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Schlagwort: Fußball

Meiste Einsätze in der Eredivisie

Eigentlich ist der holländische Fußball in Deutschland doch so nah. Die einstmals sehr große Rivalität bewegt sich mittlerweile zwar endlich wieder in rein sportlichen Bahnen. Doch zuletzt trafen die beiden Nationalmannschaften gleich viermal aufeinander – mit ziemlich unterschiedlichen Ergebnissen. Zweimal traf man sich in der neu geschaffenen Nations League. Hier wurden die Deutschen zunächst in Holland mit 0:3 vermöbelt – woraufhin Jogi Löw doch aufwachte und den großen personellen Schnitt in seinem Kader vornahm. Zu Hause folgte ein 2:2, das sich eigentlich wie ein Sieg anfühlte. Anschließend traf man in der EM-Qualifikation aufeinander. Hier gab es jeweils einen Auswärtssieg. Deutschland siegte in Holland mit 3:2, verlor aber in Hamburg mit 2:4. In jedem Fall herrscht doch immer ein besonders gegenseitiges Augenmerk aufeinander im Fußball. Da verwundert es doch, wenn man den Blick auf die Rekordspieler der Eredivisie in Holland wirft, das im Prinzip mit einer Ausnahme keiner dieser Rekordspieler der Niederlande hier bekannt ist. In der Corona-Krise hat man natürlich Zeit, sich mit derlei Themen zu beschäftigen. Es ist nicht schwer zu verstehen, welcher Zeitvertreib für Glücksspiel-Fans jetzt beliebt ist – Spielautomaten kostenlos spielen ohne Anmeldung. Wie wäre es, sich von Slots-Spielen zu lösen und diese TOP-Spiele kennenzulernen? Ebenso kann man sich natürlich die folgende Liste zu Gemüte führen, die die Spieler mit den meisten Einsätzen in der Eredivisie auflistet. Erstaunlich auch, dass kaum Spieler darunter sind, die ihre gesamte (Erstliga-) Karriere bei nur einem Verein verbracht haben. Ausnahmen wie der Führende dieser Liste bestätigen natürlich die Regel.

Liste meiste Einsätze Eredivisie

Name Clubs Einsätze
Sander Boschker FC Twente Enschede 561
Hans Vonk RKC Waalwijk
FC Den Bosch
SC Heerenveen
Ajax Amsterdam
412
Mark Luijpers Roda Kerkrade
MVV Maastricht
408
Ger Senden Roda Kerkrade 407
Peter Wisgerhof Vitesse Arnheim
NEC Nimwegen
FC Twente Enschede
403
Danny Blind Sparta Rotterdam
Ajax Amsterdam
403
Patrick Pothuizen Vitesse Arnheim
NEC Nimwegen
FC Twente Enschede
397
Eric van der Luer MVV Maastricht
Roda Kerkrade
394
Tim Cornelisse RKC Waalwijk
Vitesse Arnheim
FC Utrecht
FC Twente Enschede
Wilem II Tilburg
388
Anthony Lurling FC Den Bosch
SC Heerenveen
Feyenoord Rotterdam
NAC Breda
RKC Waalwijk
386
Kew Jaliens Sparta Rotterdam
Willem II Tilburg
AZ Alkmaar
380
Paul Bosvelt Go Ahead Eagles Deventer
FC Twente Enschede
Feyenoord Rotterdam
SC Heerenveen
378
Gabor Babos NAC Breda
Feyenoord Rotterdam
NEC Nimwegen
377
Danny Landzaat Ajax Amsterdam
MVV Maastricht
Willem II Tilburg
AZ Alkmaar
Feyenoord Rotterdam
FC Twente Enschede
374
Jean-Paul de Jong FC Utrecht 371
Bart Latuheru Excelsior Rotterdam
Vitesse Arnheim
AZ Alkmaar
NEC Nijmegen
367
Rob van Dijk Feyenoord Rotterdam
RKC Waalwijk
PSV Eindhoven
De Graafschap
SC Heerenveen
Feyenoord Rotterdam
FC Utrecht
366
Patrick Lodewijks PSV Eindhoven
FC Groningen
Feyenoord Rotterdam
365
Patrick Paauwe PSV Eindhoven
De Graafschap
Fortuna Sittard
Feyenoord Rotterdam
VVV Venlo
365
Willem Janssen VVV Venlo
Roda Kerkrade
FC Twente Enschede
FC Utrecht
363
Robert Roest FC Utrecht
Fortuna Sittard
362
Theo Janssen Vitesse Arnheim
FC Twente Enschede
Ajax Amsterdam
356
Edwin Zoetebier FC Volendam
Feyenoord Rotterdam
Vitesse Arnheim
PSV Eindhoven
NAC Breda
356
Ronald Waterreus Roda Kerkrade
PSV Eindhoven
AZ Alkmaar
355
Gerard de Nooijer Sparta Rotterdam
SC Heerenveen
Feyenoord Rotterdam
354

Nicht verwunderlich, dass gleich 7 der 25 Spieler mit den meisten Einsätzen in der Eredivisie Torhüter sind und sogar gleich die ersten beiden Plätze belegen. Torhüter können oder zumindest konnten bis zuletzt immer noch ein wenig länger das Ende ihrer Karriere hinauszögern als es bei Feldspielern der Fall ist. Ebenso wenig erstaunlich, dass man im Prinzip – mit der Ausnahme von Danny Blind – niemanden aus dieser Liste im deutschsprachigen Raum kennt. Spätestens seit dem Bosman-Urteil, aber in geringen Anteilen auch davor schon, ist es eben so, dass die besonders erfolgreichen Spieler aus einem kleinen Land wie den Niederlanden schnell und gerne den Weg ins Ausland einschlagen. Nur wer unter dem Radar der internationalen Fußballöffentlichkeit bleibt, weil er eben nicht das ganz große Talent ist, verbleibt für die gesamte Zeit seiner Karriere in der Eredivisie.

Und so ist mit Sander Boschker ein Mann der Spieler mit den meisten Einsätzen in Hollands höchster Spielklasse, der hierzulande überhaupt nicht bekannt ist. Bei Hans Vonk, dem Zweitplatzierten, mag das schon anders aussehen, doch auch er dürfte nur Eingeweihten in Deutschland ein Begriff sein. In jedem Fall ist man mit dem Konsum dieser Liste wieder bestens gewappnet fürs nächste Fußball-Quiz, das da ganz bestimmt irgendwann kommen wird. Und zumindest für die nächsten Jahre wird hier die Antwort auf die Frage nach dem Rekordspieler der Niederlande lauten: Sander Boschker.

(Stand 07.04.2020)

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Meiste Einsätze in der Schweizer Super League

Zugegeben, die Überschrift ist nicht ganz korrekt. Denn in der folgenden Liste sind nicht die Spieler mit den meisten Einsätzen in der Super League in der Schweiz aufgeführt. Sondern die Spieler mit den meisten Einsätzen in der jeweils höchsten Spielklasse der Schweiz seit der Saison 1933/34, wo natürlich auch der Schweizer Meister ermittelt wird. In dieser Zeit trug die höchste Klasse diverse unterschiedliche Namen. Von 1931 bis 1944 war dies die Bezeichnung Nationalliga. Von 1944 bis 2003 war es dann die Titulierung als „Nationalliga A“. Diese wurde dann ab der Saison 2003/04 durch die heute noch gültige Bezeichnung Super League abgelöst. Hinzu kamen und kommen jeweils wechselnde Sponsorennamen. Aktuell ist dies die Raiffeisen Super League, die aber in den Medien so nicht genannt wird. Davor war die Axpo Holding von 2003 bis 2012 Namenssponsor der Liga, weshalb diese in jener Zeit offiziell Axpo Super League hieß.

Nun aber zu dem, worum es hier eigentlich geht. Zu den Spielern mit den meisten Einsätzen in der höchsten Spielklasse der Schweiz. Nur wenige hierzulande bekannte Namen sind darunter, was nicht zuletzt daran liegen dürfte, dass jene, welche viele Spiele in der Schweiz sammelten, eben eher nicht in der deutschen Bundesliga tätig sein konnten – sonst hätten sie ja nicht so häufig in der Schweiz gespielt und würden hier nicht in dieser Top-Liste auftauchen. Die einzigen beiden Ausnahmen in dieser langen Liste sind Jörg Stiel, der in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach im Tor stand, und Hakan Yakin, der sich für eine Saison beim VfB Stuttgart versuchte, in dieser Zeit aber nur auf 9 Einsätze kam. Marcel Koller war zwar später ebenfalls im deutschen Fußball tätig, dies allerdings nur als Spieler.

Ewige Einsatzliste in der Schweiz – Super League und Nationalliga

Führender ist Philippe Perret, der seine gesamte Karriere als Spieler von 1978 bis 1998 bei Xamax Neuchatel verbrachte und dort in 540 Spielen als Defensivmann immerhin 27 Tore erzielte.

Spieler Meister
Philippe Perret 540
Urs Fischer 534
Roger Wehrli 532
Alvaro Lopez 527
Karl Grob 513
Heinz Hermann 510
Blaise Pifaretti 503
Martin Weber 499
Alain Geiger 496
Martin Brunner 487
Thomas Wyss 484
Erich Hänzi 466
Georges Bregy 459
Marc Zellweger 451
Charles Antenen 444
Nelson Ferreira 439
Antonio Permunian 439
Pascal Zuberbühler 437
Marcel Koller 435
Stefan Wolf 432
Jean-Paul Brigger 430
Frederic Chassot 430
Mats Gren 427
Erich Burgener 426
Boris Smiljanic 426
Andy Egli 424
Joel Magnin 422
Gabet Chapuisat 420
Alexandre Rey 418
Roger Mathis 412
Gürkan Sermeter 411
Alfred Bickel 408
Karl Odermatt 407
Jörg Stiel 405
Charly In-Albon 403
Hakan Yakin 402
Köbi Kuhn 398
Marc Schnyder 398
Christophe Bonfyn 397
Dario Zuffi 395
Andres Gerber 393
Jean-Marie Conz 392
Willy Kernen 392
David Zibung 392
Gottlieb Stäuble 389
Oliver Eggimann 387
Marco Pascolo 387
Marco Schällibaum 386
Martin Rueda 384
Walter Fernandez 381

Stand Juni 2019.

Ansonsten fällt auf, dass es quasi keine Ausländer in dieser Liste gibt. Große Ausnahme ist der Portugiese Nelson Ferreira, der mit seinen Eltern schon in seiner Jugendzeit in die Schweiz kam und dort zum Profifußballer wurde. Er hat gerade erst seine Karriere am Ende der Saison 2018/19 beendet, nachdem er für nur zwei Clubs spielte. Erst von 2001 bis 200 für den FC Thun, dann bis 2012 für den FC Luzern und anschließend wieder für den FC Thun.

Viele Talenten starten in der Schweiz

Spannend an der Schweizer Super League ist, dass man hier häufig Spieler findet, die später in großen europäischen Ligen Karriere machen, nicht zuletzt häufig in der Bundesliga. Doch auch in anderen Ländern, insbesondere in Frankreich, reüssieren Spieler aus der Schweiz oft. Wie oben erwähnt, finden sie dann aber selten Eingang in diese Topliste der Spieler mit den meisten Einsätzen. Sportlich ist sie allerdings wie viele Ligen in Europa ein wenig einseitig geworden. Immerhin konnte die jahrelange Phalanx des FC Basel zuletzt gleich mehrfach von YB Bern durchbrochen werden. Deshalb lohnen sich auch wieder Sportwetten auf die Schweizer Super League, die man u. a. bei Bet365 platzieren kann, wobei dieser Bonuscode ganz nützlich ist, sorgt er doch für noch bessere Konditionen bei diesem Bookie. Aktuell liefern sich – endlich einmal wieder – YB Bern und der FC Basel einen Zweikampf um die Tabellenführung, der diesen Namen wert ist.

Perret vorerst unerreichbar

Aktiv sind von den in dieser Liste befindlichen Spieler aber die wenigsten. Zu durchlässig ist der europäische Fußball geworden, als dass Philippe Perret zumindest zu seinen Lebzeiten ernsthaft darum fürchten müsste, bald eingeholt zu werden. Auch, wenn der gerade genannten Ferreira ein gutes Gegenbeispiel aus der Gegenwart ist – darauf, dass Perrot noch lange Jahre Führender dieser Liste bleibt, könnte man ruhig wetten.

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Ewige Einsatzliste der Serie A

Die Serie A. Lange Zeit war sie das Nonplusultra im Vereinsfußball, vor allem in den 1980er und 1990er Jahren, auch, wenn sich in den 1980er Jahren die Bundesliga eine Zeit lang als die „stärkste Liga der Welt“ rühmte. Die großen Stars spielten aber auch damals schon in Italien. Sei es Diego Maradona beim SSC Neapel, sei es der spätere UEFA-Präsident Michel Platini bei Juventus Turin. In den 1990ern setzte dann auch unter den besten deutschen Spielern im Fußball der Exodus Richtung Süden über die Alpen ein. Die Zahl der Nationalspieler, die gleichzeitig auf dem Feld standen, aber in der Serie A ihre Brötchen verdienten, betrug da schon mal annähernd 50 %. Angefangen einst mit Karl-Heinz Schnellinger waren es dann Hans-Peter Briegel und Rudi Völler, die diesen Trend wieder aufnahmen, ehe in den 90ern etliche folgten. Von ewigen Lothar Matthäus über Jürgen Kohler bis hin zu Thomas Doll. Wobei hier noch etliche Namen deutscher Spieler fehlen.

Zwar sind auch jetzt wieder einige deutsche Spieler in Italien aktiv. Doch richtig lange halten und hielten es die wenigsten in Italien aus, sieht man vielleicht einmal von Oliver Bierhoff ab, der in der Serie A sogar Torschützenkönig wurde. Irgendwann war es vorbei mit der Herrlichkeit des italienischen (Vereins-) Fußballs, zumindest strömten die ganz großen Stars inzwischen nach England oder Spanien. Auch, wenn Cristiano Ronaldo mit seinem Wechsel von Real Madrid zu Juventus Turin sich diesem Trend gegenläufig entschied – ein Hinweis auf neue Größe der Serie A ist dies noch lange nicht. Zumal sich in der Serie A derselbe Trend zeigt wie in der Bundesliga: In Juventus Turin hat man hier einen Seriensieger, der schon oft vor dem letzten Spieltag als Meister feststeht. Da lohnt sich nicht mal ein Wetttipp auf den Meister in Italien, schon eher ein Besuch bei Casumo ein Online Casino. Überhaupt nahmen es die Italiener in diesem Bereich nicht immer so genau. Schon 1982 war Paolo Rossi wegen Manipulationen gesperrt, in diesem Jahrhundert musste Juventus zwangsabsteigen in die Serie B, weil es nachweislich Schiedsrichter bestochen hatte. Davon hat es sich bekanntlich inzwischen schon lange wieder erholt, nicht aber unbedingt die generelle Stärke der Serie A.

Trotz all dieser Legionäre befindet sich in den hier dargestellten Top 15 der Spieler mit den meisten Einsätzen keine von ihnen. Ausnahmslos italienische Legenden sind hier zu finden, wie ein Blick in diese Liste verrät.

Meiste Einsätze in Italiens Serie A

Hier also die Liste der Top 15 nach Einsätzen in der Serie A.

Spieler Clubs Spiele
1. Paolo Maldini AC Mailand 647
2. Gianluigi Buffon AC Parma, Juventus Turin 640
3. Francesco Totti AS Rom 618
4. Javier Zanetti Inter Mailand 615
Gianluca Paliguca Sampdoria Genua, Inter Mailand, FC Bologna, Ascoli Calcio 592
6. Dino Zoff Udinese Calcio, AC Mantova, SSC Neapel, Juventus Turin 570
Pietro Vierchowod Como Calcio, AC Florenz, AS Rom, Sampdoria Genua, Juventus Turin, AC Mailand, Piacenza Calcio 562
8. Roberto Mancini FC Bologna, Sampdoria Genua, Lazio Rom 541
9. Silvio Piola US Pro Vecelli, Lazio Rom, Juventus Turin, Novara Calcio 537
10. Enrico Albertosi AC Florenz, Cagliari Calcio, AC Mailand 532
11. Gianni Rivera US Alessandria Calcio, AC Mailand 527
12. Guiseppe Bergomi Inter Mailand 519
13. Alberto Gilardino Piacenza Calcio, Hellas Verona, AC/FC Parma, AC Mailand, AC Florenz, CFC Genua, FC Bologna, US Palermo, FC Empoli, Delfino Pescara 514
14. Cira Ferrara SSC Neapel, Juventus Turin 500
15. Giovanni Galli AC Florenz, AC Mailand, SSC Neapel, Torino Calcio, AC Parma 496

Stand der Daten ist der 1. Februar 2019.

Francesco Totti spielte hier fast 20 Jahre seine Heimspiele mit AS Rom in der Serie A.

Francesco Totti spielte hier fast 20 Jahre seine Heimspiele mit AS Rom in der Serie A, im Olympiastadion Rom.

Topstars in der Liste, angeführt von einer Legende

Führender ist also eine absolute Legende im italienischen Fußball: Paolo Maldini. Er hält auch viele weitere Rekorde im italienischen Fußball und sogar im internationalen (z. B. ältester Torschütze in einem Endspiel der Champions League, in der er auch in den Top 10 der Liste der Spieler mit den meisten Einsätzen steht). Dieser hier aber, die meisten Spiele überhaupt in der Geschichte der Serie A absolviert zu haben, ist sicher der herausragendste. So bemerkenswert, dass man beim AC Milan seine Rückennummer nicht mehr vergibt.

Doch auch die meisten anderen Namen stammen von Legenden des Weltfußballs. Interessant, dass der Drittplatzierte Francesco Totti seine gesamte Karriere bei einem Verein (AS Rom) verbracht hat, genauso wie es bei Paolo Maldini (AC Mailand) der Fall war. Zudem begannen beide ihre Karrieren logischerweise in sehr jungen Jahren und spielten bis ins hohe Alter noch selbst auf dem Platz.

Buffon ist Maldini auf den Fersen

Unbedingt beachtenswert ist, dass der Zweitplatzierte, der Weltmeister von 2006, Gianluigi Buffon, immer noch in der Serie A aktiv ist. Nach seinem einjährigen Intermezzo bei Paris St. Germain kehrte er zu Juventus zurück und ist dort die Nr. 2 hinter dem Stammtorwart. In der Saison 2019/20 kam er aber schon zweimal in der Serie A zum Einsatz, sodass es gut möglich ist, dass er den in Führung liegenden Paolo Maldini noch ein- oder überholt. Sicher ist das aber natürlich keineswegs.

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Ewige Einsatzliste der Bundesliga in Österreich

Der Blick über bzw. in die Alpen wird im Fußball von hiesiger Warte aus eher selten getätigt. Dabei war Österreich einmal eine große Fußballnation und feiert zumindest zuletzt auch immer wieder Erfolge. Und die mit immer mal wieder wechselnder Besetzung zusammengestellte Bundesliga in Österreich hat natürlich auch ihre jeweils eigenen Rekordspieler aufzuweisen. Um diejenigen mit den meisten Einsätzen in Österreichs höchster Spielklasse soll es hier gehen.

In deutschen Landen dürften davon die wenigsten bekannt sein. Eigentlich gilt dies allein für Peter Stöger, Ex-Trainer des 1. FC Köln und von Borussia Dortmund. Ivica Vastic erlangte überregionale Bekanntheit, weil er der einzige Torschütze für Österreich bei deren Heim-EM im Jahr 2008 war. Gleichzeitig war er bei jener Endrunde der älteste Spieler im Turnier. Ansonsten ist keiner der hier aufgeführten Spieler in der BRD bekannt, was doch arg erstaunt, schließlich fehlt hier die Sprachbarriere wie zu anderen Ländern. Andererseits liegt dies natürlich auch in der Logik der Sache begründet: Wer gut genug war für die deutsche Bundesliga (oder andere größere Ligen), absolvierte naturgemäß weniger Spiele in seiner Heimat. Toni Polster, Andi Herzog oder Hans Krankl kennt jeder im Fußball, aber Spieler von diesem Format tauchen in dieser Auflistung eben nicht auf. Dafür erinnert sich jeder daran, dass diese in der Bundesliga Tabelle immer mal wieder ganz vorne zu finden waren. Herzog wurde sogar Deutscher Meister, Toni Polster immerhin beinahe Torschützenkönig der Bundesliga. Überhaupt könne sich die Fussball Ergebnisse der Österreicher im deutschen Fußball sehen lassen. Hie soll es aber um die Zahl der Einsätze in der Bundesliga in Österreich gehen. Der Höchstwert ist dabei nicht allzu weit entfernt vom deutschen Rekord von Charly Körbel mit 602 Einsätzen für Eintracht Frankfurt.

Liste der Spieler mit den meisten Einsätzen in Österreich

Jahr Spieler Vereine Einsätze
1. Heribert Weber Rapid Wien, Sturm Graz, Salzburg 573
2. Michael Baur FC Wacker Innsbruck, LASK, FC Pasching 566
3. Wolfgang Knaller Austria Wien, FC Admira Wacker, SV Spittal/Drau 518
4. Leo Lainer Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Salzburg 514
Dieter Ramusch Grazer AK, FC Kärnten, LASK, VSE St. Pölten 514
6. Joachim Standfest Grazer AK, Sturm Graz, Austria Wien, Wolsberger AC 508
7. Walter Kogler FC Kärnten, Sturm Graz, FC Innsbruck, Austria Wien, LASK, Salzburg 495
8. Christian Mayrleb FC Wacker Innsbruck, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, Salzburg, FC Pasching 494
9. Roland Kirchler FC Wacker Innsbruck, Salzburg, FC Pasching, SCR Altach 490
10. Erich Obermayr Austria Wien 483
11. Karl Brauneder Rapid Wien, Wiener Sport-Club, VfB Mödling, FC Blau-Weiß Linz 459
12. Peter Stöger Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, First Vienna FC, Favoritner AC 452
13. Michael Streiter FC Wacker Innsbruck, Austria Wien 451
14. Mario Haas Sturm Graz 441
15. Ivica Vastic Sturm Graz, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, VSE St. Pölten, First Vienna FC 436
16. Kurt Gager Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Salzburg 436
17. Peter Schöttel Rapid Wien 434
18. Steffen Hofmann Rapid Wien 430
19. Klaus Lindenberger FC Wacker Innsbruck, LASK, FC Blau Weiß Linz 429
20. Walter Hörmann Sturm Graz, Austria Wien, Salzburg 428
21. Herbert Oberhofer FC Admira Wacker 424
22. Manfred Zsak Grazer AK, Austria Wien, FC Admira Wacker, FC Blau Weiß Linz 423
23. Rene Aufhauser Grazer AK, LASK, Salzburg 423
24. Dietmar Kühbauer Rapid Wien, Admira Wacker, SV Mattersburg 421
25. Ernst Baumeister Austria Wien, FC Admira Wacker, Kremser SC 414
Anton Pichler Sturm Graz, VSE St. Pölten 414

Das sind sie also, die Spieler mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga in Österreich. Fast alle waren in ihrer Karriere für mehrere Vereine tätig, nur ganz wenige von ihnen stellen sogenannte One-Club-Stars dar. Peter Stöger hält von dieser Top 25 sogar den Rekord mit insgesamt sieben verschiedenen Clubs, für die er seine 452 Einsätze absolvierte.

Namensänderungen üblich in Österreich

Beachten sollte man, dass in Österreich Clubs häufiger ihre – offziellen – Namen ändern. Das hat damit zu tun, dass dort Sponsorennamen im Clubnamen ganz legal und akzeptiert sind. Der FC Innsbruck bzw. FC Wacker Innsbruck ist da ein besonderen Fall, bei dem es andere Gründe hat. Ansonsten wurden die Namen der Sponsoren hier nicht aufgenommen.

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Gewinnspiel mit Förderunterricht: Spitznamen im Weltfußball

Die Weltgeschichte des Fußballs in SpitznamenSchweini, Hinti, Nachnami. Das sind doch keine Spitznamen, das sind einfach nur Verkürzungen eines normalen, bürgerlichen Namens. Man kann durchaus den Eindruck, naja, ein Gewinn wäre es ja nicht, den Eindruck erhalten, dass die Kreativität bei Spitznamen im Fußball abgenommen hat. Früher war zwar nicht alles besser, aber zumindest in Sachen Spitznamen doch etwas kreativer. Zum Beispiel nennt man Marcielo Bielsa el loco, wie auch René Huigita el loco benamt wird. Zum Beispiel „Traut the Kraut“ Bert Trautmann oder „Eisenfuß“ Höttes, der „Papierne“ Matthias Sindelar oder „Vater des Balls“ Waldemar Fiúme, das sind noch Spitznamen, vielleicht auch eher Beinamen, von einer gewissen Originalität.

Dasselbe gilt analog für Beinamen von Clubs. Da wären die Elstern, die Fohlen oder die Kleeblätter, die kennt jeder. Welches Team aber nennt man Team of All Talents, wo residieren die Genähten, welches Team heißt übersetzt die Gauner?

Oder auch Bezeichnungen für bestimmte Gruppen von Spielern oder Teams: Wir kennen hier das Magische Dreieck (das Tragische haben wir wieder verdrängt), die drei Alfredos genauso wie den Babysturm. Wer aber kennt noch Gre-No-Li, welche drei Spieler waren die United Trinity und welches Team, okay, nicht ganz so schwierig, war das Clockwork Orange?

Das alles und noch viel mehr, denn dazu kommen auch noch Bezeichnungen für bestimmte Paarungen – das Wunder von Bern ist geläufig wie der Thriller von Sevilla, nicht aber die Schlacht von eben jenem Bern oder das Endspiel der quadratischen Pfosten – kommen in diesem Buch, das es hier gleich fünfmal (in Worten: fünfmal) zu gewinnen gibt, hinzu.

Ein wirklich gelungener Mix mit ausführlichen Erläuterungen auf 410 (!) Seiten mit zahlreichen unbekannten und oft einfach anmutend phantasievollen Bezeichnungen, Bei- und Spitznamen ist in diesem Werk entstanden, in dem man auch als Experte in Sachen Fußballquiz noch eine Menge Neues lernt.

Wie kann man nun ein Exemplar von „Die Weltgeschichte des Fußballs in Spitznamen“ gewinnen? Einfach bis nächsten Mittwoch, den 11. September 2019, 23.59h, maßgebend ist die Serverzeit, einen Kommentar hinterlassen. Darin sollt Ihr einen Spitznamen, Beinamen, Teamnamen aus der persönlichen Biografie nennen und erläutern, den Ihr im Fußball erlebt bzw. gehört habt. Sei es der bullige Mitspieler, der ebenso bullige, ligaweit bekannte gegnerische Verteidiger, oder auch ein Spitz- oder gerne auch Spottname eines kleinen Clubs aus der näheren Umgebung, in der man mit Fußball zu tun hatte oder hat. Dabei ist nicht die Qualität des Kommentars oder des Spitznamens ausschlaggebend dafür, wer ein Exemplar dieses Buches nun gewinnt, der Kommentar ist nur die Eintrittskarte für die Verlosung. Doppelte Kommentare von derselben Person sind nicht zulässig, oder wenn, dann ohne die Gewinnchancen zu erhöhen.

Normalerweise gehe ich hier ja immer in Vorleistung mit einem eigenen Beispiel, aber bei den Spitznamen, die mir aus der eigenen fußballerischen Biografie in den Sinn kommen, ist die Gefahr doch zu groß, dass sie als eigentliche Spottnamen enttarnt werden – und der derart Bezeichnete hier mitliest.

Dann lasst mal hören, was für seltsame Spitznamen im Laufe Eures Fußballerlebens so über die Kreisligaplätze waberten. Es darf auch gerne jener des Wirts im Vereinsheim, jener des Platzwarts oder eines ständig anwesenden Fans/Rentners/Spielerfrau/-mutter, was auch immer sein. Und bei fünf zu gewinnenden Exemplaren darf man beinahe behaupten: „Jedes Los gewinnt.“ Also, beinahe eben.

Hier noch ein Blick ins Buch, dann aber ran an die Arbeit. Erst im Gedächtnis kramen, den Fund hier kommentieren – und schließlich ein Exemplar gewinnen.

Blick ins Buch: Die Geschichte des Weltfußballs in Spitznamen

(Logisch, dass Eure beim Kommentieren angegebene Email-Adresse gültig sein sollte.)

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Alle Meister der 3. Liga

In anderen Ländern schon lange üblich, gibt es in Deutschland eine landesweite, einheitliche 3. Liga, in der auch Profifußball gespielt wird, erst seit der Saison 2008/09. Davor wurden die Aufsteiger in die 2. Bundesliga noch aus zwei geographisch aufgeteilten Regionalligen ermittelt, das war mit der Einführung dieser 3. Liga hinfällig. Seitdem steigen der Meister und der Zweitplatzierte am Ende einer Saison direkt in die 2. Bundesliga auf. Der Drittplatzierte darf eine Relegation gegen den 16. der Endtabelle der 2. Bundesliga in Hin- und Rückspiel austragen. Erstaunlicherweise bislang häufig mit dem besseren Ende für den Drittligisten.

Liste Meister 3. Liga in Deutschland

Die lange Saison mit 38 Spielen in der 3. Liga schlossen also die folgenden Clubs bislang als Meister ab, was jeweils mit dem direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga belohnt wurde.

Saison Meister
2008/09 1. FC Union Berlin
2009/10 VfL Osnabrück
2010/11 Eintracht Braunschweig
2011/12 SV Sandhausen
2012/13 Karlsruher SC
2013/14 1. FC Heidenheim
2014/15 Arminia Bielefeld
2015/16 Dynamo Dresden
2016/17 MSV Duisburg
2017/18 1. FC Magdeburg
2018/19 VfL Osnabrück
2019/20 -

Der Kenner und auch der Laie erkennt unschwer, dass es bislang erst einen Club gab, der diesen durchaus nicht irrelevanten Titel des Meisters der 3. Liga zweimal gewinnen konnte. Das ist der VfL Osnabrück mit bislang zwei Titelgewinnen, die ihn jeweils in die 2. Bundesliga führten. Ansonsten hielten sich tatsächlich die meisten Meister der 3. Liga auch dauerhaft in der 2. Liga, Ausnahmen stellen aktuell lediglich jener „Rekordmeister“ VfL Osnabrück, Eintracht Braunschweig, der Karlsruher SC, der MSV Duisburg und der 1. FC Magdeburg dar. Doch keiner dieser Clubs versank bislang tiefer als in diese hier Thema seiende 3. Liga, was wiederum nicht bedeutet, dass dieses Schicksal nicht schnell doch diesen oder jenen Club ereilen könnte. Das wiederum macht die 3. Liga auch so spannend insbesondere für Saisonwetten auf ihren Verlauf. Hohe Quoten gibt es hier abzuräumen, wenn man denn mit seinen Tipps auf Meister, Aufsteiger oder Absteiger richtig liegt und da bietet sich natürlich auch die Nutzung des Bet at home Gutschein 2019 an, der zusätzlichen Einsatz ohne eigene Einzahlung bei derartigen Prognosen ermöglicht.

Viel Abwechslung in Liga 3

Wie diese Liga ohnehin immer wieder für einige Überraschungen gut ist. Vor allem aber bietet sie dem geneigten Fußballfan etwas, was man aus der Bundesliga heutzutage kaum noch kennt. Einen bis zum letzten Spieltag in vielen Belangen spannenden Saisonverlauf, mit wechselnden Tabellenführern, mit überraschenden Aufsteigern, ebenso aber auch überraschenden Absteigern.

Dennoch fliegt die 3. Liga bei vielen Fußballfans, die nicht zufällig Anhänger eines der teilnehmenden Clubs sind, immer noch weit unter dem Radar. Für viele existiert sie kaum, solange ihr Club nicht selbst durch die Knochenmühle der 3. Liga muss. Immerhin wird diese – anders als erste und zweite Liga in Deutschland – mit 20 Clubs ausgetragen und nicht mit 18. Das bedeutet für den geneigten Fan gleich vier Spiele in einer Saison mehr und natürlich auch zwei Heimspiele mehr. Das alles zehrt aber auch spürbar mehr an den Kräften der Spieler als eine Saison mit 18 Teams. Und naturgemäß ist der Fußball vom Niveau her merklich unter der 2. Bundesliga angesiedelt, gleichwohl nicht so weit davon entfernt, dass dieser nicht auch oft genug sehr ansehnlich daherkommt. Und so ist die 3. Liga eine sehr eigene Liga. Denn so gut wie alle in ihr wollen möglichst rasch in die 2. Bundesliga aufsteigen – und auf keinen Fall zurück in den Untiefen des Amateurfußballs der Regionalligen versinken. Doch die Kosten sind hoch, währen die Einnahmen nur rund ein Zehntel jener in der 2. Bundesliga betragen. Und so treten hier viele Teams mit dem Messer zwischen den Zähnen an, weil sie den Untergang im Nacken spüren. Für den Zuschauer fast immer ein mitreißendes und selten langweiliges Spektakel, weshalb gut zu verschmerzen ist, dass dies nicht auf dem allerhöchsten Niveau stattfindet. Zumal das Teilnehmerfeld immer mehr frühere Bundesligisten und sogar ehemalige Deutsche Meister umfasst und damit auch von den Namen her immer attraktiver wird.

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Alle jugoslawischen Meister

Jahr Meister
1923 Gradanski SK Zagreb
1924 SK Jugoslavija
1925 SK Jugoslavija
1926 Gradanski SK Zagreb
1927 Hajduk Split
1928 Gradanski SK Zagreb
1929 Hajduk Split
1930 HSK Konkordija Zagreb
1931 BSK Belgrad
1932 HSK Konkordija Zagreb
1933 BSK Belgrad
1934 -
1935 BSK Belgrad
1936 BSK Belgrad
1937 Gradanski SK Zagreb
1938 HASK Zagreb
1939 BSK Belgrad
1940 Gradanski SK Zagreb
1941 -
1942 -
1943 -
1944 -
1945 -
1946 -
1947 JSD Partizan Belgrad
1948 NK Dinamo Zagreb
1949 JSD Partizan Belgrad
1950 Hajduk Split
1951 FK Roter Stern Belgrad
1952 Hajduk Split
1953 FK Roter Stern Belgrad
1954 NK Dinam Zagreb
1955 Hajduk Split
1956 FK Roter Stern Belgrad
1957 FK Roter Stern Belgrad
1958 NK Dinamo Zagreb
1959 FK Roter Stern Belgrad
1960 FK Roter Stern Belgrad
1961 JSD Partizan Belgrad
1962 JSD Partizan Belgrad
1963 FK Partizan Belgrad
1964 FK Roter Stern Belgrad
1965 FK Partizan Belgrad
1966 FK Wojwodina Novi Sad
1967 FK Sarajewo
1968 FK Roter Stern Belgrad
1969 FK Roter Stern Belgrad
1970 FK Roter Stern Belgrad
1971 Hajduk Split
1972 FK Zeljeznicar Sarajewo
1973 FK Roter Stern Belgrad
1974 Hajduk Split
1975 Hajduk Split
1976 FK Partizan Belgrad
1977 FK Roter Stern Belgrad
1978 FK Partizan Belgrad
1979 Hajduk Split
1980 FK Roter Stern Belgrad
1981 FK Roter Stern Belgrad
1982 Dinamo Minsk
1983 FK Partizan Belgrad
1984 FK Roter Stern Belgrad
1985 FK Sarajewo
1986 FK Partizan Belgrad
1987 FK Partizan Belgrad
1988 FK Roter Stern Belgrad
1989 FK Wojwodina Novi Sad
1990 FK Roter Stern Belgrad
1991 FK Roter Stern Belgrad
1992 FK Roter Stern Belgrad
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Alle sowjetischen Meister

Jahr Meister
1936 Frühling: Dynamo Moskau
Herbst: Spartak Moskau
1937 Dynamo Moskau
1938 Spartak Moskau
1939 Spartak Moskau
1940 Dynamo Moskau
1941 -
1942 -
1943 -
1944 -
1945 Dynamo Moskau
1946 ZDKA Moskau
1947 ZDKA Moskau
1948 ZDKA Moskau
1949 Dynamo Moskau
1950 ZDKA Moskau
1951 ZDSA Moskau
1952 Spartak Moskau
1953 Spartak Moskau
1954 Dynamo Moskau
1955 Dynamo Moskau
1956 Spartak Moskau
1957 Dynamo Moskau
1958 Spartak Moskau
1959 Dynamo Moskau
1960 Torpedo Moskau
1961 Dynamo Kiew
1962 Spartak Moskau
1963 Dynamo Moskau
1964 Dinamo Tiflis
1965 Torpedo Moskau
1966 Dynamo Kiew
1967 Dynamo Kiew
1968 Dynamo Kiew
1969 Spartak Moskau
1970 ZSKA Moskau
1971 Dynamo Kiew
1972 Sarja Woroschilowgrad
1973 Ararat Jerewan
1974 Dynamo Kiew
1975 Dynamo Kiew
1976 Frühling: Dynamo Moskau
Herbst: Torpedo Moskau
1977 Dynamo Kiew
1978 Dinamo Tiflis
1979 Spartak Moskau
1980 Dynamo Kiew
1981 Dynamo Kiew
1982 Dinamo Minsk
1983 Dnjepr Dnjepropetrowsk
1984 Zenit Leningrad
1985 Dynamo Kiew
1986 Dynamo Kiew
1987 Spartak Moskau
1988 Dnjepr Dnjepropetrowsk
1989 Sparkak Moskau
1990 Dynamo Kiew
1991 ZSKA Moskau
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Alle Torschützenköniginnen in der Schweiz

1970 war das Jahr, in welchem in Deutschland das 1955 verhängte Verbot für Frauen, den Fußballsport auszuüben, aufgehoben wurde. 1970 war auch jenes Jahr, in dem in der Schweiz die bis heute so heißende höchste Spielklasse für Frauen im Fußball aus der Taufe gehoben wurde. Welche Schattendasein der Frauenfußball lange führte, wird leider deutlich, wenn man sich auf die Suche der Torschützenköniginnen dieser Liga begibt. Denn dort findet man Antworten erst ab dem Jahr 1999. Bislang sind alle vorherigen Torschützenköniginnen in der Schweizer Nationalliga A unauffindbar. Dabei muss es sie ja gegeben haben. Da der Spielbetrieb durchgeführt wurde und ein Schweizer Meister tatsächlich ermittelt wurde, ist davon auszugehen, dass auch Tore gefallen sind. Somit muss es auch eine Torschützenkönigin gegeben haben. Das Internet wurde aber erst Mitte der 1990er Jahre populär und so waren bislang Torschützenköniginnen aus der Schweizer Nationalliga A erst ab dem Jahr 1999 ausfindig zu machen. Immerhin diese findet man hier nun komplett aufgelistet, größtenteils auch mit den dazugehörigen jeweiligen Clubs.

Alle Torschützenköniginnen der Nationalliga A der Schweiz

Bedauerlicherweise sind die verfügbaren Informationen so rudimentär, dass nicht einmal die Zahl der geschossenen Tore der jeweiligen Siegerin zu ermitteln war.

Jahr Torschützenkönigin Club
1999 Maria Macri
2000 Anouk Macheret FFC Bern
2001 Sylvie Gaillard
2002 Monica Di Fonzo
Corina Theiler
FC Sursee
FFC Bern
2003 Monica Di Fonzo Freiburg
2004 Vanessa Bürki DFC Zuchwil
2005 Isabelle Meyer FC Luzern
2006 Vanessa Bürki FFC Zuchwil 05
2007 Kristina Sundov FFC Zuchwil 05
2008 Veronica Maglia BSC YB Frauen
2009 Ana Maria Crnogorcevic FC Thun
2010 Caroline Abbé
Isabelle Meyer
FC Yverdon Feminine
Grasshopper Club Zürich
2011 Veronica Maglia BSC YB Frauen
2012 Nadja Hegglin SC Kriens
2013 Inka Grings FC Zürich Frauen
2014 Fabienne Humm FC Zürich Frauen
2015 Patricia Willi FC Zürich Frauen
2016 Fabienne Humm FC Zürich Frauen
2017 Valentina Bergamaschi FC Neunkirch
2018 Eunice Beckmann
Caroline Müller
Patricia Willi
FC Basel
Grasshopper Club Zürich
FC Zürich Frauen
2019
2020

Wie man sieht, gab es anders als im deutschen Fußball in der Schweizer Nationalliga A keine einzelne Spielerin, die die Liga in Bezug auf erzielte Tore komplett dominierte.

Keine Spielerin wurde mehr als zweimal Torschützenkönigin.

Große Variabilität unter den Siegerinnen

Diese Variabilität in der Schweizer Nationalliga A der Frauen macht gerade diese Frage nach der schließlichen Siegerin in dieser Individualwertung aber auch besonders attraktiv. Hier steht keineswegs vor Saisonbeginn fest, welche Spielerin die meisten Treffer für sich wird verbuchen können. Das wiederum sollte all jene auf den Plan rufen, die nach etwas abseitigeren Themen für eine Sportwette suchen. Denn dementsprechend hoch dürften auch die Quoten für jede einzelne Spielerin sein, in einer bestimmten Saison die Torschützenkönigin zu werden. Dies gilt zumindest zu Beginn der Saison, wenn noch niemand sich an die Spitze der Torjägerwertung gesetzt haben kann. In dem Fall bietet sich an, einen Tipp z. B. bei sportwetten-online.com auf diese nicht ganz einfach zu beantwortende Frage zu wagen. Gleichzeitig würde ein richtiger Tipp mit einer ziemlich hohen Ausschüttung belohnt.

Auch eine Deutsche unter den Torschützenköniginnen

Bemerkenswert auch, zumindest aus hiesiger Sicht, dass auch eine Deutsche unter den Torschützenköniginnen der Schweiz zu finden ist. Die in Düsseldorf geborene langjährige Duisburgerin Inka Grings war 2011 in die Schweiz gewechselt, wo sie 2013 dann auch die meisten Tore in der Liga erzielte. Das verwundert insofern, als in der Schweiz vermutlich nicht so gut gezahlt wurde wie in der deutschen Bundesliga.

Im letzten Jahr ereignete sich dann das Kuriosum, dass gleich drei Spielerinnen die meisten Tore der Saison erzielten. Wenn sich nur noch herausfinden ließe, wie viele das waren …

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Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga

Hier ist die Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga einzusehen. Allerdings sind hier alle Teilnahmen an der jeweils höchsten Liga im österreichischen Fußball seit 1911/12 erfasst, welche nicht zwangsläufig stets „Bundesliga“ hießen. Im Gegenteil ist dies erst seit der Saison 1974/75 der Fall. Zuvor trug die höchste Spielklasse unterschiedliche Namen, von „Erste Klasse“ über „Nationalliga“ bis zu „Staatsliga“ und „Liga A“. Problematisch ist diese Zusammenfassung zwar aus einem Aspekt: In den meisten Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg nahmen überhaupt nur Vereine aus Niederösterreich und Wien bzw. teilweise sogar nur aus Wien daran teil. Clubs aus anderen Ländern Österreichs hatten somit rein juristisch gar nicht die Gelegenheit, zu jener Zeit Punkte für diese hier vorliegende Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga zu sammeln. Dennoch verfährt man im österreichischen Fußball auf diese Weise und deshalb wird dieser Vorgehensweise hier auch gefolgt.

Ewige Tabelle Bundesliga (Österreich)

Club TN Sp Tore +/- P
1. SK Rapid Wien 106 2969 7056:3806 +3250 5596
2. FK Austria Wien 106 2969 6251:4002 +2249 5237
3. FC Admira Wacker Mödling 89 2532 4426:4309 +117 3500
4. SK Sturm Graz 62 2004 2903:2928 -25 2805
5. FC Salzburg 54 1798 2849:2389 +460 2745
6. Wiener Sport-Club 76 1871 3562:3347 +215 2680
7. First Vienna FC 1894 68 1672 3403:2850 +553 2541
8. FC Wacker Innsbruck 44 1488 2384:1787 +597 2376
9. Grazer AK 50 1546 2196:2321 -125 2122
10. LASK 49 1496 2139:2371 -232 1975
11. SC Wacker Wien 52 1153 2490:2225 +265 1661
12. Wiener AC 38 825 1668:1666 +2 1131
13. Floridsdorfer AC 38 787 1630:1837 -207 1009
14. FC Blau-Weiß Linz 23 738 954:1013 -59 977
15. 1. Simmeringer SC 36 847 1449:1996 -547 952
16. SV Ried 20 720 901:1002 -101 895
17. FC Wien 27 576 1054:1246 -192 739
18. SK Austria Klagenfurt 20 596 676:966 -290 675
19. SV Mattersburg 13 468 565:762 -197 540
20. SC Wiener Neustadt 14 422 533:844 -311 441
21. Kapfenberger SV 15 430 545:931 -386 414
22. SC Eisenstadt 13 380 421:604 -183 410
23. Schwarz-Weiß Bregenz 12 414 449:803 -354 410
24. SC Hakoah Wien 15 338 538:692 -154 395
25. Wiener AF 13 253 557:467 +90 391
26. SpC Rudolfshügel 15 299 540:666 -126 356
27. ASV Hertha Wien 17 343 495:825 -330 318
28. SK Vorwärts Steyr 11 344 391:635 -244 307
29. SC Rheindorf Altach 7 252 308:416 -108 294
30. DSV Leoben 10 280 360:583 -223 293
31. FC Juniors OÖ 5 180 243:199 +44 282
32. SKN St. Pölten 8 274 302:486 -184 267
33. Wolfsberger AC 6 216 251:321 -70 258
34. SV Schwechat 6 156 254:272 -18 213
35. SK Slovan-Hütteldorfer AC 9 200 309:481 -172 184
36. Kremser SC 7 170 258:378 -120 174
37. Brigittenauer AC 7 160 212:377 -165 166
38. Favoritner AC 5 122 154:289 -135 136
39. VfB Mödling 5 142 163:268 -105 132
40. SV Grödig 3 108 157:191 -34 127
41. SV Chemie Linz 4 104 176:214 -38 119
42. WSG Swarovski Wattens 3 88 127:135 -8 115
43. FC Libertas Wien 5 110 170:227 -53 111
44. SK Austria Kärnten 3 108 102:195 -93 89
45. SC Austria Lustenau 3 108 84:194 -110 74
46. WSG Radenthein 3 88 94:181 -87 68
47. FC Stadlau 3 78 98:220 -122 57
48. Grazer SC Straßenbahn 3 62 105:205 -100 51
49. FC Dornbirn 1913 3 82 91:223 -132 51
50. FC Wels 2 60 49:115 - 66 44
51. SC Olympia 33 2 52 59:159 -100 38
52. SV Spittal/Drau 1 30 28:55 -27 33
53. SC Neusiedl am See 2 60 39:151 -112 33
54. SC Austro Fiat Wien 2 32 83:111 -28 31
55. SC St. Veit 1 30 37:59 -22 28
56. Post SV Wien 3 58 65:202 -137 28
57. SPC Helfort Wien 1 22 39:56 -17 26
58. SC Ostbahn XI 2 42 49:195 -146 26
59. SC Rapid Oberlaa 4 82 82:323 -241 26
60. FC Rätia Bludenz 1 32 31:66 -35 23
61. SCR Hochstädt Wien 2 38 43:130 -87 23
62. FK Austria/ASV Puch 1 26 25:78 -53 22
63. USC Markersdorf 1 16 43:45 -2 21
64. Salzburger AK 1914 3 74 76:238 -162 21
65. SV Donau Wien 1 22 32:54 -22 20
66. KSV Ankerbrot Montelaa 1 26 25:89 -64 18
67. Favoritner SC 1 22 25:53 -28 17
68. SV Admira Wiener Neustadt 1 30 23:70 -47 15
69. SV Gloggnitz 1 24 49:104 -55 15
70. ASK Elektra Wien 1 24 31:115 -84 10
71. SK Bischofshofen 1 28 22:64 -42 9
72. SK Amateure Steyr 1 18 2 0 16 22:75 - 53 6
73. ESV Haidbrunn Wacker Wiener Neustadt 1 18 17:87 -70 6
74. Vienna Cricket and Football-Club 1 20 12:96 -84 2
75. TSV Hartberg 1+ 22 0:0 0 0

Mit riesigem Abstand führend sind also jene beiden Clubs, welche die einzigen beiden in Österreich sind, die die volle Zahl der möglichen Saisons in der höchsten Spielklasse erreichen: Rapid Wien als Erster vor dem Zweiten Austria Wien und somit natürlich zwei Clubs aus Wien, siehe Einleitung.

Anzumerken ist, dass in Österreich seit 1911 häufig vorkommende Namenswechsel hier nicht aufgeführt sind. Natürlich sind die jeweiligen Leistungen dann immer unter dem zuletzt aktuellen Namen dargestellt, und wer weiß, dass in Österreich Begriffe wie Casino Austria Online oder Swarovski Tirol sowie „Superpfund“ schon mal zum Namen gehör(t)en, wird eher dankbar sein, dass hier auf die Auflistung all dieser Besonderheiten verzichtet wurde.

Erstligisten aus jedem Bundesland in Österreich

Eher in Österreich selbst relevant ist die Aufteilung bzw. Erwähnung der Bundesländer, aus denen die jeweiligen Clubs stammten. Auch auf diese Nennung wurde deshalb hier verzichtet. Klar ist jedenfalls, dass die Liste mit 75 Clubs aus einem nur rund 10 Millionen Einwohner umfassenden Land ziemlich lang ist – was wiederum vielleicht genau an jener geringen Größe liegen mag. Aus jedem der acht Bundesländer plus Wien gab es bislang schon einen Erstligisten, die wenigsten weist dabei das Burgenland auf.

Neue Macht aus Salzburg

Von den 75 bislang teilnehmenden Clubs konnten aber gerade einmal 15 verschiedene am Ende einer Saison die Meisterschaft erringen. Wenig erstaunlich, wenn man bedenkt, dass allein Rapid (32) und Austria (24) in über 50 Saisons den Meistertitel gewannen. Dann wiederum hätte man vielleicht doch etwas mehr Varianz erwartet. 6 Clubs gewannen genau je einmal den Titel. Zuletzt dominiert der von einem Unternehmen übernommene FC Salzburg die Bundesliga in Österreich völlig und holte jeden Titel in Österreich seit 2014 ununterbrochen und seit 2007 in 9 von 12 Fällen. Insofern ist die österreichische Bundesliga zumindest an der Spitze nicht allzu interessant für Online Spiele zu diesem Thema. Gleichwohl ist das Feld der übrigen Clubs immer einen Blick wert, auch aus dem Ausland.

Schließlich zeigt diese Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga ja, wie groß die Fluktuation ist und dass hier immer wieder neue, interessante Clubs ihr Visitenkärtchen abgeben. Jüngster Neuzugang ist der TSV Hartberg aus der Steiermark, der gerade seine erste Saison überhaupt in Österreichs höchster Spielklasse absolviert.

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Alle Sieger der Wahl zum Trainer des Jahres in Italien

Genauso wie dies in Deutschland erst seit etwa zwei Dekaden der Fall ist, wird auch in Italien erst seit kürzerer Zeit ein „Trainer des Jahres“ bestimmt. Während dies in Deutschland das Fachmagazin „Kicker“ übernimmt, ist es in Italien die Vereinigung der Fußballspieler, nämlich die Associazione Italiana Calciatori, die diese Entscheidung fällt. Während in der entsprechenden Liste für Deutschland aber wesentlich mehr Varianz, nicht nur bei den Namen, sondern vor allem bei den von den Ausgezeichneten trainierten Teams herrscht, ist diese Angelegenheit vor allem in den letzten Jahren doch eine ziemlich einseitige Angelegenheit geworden.

Die erste Auszeichnung dieser Form wurde im Jahr 1997 verliehen. Offenbar kommen nur Trainer infrage, die im italienischen Vereinsfußball tätig waren. Anders lässt es sich kaum erklären, dass im Jahr 2006 nicht der Weltmeistertrainer Marcello Lippi die Auszeichnung erhielt, sondern im Gegenteil sogar jemand, dessen Club nicht einmal die Meisterschaft in der Serie A gewonnen hatte. Verliehen wird der Preis im Rahmen der Veranstaltung „Oscar di Calcio“, also eine Oscar-Verliehung des Fußballs in Italien.

Liste Trainer des Jahres Italien

Alle Personen, die die Auszeichnung zum „Trainer des Jahres“ in Italien erhielten sieht man hier übersichtlich in einer Liste.

Jahr Sieger Team
1997 Marcello Lippi Juventus
1998 Marcello Lippi Juventus
1999 Alberto Zaccheroni AC Mailand
2000 Sven-Göran Eriksson Lazio Rom
2001 Carlo Ancelotti Juventus
2002 Luigi Delneri Chievo Verona
2003 Marcello Lippi Juventus
2004 Carlo Ancelotti AC Mailand
2005 Facio Capello Juventus
2006 Luciano Spalletti AS Rom
2007 Luciano Spalletti AS Rom
2008 Cesare Prandelli AC Florenz
2009 Jose Mourinho Inter Mailand
2010 Jose Mourinho Inter Mailand
2011 Massimiliano Allegri AC Mailand
2012 Antonio Conte Juventus
2013 Antonio Conte Juventus
2014 Antonio Conte Juventus
2015 Massimiliano Allegri Juventus
2016 Massimiliano Allegri Juventus
2017 Maurizio Sarri SSC Neapel
2018 Massimiliano Allegri Juventus
2019 - -
2020 - -

Serienmeister Juventus ist also zuletzt fast immer hier als Sieger vertreten, wobei es doch wechselnde Charaktere sind, die Juventus zu ihren großen Erfolgen führte. Maurizio Sarri vom SSC Neapel war in den letzten Jahren die einzige Ausnahme. Massimiliano Allegri ist nun schon viermal als Gewinner vertreten, so oft wie kein anderer Trainer vor ihm. Ganz ähnlich wie in der Bundesliga ist auch in Italiens Serie A kaume in Kraut gegen das übermächtige Juventus gewachsen.

Conte, Ancelotti und Sarri im Rennen

Weshalb sich Wetten auf den Meister im Fußball in diesem Land weniger lohnen, sofern nicht eine Überraschung geschieht. Letztens war der SSC Neapel drauf und dran, genau diese Überraschung zu schaffen, scheiterte aber im Jahr 2018 kurz vor Schluss. Aktuell ist es (Stand Anfang 2020) Inter Mailand, das sich relativ erfolgreich auf die Jagd von Juventus gemacht hat. Nur einen Punkt liegt man hinter dem Serienmeister. Da lohnen sich auch Wetten wieder darauf, wie die Partien in der Serie A ausgehen, was natürlich immer ein bisschen Zocken bedeutete, wie man es auch hier erleben kann. Inter hat erst ein Spiel verloren, Juventus noch gar keines. Favoritensiege sind also recht wahrscheinlich in der Taktikhochburg Italien. Gleichzeitig fallen auch viel mehr Tore als früher, weshalb auch Wetten in Bezug auf die Zahl der erzielten Tore wieder Spaß – und Gewinne! – bringen können. Interessanterweise ist jener Maurizio Sarri, seines Zeichens Kettenraucher, von Neapel über den Umweg Premier League inzwischen Trainer bei Juventus. Bei Inter Mailand ist es Antonio Conte, der von 2012 bis 2014 jeweils als Coach von Juventus zum Trainer des Jahres in Italien gekürt wurde. Beim SSC Neapel hält derzeit Carlo Ancelotti das Amt des Trainers inne, der ebenfalls als Trainer von Juventus 2001 diese Auszeichnung erzhielt. Nicht viel Fluktuation also unter den Trainern bei den Topclubs.

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Alle Torschützenkönige in der MLS

Lange Zeit wurde der Fußball in den USA von Europa aus eher belächelt. Spätestens seit sich die MLS nun aber schon seit 1996 mit entsprechendem Interesse des Publikums hält und auch der eine oder andere namhafte Europäer in ihr tätig ist oder war, sind diese Zeiten vorbei. Wenn sogar Weltmeister wie Bastian Schweinsteiger und Superstars wie Zlatan Ibrahimovic oder Wayne Rooney in dieser Liga unterwegs sind, kann es so ganz übel um die Qualität dieser nordamerikanischen Profiliga nicht bestellt sein. Weshalb wir hier auch den Blick auf die Liste der Torschützenkönige in dieser Liga seit ihrer Gründung 1996 werfen wollen. Hier also die Übersicht der jeweiligen Torschützenkönige pro Saison, ihr Club sowie die Zahl der erzielten Tore.

Liste der Torschützenkönige der MLS

Jahr Torschützenkönig Club Tore
1996 SK Tirana - 27
1997 Jaime Morena D. C. United 16
1998 Stern John Columbus Crew 26
1999 Jason Kreis
Stern John
Roy Lassiter
Dallas Burn
Columbus Crew
D. C. United
18
2000 Mamadou Diallo Tampa Bay Mutiny 26
2001 Alex Pinada Chacon Miami Fusion 19
2002 Carlos Ruiz Los Angeles Galaxy 24
2003 Carlos Ruiz
Taylor Twellman
Los Angeles Galaxy
New England Revolution
15
2004 Brian Ching
Eddie Johnson
San José Earthquakes
Dallas Burn
12
2005 Taylor Twellman New England Revolution 17
2006 Jeff Cunningham Real Salt Lake City 16
2007 Luciano Emilio D. C. United 20
2008 Landon Donovan Los Angeles Galaxy 20
2009 Jeff Cunningham FC Dallas 17
2010 Chris Wondolowski San José Earthquakes 18
2011 Chris Wondolowski
Dwayne De Rosario
San José Earthquakes
D. C. United
16
2012 Chris Wondolowski San José Earthquakes 27
2013 Camilo da Silva Sanvezzo Vancouver Whitecaps 22
2014 Bradley Wright-Philipps New York Red Bulls 27
2015 Sebastian Giovinco Toronto FC 22
2016 Bradley Wright-Philipps New York Red Bulls 24
2017 Nemanja Nikolics Chicago Fire 24
2018 Josef Martinez Atlanta United 31
2019 - - -

Die Rekordzahl an Toren in einer Saison liegt somit bei 31, aufgestellt erst in diesem Jahr von Josef Martinze, der als erster Spieler überhaupt die Marke von 30 Treffern in einer Saison knackte. Allerdings muss man dazu auch sagen, dass die Zahl der teilnehmenden Clubs in der MLS beständig gestiegen sind, somit auch die Zahl der Spiele und die Möglichkeiten, überhaupt Tore zu erzielen.

Abwechslungsreiche Liga

Die MLS bietet sich übrigens auch immer wieder gut für Tipps auf ihre Ergebnisse und mit viel Kenntnissen auch auf den jeweils kommenden Torschützenkönig an. Aufgrund ihres Kalenders ist die MLS oft noch oder schon wieder aktiv, wenn in Europa und Südamerika der Ball in den Profiligen ruht. Dann muss man nicht auf ein Casino Internet zurückgreifen, sondern kann sich mit einer Wette auf diese oft ziemlich waghalsig geführten Partien der MLS die Zeit vertreiben. Daran, dass die MLS in den letzten Jahren immer weiter expandiert, kann man auch das in den USA nicht nachlassende Interesse an dieser Liga ablesen. Und dies ist der Fall, obwohl das Niveau der Spieler und der Partien mit den europäischen Ligen und erst recht der Champions League nur in Ausnahmefällen mithalten kann. Doch das ist für die Spannung eines Spiels im Fußball ja noch selten relevant gewesen. Und spannend sind die Spiele in der MLS ebenso wie jede Saison aufs Neue die Frage danach, wer der nächste Torschützenkönig in der MLS sein wird.

Europäische Torschützenkönige in der MLS

Bradley Wright-Philipps war als Engländer der erste Europäer überhaupt, der Torschützenkönig in der MLS wurde. Dies schaffte er mittlerweile bereits zweimal. Ein Deutscher wurde dementsprechend noch nie Torschützenkönig der höchsten Spielklasse im Fußball in Nordamerika. Doch was nicht ist, kann ja noch werden.

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Alle Meister der Challenge League in der Schweiz

Während die „Nati“ der Schweiz häufig Erfolge auf internationalem Parkett erringt, die auch in Deutschland Aufmerksamkeit erhalten, geht der Vereinsfußball in der Schweiz oft ein wenig unter. Das gilt natürlich erst Recht für die zweite Liga in der Schweiz, die aktuell Challenge League getauft wurde. Genauer gesagt ist es sogar die Brack.ch Challenge League, benannt nach einem Sponsor. Dennoch wird auch hier reizvoller Fußball geboten und nicht zuletzt durchlaufen viele später große Stars das eine oder andere Teilnehmer-Team in der Challenge League. Schließlich sind dort auch namhafte Teams vertreten, wie man gleich noch sehen wird. Hier soll es aber nicht in erster Linie um die aktuellen Teilnehmer, sondern die bisherigen Meister der Challenge League gehen.

Aktuelle Teilnehmer der Challenge League

Die Teilnehmer in der Saison 2018/19 an der Challenge League in der Schweiz sind die folgenden Clubs:

  • FC Aarau
  • FC Chiasso
  • SC Kriens
  • FC Lausanne-Sport
  • FC Rapperswil-Jona
  • FC Schaffhausen
  • Servette FC
  • FC Vaduz
  • FC Wil
  • FC Winterthur

Wie man sieht, spielt auch ein Team aus Liechtenstein in dieser eigentlich Schweizer Liga mit. Von 2004 bis 2012 stieg der Meister direkt auf, der Zweitplatzierte durfte eine Relegation gegen den Vorletzten aus der Super League spielen – oder wie man in der Schweiz zu sagen pflegt: eine Barrage. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Lediglich der Meister steigt direkt auf.

Liste der Meister der Challenge League (Schweiz)

Hier also die komplette Liste der Meister der Challenge League in der Schweiz seit sie diesen Namen trägt, nämlich seit der Saison 2003/2004:

Jahr Meister
2004 FC Schaffhausen
2005 Yverdon-Sport FC
2006 FC Luzern
2007 Neuchatel Xamax
2008 FC Vaduz
2009 FC St. Gallen
2010 FC Thun
2011 FC Lausanne-Sport
2012 FC St. Gallen
2013 FC Aarau
2014 FC Vaduz
2015 FC Lugano
2016 FC Lausanne-Sport
2017 FC Zürich
2018 Neuchatel Xamax
2019

Vorher hatte diese Liga seit dem Krieg Nationalliga B geheißen, dann ging man zu einer englischen Bezeichnung über. Dadurch, dass die 10 Teams jeweils eine Doppelrunde pro Saison absolvieren kommt dann jeder Club trotz der geringen Teilnehmerzahl doch auf 36 Spiele pro Saison.

Vorteile der Challenge League

Was wiederum bedeutet, dass es bei dieser Liga in der Schweiz eine Menge Gelegenheiten für Sportwetten gibt, auch wenn pro Spieltag naturgemäß nur fünf Partien ausgetragen werden. Doch mit den oben genannten aktuellen Teilnehmern hat man dabei durchaus reizvolle Partien vor sich. Nicht zuletzt ist diese Liga in der Schweiz eine, über die auch ausführlich deutschsprachig berichtet wird, sodass man keine Probleme haben wird, sich darüber zu infomieren. Zum Beispiel ist das bei diesem Guide für Sportwetten in der Schweiz der Fall, aber auch bei vielen klassischen Medien. Häufig finden die Spieltage der Challenge League auch unter der Woche statt, um der Super League terminlich aus dem Weg zu gehen. Beste Gelegenheit also für Sportwetten auch unter der Woche.

Die wahren Meister in der Schweiz

Zu den echten landesweiten Meistern in Schweiz‘ höchster Liga, die inzwischen Super League heißt, kommt man auf dieser Webseite ebenfalls. Dort hat sich immerhin der eine oder andere Meister dieser Challenge League bereits ebenfalls in der Siegerliste der Meister im Fußball in der Schweiz verewigt. Hier ist man aber in jedem Fall nun informiert über die Meister der Challenge League.

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