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Schlagwort: AJ Auxerre

Alle Torschützenkönige in Frankreich

Obwohl erst seit der Nachkriegszeit eine echte landesweite Meisterschaft in Frankreich ausgespielt wird, erscheinen hier schon Torschützenkönige von vor dem Krieg. Dies sind natürlich wissenswert, wurden aber nicht in einem landesweiten Wettbewerb errungen.

Saison Name Mannschaft Tore
2019/2020 - - -
2018/2019 - - -
2017/2018 Edinson Cavani Paris Saint-Germain 22
2016/2017 Edinson Cavani Paris Saint-Germain 28
2015/2016 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain 38
2014/2015 Alexandre Lacazette Olympique Lyon 27
2013/2014 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain 26
2012/2013 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain 30
2011/2012 Olivier Giroud Montpellier HSC 21
Nenê Paris Germain 21
2010/2011 Moussa Sow Lille OSC 22
2009/2010 Mamadou Niang Olympique Marseille 18
2008/2009 André-Pierre Gignac Toulouse FC 24
2007/2008 Karim Benzema Olympique Lyon 20
2006/2007 Pauleta Paris Saint-Germain 15
2005/2006 Pauleta Paris Saint-Germain 21
2004/2005 Alexander Frei Stade Rennes 20
2003/2004 Djibril Cissé AJ Auxerre 26
2002/2003 Shabani Nonda AS Monaco 26
2001/2002 Djibril Cissé AJ Auxerre 22
Pauleta Girondins Bordeaux 22
2000/2001 Anderson Olympique Lyon 22
1999/2000 Anderson Olympique Lyon 23
1998/1999 Sylvain Wiltord Girondins Bordeaux 22
1997/1998 Stéphane Guivarc‘h AJ Auxerre 21
1996/1997 Stéphane Guivarc‘h Stade Rennes 22
1995/1996 Anderson AS Monaco 21
1994/1995 Patrice Loko FC Nantes 22
1993/1994 Youri Djorkaeff AS Monaco 20
Roger Boli RC Lens 20
Nicolas Ouédec FC Nantes 20
1992/1993 Alen Boksic Olympique Marseille 22
1991/1992 Jean-Pierre Papin Olympique Marseille 27
1990/1991 Jean-Pierre Papin Olympique Marseille 23
1989/1990 Jean-Pierre Papin Olympique Marseille 30
1988/1989 Jean-Pierre Papin Olympique Marseille 22
1987/1988 Jean-Pierre Papin Olympique Marseille 19
1986/1987 Bernard Zenier FC Metz 18
1985/1986 Jules Bocande FC Metz 23
1984/1985 Vahid Halilhodzic FC Nantes 27
1983/1984 Patrice Garande AJ Auxerre 21
Dennis Onnis Sporting Toulon 21
1982/1983 Vahid Halilhodzic FC Nantes 27
1981/1982 Delio Onnis Tours FC 29
1980/1981 Delio Onnis Tours FC 24
1979/1980 Erwin Kostedde Stade Laval 21
Delio Onnis AS Monaco 21
1978/1979 Carlos Bianchi Paris Saint-Germain 27
1977/1978 Carlos Bianchi Paris Saint-Germain 37
1976/1977 Carlos Bianchi Stade Reims 28
1975/1976 Carlos Bianchi Stade Reims 34
1974/1975 Delio Onnis AS Monaco 30
1973/1974 Carlos Bianchi Stade Reims 30
1972/1973 Josip Skoblar Olympique Marseille 26
1971/1972 Josip Skoblar Olympique Marseille 30
1970/1971 Josip Skoblar Olympique Marseille 44
1969/1970 Hervé Revelli AS Saint-Étienne 28
1968/1969 André Guy Olympique Lyon 25
1967/1968 Étienne Sansonetti AC Ajaccio 26
1966/1967 Hervé Revelli AS Saint-Étienne 31
1965/1966 Philippe Gondet FC Nantes 36
1964/1965 Jacky Simon FC Nantes 24
1963/1964 Ahmed Oudjani RC Lens 30
1962/1963 Serge Masnaghetti Valenciennes FC 35
1961/1962 Sékou Touré Montpellier HSC 25
1960/1961 Roger Piantoni Stade Reims 28
1959/1960 Just Fontaine Stade Reims 28
1958/1959 Thadée Cisowski Racing Club de France 30
1957/1958 Just Fontaine Stade Reims 34
1956/1957 Thadée Cisowski Racing Club de France 33
1955/1956 Thadée Cisowski Racing Club de France 31
1954/1955 René Bliard Stade Reims 30
1953/1954 Édouard Kargulewicz Girondins Bordeaux 27
1952/1953 Karl Gunnar Andersson Olympique Marseille 35
1951/1952 Karl Gunnar Andersson Olympique Marseille 31
1950/1951 Roger Piantoni AS Nancy 28
1949/1950 Jean Grumellon Stade Rennes 25
1948/1949 Pépi Humpal FC Sochaux 26
Jean Baratte Lille OSC 26
1947/1948 Jean Baratte Lille OSC 31
1946/1947 Pierre Sinibaldi Stade Reims 33
1945/1946 Rene Bihel Lille OSC 28
1938/1939 Roger Courtois FC Sochaux 27
Désiré Koranyi FC Sète 27
1937/1938 Jean Nicolas FC Rouen 26
1936/1937 Oskar Rohr RC Strasbourg 30
1935/1936 Roger Courtois FC Sochaux 34
1934/1935 Andre Abegglen FC Sochaux 30
1933/1934 Istvan Lukacs FC Sète 28
1932/1933 Walter Kaiser Stade Rennes 15
Robert Mercier Club Francais Paris 15

Was auffällt beim Betrachten der langen Liste mit illustren Namen, ist die von Anfang an hohe Zahl der Ausländer, die jeweils die meisten Tore in der höchsten französischen Spielklasse erzielte. Im deutschen Fußball musste darauf bis in die 1980er Jahre hinein gewartet werden, Frankreich war da — und offensichtlich nicht aufgrund seiner Kolonialgeschichte — weitaus offener für Einflüsse aus anderen Ländern.

Ebenso bemerkenswert ist die lange Serie an Siegen von Jean-Pierre Papin, von der es in den wenigsten anderen höherklassigen internationalen Ligen etwas Vergleichbares gab. Gleich fünf Mal in Folge gewann er diese Wertung von 1988 bis 1992. Später in der Bundesliga sollte ihm das nicht mehr vergönnt sein.

Es ist aber auch leicht zu sehen, dass in der französischen Liga viel Abwechslung herrscht. Das mag manchmal beim Blick auf die Meisterschaften anders wirken, tatsächlich hat aber bislang eher selten ein Spieler seine Krone verteidigt. Ein guter Anlass sich mit dieser Frage als Thema einer Sportwette bei Tipico zu befassen und vielleicht sein Glück (in Bezug auf Wetten) jenseits des Rheins zu versuchen. Zudem hat man auf diese Weise langfristig etwas zum Mitfiebern beim Verfolgen einer Saison, zum anderen steht vielleicht am Ende der große Zahltag an.

Heutzutage ist es bekanntlich einfacher möglich, sich über die Stars oder auch einfach nur Fußballspieler in den diversen Ligen zu informieren, insbesondere für die großen fünf mangelt es nicht an Möglichkeiten, sich die nötigen Informationen anzueignen. Dann lohnt eben auch mal eine Tipico Wette auf Fußball in Frankreich oder eben so ein Detail wie den Torschützenkönig dieser Liga. Wobei es oft auch schon einzelne Spiele sind, bei denen man wetten kann, wer genau wann wie oft treffen wird.

In einer Liga, in der mit Zlatan Ibrahimovic ein ausgemacht europäischer Schützenkönig tätig ist, sollte das vielleicht gar nicht so schwierig sein.

Doch eins ist auch Zlatan Ibrahimovic noch nicht gelungen: den fünffachen Sieger Jean-Pierre Papin abzulösen. Dafür hat er ja noch ein wenig Zeit, auch wenn sein Karriereende in Sicht sein dürfte.

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Alle Halbfinals im UEFA-Pokal/Europa League/Messe-Pokal mit mehr als einem Teilnehmer aus dem selben Land

Inzwischen ist die Genese eines Blogeintrags häufiger so, dass angesichts irgendwelcher äußeren Ereignisse ein Gedanke durch das huscht, was man gerne als sein Bewusstsein empfindet, welcher oft aus einer Fragestellung besteht. Diese wird schnell bei Twitter wahlweise hineingetutet oder herausposaunt, woraufhin sich die Bewusstseine anderer Menschen ebenfalls mit dieser Frage beschäftigen, und ihre Erkenntnisse oder Vermutungen in ihren eigenen Twitterkanal schreiben.

Früher liefen all diese Schritte nur im Kopf respektive Haus des Autors ab, möglicherweise noch gewürzt durch Kommunikation mit anderen Mit-Fußball-im-TV-Schauern, heute eben auf diese Weise. Weshalb sich die Fälle häufen, dass aus einem Tweet ein Blogbeitrag wird.

Der gestrige Anlass war das Halbfinale des UEFA-, ärghs, der Europa League. Es führte zur Frage, ob es neben dem bekannten rein deutschen Halbfinale aus der Saison 1979/1980 je ein anderes mit Teams allein aus einer Nation besetztes Halbfinale im UEFA-Pokal oder der Europa League gegeben habe. Wobei es neben England, Spanien, Deutschland und Italien schon schwierig wäre, ernsthafte Kandidaten für diesen Umstand zu finden. Allerdings fand sich ein solch weiterer ernsthafter Kandidat dann doch, da muss man nicht lang zurückblicken, das war im letzten Jahr Portugal mit drei Teilnehmern.

In der Phantasie hätte ein rein schwedisches oder rein ungarisches Halbfinale natürlich extremen Charme, in der Realität konnten seit Einführung dieses Wettbewerbs wie erwähnt nur deutsche Teams 1979/1980 dieses Kunststück vollbringen, alle vier Teilnehmer des Halbfinales zu stellen.

Mit Hilfe der Herren breitnigge, bunkinho, KBauer11, Tasmane1985, Mahqz sowie der Dame KatarinaWerderf machte ich mich also hinab in die gar nicht mal so tiefen Tiefen der Fußballhistorie des UEFA-Pokals. Dieser Wettbewerb existiert schließlich erst seit 1955, mit regelmäßiger Durchführung sogar erst seit 1960. Der englische Pokal zum Beispiel wird seit 1871 ausgespielt.

Langer Rede, kurzer Sinn:

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Alle französischen Pokalsieger

Jahr Pokalsieger
1917/1918 Olympique de Pantin
1918/1919 CASG Paris
1919/1920 CA Paris
1920/1921 Red Star Paris
1921/1922 Red Star Paris
1922/1923 Red Star Paris
1923/1924 Olympique Marseille
1924/1925 CASG Paris
1925/1926 Olympique Marseille
1926/1927 Olympique Marseille
1927/1928 Red Star Paris
1928/1929 Sports Olympiques Montpellierains
1929/1930 FC Sete
1930/1931 Club Francais Paris
1931/1932 AS Cannes
1932/1933 Excelsior AC Roubaix
1933/1934 FC Sete
1934/1935 Olympique Marseille
1935/1936 RC Paris
1936/1937 FC Sochaux
1937/1938 Olympique Marseille
1938/1939 RC Paris
1939/1940 RC Paris
1940/1941 Girondins Bordeaux
1941/1942 Red Star Paris
1942/1943 Olympique Marseille
1943/1944 Equipe Federale Nancy-Lorraine
1944/1945 RC Paris
1945/1946 OSC Lille
1946/1947 OSC Lille
1947/1948 OSC Lille
1948/1949 RC Paris
1949/1950 Stade Reims
1950/1951 Racing Strasbourg
1951/1952 OGC Nizza
1952/1953 OSC Lille
1953/1954 OGC Nizza
1954/1955 OSC Lille
1955/1956 UA Sedan-Torcy
1956/1957 FC Toulouse
1957/1958 Stade Reims
1958/1959 Le Havre AC
1959/1960 AS Monaco
1960/1961 UA Sedan-Torcy
1961/1962 AS Saint-Etienne
1962/1963 AS Monaco
1963/1964 Olympique Lyon
1964/1965 Stade Rennais UC
1965/1966 Racing Strasbourg
1966/1967 Olympique Lyon
1967/1968 AS Saint-Etienne
1968/1969 Olympique Marseille
1969/1970 AS Saint-Etienne
1970/1971 Stade Rennais UC
1971/1972 Olympique Marseille
1972/1973 Olympique Lyon
1973/1974 AS Saint-Etienne
1974/1975 AS Saint-Etienne
1975/1976 Olympique Marseille
1976/1977 AS Saint-Etienne
1977/1978 AS Nancy
1978/1979 FC Nantes
1979/1980 AS Monaco
1980/1981 SEC Bastia
1981/1982 Paris St. Germain
1982/1983 Paris St. Germain
1983/1984 FC Metz
1984/1985 AS Monaco
1985/1986 Girondins Bordeaux
1986/1987 Girondins Bordeaux
1987/1988 FC Metz
1988/1989 Olympique Marseille
1989/1990 HSC Montpellier
1990/1991 AS Monaco
1991/1992 nach dem Halbfinale abgebrochen
1992/1993 Paris St. Germain
1993/1994 AJ Auxerre
1994/1995 Paris St. Germain
1995/1996 AJ Auxerre
1996/1997 OCC Nizza
1997/1998 Paris St. Germain
1998/1999 FC Nantes
1999/2000 FC Nantes
2000/2001 Racing Strasbourg
2001/2002 FC Lorient
2002/2003 AJ Auxerre
2003/2004 Paris St. Germain
2004/2005 AJ Auxerre
2005/2006 Paris St. Germain
2006/2007 FC Sochaux
2007/2008 Olympique Lyon
2008/2009 EA Guingamp
2009/2010 Paris St. Germain
2010/2011 OSC Lille
2011/2012 Olympique Lyon
2012/2013 Girondins Bordeaux
2013/2014 EA Guingamp
2014/2015 Paris St. Germain
2015/2016 Paris St. Germain
2016/2017 Paris St. Germain
2017/2018 Paris St. Germain
2018/2019 Stade Rennes
1 Kommentar

Interaktive Fortsetzungsgeschichten

[Update 25.3. 15.00h] Der Jupp wird zum Dreier.
[Update 24.3. 17.00h] Der gefeuerte Georghe Hagi.
[Update 21.3. 22.00h] Viele Neueinträge aus der nicht ganz so jungen Vergangenheit.
[Update 20.3. 13.00h] Noch mehr Neueinträge, darunter ein echter Gentlemen und drei Verwandte.
[Update 18.3. 20:00h] Viele Neueinträge in der Liste und alphabetisch sortiert.

„Bei interaktiven Fortsetzungsgeschichten weiß man am Anfang noch nicht, wie es dann am Schluss aussehen wird.“

So schreibt lernen-mit-spass.ch über das heutige Thema. „Fortsetzungsgeschichten“. McP hatte in den Kommentaren gefragt, wie denn wohl die Verlaufschancen solcher Fortsetzungsgeschichten sind, angesichts des Return of the Rolf zu seinem früheren Marzipanschneckengeber. Wir wollen heute mal sammeln, wie solche Rückkehren verlaufen sind, weshalb es nett wäre, wenn der Kommentierende auch gleich ergänzen würde, nicht nur wer und wann mehrmals den selben Verein trainierte, sondern auch, was dabei rauskam. Ob das überhaupt sinnvoll ist, weil sich Muster oder wiederkehrende Handlungsstränge ergeben oder eben nicht, wird sich zeigen.

Meine Vermutung — allerdings durch nichts gestützt — geht in die Richtung, dass solche Fortsetzungsgeschichten ähnlich einer wiederaufgewärmten Liebesbeziehung verlaufen: Man merkt dann nach kurzem und als schön empfundenen Aufflackern der alten Leidenschaft, dass die Gründe, aus denen man sich beim ersten Mal trennte, beim zweiten Mal immer noch vorhanden und zu schwerwiegend für eine Fortführung der Gemeinsamkeit sind. Allerdings gibt es sicher Regel bestätigende Ausnahmen, bzw. ist die Regel ja noch gar nicht nachgewiesen. Außerdem stellen eine Fußballmannschaft und ihr Trainer keine Liebesbeziehung dar.

Ob dann jeweils die Liste hier oben aktualisiert wird oder nur in den Kommentaren verbleibt, hängt auch von der Zahl der Fälle ab.

Bitte gleich mal um Unterstützung bei der Beschreibung des Tätigkeitsverlaufs der einigen mir zu Beginn eingefallenen Rückkehrern.

+++++

5x beim selben Verein

Uwe Klimaschefski FC Homburg 1970-1971, 1972-1974, 1974-1980, 1987, 1993-1994

+++++

4x beim selben Verein

Helmut Kronsbein Hannover 96 1953-1957, 1963-1966, 1974-1976, 1976-1978

Max Schäfer TSV 1860 München 1937-1938, 1941-1945, 1946-1951, 1953-1956

A. W. Turner Hamburger SV 1920-1921, 1922-1923, 1925-1926, 1932-1933

+++++

3x beim selben Verein

Rudolf Agte Hamburger SV 1919-1920, 1923-1925, 1927-1929

Jürgen Heinsch Hansa Rostock 1978-1979, 1981-1985, 1993-1994

Jupp Heynckes FC Bayern München 1987-1991, 2009, 2011-?

Eckard Krautzun SV Darmstadt 98 1986-1987, 1989, 1999-2000

Dr. K. Michalke 1. FC Nürnberg 1927-1928, 1935-1936, 1946-1947

Ernst Middendorp Arminia Bielefeld 1988-1990, 1994-1998, 2007

Benno Möhlmann SpVgg Greuther Fürth 1997-2000, 2004-2007, 2008-2009

Alv Riemke 1. FC Nürnberg 1939-1941, 1945-1946, 1952-1954

Aleksandar Ristic Fortuna Düsseldorf 1987-1990, 1992-1996, 2000-2001

Rolf Schafstall VfL Bochum 1982-1986, 1991, 2001

Jürgen Sundermann VfB Stuttgart 1976-1979, 1980-1982, 1995

Dietrich Weise 1. FC Kaiserslautern 1969, 1971-1973, 1983

Hennes Weisweiler 1. FC Köln 1949-1952, 1955-1958, 1976-1980

Frantisek Zoubec Arminia Bielefeld 1922-1923, 1924-1925, 1926-1933

+++++

2x beim selben Verein

Hannes Bongartz SG Wattenscheid 09 1989-1994, 1998-2004

Josef Braumüller TSV 1860 München 1919-1925, 1936-1937

Max Breunig TSV 1860 München 1925-1928, 1930-1934

Jeno Csaknady 1. FC Nürnberg 1963-1964, 1965-1966

Christoph Daum 1. FC Köln 1986-1990, 2006-2009

Horst Ehrmanntraut 1. FC Saarbrücken 2002-2003, 2004-2006

Willi Entenmann 1. FC Nürnberg 1991-1993, 1996-1997

Willi Entenmann VfB Stuttgart 1986, 1990

Karl-Heinz Feldkamp 1. FC Kaiserslautern 1978-1982, 1989-1992

Karl-Heinz Feldkamp Arminia Bielefeld 1976-1978, 1983-1984

Dieter Ferner 1. FC Saarbrücken 1991, 2008-2010

Diethelm Ferner FC Schalke 04 1983-1986, 1988-1989

Wolfgang Frank 1. FSV Mainz 05 1995-1997, 1998-2000

Horst Franz Arminia Bielefeld 1980-1982, 1986

Fritz Fuchs SC Freiburg 1983-1984, 1989

Uwe Fuchs Wuppertaler SV 2005-2007, 2008-2010

Werner Fuchs Alemannia Aachen 1984-1987, 1966-1999

Robert Gebhardt 1. FC Nürnberg 1978-1979, 1979-1980

Hermann Gerland 1. FC Nürnberg 1988-1990, 1995-1996

Falko Götz Hertha BSC 2002, 2004-2007

Wenzel Halama TSV 1860 München 1981-1982, 1984-1986

Jupp Heynckes Borussia Mönchengladbach 1979-1987, 2006-2007

Ottmar Hitzfeld FC Bayern München 1998-2004, 2007-2008

Ivica Horvat FC Schalke 04 1971-1975, 1978-1979

Kuno Klötzer Fortuna Düsseldorf 1953-1957, 1963-1967

Georg Knöpfle Hamburger SV 1949-1954, 1969-1970

Lorenz-Günther Köstner SpVgg Unterhaching 1994-1997, 1998-2001

Friedhelm Konietzka Bayer Uerdingen 1983-1984, 1990-1991

Willibert Kremer MSV Duisburg 1973-1976, 1989-1992

Helmut Kronsbein Hertha BSC 1966-1974, 1979-1980

Anton Kugler 1. FC Nürnberg 1932-1933, 1954-1955

Udo Lattek Borussia Dortmund 1979-1981, 2000

Udo Lattek FC Bayern München 1970-1975, 1983-1987

Gyula Lorant 1. FC Kaiserslautern 1965-1967, 1969-1971

Jürgen Luginger Rot-Weiß Oberhausen 2004, 2008-2010

Felix Magath VfL Doofsburg 2007-2009, 2011-?

Uli Maslo Eintracht Braunschweig 1979-1983, 1992-1993

Reiner Maurer 2004-2006, 2010

Max Merkel TSV 1860 München 1961-1966, 1974-1975

Hans Meyer Borussia Mönchengladbach 1999-2003, 2009-2010

Hans Meyer FC Carl Zeiss Jena 1971-1983, 1993-1994

Benno Möhlmann Eintracht Braunschweig 1995-1997, 2007-2008

Peter Neururer Hannover 96 1994-1995, 2005-2006

Frank Pagelsdorf Hansa Rostock 1994-1997, 2005-2008

Fritz Pliska Borussia Mönchengladbach 1951-1953, 1957-1960

Ralf Rangnick FC Schalke 04 2004-2005, 2011-?

Friedel Rausch Eintracht Frankfurt 1979-1980, 2001

Otto Rehhagel Werder Bremen 1976, 1981-1995

Willi Reimann FC St. Pauli 1986-1987, 1999-2000

Uwe Reinders Eintracht Braunschweig 1987-1990, 2002-2004

Erich Ribbeck Bayer Leverkusen 1985-1988, 1995-1996

Rolf Schafstall MSV Duisburg 1976, 1978-1979

Klaus Schlappner SV Darmstadt 98 1979, 1987-1988

Hans Schmidt 1. FC Nürnberg 1941-1945, 1950-1952

Günter Sebert SV Waldhof Mannheim 1988-1991, 1996-1997

Fred Spiksley 1. FC Nürnberg 1913, 1926-1927

Dragoslav Stepanovic Eintracht Frankfurt 1991-1993, 1996

Ferdinand Swatosch Arminia Bielefeld 1939-1940, 1946-1947

Hans Tilkowski Werder Bremen 1970, 1976-1977

Giovanni Trapattoni FC Bayern München 1994-1995, 1996-1998

Thomas von Heesen Arminia Bielefeld 1998-1999, 2005-2007

Georgi Wassilew Union Berlin 1999-2002, 2005-2006

Dietrich Weise Eintracht Frankfurt 1973-1976, 1983-1986

Martin Wilke Hamburger SV 1954-1956, 1962-1964

Karl Wunderlich Arminia Bielefeld 1942-1945, 1947-1948

Andreas Zachhuber Hansa Rostock 1999-2000, 2009-2010

Rainer Zobel Stuttgarter Kickers 1990-1992, 2000-2001

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Ausland

Kenny Dalglish FC Liverpool 1985-1991, 2011-?

Christoph Daum Beşiktas 1994-1996, 2001-2002

Christoph Daum Fenerbahçe 2003-2006

Karl-Heinz Feldkamp Galatasaray 1992-1993, 2002-2003

Georghe Hagi 2004-2005, 2010-2011

Jupp Heynckes Athletic Bilbao 1992-1994, 2000-2003

Kevin Keegan Newcastle United 1991-1997, 2008

Friedhelm Konietzka Grashopper Club Zürich 1980-1982, 1985-1986

Rinus Michels Ajax Amsterdam 1965-1971, 1975-1976

Holger Osieck Urawa Red Diamonds 1995-1996, 2007-2008

Guy Roux AJ Auxerre 1963-2000, 2001-2005

Fatih Terim Galatasaray 1996-2000, 2002-2004

Giovanni Trapattoni Juventus 1976-1986, 1991-1994

Louis van Gaal FC Barcelona 1997-2000, 2002-2003

Zum Verlauf von Rolfs Rückkehr ist naturgemäß noch nicht keine Aussage zu machen. Zu den anderen allerdings schon und da wird es ja noch wesentlich mehr Fälle geben.

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Alle Torschützenkönige des UEFA-Cups bzw. der Europa League

Jahr Spieler Nation Club Tore
1955/58 Norbert Eschmann Schweiz FC Lausanne-Sport 4
1955/58 Evaristo de Macedo Brasilien FC Barcelona 4
1955/58 Clifford Holton England Stadt London 4
1955/58 Justo Tejada Spanien FC Barcelona 4
1955/58 Peter Murphy England Birmingham City 4
1958/60 Borivoje Kostic Jugoslawien Stadt Belgrad 6
1960/61 Pedro Manfredini Argentinien AS Rom 12
1961/62 Waldo Brasilien FC Valencia 10
1962/63 Pedro Manfredini Argentinien AS Rom 7
1963/64 Waldo Brasilien FC Valencia 6
1964/65 Bobby Charlton England Manchester United 8
1964/65 Dennis Law Schottland Manchester United 8
1965/66 Timo Konietzka Deutschland TSV 1860 München 7
1965/66 Karl-Heinz Thielen Deutschland 1. FC Köln 7
1966/67 Florian Albert Ungarn Ferencvaros Budapest 8
1967/68 Peter Lorimer Schottland Leeds United 8
1968/69 Antal Dunai Ungarn Ujpest Budapest 9
1968/69 Ferenc Bene Ungarn Ujpest Budapest 9
1968/69 Slobodan Santrac Jugoslawien OFK Belgrad 9
1969/70 Paul van Himst Belgien RSC Anderlecht 10
1970/71 Pietro Anastasi Italien Juventus 10
1971/72 Ludwig Bründl Deutschland Eintracht Braunschweig 10
1972/73 Jupp Heynckes Deutschland Borussia Mönchengladbach 11
1972/73 Jan Jeuring Niederlande Twente Enschede 11
1973/74 Lex Schoenmaker Niederlande Feyenoord Rotterdam 9
1974/75 Jupp Henyckes Deutschland Borussia Mönchengladbach 10
1975/76 Ruud Geels Niederlande Ajax Amsterdam 10
1976/77 Stanley Bowles England Queens Park Rangers 11
1977/78 Gerrie Deykers Niederlande PSV Eindhoven 8
1977/78 Raymondo Ponte Schweiz Grashopper-Club Zürich 8
1978/79 Allan Simonsen Dänemark Borussia Mönchengladbach 9
1979/80 Dieter Hoeneß Deutschland FC Bayern München 7
1979/80 Harald Nickel Deutschland Eintracht Frankfurt 7
1980/81 John Wark Schottland Ipswich Town 14
1981/82 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 9
1982/83 Erwin Vandenbergh Belgien RSC Anderlecht 7
1982/83 Alain Giresse Frankreich Girondins Bordeaux 7
1983/84 Tibor Nyalisi Ungarn Austria Wien 9
1984/85 Garry Bannister England Queens Park Rangers 7
1984/85 Edin Bahtic Jugoslawien FK Sarajewo 7
1985/86 Klaus Allofs Deutschland 1. FC Köln 9
1986/87 Jari Rantanen Finnland IFK Göteborg 5
1986/87 Peter Houtman Niederlande FC Groningen 5
1986/87 Wim Kieft Niederlande Torino Calcio 5
1986/87 Paulinho Cascavel Portugal Vitoria Guimaraes 5
1987/88 Kenneth Brylle Dänmark FC Brügge 6
1987/88 Dimitrios Savarakos Griechenland Panathinaikos Athen 6
1988/89 Torsten Gütschow DDR Dynamo Dresden 7
1989/90 Falko Götz Deutschland 1. FC Köln 6
1989/90 Karl-Heinz Riedle Deutschland Werder Bremen 6
1990/91 Rudi Völler Deutschland AS Rom 10
1991/92 Dean Saunders Wales FC Liverpool 9
1992/93 Gerald Baticle Frankreich AJ Auxerre 8
1993/94 Dennis Bergkamp Niederlande Inter Mailand 8
1993/94 Edgar Schmitt Deutschland Karlsruher SC 8
1994/95 Ulf Kirsten Deutschland Bayer Leverkusen 10
1995/96 Jürgen Klinsmann Deutschland FC Bayern München 15
1996/97 Maurizio Ganz Italien Inter Mailand 8
1997/98 Stephane Guivarch Frankreich AJ Auxerre 7
1998/99 Enrico Chiesa Italien AC Parma 8
1999/00 Hakan Sükür Türkei Galatasaray Istanbul 10
1999/00 Darko Kovacevic Jugoslawien Juventus 10
2000/01 Dimitar Berbatov Bulgarien ZSKA Sofia 7
2000/01 Juan Antonio Pérez Alonso Spanien Rayo Vallecano 7
2001/02 Pierre van Hooijdonk Niederlande Feyenoord Rotterdam 8
2002/03 Derlei Brasilien FC Porto 12
2003/04 Sonny Anderson Brasilien FC Villareal 6
2003/04 Didier Drogba Elfenbeinküste Olympique Marseille 6
2003/04 Mateja Kezman Serbien und Montenegro PSV Eindhoven 6
2003/04 Alan Shearer England Newcastle United 6
2004/05 Alan Shearer England Newcastle United 11
2005/06 Matias Delgado Argentinien FC Basel 7
2006/07 Walter Pandiani Uruguay Espanyol Barcelona 11
2007/08 Pavel Pogebnyak Russland Zenit St. Petersburg 10
2007/08 Luca Toni Italien FC Bayern München 10
2008/09 Vagner Love Brasilien ZSKA Moskau 11
2009/10 Oscar Cardozo Paraguay Benfica Lissabon 9
2009/10 Claudio Pizarro Peru Werder Bremen 9
2010/11 Radamel Falcao Brasilien FC Porto 17
2011/12 Radamel Falcao Brasilien Atlético Madrid 12
2012/13 Libor Kozak Tschechien Lazio Rom 8
2013/14 Jonatan Soriano Spanien FC Salzburg 8
2014/15 Alan
Romelu Lukaku
Brasilien
Belgien
FC Salzburg
FC Everton
8
8
2015/16 Aritz Aduriz Spanien Athletic Bilbao 10
2016/17 Guiliano
Edin Dzeko
Brasilien
Bosnien
Zenit St. Petersburg
AS Rom
8
8
2017/18 Aritz Aduriz
Ciro Immobile
Spanien
Italien
Athletic Bilbao
Lazio Rom
8
8
2018/19 Olivier Giroud Frankreich FC Chelsea 11
2019/20 Bruno Fernandes Portugal Sporting Lissabon
Manchester United
8
2020/21 - - - -

Stand 22. August 2020.

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Schneider Meck-meck-meck

Christian Ziege wird also neuer Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach. Dass Peter Pander unhaltbar geworden war, Pfiffen die Spatzen zuletzt schon von den hohen Dächern des Borussiaparks und man musste kein Hellseher sein, um Panders Entlaubung vorherzusehen. Wie Horst Köppel schon vor längerer Zeit sagte, gehöre an diese Position jemand, der weiß, was eine Mannschaft und der Trainer brauchen. Deshalb nun Christian Ziege statt Peter Pander. Panders Makel war es (neben der Erfolglosigkeit seiner Mannschaft), dass er „nur“ Bankkaufmann war, während Christian Ziege immerhin Trainer der B-Jugend von Borussia Mönchengladbach war, und das auch in Guy-Roux’schen Ausmaßen seit Juni 2006, somit nicht mal ein komplettes Jahr.

Wie man weiß, sind die Wünsche und die Konfliktherde einer Mannschaft von 16- und 17-Jährigen vollkommen identisch mit jenen von jungen Erwachsenen bzw. Familienvätern wie Neuville oder Keller. Man kann davon ausgehen, dass auch im Profiteam ständig darum gestritten wird, wer das coolste neue Handy hat, welche Frisur angesagt ist und was man gegen die „5″ in Mathe tun könnte, ohne sich großartig anstrengen zu müssen.

Des Weiteren spielen die B-Jugendlichen auch ständig in einer Liga vor 60.000 Zuschauern vor Ort und Millionen an den Fernsehern oder Livestreams und stehen vor allem jederzeit im Blickpunkt der überregionalen Presse. Deshalb ist die Wahl von Christian Ziege logisch, nachvollziehbar und die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. Schließlich gibt man am besten in einer Notlage (hier: allerärgste Abstiegsgefahr) unerfahrenen Leuten das Szepter in die Hand, auf dass sie im Falle ihres Scheiterns auf ihre Unerfahrenheit verweisen können und somit nicht gänzlich verbrannt sind. Oder wie war das noch mit Thomas Doll?

Jedenfalls freue ich mich, dass die Wahl von Borussia Mönchengladbach auf Christian Ziege gefallen ist. Der hat nicht nur eine meist gut gepflegte Webseite und kann geradeaus sprechen (und scheinbar auch denken), sondern ist auch ein Garant dafür, dass es bei Borussias Transferpolitik weiter drunter und drüber gehen wird. Wo käme man da hin, wenn man bei Borussia Mönchengladbach plötzlich vernünftig einkaufen würde und eine homogene Mannschaft stellen könnte?

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