Fahrscheine seit gestern nur noch in den Waggons

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Warum sollte man sich dafür interessieren, innerhalb welchen Regelwerks man spielt, wenn man dieses auch einfach ignorieren kann und so dem Gegner einen Vorteil gewährt?

Es sind ja nur sechs Tage pro Woche, die man Fußball als Beruf ausübt, wen interessieren da schon Regeländerungen?

Polemisch mag das sein, ja, gerne. Es ist aber auch von grobianer Fahrlässigkeit, wenn sich nicht wenigstens die Leiter des Teams darum kümmern, dass sie auf dem neuesten Stand bleiben und ihre Angestellten über solche möglicherweise entscheidenden Änderungen in Kenntnis setzen.

7 Kommentare

  1. Wie jetzt? Die Karte gab es wegen eines Bodychecks und nicht wegen Unkenntnis der Regel. Wenn weder Schiedsrichter noch Spieler das Spiel wie auch immer unterbinden, ist eben Spiel. Und dann gibt es Karte für Bodycheck. Gibt es übrigens auch, wenn das Spiel unterbrochen ist. Dann dürfte die Farbe allerdings eine andere sein.
    Interessant finde ich es trotzdem, ob die Herren Sportlehrer ihre Kicker ab und an zur Theorieschulung zusammenrufen.

  2. mmmmh… jetzt so ne Waggon-Pizza!

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  5. Zangel, wenn es, so wie es sich liest, ein Bodycheck war, um dem verletzten Spieler die Möglichkeit zur Behandlung zu geben, dann gab es diese Karte in letzter Konsequenz wegen Unkenntnis der Regel. Wegen, nicht für.

    Es ist ja auch egal, es ist doch trotzdem ein Nachteil, auch wenn keine Gelbe Karte entstanden wäre: Bremen wartet darauf, dass Lazio den Ball ins Aus spielt, weil die Spieler die Regel nicht kennen, während Lazio munter ein Tor schießt, weil sie die Regel kennen.

  6. Trainer, ich verstehe dich schon irgendwie. Aber es ist doch alles gewissermaßen die Trägheit der Spieler. Es gibt auch keine Regel, die besagt, dass Freund oder Feind den Ball ins Aus befördern muss, und der dann nach der Behandlung wieder dem Ballbesitzer zurück gegeben wird. Gut, hat sich irgendwie eingebürgert, aber wir haben doch alle oft genug erlebt, dass das Spiel einfach weiterläuft, selbst bei Ballbesitz der Mannschaft des Verletzten. Irgendwann hat dann der Schiedsrichter ein Einsehen und unterbricht das Spiel, oder der Verletzte kommt in den Genuss einer plötzlichen Wunderheilung.
    Ich bleibe dabei: Spiel ist Spiel, bis es durch wen oder was auch immer unterbrochen wird. Und solange wird auch gekickt, unabhängig von Regeln oder Gepflogenheiten.
    Und wenn man deiner Tehorie folgen möchte, dann kann man nur sagen, dass derjenige, der die Regeln nicht beherrscht, auch bestraft gehört.

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