Mangel an Kreativität

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Ein Mangel an Kreativität kann sich immer rächen. Auf dem Platz, aber auch daneben.

Da ich gegen Ende des letzten Jahrhunderts geboren bin, werde ich das nächste nicht mehr erleben. Was gleichzeitig auch bedeutet, dass ich bei jedem weiteren noch folgenden großen Fußballturnier Werbung für Selbiges werde ertragen müssen, bei der „findige“ Menschen die 0 nach der Anfangs-2 bei der Jahreszahl durch einen Fußball ersetzen werden.

So viel Originalität in der Werbung — nur nicht bei jener, welche mir begegnet.

8 Kommentare

  1. 2102, 2106, 2110….

    Ja, 2114 müssen sich die Reklamefuzzis wirklich etwas Neues ausdenken, dann hat die 0 ausgedient. Ich tippe auf eine grafische Heraushebung der 11 in der Jahreszahl, wenn es denn bis dahin noch 11er-Mannschaften geben sollte. Aber ich werde es auch nicht mehr erleben.

  2. Overkill überall…Wenn ich Marketing- oder PR-Fuzzi wäre, würde meine Werbung, egal für welches Produkt so aussehen:

    Irgendein Repräsentant der Firma steht vor der Kamera, hat einen Ball in der Hand, kickt den Ball mit Schmackes seitlich in die Ferne, dreht sich zurück zur Kamera und sagt: „Wir sind die besten. Auch ohne WM.“

    Das wär Anti-Mainstream!

  3. Und wo ist da der Unterschied zu „Wir sind die besten. Mit WM.“, nachdem ein Ball gekickt wurde? Davon ab wird man sicher von der Fifa-Weltregierung verklagt, wenn irgendwas mit Ball irgendwas anderes mit WM kombiniert.

  4. Man wird von denen sogar verklagt, wenn irgendwas mit Ball irgendwas anderes mit einer Ziffernkombination, welche eine Jahreszahl eines WM-Jahres ergibt, kombiniert.

  5. Vor dem CAS? Oder doch vor dem hauseigenen Amtsgericht? Ich weiß nicht so genau, wer da zuständig ist.

  6. @McP: Ähm der Unterschied? Der wäre ganz einfach darin, dass man all der Fussball-Deutschland-Trullala-2010-Aktionen einfach mal den Stinkefinger zeigen würde. Daher das symbolische Wegkicken des Balles…? Naja egal, braucht man sich jetzt auch nicht reinzusteigern, war nur so ein spontanes Ding.

  7. @ Trainer: FIFA-Standgericht, schätze ich. Richter Guy l‘Otine wird’s schon -ääh, ja: richten.

  8. Hauseigenes Zivilgericht (wie immer dies in dem Fall heißt, „Amtsgericht“ jedoch eher nicht, viel zu hoher Streitwert): In dieser Pfeigenblatt-Dokumentation über die Ausnutzer der WM in Südafrika letztens in der ARD (die ich aber nur mit sehr geteilter Aufmerksamkeit verfolgt habe) wurde ein kleiner südafrikanischer Geschäftsmann besucht, der von der FIFA völlig unerwartet eine mehrere Hundert Seiten umfassende Klageschrift über irgendeine Fantasieforderung zugestellt bekam.

    Sein Vergehen: Der Mann hat Schlüsselanhänger hergestellt, welche aus einer Tröte, einem Ball und der Zahlenkombination 2010 bestehen.

    Der Rechtsstreit läuft noch. Die Argumentation der FIFA scheint dabei wie folgt zusammenfassbar zu sein: Wir haben die Rechte an dem Begriff „2010″. Insbesondere an dem Begriff „2010″ in Verbindung mit etwas Rundem.

    Da musste ich schon sehr lachen. Jedenfalls hat die FIFA wohl ausrichten lassen, man müsse an dem Mann ein Exempel statuieren, sonst würde man ja überhaupt nicht mehr in Ruhe arbeiten können.



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