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Schlagwort: Volksparkstadion

Alle Spiele zwischen dem HSV und Werder Bremen in der Bundesliga

Erst zum zweiten Mal findet in dieser Saison 2018/19 eine Spielzeit der Bundesliga statt, ohne dass es dabei zum Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen kommt. Denn, wie alle an Fußball interessierte Welt weiß, der Hamburger SV ist erstmals überhaupt aus der Bundesliga abgestiegen und aktuell nur Zweitligist. Zuvor gab es lediglich in der Saison 1980/81 diesen Klassiker der Bundesliga nicht. Damals hatte Werder Bremen in der Vorsaison den Gang ins Unterhaus antreten müssen. Ein bislang einmaliger Ausrutscher von Werder Bremen, der mit dem sofortigen Wiederaufstieg repariert wurde. Beim Hamburger SV hofft man zurzeit, dass es für ihren Club ebenfalls bei einem nur einjährigen Gastspiel in der 2. Bundesliga bleibt. Auf dass man den vielen, oft legendären, oft umkämpften Duellen in der 1. Bundesliga so rasch wie möglich das nächste hinzufügen kann.

Denn kein Duell gab es in der Historie der Bundesliga bislang so häufig wie jenes zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen, da eben beide jeweils nur eine Saison fehlten bzw. voraussichtlich fehlen werden. Hier also die Übersicht über alle direkten Begegnungen im einzig wahren Nordderby der Bundesliga inklusive aller relevanten Daten.

Liste Bundesliga-Duelle HSV – Werder Bremen

Datum Saison SpTg Heim Erg. Zuschauer
12. 10. 1963 1963/64 7 Werder 4:2 (2:1) 40.000
26. 03. 1964 1963/64 24 HSV 1:1 (1:1) 22.000
26. 09. 1964 1964/65 6 Werder 0:0 (0:0) 40.000
13. 02. 1965 1964/65 21 HSV 0:4 (0:2) 55.000
11. 12. 1965 1965/66 16 Werder 2:0 (2:0) 15.000
21. 05. 1966 1965/66 31 HSV 1:3 (1:2) 15.000
24. 09. 1966 1966/67 6 Werder 5:1 (3:0) 20.000
25. 02. 1967 1966/67 23 HSV 1:1 (1:1) 23.000
19. 08. 1967 1967/68 1 Werder 1:4 (1:1) 40.000
6. 01. 1968 1967/68 18 HSV 2:1 (1:0) 16.000
4. 09. 1968 1968/69 4 HSV 5:2 (2:1) 18.000
1. 02. 1969 1968/69 21 Werder 1:1 (1:0) 30.000
6. 09. 1969 1969/70 4 Werder 1:1 (1:1) 35.000
14. 04. 1970 1969/70 29 HSV 2:2 (0:0) 10.000
10. 10. 1970 1970/71 10 HSV 1:1 (0:0) 14.000
17. 04. 1971 1970/71 28 Werder 2:2 (1:0) 25.000
27. 11. 1971 1971/72 16 HSV 2:1 (0:0) 18.000
24. 06. 1972 1971/72 33 Werder 4:0 (2:0) 8.000
18. 11. 1972 1972/73 13 HSV 2:2 (2:0) 14.000
5. 05. 1973 1972/73 30 Werder 1:4 (1:3) 16.000
25. 08. 1973 1973/74 4 Werder 1:1 (0:0) 28.000
26. 01. 1974 1973/74 21 HSV 3:0 (1:0) 23.000
21. 12. 1974 1974/75 17 Werder 1:0 (0:0) 36.000
7. 06. 1975 1974/75 33 HSV 2:0 (2:0) 24.000
22. 11. 1975 1975/76 15 Werder 1:3 (0:2) 37.000
29. 05. 1976 1975/76 32 HSV 1:2 (1:2) 24.000
21. 08. 1976 1976/77 2 Werder 2:2 (1:1) 37.000
22. 01. 1977 1976/77 19 HSV 5:3 (1:1) 18.000
24. 09. 1977 1977/78 9 Werder 1:2 (0:1) 36.000
18. 02. 1978 1977/78 26 HSV 1:1 (1:1) 18.400
19. 08. 1978 1978/79 2 Werder 1:1 (1:0) 28.000
14. 03. 1979 1978/79 22 HSV 2:2 (1:0) 40.000
20. 10. 1979 1979/80 9 Werder 1:1 (0:0) 40.000
22. 03. 1980 1979/80 25 HSV 5:0 (2:0) 31.000
28. 11. 1981 1981/82 15 Werder 3:2 (2:1) 40.000
15. 05. 1982 1981/82 32 HSV 5:0 (1:0) 53.500
25. 08. 1982 1982/83 2 HSV 1:1 (1:1) 25.000
29. 01. 1983 1982/83 19 Werder 3:2 (2:0) 40.500
23. 09. 1983 1983/84 8 Werder 0:0 (0:0) 41.000
17. 03. 1984 1983/84 24 HSV 4:0 (2:0) 46.000
20. 10. 1984 1984/85 9 Werder 5:2 (1:1) 35.000
3. 04. 1985 1984/85 24 HSV 2:0 (1:0) 50.000
31. 08. 1985 1985/86 4 Werder 2:0 (1:0) 35.100
1. 02. 1986 1985/86 21 HSV 0:1 (0:0) 44.000
16. 08. 1986 1986/87 1 HSV 3:0 (2:0) 46.000
28. 02. 1987 1986/87 19 Werder 2:1 (1:0) 32.000
14. 11. 1987 1987/88 16 HSV 0:0 (0:0) 34.600
14. 05. 1988 1987/88 33 Werder 1:4 (1:1) 38.000
23. 07. 1988 1988/89 1 Werder 2:1 (0:1) 24.600
18. 02. 1989 1988/89 17 HSV 2:0 (0:0) 21.000
20. 09. 1989 1989/90 10 HSV 4:0 (2:0) 14.000
31. 03. 1990 1989/90 27 Werder 2:1 (2:1) 21.700
1. 09. 1990 1990/91 4 Werder 3:1 (2:1) 20.400
15. 03. 1991 1990/91 20 HSV 3:2 (2:0) 43.000
10. 11. 1991 1991/92 17 HSV 0:1 (0:1) 20.600
28. 04. 1992 1991/92 35 Werder 1:1 (1:0) 20.000
4. 12. 1992 1992/93 16 HSV 0:0 (0:0) 46.000
29. 05. 1993 1992/93 33 Werder 5:0 (2:0) 38.400
24. 10. 1993 1993/94 13 Werder 0:2 (0:2) 37.000
9. 04. 1994 1993/94 30 HSV 1:1 (1:1) 36.950
6. 10. 1994 1994/95 7 Werder 1:4 (1:3) 38.878
2. 04. 1995 1994/95 24 HSV 0:0 (0:0) 42.000
18. 08. 1995 1995/96 2 HSV 3:3 (2:1) 32.247
5. 03. 1996 1995/96 20 Werder 2:1 (2:1) 29.000
2. 11. 1996 1996/97 13 Werder 0:0 (0:0) 35.400
3. 05. 1997 1996/97 30 HSV 3:2 (2:0) 31.392
17. 10. 1997 1997/98 11 Werder 0:0 (0:0) 34.800
27. 03. 1998 1997/98 28 HSV 2:1 (0:1) 38.261
23. 10. 1998 1998/99 9 HSV 1:1 (0:0) 29.052
13. 04. 1999 1998/99 26 Werder 0:0 (0:0) 34.486
28. 11. 1999 1999/00 13 Werder 2:1 (0:0) 35.838
15. 04. 2000 1999/00 30 HSV 0:0 (0:0) 52.800
6. 09. 2000 2000/01 3 HSV 2:1 (1:0) 37.382
3. 02. 2001 2000/01 20 Werder 3:1 (1:0) 31.526
22. 09. 2001 2001/02 7 HSV 0:4 (0:2) 43.014
24. 02. 2002 2001/02 20 Werder 0:1 (0:0) 32.250
18. 08. 2002 2002/03 2 Werder 2:1 (1:1) 33.000
2. 02. 2003 2002/03 19 HSV 1:0 (0:0) 46.742
29. 11. 2003 2003/04 14 HSV 1:1 (0:1) 55.500
1. 05. 2004 2003/04 31 Werder 6:0 (3:0) 42.500
30. 10. 2004 2004/05 11 Werder 1:1 (0:1) 42.550
9. 04. 2005 2004/05 28 HSV 1:2 (0:1) 55.500
18. 12. 2005 2005/06 17 Werder 1:1 (1:0) 42.100
13. 05. 2006 2005/06 34 HSV 1:2 (0:1) 57.000
23. 09. 2006 2006/07 5 HSV 1:1 (0:0) 57.000
17. 02. 2007 2006/07 22 Werder 0:2 (0:1) 42.100
1. 12. 2007 2007/08 15 Werder 2:1 (1:0) 42.100
7. 05. 2008 2007/08 32 HSV 0:1 (0:0) 57.000
23. 11. 2008 2008/09 14 HSV 2:1 (1:1) 56.121
10. 05. 2009 2008/09 31 Werder 2:0 (1:0) 42.100
20. 12. 2009 2009/10 17 HSV 2:1 (2:0) 57.000
8. 05. 2010 2009/10 34 Werder 1:1 (0:0) 41.150
25. 09. 2010 2010/11 6 Werder 3:2 (2:0) 35.000
19. 02. 2011 2010/11 23 HSV 4:0 (1:0) 54.121
10. 09. 2011 2011/12 5 Werder 2:0 (0:0) 42.500
18. 02. 2012 2011/12 22 HSV 1:3 (0:2) 56.553
1. 09. 2012 2012/13 2 Werder 2:0 (0:0) 42.100
27. 01. 2013 2012/13 19 HSV 3:2 (1:1) 54.758
21. 09. 2013 2013/14 6 HSV 0:2 (0:1) 53.290
1. 03. 2014 2013/14 23 Werder 1:0 (1:0) 42.100
23. 11. 2014 2014/15 12 HSV 2:0 (0:0) 57.000
19. 04. 2015 2014/15 29 Werder 1:0 (0:0) 42.100
28. 11. 2015 2015/16 14 Werder 1:3 (0:2) 42.100
22. 04. 2016 2015/16 31 HSV 2:1 (2:0) 57.000
26. 11. 2016 2016/17 12 HSV 2:2 (2:2) 55.237
16. 04. 2017 2016/17 29 Werder 2:1 (1:1) 42.100
30. 09. 2017 2017/18 7 HSV 0:0 (0:0) 54.631
24. 02. 2018 2017/18 24 Werder 1:0 (0:0) 42.100

Damit steht die aktuelle Gesamtbilanz dieser beiden Gründungsmitglieder der Bundesliga gegeneinander momentan bei folgendem Stand:

39 Siege für Werder Bremen, 35 Remis, 34 Siege für den Hamburger SV bei 157:158 Toren.

Die Heimbilanz von Werder in der Bundesliga sieht gegen den HSV wie folgt aus:

28 Siege, 16 Remis, 10 Niederlagen bei 94:63 Toren.

Die Heimbilanz des HSV in der Bundesliga sieht gegen Werder Bremen so aus:

24 Siege, 19 Remis, 11 Niederlagen bei 95:63 Toren.

Derbys sind das Salz in der Bundesliga-Suppe

Selbst dann, wenn man kein Fan dieser beiden stolzen Clubs ist, wird deren direktes Duell aktuell in der Bundesliga doch sehr vermisst. Derartige Derbys sind nun mal das Salz in der Suppe, ob nun eben HSV – Werder oder das Revierderby Schalke – BVB oder zumindest früher einmal FC Bayern – TSV 1860. Und solche oft brisanten Duelle sind es dann auch, die auch den normalen Fußballfan zu dem einen oder anderen Wett Tipp bewegen, worüber man sich stets up to date vorzüglich auf der Seite bundesliga-tipps.info informieren kann, wie die Endung der Domain ja auch schon anzeigt.

Bleibt zu hoffen, dass Werder Bremen bald wieder den früheren „Dino“ HSV zu einem Derby in der Bundesliga empfangen kann – und umgekehrt natürlich genauso. Eine weitere Hoffnung auf dieses Duell, das in dieser Saison wegen des sportlichen Abstiegs des Hamburger SV ausfallen muss, gibt es aber noch. Beide Clubs stehen bekanntlich im Halbfinale des DFB-Pokals und würden beim jeweiligen Weiterkommen im DFB-Pokalfinale in Berlin aufeinandertreffen. Ein Finale Werder Bremen – Hamburger SV, das gab’s noch nie. Dafür aber eben jene über 100 direkten Duelle in der Bundesliga, wie sie hier oben aufgelistet sind.

Rekordspieler bei diesen direkten Duellen ist übrigens Manfred Kaltz vom Hamburger SV mit nicht weniger als 35 Einsätzen gegen Werder Bremen. Daran wird erst einmal lange niemand mehr herankommen, auch wenn die nächsten 100 Nordderbys sicher noch folgen werden …

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Rothosen am Rhein – #msvhsv

Keine 48h sind es mehr bis zum Anstoß. Dem Anstoß der Partie zwischen zwei Gründungsmitgliedern der Bundesliga, mittlerweile in der 2. Bundesliga um Punkte kämpfend. In der linken Ecke des Gastgebers: der MSV Duisburg. In der Ecke des, naja, Herausforderers: der Hamburger SV in seinem ersten zweitklassigen Jahr seit Bestehen überhaupt. Um 18.30h geht es los am Freitag im Wedaustadion und alles andere als ein Sieg und damit die Herbstmeisterschaft für die Gäste aus dem Norden wäre eine Überraschung zumindest von der Größe einer Frikadelle. Glaubt man hier wenigstens, wenn man dazu befragt wird.

Und befragt wurde man hier, nämlich von Krischan1887, der den schnuckelig benannten Podcast HSV Klönstuv betreibt und neuerdings sogar auch auf dem #tkschland herumstromert, wie am Ende herauskommt. Mehr als eine Stunde Klönschnack über #MSVHSV und auch sonst noch über Fußball, die Geschichte der beiden Clubs, Fanfreundschaften, Stadionnamen und alles Mögliche weitere rund um Fußball.

Hier geht’s zum Gespräch zwischen meiner Wenigkeit und der HSV Klönstuv. Natürlich auch per Podcatcher, bei iTunes etc. abzurufen.

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Alle Finalorte der Europa League

Seit der Saison 2009/2010 ist der UEFA-Cup im europäischen Fußball Geschichte. Er lebt allenfalls noch in gewissen Fangesängen fort. Doch auf dem Platz wird nicht mehr um ihn gespielt. Vielmehr hat die UEFA dem Wettbewerb einen neuen Namen und auch einen neuen Modus verpasst. Etwas sperrig heißt er nun „Europa League“, ein Mix aus mindestens zwei Sprachen für nur einen Wettbewerb. Dieser findet jeweils seinen krönenden Abschluss wie auch schon der UEFA-Pokal zuvor seit einiger Zeit in einem einzigen Finalspiel an neutralem Orte. Hier blicken wir auf die bisherigen und – soweit feststehend – kommenden Austragungsorte der Finals der Europa League. Auf dass man in Quizspielen mit diesem Wissen glänzen kann, aber vielleicht auch schon eine Reise zu einem Finale der Europa League planen kann.

Austragungsorte der Finals der Europa League

Hier also zunächst die komplette Liste mit allen Finals und den Austragungsorten sowie Stadien, seit dieser „zweite“ europäische Wettbewerb im Fußball „Europa League“ heißt.

Jahr Finalort Stadion Sieger
2009/2010 Hamburg Volksparkstadion Atletico Madrid
2010/2011 Dublin Aviva Stadium FC Porto
2011/2012 Bukarest Arena Nationala Atletico Madrid
2012/2013 Amsterdam Amsterdam Arena FC Chelsea
2013/2014 Turin Juventus Stadium FC Sevilla
2014/2015 Warschau Stadion Naowodory FC Sevilla
2015/2016 Basel St.-Jakob-Park FC Sevilla
2016/2017 Stockholm Friends Arena Manchester United
2017/2018 Lyon Parc Olympique Lyonnais Atletico Madrid
2018/2019 Baku Nationalstadion Baku -
2019/2010 Danzig Stadion Energa Gdansk -

Wie man sieht, war, anders als in der Champions League, bislang noch keine Stadt und kein Stadion zweimal Austragungsort des Finals der Europa League. Voraussichtlich wird dies auch längere Zeit erstmal so bleiben. Schaut man sich die Auswahl an, sieht man, dass die UEFA hier mit Städten wie Dublin, Basel, Warschau oder Danzig durchaus die Städte der zweiten Reihe wählt, um sie mit einem solchen Finale zu belohnen. Die Finals der Champions League finden gemeinhin nur in den ganz großen Metropolen Europas statt. Dazu kann man selbst mit viel Liebe Basel oder Danzig nun nicht zählen, gleichwohl dies für Hamburg, Turin oder Amsterdam wohl doch gelten darf.

Oft kleinere Städte als Austragungsort gewählt

Das Praktische an dieser nach etwas anderen Kriterien stattfindenden Auswahl der Finalorte der Europa League ist es, dass man als Fußballfan, der auch gerne mal auf Reisen geht, auf diese Weise auch in den Genuss eher unbekannterer, abgelegenerer, kleinerer Ziele bei seiner Fussballreise kommt. Diese sind aber keineswegs weniger reizvoll als Ziel einer solchen Fussballreise. Schließlich kommt man nach London (Wembley), Paris (Stade de France) oder Madrid (Estadio Santiago Bernabeu) auch ohne Fußball als Anlass ohnehin irgendwann einmal im Lauf seines Lebens. Anlass, eine Fussballreise nach Danzig oder Basel zu machen, hat man hingegen seltener.

Wo geht die Reise demnächst hin?

Und so darf man natürlich gespannt sein, in welche Stadien und die dazugehörigen Städte die UEFA die weiteren, kommenden Finals der Europa League vergeben wird. Dass es wie beim ersten Mal in Hamburg mal wieder in Deutschland sein wird, gilt als nicht allzu wahrscheinlich. Schließlich gibt es gerade im Osten und Südosten Europas viele Länder, die noch nie als Gastgeber eines Finals eines europäischen Wettbewerbs fungieren durften. Da ist der Hunger groß, verständlicherweise, und wird sicher auch eher von der UEFA bedient werden als Deutschland, das bekanntlich die EM 2024 ausrichten darf. Insofern darf man eine gewisse Vorfreude entwickeln, welche Ziele bald auf der Liste der eigenen Fussballreisen auftauchen werden, wenn die UEFA die nächsten Finalstädte bekannt geben wird. Für den neutralen Fußballfan ist eine solche Reise schließlich eine tolle Gelegenheit, bei einer Reise ein sportliches Erlebnis mit dem Erkunden einer zuvor unbekannten Stadt zu verknüpfen.

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Mailand oder Bremen: Hauptsache England — Aufstellung der „Welt-Auswahl“ bei Uwe Seelers Abschiedsspiel

Allles hat ein Ende, und so weiter. Also auch die Karriere von Uwe Seeler, der am 1. Mai 1972 sein Abschiedsspiel im Volksparkstadion gab und dazu Gegner und Wegbegleiter aus der Zeit seiner langen Karriere einlud.

Für die „Welt-Auswahl“, welche dann leider doch nur eine Europa-Auswahl wurde, traten an jenem Nachmittag an und waren mit 7:3 siegreich:

Banks (Stoke City)
Maier (München)
Gemmel (Nottingham)
Schnellinger (AC Mailand)
Beckenbauer (München)
Moore (England)
Rivera (Mailand)
Bene (Ujpest Dozsa)
Charlton (Manchester)
Müller (München)
Hurst (West Ham)
Best (Manchester)
Meszöly (Budapest)
Höttges (Bremen)
Eusebio (Lissabon)
Dzajic (Belgrad)

Herkunftbezeichnungen so wie vom Fernsehen eingeblendet.

Hier das Plakat fürs Abschiedsspiel, welches offensichtlich unter dem Titel „Tschüß Uwe“ ausgetragen wurde. Helmut Schön verabschiedete Seeler ebenfalls in einem, darf man sagen, nicht gerade leeren Volksparkstadion.

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Gewinnspiel: Stadiontausch

[Update: Alles chronologisch sortiert, gar 3x gab es 3 Stadien in einer Saison.]

Heute ein doch etwas diffizileres Gewinnspiel als nur „Rote Karten für Nationalspieler“ oder dergleichen Anfänger-Kram mehr.

Heute die Frage:

Welche Bundesligisten bestritten im Laufe einer Saison ihre Heimspiele in zwei verschiedenen Stadien?

Ich bitte um Euer Wissen.

3 verschiedene Stadien in einer Saison

Verein Saison Stadion 1 Stadion 2 Stadion 3
TeBe Berlin 1974/1975 Mommsenst. Olympiastadion, Berlin Poststadion
VfL Bochum 1975/1976 Ruhrstadion Stadion am Schloss Strünkede Westfalenst., Dortmund
Borussia M‘gladbach 1977/1978 Stadion am Bökelberg Rheinstadion, D‘dorf Jahnstadion, Rheydt

2 verschiedene Stadien in einer Saison

Verein Saison Stadion 1 Stadion 2
Hamburger SV 1969/1970 Volksparkstadion Stadion am Rothenbaum
Hamburger SV 1970/1971 Volksparkstadion Stadion am Rothenbaum
Hamburger SV 1971/1972 Volksparkstadion Stadion am Rothenbaum
FC Bayern München 1971/1972 Stadion an der Grünwalder Straße Olympiastadion
FC Bayern München 1972/1973 Stadion an der Grünwalder Straße Olympiastadion
Kickers Offenbach 1974/1975 Stadion am Bieberer Berg Waldstadion, Frankfurt
Rot-Weiss Essen 1974/1975 Georg-Melches-Stadion Parkstadion, Gelsenkirchen
Fortuna Düsseldorf 1975/1976 Stadion am Flinger Broich Rheinstadion
1. FC Köln 1975/1976 Müngersdorfer Stadion, Köln Radstadion, Köln
TeBe Berlin 1976/1977 Mommsenstadion Olympiastadion, Berlin
Borussia Dortmund 1976/1977 Westfalenstadion Parkstadion, Gelsenkirchen
FC St. Pauli 1977/1978 Millerntor Volksparkstadion
1. FC Kaiserslautern 1978/1979 Betzenberg, Kaiserslautern Südweststadion, Ludwigshafen
Karlsruher SC 1988/1989 Wildparkstadion Frankenstadion Heilbronn
FC St. Pauli 1988/1989 Millerntor Volksparkstadion
FC St. Pauli 1989/1990 Millerntor Volksparkstadion
SG Wattenscheid 09 1990/1991 Lohrheidestadion Ruhrstadion
TSV München 1860 1994/1995 Stadion an der Grünwalder Straße Olympiastadion
Hansa Rostock 1995/1996 Ostseestadion, Rostock Olympiastadion, Berlin
VfL Wolfsburg 2002/2003 VfL-Stadion Volkswagen Arena
TSG Hoffenheim 2008/2009 Carl-Benz-Stadion, Mannheim Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Bayer Leverkusen 2008/2009 Esprit-Arena, Düsseldorf Bay-Arena Leverkusen
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Mit Legenden aufräumen: Horst Hrubesch dankt herzlich, nicht viel

Gerne bedankt man sich in fußballaffinen Kreisen mit dem vermeintlichen Horst-Hrubesch-Zitat, der „nur dieses eine Wort sagen“ wolle: „Vielen Dank.“

Tatsächlich benutzte er aber eine andere Vokabel, und wer es genau nimmt, sollte von nun an mit „herzlichem Dank“ in Einwortform danken.



Auch wenn sich das „Vielen Dank“ wohl schon allzu weit verbreitet hat — historisch richtig wäre „herzlich“, denn so sprach Horst Hrubesch, seines Zeichens Europameister von 1980 und Vorsitzender der Interessengemeinschaft Edelbluthaflinger.

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Quer durch Europa und dann plötzlich tot

Stade Louis II (AS Monaco)
Stade Maurice Dufrasne (Standard Lüttich)
Bökelberg (Borussia Mönchengladbach)
Borussiapark (Borussia Mönchengladbach)
MSV-Arena (MSV Duisburg)
Olympiastadion Berlin (Hertha BSC)
Lohrheidestadion (SG Wattenscheid 09)
Galgenwaard (FC Utrecht)
Ruhrstadion (VfL Bochum)
Stadion auf der Welbershöhe (1. FC Kleve)
Westfalenstadion (Borussia Dortmund)
Philips Stadion (PSV Eindhoven)
BayArena (Bayer Leverkusen)
PCC-Stadion (VfB Homberg/FCR Duisburg 2001/Torpedo Utfort)
Gottlieb-Daimler-Stadion (VfB Stuttgart)
Waldau-Stadion (Stuttgarter Kickers)
Preußenstadion (Preußen Münster)
Volksparkstadion (Hamburger SV)
Kickers-Stadion (Kickers Emden)
Weserstadion (Werder Bremen)
De Koel (VVV Venlo)
An der alten Försterei (Union Berlin)
Hubert-Houben-Stadion (Viktoria Goch)
Müngersdorfer Stadion (1. FC Köln)
Anoeta (Real Sociédad San Sebastian)
Stadion am Zoo (Wuppertaler SV)
Heyselstadion (Nationalstadion Belgien)
Stadion Ratingen (Germania Ratingen)
Grotenburg-Stadion (KFC Uerdingen)
Stade de France (Nationalstadion Frankreich)
Stadion im Holtkamp (SF Hamborn 07)
Gelredome (Vitesse Arnheim)
Moselstadion (Eintracht Trier)
Arena auf Schalke (FC Schalke 04)
Parkstadion (FC Schalke 04)
De Goffert (NEC Nijmegen)
Niedersachsenstadion (Hannover 96)
Stadion Uhlenkrug (SW Essen)
Albertparkstadion (KV Oostende)
Stadion am Schloß (Westfalia Herne)
Dreisamstadion (SC Freiburg)
Leimbach-Stadion (SF Siegen)
Waldstadion (Eintracht Frankfurt)
Niederrheinstadion (Rot-Weiß Oberhausen)
Jan-Breydel-Stadion (Club Brugge/Cercle Brugge)
Stadion Oberwerth (TuS Koblenz)
Paul-Janes-Stadion (Fortuna Düsseldorf)
Rheinstadion (Fortuna Düsseldorf)
Stadion Römerstraße (SV Straelen)
Südstadion Köln (Fortuna Köln)
Amsterdam ArenA (Ajax Amsterdam)

Überall dorthin brachtest Du mich sicher und zuverlässig, aber nun, Ruhe sanft.

[photopress:ruhe_sanft.jpg,full,centered]

Schnief.

12 Kommentare

Schildbürgerstreiche: Tennis ist kein Fußball

„Es wird viel passieren… oho-oho“.

Zum Beispiel, dass das Volksparkstadion demnächst FC-St.-Pauli-Arena heißen wird. Das kommt davon, wenn man Ahnungslose ans Ruder lässt.

Hoffentlich ist das jetzt nicht nur wieder eine Aktion der Titanic.

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