Dr. Oetker oder Der große Mr. X

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Ungeachtet des kleinen Hinweises, allerdings nur um zwei Ecken, im Titel, wartet hier mal wieder ein schwereres Rennen auf Euch. Allerdings ist es auch schnell zu Ende, wenn jemand die Antwort weiß und hier hinterlässt. Das wenig legendäre 1:2 gegen Bulgarien im Viertelfinale der WM 1994, bei dem Deutschland zum ersten Mal seit 1978 wieder bei einer Weltmeisterschaft vor dem Halbfinale (oder dessen Entsprechung) ausschied, ist allseits bekannt. Auch die Aufstellung dürfte keine größeren Probleme bereiten, wenn da nicht ein kaum zu vermutender Name zwischen all den heute zumindest medial noch als Größen existierenden Spielern auftauchte:

Bodo Illgner — Lothar Matthäus — Jürgen Kohler, Thomas Helmer – Thomas Berthold, Guido Buchwald, [der große Mr. X] – Thomas Häßler, Andreas Möller – Rudolf Völler, Jürgen Klinsmann

Trainer: Hans-Hubert Vogts

Eingewechselt wurden übrigens Thomas Strunz (somit schon der vierte Thomas auf dem Spielfeld) und Andreas Brehme, die beiden können es also auch nicht gewesen sein.

Wer könnte der fehlende Mr. X sein und die Frage sei auch erlaubt: Was hatte der überhaupt da zu suchen? Sollte dieses Spiel schon vor dem dritten Kommentar wieder im Rohr krepieren, gibt es beim nächsten Mal wieder Spiele, bei denen ganze Kader zusammengesucht werden müssen. Also, wir werden sehen.

PS: Wer googlet, fliegt raus (aus seinem eigenen Vergnügen).

12 Kommentare

  1. Wenn ich nicht wüsste, dass sein Stern erst bei der EM 96 aufging, hätte ich jetzt ja spontan auf Steffen Freund (wahlweise Jens Jeremies) getippt…

    So bleibt eigentlich nur Effe übrig. Aber der musste früher abreisen. Mittelfinger-Affäre und so.

    schwierig…

    War’s vielleicht Jens Nowotny?

  2. da yordan letchkov ja leider auf der anderen seite spielte, tippe ich mal (blind!) auf einen anderen linksfuß: ralf weber? aber das passt nicht zu dr. oetker… dann wechsel ich mal auf den trainer von arminia bielefeld, trainer frontzeck!

  3. wenn ich mich recht erinnere, müßte das martin wagner gewesen sein. wurde beim stand von 1-0 benommen ausgewechselt und als er in der kabine wieder zu sich kam stand’s 1-2…

  4. wagner macht natürlich auch sinn in bezug auf pizza… was macht eigentlich martin wagner?

  5. Dann lag es wohl daran, dass wir verloren haben?
    Oder am Zweikampf vom Kopfbalungeheuer Letschkov gegen Hässler.

    Hat Wagner nur gespielt, weil Stefan „Stinkefinger“ Effenberg, nich an sich halten konnte?

  6. Kein dummer GEdanke. Einfach mal von Dr. Oetker auf den Namen zu schließen habe ich natürlich nicht gepeilt.

    Wenn es Wagner war ist aber die Frage vom Trainer durchaus berechtigt:
    Was hatte der überhaupt da zu suchen?

  7. Natürlich Martin Wagner. Und der hatte das verdient. Allein weil er Lautrer war…

    Der ist heute Spielerberater, zB von Daniel Halfar.

  8. Die richtige Antwort ist Martin Wagner.

    Gewinner ist somit Jan.

    Verlierer ist somit auch Jan, weil er das Spiel vor dem bzw. mit dem dritten Kommentar gewonnen hat und es dann schon für alle anderen, speziell für mich, der ich Euch gerne zappeln sehe, ein bisschen öde gemacht hat. Aber Danke für die Teilnahme.

    Dass Wagner benommen in der Kabine lag und erst Woody-Allens-“Schläfer“-like 200 Jahre später aufwachte, wusste ich gar nicht. Wahlweise auch Buck Rogers.

    Was er da, im WM-Kader, bzw. sogar in der ersten Elf, zu suchen hatte, beantwortet das alles aber immer noch nicht, besonders ckwons Argument ist ein… sehr… ist kein Argument. Da müsste doch noch ein bisschen mehr kommen.

  9. Hmmm, ok, Versuch der weiteren Analyse.

    Interessant ist, dass Martin Wagner während der Vorrundenspiele gar nicht zum EInsatz kam, dann aber in beiden KO-Spielen von Anfang an spielte.
    Das könnte damit zu tun haben, dass Bööörti recht wenige Mittelfeldspieler im Kader hatte und einer davon wegen seines Mittelfingers nach der Vorrunde nach Hause musste.

    Auch waren mit Thomas Häßler und Andras Brehme nur zwei weitere Linksfüßer im Kader, allerdings spielte Wagner beide Partien auf rechts( bei letzterem bin ich mir allerdings nicht sicher).

    Martin Wagner hatte zwei konstant gute Saisons bei Lautern vorher gespielt (immerhin war Lautern gerade Vizemeister geworden und wäre Meister geworden, wenn Schiri Osmers nicht dieses Tor von Helmer…)
    Sprich: Weil Effenberg gehen musste und Brehme wohl nicht so formstark war, durfte er da ran. Warum nicht andere im Kader waren, entzieht sich meinem Erinnerungsvermögen.

  10. Ich löse das ganze mal auf:

    Wagner spielte ab dem Achtelfinale gegen Belgien auf der linken Seite einen vorgeschobenen Außenverteidiger. Er löste Brehme auf dieser Position ab, der besonders im letzten Vorrundenspiel nicht überzeugt hatte. Mit Brehme flogen im Vergleich zum Spiel gegen Südkorea auch Effenberg und Riedle aus der Anfangsformation von Vogts. Riedle hatte zwar beim (glücklichen!) 3:2 über die Asiaten noch ein Tor gemacht, wirkte allerdings außer Form. Für ihn spielte Völler, der gegen Belgien auch gleich zweimal traf.

    Die andere Veränderung war die Hereinnahme von Thomas Helmer für den suspendierten Effenberg. Das Koreaspiel war ja jenes, in dem Effe den Mittelfinger streckte. Vogts schickte ihn dann nach Hause und Einwechselspieler Helmer übernahm die Manndecker-Rolle von Thomas Berthold, der dafür auf der vorgeschobenen rechten Außenverteidigerposition spielte. Diese hatte Effes Suspendierung freigemacht, denn der hatte zuvor tatsächlich rechter Verteidiger gespielt.

  11. Thoams Häßler ist Linksfüßer?

  12. Thomas Häßler kein Linksfuß?

    OK, kann sein dass ich da falsch lag.
    Würde dafür weder meinen linken noch meinen rechten Fuß ins Feuer legen.

    Umso interessanter Bertis Auswahl, die nicht übermäßig viele Alternativen auf links bot.



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