Qualifikationsgruppengegnerrevuepassierenlasserei

| 5 Kommentare

Sagte ich schon, dass ich obige Eigenschaft des Deutschen sehr mag? Sicher schon, wenn nicht hier, dann an anderer Stelle. Zum Beispiel damals in Wales, als wir in diesem auseinanderfallenden Gebäude, das so etwas wie ein Jugendzentrum darstellen sollte, ein Konzert gaben, womit wir schon beim ersten Gegner wären:

Wales

Wales ist immer für eine Überraschung gut.

Finnland

Es gibt keine Kleinen mehr.

Aserbaidschan

Auch in Aserbaidschan dauert ein Spiel mittlerweile 90 Minuten.

Russland

Kurz vor Moskau, mein Opa, und so weiter.

Liechtenstein

Für Liechtenstein gilt: die Schweden sind keine Holländer.

So, damit wisst Ihr jetzt, was uns erwartet; denn schließlich beginnt die Qualifikation schon in einem knappen Jahr und wie es im Fußball gang und gäbe ist, passiert in dieser Zeit überhaupt nichts. Wales bleibt immer Wales, egal wer spielt. Es werden sich auch keine Mannschaften entwickeln, neue Talente entdeckt und eingebaut oder Trainer gefeuert und geheuert werden, weshalb es so außerordentlich sinnvoll ist, jetzt darüber zu sprechen, wie einfach oder schwierig ein Gegner zu besiegen sein wird, gegen den man eventuell erst im Herbst 2009 spielt, wobei man natürlich auch berücksichtigen muss, dass die Spielstärke der eigenen (hier: deutschen) Mannschaft bis dahin unverändert, wie in Stein gemeißelt, zur Salzsäure erstarrt, tiefgefroren, paralysiert und völlig frei von Verwerfungen bleiben wird.

Für präzisere Kaffeesatzleserei und Tipps aus dem Bierbauch heraus befrage man das Orakel von Stralsund.

5 Kommentare

  1. Oh, schon wieder gegen Wales, wie pikant. Ist es nicht?

  2. Pingback: Sportteil › Die Mechanismen des Tages

  3. In einem Jahr, wenn die Quali beginnt, ist die Europameisterschaft bereits Schnee von gestern. Aber trotzdem spielt das Abschneiden, hoffentlich erfolgreich, eine gewisse Rolle. Alles andere als Gruppenerster und die direkte Qualifikation zur WM wäre ein Horror.

  4. Trainer Baade wie er leibt und lebt. Ihm fällt nix ein, also tritt er eine Kleinigkeit dermassen breit, dass es der BILD alle Ehre macht. Natürlich ändern sich Dinge… doch betrachtet man den momentanen Leistungsunterschied von Deutschland und Wales, werden diese Veränderungen nur marginale Auwirkungen haben. Gegen Wales kann man gar nicht anders als gewinnen. Erst recht wenn Oliver Kahn zurück ins deutsche Tor kommt. Dann kann man zumindest auf gar keinen Fall verlieren.



Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.