Oh, oh, oh, oh Lidl

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Man geht einfach in den Supermarkt, man steht noch nicht mal in der Schlange an der Kasse, aber plötzlich singt jemand neben einem das „Oh, oh, oh, oh, oh“ der soundsovielten Armee vor sich hin und man fragt sich, warum die Menschheit als solche überhaupt noch lebt, wenn sich Meme doch so viel schneller durchsetzen als Gene, bzw. man fragt sich eigentlich nur noch, warum noch nicht. Abgesehen davon, dass man früher für jeden Moment dankbar gewesen wäre, zu welchem man gute Musik in Supermärkten gehört hätte, war das Gesummse da keine gute Musik und man kann es auch nicht mehr hören. Den Ultras entrissen, las man zuletzt, lustig, natürlich, die Ultras an sich waren ja schon immer die größten Fans dieser Armee. Die hatten das zuallererst, sogar noch bevor die Band selbst das überhaupt gedacht hatte. Also bitte, der Song war ok, und ich hab ihn mir auch ungerne verderben lassen, aber vorbei ist nun mal vorbei und verdorben ist verdorben. Und der Typ im Supermarkt kaufte dann eh nur Traubensaft in seinem unsäglichen T-Shirt, gesangsbefreit.

2 Kommentare

  1. Jetzt weiss ich wo die ganzen Eventfans hin sind und White Stripes brüllen.

    In Köln, beim Bigbrother Finale sind tausende davon. Naja, scheint auch was zu feiern zu geben.

  2. Also, dass die Welt langsam zugrunde geht, so lidl by lidl und piece by piece-Mensch, dafür gibt’s doch die brennpunktorientierte Heilsarmee. Für die gibt’s immer was zu tun und Ultras jedweder Art und Gattung sind auch für die sicherlich eine Herausforderung der besonderen Art.
    Ach, ja, falls sich wer fragt, was der Typ da für einen Quark tippelt:
    According to (Jack) White, „Seven Nation Army“ was what he used to call the Salvation Army as a child.
    Deswegen fand ichs Gegröhle immer schon sehr lustig :-).



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