Für einen Coach ist das der Tod

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Jörg Berger schrieb/ließ schreiben in seinem Buch „Meine zwei Halbzeiten“, mit dem Titel Bezug nehmend auf seine Republikflucht aus der Deutschen Demokratischen Republik und seinem weiteren Leben in der zunächst alten, später dann neuen Bundesrepublik Deutschland:

Es wurden Gerüchte gestreut, ich sei schwul — ausgerechnet ich! Für einen Spieler und erst recht einen Coach ist das der Tod.

4 Kommentare

  1. Es ist immer noch ein absolutes Tabu. Gleichgeschlechtliche Liebe. Die Fußballwelt scheint da Probleme mit zu haben. Diesen Mief werden wir auch aus dem Fußball nicht so schnell rauskriegen.

    Die ehemalige Bundesligaspielerin Tanja Walther-Ahrens sagte einst:

    ,,Es ist grundsätzlich immer noch ein größerer Tabubruch, wenn Männer homosexuell sind. Bei Frauen wird das als nicht mehr ganz so schlimm wahrgenommen. Hinzu kommt das Image: Nur richtige Männer können Fußball spielen. Schwule aber gelten als weich, zart und zurückhaltend, als keine richtigen Kerle. Bei Frauen kommt das Klischee hinzu: Heteros können keinen Fußball spielen, sondern nur Mannsweiber.”

    Siehe:

    http://www.hna.de/sport/fussball/ein-outing-lohnt-sich-immer-ex-bundesliga-spielerin-walther-ahrens-ueber-homosexualitaet-frauenfussb-1292973.html

  2. Mir fällt der Film ‚Kindsköpfe‘ ein, wo der ‚Coach‘ bestimmt nicht der Durchunddurchdeutsche J.B. war …

  3. Hm, okay, kenn ich jetzt nicht. Was passiert da, worum geht’s?

  4. Es geht um Basketball, und eigentlich noch um was ganz anderes, um Mannschaft und Miteinander. Der ‚Coach‘ war meine aktuelle Assoziation, im Sinne von Leistung statt Lust. Also ein Film, den Berger hätte sehen und verstehen sollen und so weiter und so fort …



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