/2005 Dukla Banska Bystrica
2005/2006 MFK Ruzomberok
2006/2007 FC ViOn Zlate Moravce
2007/2008 FC Petrzalka 1898
2008/2009 MFK Kosice
2009/2010 Slovan Bratislava
2010/2011 Slovan Bratislava
2011/2012 MSK Zilina
2012/2013 Slovan Bratislava
2013/2014 MFK Kosice
2014/2015 AS Trencin
2015/2016 -

Die Trophäe, um die in der Slowakei im Fußballpokal gespielt wird, heißt Slovensky pohar trophy, ist allerdings nicht unbedingt die allerschönste im Weltfußball.

Traditionell hat man in weniger bevölkerungsreichen Ländern Europas auch wenig Chancen, sich bei der Qualifikation für ein großes Turnier durchzusetzen. Umso größer war die Überraschung, aber vor allem die Freude, als die Slowakei sich für den wichtigsten Pokalwettbewerb der Welt qualifizieren konnte: 2010 ging es zur WM nach Südafrika. Dort überstand man die Gruppe F als Gruppenzweiter hinter dem Ersten Paraguay. Klingt soweit erstmal normal, war aber alleine deshalb eine Sensation, weil damit der Titelverteidiger Italien als Dritter schon in der Vorrunde augeschieden war. Mit ursächlich dafür: der 3:2-Sieg der Slowakei über eben jenes Italien. Außerdem spielte man: 1:1 gege Neuseeland und 0:2 gegen Paraguay.

Im Achtelfinale war dann Schluss gegen den späteren Vize-Weltmeister Niederlande, die allerdings beim knappen 2:1 über die Slowakei ebenfalls ihre liebe Mühe hatte.

Für die EM, oder Euro, wie man heute sagt, qualifizierte sich die Slowakei leider noch nie, was dieses Mal besonders schmerzen dürfte, denn die Euro 2012 findet in Polen und der Ukraine statt und somit in zwei direkten Nachbarländern der Slowakei. So wäre es auch bei recht kleinem Einkommen der Bürger der Slowakei wohl möglich gewesen, die eigene Mannschaft vor Ort zu unterstützen.

Ohne diese Qualifikation bleibt den Slowaken weiterhin nur (abgesehen vom TV natürlich) der eigene Landesfußball, die größten Stars sind Marek Hamsik, seit 2007 schon beim SSC Neapel, Martin Skrtel, seit 2008 beim FC Liverpool, Robert Vittek, lange Zeit beim 1. FC Nürnberg, mittlerweile bei Trabzonspor und, wenn auch das Karriereende deutlich naht, Marek Mintal, zuvor 8 Jahre ebenfalls beim 1. FC Nürnberg und zur Zeit noch bei Hansa Rostock aktiv. Die Älteren werde sich erinnern, Marek Mintal war Torschützenkönig der Bundesliga in der Saison 2004/2005 mit 24 Treffern.

Marek Hamsik und Robert Vittek stammten beide vom Rekordpokalsieger Slovan Bratislava, das den Titel in der Slowakei bislang 12 Mal und zuletzt gleich zwei Mal hintereinander erringen konnte. Zweiter in dieser Rangliste ist der Lokalrivale Inter Bratislava, der immerhin schon 6 Mal den Pokalsieg in der Slowakei errang.

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