WsTB

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Gerade lese ich: „Nach Angaben der Initiative ‚Wir sind Finke‘ (WsF) …“

Damals, kurz bevor meine persönliche Glückseligkeit zerfiel und plötzlich häßlich gekleidete, häßlich geschminkte weibliche Ossis in häßlichen Frisuren meine Schulklasse überfielen und meinen Mikrokosmos durcheinander wirbelten (u. a. deshalb, weil ich mit einer dieser Ossifrauen knutschte, als sie eigentlich mit einem guten Freund zusammen war, etwas, was ich danach nie wieder tat (gute Freunde haben)), gab es auch so eine Initiative mit „Wir sind irgendwas …“, die nannten sich damals aber noch nicht WsdV, sondern, in eher unrepräsentativen Auswüchsen, „Bündnis 90″. Ich habe gerade extra noch mal nachgeguckt. Die Grünen heißen tatsächlich immer noch, auch, so.

Das ist aber noch lange kein Grund, jetzt aus jeder „Wir sind irgendwas“ (Wsi)-Klamotte auch gleich eine Abkürzung zu zaubern. Besser wäre es, Gegentore in der 93. Spielminute zu verhindern. Dann hätte man auch etwas von seinem Fantum und seiner lächerlichen Identifikation mit solch Banalem wie einem Fußballverein. Auch wenn der gemeine „WsF“-Beteiligte in aller Regel nicht auf dem Platz steht (und ganz sicher stand der eine oder andere davon doch auf dem Platz): Wer Gegentore nicht verhindert, findet keine Mehrheiten.

4 Kommentare

  1. WsdLdgzeEMSiSgwausdKzt – Wir sind die Leute, die gerne zu einem EM-Spiel ins Stadion gehen würden, aber uns sind die Karten zu teuer. Wer mach mit?

  2. Wie teuer sind sie denn? Ich weiß es nicht.

  3. Is auch noch gar nicht raus – „erschwinglich“ (analog zu „Konzept“), heißt es. Prophylaktische Interessenvertretungsbildung, olé!

  4. Pingback: Trainer Baade » „Ich brauche keinen Ferrari …“:



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