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Schlagwort: Los Angeles Aztecs

Alle Meister der USA

Genau genommen ist der Meister der MLS nicht der Meister der USA, sondern der Meister einer Liga aus kanadischen und US-amerikanischen Teams. Insofern ist der Titel dieser Seite nicht nur halb korrekt, sondern falsch. Dennoch ist die Liste der Meister des Fußballs in Nordamerika natürlich wissenswert.

Jahr Meister
1967 Oakland Clippers / Los Angeles Wolves
1968 Atlanta Chiefs
1969 Kansas City Spurs
1970 Rochester Lancers
1971 Dallas Tornado
1972 New York Cosmos
1973 Philadelphia Atoms
1974 Los Angeles Aztecs
1975 Tampa Bay Rowdies
1976 Toronto Metros-Croatia
1977 New York Cosmos
1978 New York Cosmos
1979 Vancouver Whitecaps
1980 New York Cosmos
1981 Chicago Sting
1982 New York Cosmos
1983 Tulsa Roughnecks
1984 Chicago Sting
1985 -
1986 -
1987 -
1988 -
1989 -
1990 -
1991 -
1992 -
1993 -
1994 -
1995 -
1996 D. C. United
1997 D. C. United
1998 Chicago Fire
1999 D. C. United
2000 Kansas City Wizards
2001 San José Earthquakes
2002 Los Angeles Galaxy
2003 San José Earthquakes
2004 D. C. United
2005 Los Angeles Galaxy
2006 Houston Dynamo
2007 Houston Dynamo
2008 Columbus Crew
2009 Real Salt Lake
2010 Colorado Rapids
2011 Los Angeles Galaxy
2012 Los Angeles Galaxy
2013 Sporting Kansas City
2014 Los Angeles Galaxy
2015 Portland Timbers
2016 Seattle Sounders FC

Für mitteleuropäische Hirne etwas ungewohnt, wird der Sieger der nordamerikanischen Meisterschaft in einer Partie namens „MLS Cup“ ausgespielt. Dabei geht es jedoch nicht um einen Pokalwettbewerb, sondern eben den Meister der MLS, der nordamerikanischen Profiliga. Der Gewinner dieses MLS Cups, des Finales also, ist dann nordamerikanischer Meister. Streng genommen dürfte die Seite also nicht „Alle Meister der USA“ heißen, sondern müsste „Alle Meister Nordamerikas“ betitelt sein.

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Johan-Cruyff-Schaal

Die Johan-Cruyff-Schaal ist kein Elefant Schal, und anders als man vermuten würde auch keine Schale. „De Schaal“ ist ein „Maßstab“, eine „Skala“, und in den Niederlanden nichts Anderes als das Pendant zur gemeinhin als Supercup bekannten Einrichtung im Fußball. Der Meister eines Landes spielt in diesem Ein-Spiel-Wettbewerb gegen den Pokalsieger desselben Landes derselben Saison. In den Niederlanden ist dieser Supercup eben nach dem Profi von Ajax Amsterdam, Feyenoord Rotterdam und des FC Barcelona benannt (und übrigens auch der Los Angeles Aztecs, der Washington Diplomats und des UD Levante, was schon fast wieder einen „little-known-facts-Beitrag“ wert wäre).

Schade eigentlich, dass es den Supercup in Deutschland nicht mehr gibt. Natürlich hätte bzw. hat er einen ähnlichen Stellenwert wie der aktuelle Ligacup: fast gar keinen. Während man beim Supercup aber noch so etwas wie eine sportliche Logik erkennen kann (die beiden Titelträger einer Saison duellieren sich), ist der aktuelle Ligapokal vollkommen — man muss diese strapazierte Vokabel benutzen — hanebüchen.

Der Pokalsieger, der Meister und ein paar Besserplatzierte spielen mit dem Meister der zweiten Liga um ein von Grundschülern in der „Textil AG“ zusammengebautes Etwas. Wer kann bei der Zusammenstellung dieses Teilnehmerfeldes irgendetwas Sinnergebendes erkennen?

Und wer ist der deutsche Johan Cruyff? Natürlich der Dummschwätzer. Der Franz-Beckenbauer-Cup ist aber noch wertloser als der niederländische Supercup. Ein Pokal für Freundschaftsspiele. Eigentlich peinlich, aber: der Franz ist Weltmeister, Johan nicht. In 30 Minuten geht’s los, das spannende Endspiel um den Franz-Beckenbauer-Cup.

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