Stefan Kuntz has just left the building

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Nachdem die Spatzen es schon tagelang von den Dächern Nizzas pfiffen, ist es nun amtlich: Stefan Kuntz beendet seine Tätigkeit beim VfL Bochum, wahrscheinlich schon innerhalb der nächsten zwei Wochen.

Selten hat mich in den letzten Jahren etwas (fußballerisch) mehr verwundert als dieser Rauswurf eines zumindest anscheinend erfolgreich arbeitenden Managers. Natürlich duldet kein König andere potenzielle Königsmörder neben sich. Hat Stefan Kuntz aber wirklich zu viel „Ruhm“ abgegraben, hat er eventuell die Tochter (oder gar Enkelin?) von Werner Altegoer auf der Weihnachtsfeier flachgelegt oder hat er vielleicht das eine oder andere Interview zu viel gegeben?

An dieser Stelle ist leider alles unbekannt, den Mund bekommen wir trotzdem erst morgen wieder zu, wie sich gerade so ein Mäuschen wie der VfL Bochum derart ins eigene Knie schießen kann.

Dennoch wohnt ja jedem Ende auch ein Anfang inne und vielleicht ist der nächste Manager noch treffsicherer als Stefan Kuntz. Peter Neururers „Datenbank“ (von der an dieser Stelle immer noch angenommen wird, dass sie lediglich ein Excel-Sheet mit ein paar Spalten bezüglich „Technik“, „Charakter“, „Püntklichkeit“, „Kopfballstärke“ und ähnlichem ist) ist ja legendär.

Gleichzeitig könnte dieser Sargnagel für die erfolgreiche Transfertätigkeit des VfL Bochum der Rettungsnagelanker für den angeschlagenen 1. FC Kaiserslautern sein, wo Kuntz aller Voraussicht nach bald einen Vertrag unterschreiben wird. Kaiserslautern hat allerdings bis jetzt noch jeden Ex-Aktiven verschlissen, hoffen wir, dass Stefan „cunt“ Kuntz dort nicht dasselbe Schicksal ereilt. Obwohl, dem 1. FC Kaiserslautern —

8 Kommentare

  1. Danke für deine Anteilnahme, Trainer. Als VfL-Fan fühle ich mich gerade
    wie ein Scheidungskind das bei der herrschsüchtigen Mutti bleiben muss. Der coole Papi hat es nicht mehr ausgehaten mit der Schlange und sich einer noch fieseren Alten an den Hals geworfen. Und jetzt bringst Du auch noch den peinlichen, schnauzbärtigen Ex-Lover ins Spiel. Pfui. Es ist zum Ausbüchsen.

    Wer sich ernsthaft für die mutmaßlichen Hintergründe dieser Provinzposse
    und den aktuellen Gemütszustand des gemeinen VfLers interessiert, dem seien folgende Artikel empfohlen. Glück Auf.

    http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/2008/3/27/news-33494485/detail.html

    http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/gebt-uns-den-modernen-fussball/?src=AR&cHash=c582f1d8bb

    ———–
    LABERN IST PETER, SIEGEN IST GOLD!

  2. …dem 1.FC Kaiserslautern – WAS??

  3. die ewige Verdammnis.

  4. Ich befürchte, der Satz >>Natürlich duldet kein König andere potenzielle Königsmörder neben sich

  5. Und ich dachte bisher, das ginge von Kuntz aus?
    Weil er irgendwie in die alte Heimat will, oder irgendsowas?

  6. Pingback: Kuntz frei für FCK » FCK-Blog

  7. Weihnachtsfeier, Tochter, Enkelin …
    Trainer, Du bist Hellmich-geschädigt!

    Aber zu Recht, selbstverständlich.

  8. Ich bin zu Recht geschädigt?

    Herr Wieland, muss ich böse werden?



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