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Schlagwort: Glasgow Rangers

Alle Torschützenkönige in Schottland

Auch in Schottland hat man, durchaus in Analogie zum Fußball in England, in den 1990er Jahren eine Neugründung und damit auch Ausgliederung der obersten Spielklassen vorgenommen. Und wie es der Zufall so will, hat man die nun neu gegründete erste Liga in Schottland auch „Premier League“ getauft, nur eben mit dem Zusatz „Scottish“, um sie von der englischen Premier League unterscheidbarer zu machen.

Wobei dieser Griff zum zusätzlichen Distinktionsmittel vielleicht gar nicht nötig wäre, denn anders als in England wird die Liga völlig von nur zwei Clubs beherrscht: von Celtic und den Rangers. Und auch wenn letztere nach einem Zwangsabstieg zuletzt einige Saisons fehlten. Meister wurde seit Einführung der Scottish Premier League kein anderer Club als einer von diesen beiden.

Abwechslung bringt da schon eher der Blick auf die jeweiligen Torschützenkönige einer Saison, denn zumindest hier gab es Ausnahmen von der Regel, dass im schottischen Fußball alle Preise stets nach Glasgow gehen, nach Celtic eben oder zu den Rangers.

Um sich das zu vergegenwärtigen, hilft ein Blick auf die konkrete Liste derjenigen Spieler, die innerhalb einer Saison am häufigsten in die Tore der höchsten schottischen Spielklasse im Fußball trafen.

Liste aller Torschützenkönige in der Scottish Premier League

Saison Spieler Nation Club Tore
1998/99 Henrik Larsson Schweden Celtic Glasgow 29
1999/2000 Mark Viduka Australien Celtic Glasgow 25
2000/01 Henrik Larsson Schweden Celtic Glasgow 35
2001/02 Henrik Larsson Schweden Celtic Glasgow 29
2002/03 Henrik Larsson Schweden Celtic Glasgow 28
2003/04 Henrik Larsson Schweden Celtic Glasgow 30
2004/05 John Hartson Wales Celtic Glasgow 25
2005/06 Kris Boyd Schottland Glasgow Rangers 32
2006/07 Kris Boyd Schottland Glasgow Rangers 20
2007/08 Scott McDonald Australien Celtic Glasgow 25
2008/09 Kris Boyd Schottland Glasgow Rangers 27
2009/10 Kris Boyd Schottland Glasgow Rangers 23
2010/11 Kenny Miller Schottland Glasgow Rangers 21
2011/12 Gary Hooper England Celtic Glasgow 24
2012/13 Michael Higdon England FC Motherwell 26
2013/14 Kris Commons Schottland Celtic Glasgow 27
2014/15 Adam Rooney Irland FC Aberdeen 18

Unschwer zu erkennen, gab es auch hier zunächst nach der Neugründung der Scottish Premiere League kaum Ablenkung. In 5 der ersten 6 Saisons war es der Schwede Henrik Larsson, der ein ums andere Mal die Konkurrenz in Bezug auf die Zahl der erzielten Tore deklassierte.

Meiste Titel als Torschützenkönig in Schottland

Insgesamt ergibt sich in der noch kurzen Historie der neuen Premier League das folgende Bild:

  1. Henrik Larsson 5x
  2. Kris Boyd 4x
  3. Michael Higdon 1x
  4. Gary Hooper 1x
  5. Kris Commons 1x
  6. John Hartson 1x
  7. Kenny Miller 1x
  8. Mark Viduka 1x
  9. Scott McDonald 1x

Unschwer zu erkennen, gab es bilang überhaupt erst 2 Spieler, die mehr als 1x Torschützenkönig in Schottland wurden. Ein völlig konträres Bild also zu den in den letzten Jahren errungenen Meisterschaften in Schottland. Das führt dann alle Freunde von Sportwetten automatisch zu folgender Frage:

Lohnen sich Wetten auf die Torschützenkönige der Scottish Premier League?

Die gute Nachricht lautet: neuerdings wieder ja. Denn die Zeiten, in denen ausnahmslos ein Spieler aus Glasgow überhaupt Chancen hätte, diesen inoffiziellen Titel zu gewinnen, scheinen vorbei zu sein. Die Phalanx ist durchbrochen. Das wiederum bedeutet auch: bessere Quoten auch für die Topspieler von Celtic und Glasgow. Wer also nicht auf den Meister, sondern auf den Torschützenkönig in Schottland wetten will, der kann mit diesem Thema ähnlich viel Spaß haben, wie es Casino Spiele im Internet ebenso ermöglichen. Die Frage nach dem Torschützenkönig ist jedenfalls deutlich spannender als die nach dem Meister in der Scottish Premier League.

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Andere Länder, andere Schlaflieder

Andere Länder, andere Sedativa.

Welche es da bislang so gab, zeigen die unteren Aufstellungen. Natürlich ohne den Anspruch, komplett zu sein. Andorra ist nicht dabei, nein, nicht das von Max Frisch, das echte Andorra. Also Andorra ist hier nicht mit aufgenommen, aber sonst eigentlich fast alle.

Note: berücksichtigt sind hier nur Meisterschaften nach dem Krieg.

Und? Welche Schlaflieder singt man in anderen Ländern so?

Griechenland

1996/1997 Olympiakos Piräus
1997/1998 Olympiakos Piräus
1998/1999 Olympiakos Piräus
1999/2000 Olympiakos Piräus
2000/2001 Olympiakos Piräus
2001/2002 Olympiakos Piräus
2002/2003 Olympiakos Piräus

Norwegen

1992 Rosenborg BK
1993 Rosenborg BK
1994 Rosenborg BK
1995 Rosenborg BK
1996 Rosenborg BK
1997 Rosenborg BK
1998 Rosenborg BK
1999 Rosenborg BK
2000 Rosenborg BK
2001 Rosenborg BK
2002 Rosenborg BK
2003 Rosenborg BK
2004 Rosenborg BK

Italien

2005/2006 Inter Mailand
2006/2007 Inter Mailand
2007/2008 Inter Mailand
2008/2009 Inter Mailand
2009/2010 Inter Mailand

Portugal

1994/1995 FC Porto
1995/1996 FC Porto
1996/1997 FC Porto
1997/1998 FC Porto
1998/1999 FC Porto

Bulgarien

1953/1954 ZSKA Sofia
1954/1955 ZSKA Sofia
1955/1956 ZSKA Sofia
1956/1957 ZSKA Sofia
1957/1958 ZSKA Sofia
1958/1959 ZSKA Sofia
1959/1960 ZSKA Sofia
1960/1961 ZSKA Sofia
1961/1962 ZSKA Sofia

Rumänien

1992/1993 Steaua Bukarest
1993/1994 Steaua Bukarest
1994/1995 Steaua Bukarest
1995/1996 Steaua Bukarest
1996/1997 Steaua Bukarest
1997/1998 Steaua Bukarest

Polen

1962/1963 Gornik Zabrze
1963/1964 Gornik Zabrze
1964/1965 Gornik Zabrze
1965/1966 Gornik Zabrze
1966/1967 Gornik Zabrze

Finnland

2009 HJK Helsinki
2010 HJK Helsinki
2011 HJK Helsinki
2012 HJK Helsinki
2013 HJK Helsinki
2014 HJK Helsinki

Frankreich

2001/2002 Olympique Lyon
2002/2003 Olympique Lyon
2003/2004 Olympique Lyon
2004/2005 Olympique Lyon
2005/2006 Olympique Lyon
2006/2007 Olympique Lyon
2007/2008 Olympique Lyon

Schottland

1988/1989 Glasgow Rangers
1989/1990 Glasgow Rangers
1990/1991 Glasgow Rangers
1991/1992 Glasgow Rangers
1992/1993 Glasgow Rangers
1993/1994 Glasgow Rangers
1994/1995 Glasgow Rangers
1995/1996 Glasgow Rangers
1996/1997 Glasgow Rangers

Spanien

1961/1961 Real Madrid
1961/1962 Real Madrid
1962/1963 Real Madrid
1963/1964 Real Madrid
1964/1965 Real Madrid
1985/1986 Real Madrid
1986/1987 Real Madrid
1987/1988 Real Madrid
1988/1989 Real Madrid
1989/1990 Real Madrid

Weißrussland

2005/2006 BATE Baryssau
2007 BATE Baryssau
2008 BATE Baryssau
2009 BATE Baryssau
2010 BATE Baryssau
2011 BATE Baryssau
2012 BATE Baryssau
2013 BATE Baryssau
2014 BATE Baryssau
2015 BATE Baryssau

Schweiz

2009/2010 FC Basel
2010/2011 FC Basel
2011/2012 FC Basel
2012/2013 FC Basel
2013/2014 FC Basel
2014/2015 FC Basel

Offensichtlich ist der Fußball dort tatsächlich noch nicht gestorben. Hier muss man allerdings abwarten.

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Alle Torschützenkönige der Champions League sowie des Europapokals der Landesmeister

Wie schon bei der Liste der Torschützenkönige des UEFA-Pokals bzw. der Europa League muss man darauf hinweisen, dass die absoluten Zahlen der jeweiligen Torschützenkönige pro laufender Saison nicht unbedingt vergleichbar sind. Zu unterschiedlich sind die Modi und die daraus resultierende Anzahl der Spiele in den jeweiligen Phasen ihrer Existenz gewesen, als dass man ernsthaft die Rekordtorzahl von Lionel Messi mit jenen von beispielsweise Gerd Müller vergleichen könnte. Der Europapokal der Landesmeister war, wie der Name schon sagt, ein echter Pokalwettbewerb mit KO-Spielen von Anfang an. Dagegen ist die Champions League, ebenfalls wie der Name sagt, zumindest in seiner ersten Phase ein Ligenwettbewerb – mit dementsprechend deutlich mehr Partien und somit auch mehr Zeit, überhaupt Tore zu erzielen.

Aus dem Grund, dass die Champions League aber den historischen Nachfolger des Europapokals der Landesmeister dartellt, sind hier also alle Torschützenkönige seit Gründung dieses Wettbewerbs in einer Liste erfasst. Diese Liste umfasst die folgenden oft klangvollen und manchmal weniger bekannten Namen:

Jahr Spieler Nation Club Tore
1955/56 Milos Milutinovic Jugoslawien Partizan Belgrad 8
1956/57 Dennis Viollet England Manchester United 9
1957/58 Alfredo di Stefano Spanien Real Madrid 10
1958/59 Just Fontaine Frankreich Stade Reims 10
1959/60 Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 10
1960/61 Jose Aguas Portugal Benfica Lissabon 11
1961/62 Bent Löfqvist Dänemark B 1903 Odense 7
Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 7
Alfredo Di Stefano Spanien Real Madrid 7
Heinz Strehl Deutschland 1. FC Nürnberg 7
Justo Tejada Spanien Real Madrid 7
1962/63 Jose Altafini Italien AC Mailand 14
1963/64 Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 7
Vladimir Kovacevic Jugoslawien Partizan Belgrad 7
Sandro Mazzola Italien Inter Mailand 7
1964/65 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 9
Jose Augusto Torres Portugal Benfica Lissabon 9
1965/66 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 7
Florian Albert Ungarn Ferencvaros 7
1966/67 Jürgen Piepenburg DDR ASK Vorwärts Berlin 6
Paul van Himst Belgien RSC Anderlecht 6
1967/68 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 6
1968/69 Denis Law Schottland Manchester United 9
1969/70 Mick Jones England Lees United 7
Ove Kindvall Schweden Feyenoord Rotterdam 7
1970/71 Antonis Antonianidas Griechenland Panathinaikos 10
1971/72 Johan Cruyff Niederlande Ajax Amsterdam 5
Lou Macari Schottland Celtic Glasgow 5
Silvester Takac Jugoslawien Standard Lüttich 5
Antal Dunai Ungarn Ujpest Budapest 5
1972/73 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 12
1973/74 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 8
1974/75 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 5
Eduard Markarow UdSSR FC Ararat Jerewan 5
1975/76 Jupp Heynckes Deutschland FC Bayern München 6
1976/77 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 5
Franco Cucinotta Italien FC Zürich 5
1977/78 Allan Simonsen Dänemark Bor. Mönchengladbach 5
1978/79 Claudio Sulser Schweiz Grasshopper Zürich 11
1979/80 Sören Lerby Dänemark Ajax Amsterdam 10
1980/81 Karl-Heinz Rummenigge Deutschland FC Bayern München 6
Graeme Souness Schottland FC Liverpool 6
Terry McDermott England FC Liverpool 6
1981/82 Dieter Hoeneß Deutschland FC Bayern München 7
1982/83 Paolo Rossi Italien Juventus 6
1983/84 Wiktor Sokal UdSSR Dinamo Minsk 6
1984/85 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 7
1984/85 Michel Platini Frankreich Juventus 7
1985/86 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 6
1986/87 Borislav Cvetkovic Jugoslawien Roter Stern Belgrad 7
1987/88 Ally McCoist Schottland Glasgow Rangers 4
Georghe Hagi Rumänien Steaua Bukarest 4
Jean-Marc Ferrari Frankreich Girondins Bordeaux 4
Michel Spanien Real Madrid 4
Rabah Madjer Algerien FC Valencia 4
Rui Aguas Portugal Benfica Lissabon 4
1988/89 Marco van Basten Niederlande AC Mailand 9
1989/90 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 7
1989/90 Romário Brasilien PSV Eindhoven 7
1990/91 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 6
Peter Pacult Österreich FC Tirol 6
1991/92 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 5
Sergej Juran Russland Benfica Lissabon 5
1992/93 Romário Brasilien PSV Eindhoven 7
1993/94 Wynton Rufer Neuseeland Werder Bremen 8
Ronald Koeman Niederlande FC Barcelona 8
1994/95 George Weah Liberia Paris St. Germain 8
1995/96 Jari Litmanen Finnland Ajax Amsterdam 9
1996/97 Milinko Pantic Jugoslawien Atlético Madrid 5
1997/98 Alessandro Del Piero Italien Juventus 10
1998/99 Andrij Schewtschenko Ukraine Dynamo Kiew 8
1998/99 Dwight Yorke Trinidad & Tobago Manchester United 8
1999/00 Raúl Spanien Real Madrid 10
Rivaldo Brasilien FC Barcelona 10
Mario Jardel Brasilien FC Porto 10
2000/01 Raúl Spanien Real Madrid 9
2001/02 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 10
2002/03 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 12
2003/04 Fernando Morientes Spanien AS Monaco 9
2004/05 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 8
2005/06 Andrij Schewtschenko Ukraine AC Mailand 9
2006/07 Kaká Brasilien AC Mailand 10
2007/08 Cristiano Ronaldo Portugal Manchester United 8
2008/09 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 9
2009/10 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 8
2010/11 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 12
2011/12 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 14
2012/13 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 12
2013/14 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 17
2014/15 Cristiano Ronaldo
Lionel Messi
Neymar
Portugal
Argentinien
Brasilientd>
Real Madrid
FC Barcelona
FC Barcelona
10
10
10
2015/16 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 16
2016/17 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 12
2017/18 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 15
2018/19 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 12
2019/20 Robert Lewandowski Polen FC Bayern München 15

Wer die gesamte Liste überblickt, erkennt, dass die ganz langen Dominanzphasen wie aktuell vom Ausnahmetalent Lionel Messi und seinem ewigen Konkurrenten Cristiano Ronaldo eher nicht die Regel in diesem Wettbewerb sind, obwohl sich seit geraumer Zeit gleich mehrere Mannschaften aus einer Liga für die Champions League qualifizieren können.

Insofern wird es auch in Zukunft wieder spannend sein, vor der Saison zu wetten, welcher der Stars (oder Außenseiter?) es in der kommenden Saison schaffen wird, sich die Torjägerkrone im Königswettbewerb des europäischen Vereinsfußballs aufzusetzen.

Wer sich nicht allein mit der Frage der Torschützenkönige in der Champions League befassen will, der kann sich online auch anderweitig vergnügen. Dies ist zum Beispiel bei Online Sportwetten möglich, und auch wenn dies ein österreichischer Anbieter ist, so kann von überall aus dort mitgemacht werden.

Bemerkenswert ist in der Champions League übrigens weiterhin, dass seit ihrer Einführung kein einziger Club seinen CL-Titel verteidigen konnte – ganz anders als es bei den Torschützenkönigen aussieht. Hier war Lionel Messi rekordmäßige vier Mal in Folge der beste Schütze des gesamten Wettbewerbs, auch Cristiano Ronaldo verteidigte seinen Titel zuletzt. Davor war die auch schon Ruud van Nistelrooy gelungen und das bei gerade mal wenig mehr als 20 Saisons, die die Königsklasse in dieser Form existiert.

Einziger Afrikaner übrigens bislang, der in der Champions League die meisten Tore erzielte, ist George Weah aus Liberia, der trotz aller weiteren starken Spieler vom schwarzen Kontinent der einzige bleibt. Damals gelang ihm dies übrigens in den Farben von Paris Saint Germain, welches in letzter Zeit stark aufgerüstet hat, auf seinen eigenen ersten Champions-League-Titel allerdings erstmal noch weiter wird warten müssen. Ein wenig Hintergrund zu George Weah findet man zum Beispiel beim kicker, auch wenn derzeit wohl eher die aktuellen Stars der Champions League interessieren dürften. Messi, Ronaldo – und vielleicht auch bald Thomas Müller, der zu seine Namensvetter Gerd Müller in diese Liste dazustoßen kann.

Die Liste der häufigsten Torschützenkönige (nur in der CL) sieht ganz oben jedenfalls so aus:

Spieler Häufigkeit
Lionel Messi 4x
Cristiano Ronaldo 3x
Ruud van Nistelrooy 3x
Andrij Schewtschenko 2x
Raúl 2x

Da alle übrigen nicht mehr (in der CL) aktiv sind, bleibt es an den beiden Ersten, ihre Bilanz weiter zu verbessern.

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Alle schottischen Pokalsieger

Aufgelistet sind hier die Gewinner des schottischen FA Cup („Scottish FA Cup“), der der zweitälteste Pokalwettbewerb der Welt ist. 1873 eingeführt und 1874 mit seinem ersten Sieger, ist nur der englische FA Cup wurde schon 1872 vergeben und ist somit älter.

Jahr Meister
1873/1874 FC Queen’s Park
1874/1875 FC Queen’s Park
1875/1876 FC Queen’s Park
1876/1877 FC Vale of Leven
1877/1878 FC Vale of Leven
1878/1879 FC Vale of Leven
1879/1880 FC Queen’s Park
1880/1881 FC Queen’s Park
1881/1882 FC Queen’s Park
1882/1883 FC Dumbarton
1883/1884 FC Queen’s Park
1884/1885 FC Renton
1885/1886 FC Queen’s Park
1886/1887 Hibernian Edinburgh
1887/1888 FC Renton
1888/1889 Third Lanark
1889/1890 FC Queen’s Park
1890/1891 Heart of Midlothian
1891/1892 Celtic Glasgow
1892/1893 FC Queen’s Park
1893/1894 Glasgow Rangers
1894/1895 St. Bernard’s Edinburgh
1895/1896 Heart of Midlothian
1896/1897 Glasgow Rangers
1897/1898 Glasgow Rangers
1898/1899 Celtic Glasgow
1899/1900 Celtic Glasgow
1900/1901 Heart of Midlothian
1901/1902 Hibernian Edinburgh
1902/1903 Glasgow Rangers
1903/1904 Celtic Glasgow
1904/1905 Third Lanark
1905/1906 Heart of Midlothian
1906/1907 Celtic Glasgow
1907/1908 Celtic Glasgow
1908/1909 -
1909/1910 FC Dundee
1910/1911 Celtic Glasgow
1911/1912 Celtic Glasgow
1912/1913 FC Falkirk
1913/1914 Celtic Glasgow
1914/1915 -
1915/1916 -
1916/1917 -
1917/1918 -
1918/1919 -
1919/1920 FC Kilmarnock
1920/1921 Partick Thistle
1921/1922 FC Morton
1922/1923 Celtic Glasgow
1923/1924 FC Airdrieonians
1924/1925 Celtic Glasgow
1925/1926 FC St. Mirren
1926/1927 Celtic Glasgow
1927/1928 Glasgow Rangers
1928/1929 FC Kilmarnock
1929/1930 Glasgow Rangers
1930/1931 Celtic Glasgow
1931/1932 Glasgow Rangers
1932/1933 Celtic Glasgow
1933/1934 Glasgow Rangers
1934/1935 Glasgow Rangers
1935/1936 Glasgow Rangers
1936/1937 Celtic Glasgow
1937/1938 FC East Fife
1938/1939 FC Clyde
1939/1940 -
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 -
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 -
1946/1947 FC Aberdeen
1947/1948 Glasgow Rangers
1948/1949 Glasgow Rangers
1949/1950 Glasgow Rangers
1950/1951 Celtic Glasgow
1951/1952 FC Motherwell
1952/1953 Glasgow Rangers
1953/1954 Celtic Glasgow
1954/1955 FC Clyde
1955/1956 Heart of Midlothian
1956/1957 FC Falkirk
1957/1958 FC Clyde
1958/1959 FC St. Mirren
1959/1960 Glasgow Rangers
1960/1961 Dunfermline Athletic
1961/1962 Glasgow Rangers
1962/1963 Glasgow Rangers
1963/1964 Glasgow Rangers
1964/1965 Celtic Glasgow
1965/1966 Glasgow Rangers
1966/1967 Celtic Glasgow
1967/1968 Dunfermline Athletic
1968/1969 Celtic Glasgow
1969/1970 FC Aberdeen
1970/1971 Celtic Glasgow
1971/1972 Celtic Glasgow
1972/1973 Glasgow Rangers
1973/1974 Celtic Glasgow
1974/1975 Celtic Glasgow
1975/1976 Glasgow Rangers
1976/1977 Celtic Glasgow
1977/1978 Glasgow Rangers
1978/1979 Glasgow Rangers
1979/1980 Celtic Glasgow
1980/1981 Glasgow Rangers
1981/1982 FC Aberdeen
1982/1983 FC Aberdeen
1983/1984 FC Aberdeen
1984/1985 Celtic Glasgow
1985/1986 FC Aberdeen
1986/1987 FC St. Mirren
1987/1988 Celtic Glasgow
1988/1989 Celtic Glasgow
1989/1990 FC Aberdeen
1990/1991 FC Motherwell
1991/1992 Glasgow Rangers
1992/1993 Glasgow Rangers
1993/1994 Dundee United
1994/1995 Celtic Glasgow
1995/1996 Glasgow Rangers
1996/1997 FC Kilmarnock
1997/1998 Heart of Midlothian
1998/1999 Glasgow Rangers
1999/2000 Glasgow Rangers
2000/2001 Celtic Glasgow
2001/2002 Glasgow Rangers
2002/2003 Glasgow Rangers
2003/2004 Celtic Glasgow
2004/2005 Celtic Glasgow
2005/2006 Heart of Midlothian
2006/2007 Celtic Glasgow
2007/2008 Glasgow Rangers
2008/2009 Glasgow Rangers
2009/2010 Dundee United
2010/2011 Celtic Glasgow
2011/2012 Heart of Midlothian
2012/2013 Celtic Glasgow
2013/2014 FC St. Johnstone
2014/2015 Inverness Caledonian Thistle
2015/2016 Hibernian Edinburgh
2016/2017 Celtic Glasgow
2017/2018 Celtic Glasgow
2018/2019 Celtic Glasgow

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Alle schottischen Meister

Schon seit 1891 spielt man einen Meister im Fußball in Schottland aus. Im ersten Jahr gab es allerdings gleich zwei Meister, was danach natürlich nie wieder vorkam. Wer alles dem FC Dumbarton und den Glasgow Rangers als Meister in Schottland folgte, zeigt die folgende Liste.

Jahr Meister
1891/1892 FC Dumbarton und Glasgow Rangers
1891/1892 FC Dumbarton
1892/1893 Celtic Glasgow
1893/1894 Celtic Glasgow
1894/1895 Hearts of Midlothian
1895/1896 Celtic Glasgow
1896/1897 Hearts of Midlothian
1897/1898 Celtic Glasgow
1898/1899 Glasgow Rangers
1899/1900 Glasgow Rangers
1900/1901 Glasgow Rangers
1901/1902 Glasgow Rangers
1902/1903 Hibernians Edinburgh
1903/1904 Third Lanark
1904/1905 Celtic Glasgow
1905/1906 Celtic Glasgow
1906/1907 Celtic Glasgow
1907/1908 Celtic Glasgow
1908/1909 Celtic Glasgow
1909/1910 Celtic Glasgow
1910/1911 Glasgow Rangers
1911/1912 Glasgow Rangers
1912/1913 Glasgow Rangers
1913/1914 Celtic Glasgow
1914/1915 Celtic Glasgow
1915/1916 Celtic Glasgow
1916/1917 Celtic Glasgow
1917/1918 Glasgow Rangers
1918/1919 Celtic Glasgow
1919/1920 Glasgow Rangers
1920/1921 Glasgow Rangers
1921/1922 Celtic Glasgow
1922/1923 Glasgow Rangers
1923/1924 Glasgow Rangers
1924/1925 Glasgow Rangers
1925/1926 Celtic Glasgow
1926/1927 Glasgow Rangers
1927/1928 Glasgow Rangers
1928/1929 Glasgow Rangers
1929/1930 Glasgow Rangers
1930/1931 Glasgow Rangers
1931/1932 FC Motherwell
1932/1933 Glasgow Rangers
1933/1934 Glasgow Rangers
1934/1935 Glasgow Rangers
1935/1936 Celtic Glasgow
1936/1937 Glasgow Rangers
1937/1938 Celtic Glasgow
1938/1939 Glasgow Rangers
1939/1940 -
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 -
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 -
1946/1947 Glasgow Rangers
1947/1948 Hibernian Edinburgh
1948/1949 Glasgow Rangers
1949/1950 Glasgow Rangers
1950/1951 Hibernian Edinburgh
1951/1952 Hibernian Edinburgh
1952/1953 Glasgow Rangers
1953/1954 Celtic Glasgow
1954/1955 FC Aberdeen
1955/1956 Glasgow Rangers
1956/1957 Glasgow Rangers
1957/1958 Heart of Midlothian
1958/1959 Glasgow Rangers
1959/1960 Heart of Midlothian
1960/1961 Glasgow Rangers
1961/1962 FC Dundee
1962/1963 Glasgow Rangers
1963/1964 Glasgow Rangers
1964/1965 FC Kilmarnock
1965/1966 Celtic Glasgow
1966/1967 Celtic Glasgow
1967/1968 Celtic Glasgow
1968/1969 Celtic Glasgow
1969/1970 Celtic Glasgow
1970/1971 Celtic Glasgow
1971/1972 Celtic Glasgow
1972/1973 Celtic Glasgow
1973/1974 Celtic Glasgow
1974/1975 Glasgow Rangers
1975/1976 Glasgow Rangers
1976/1977 Celtic Glasgow
1977/1978 Glasgow Rangers
1978/1979 Celtic Glasgow
1979/1980 FC Aberdeen
1980/1981 Celtic Glasgow
1981/1982 Celtic Glasgow
1982/1983 Dundee United
1983/1984 FC Aberdeen
1984/1985 FC Aberdeen
1985/1986 Celtic Glasgow
1986/1987 Glasgow Rangers
1987/1988 Celtic Glasgow
1988/1989 Glasgow Rangers
1989/1990 Glasgow Rangers
1990/1991 Glasgow Rangers
1991/1992 Glasgow Rangers
1992/1993 Glasgow Rangers
1993/1994 Glasgow Rangers
1994/1995 Glasgow Rangers
1995/1996 Glasgow Rangers
1996/1997 Glasgow Rangers
1997/1998 Celtic Glasgow
1998/1999 Glasgow Rangers
1999/2000 Glasgow Rangers
2000/2001 Celtic Glasgow
2001/2002 Celtic Glasgow
2002/2003 Glasgow Rangers
2003/2004 Celtic Glasgow
2004/2005 Glasgow Rangers
2005/2006 Celtic Glasgow
2006/2007 Celtic Glasgow
2007/2008 Celtic Glasgow
2008/2009 Glasgow Rangers
2009/2010 Glasgow Rangers
2010/2011 Glasgow Rangers
2011/2012 Celtic Glasgow
2012/2013 Celtic Glasgow
2013/2014 Celtic Glasgow
2014/2015 Celtic Glasgow
2015/2016 Celtic Glasgow
2016/2017 Celtic Glasgow
2017/2018 Celtic Glasgow
2018/2019 Celtic Glasgow
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Unbekanntes aus … dem Europapokal der Pokalsieger

… dem Europapokal der Pokalsieger.

Nun, die beiden mittleren Informationen dürften so weit bekannt sein, nicht aber die Serie, die sich um diese beiden mittleren Ereignisse schlingt. Von 1965 bis 1968 war vier Mal in Folge eine deutsche Mannschaft im Finale des Europapokals der Pokalsieger. Zu einer Zeit, als man erst noch gar keinen, dann erst einen und dann immer noch nur erst zwei Europapokale wettbewerbsübergreifend gewonnen hatte.

1965 West Ham United — TSV 1860 München 2:0
1966 Borussia Dortmund — FC Liverpool 2:1 n. V.
1967 FC Bayern München — Glasgow Rangers 1:0 n. V.
1968 AC Mailand — Hamburger SV 2:0

Okay, hätte man wissen können, wenn man fleißig diesen Beitrag auswendig gelernt hätte, aber wer tut sowas schon?

Eine vergleichbare Serie gab es noch einmal von 1974 bis 1977, als erst der FC Bayern München drei Mal in Folge den Europapokal der Landesmeister gewann und Borussia Mönchengladbach im Finale von 1977 gegen den FC Liverpool verlor.

Ähnliche Serien von italienischen Mannschaften aus den 1990er Jahren hingegen interessieren nun wirklich niemanden.

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Alle Sieger des Europapokals der Pokalsieger

Jahr Team Nation
1960/61 AC Florenz Italien
1961/62 Atlético Madrid Spanien
1962/63 Tottenham Hotspur England
1963/64 Sporting Lissabon Portugal
1964/65 West Ham United England
1965/66 Borussia Dortmund Deutschland
1966/67 FC Bayern München Deutschland
1967/68 AC Mailand Italien
1968/69 Slovan Bratislava CSSR
1969/70 Manchester City England
1970/71 FC Chelsea England
1971/72 Glasgow Rangers Schottland
1972/73 AC Mailand Italien
1973/74 1. FC Magdeburg DDR
1974/75 Dynamo Kiew UdSSR
1975/76 RSC Anderlecht Belgien
1976/77 Hamburger SV Deutschland
1977/78 RSC Anderlecht Belgien
1978/79 FC Barcelona Spanien
1979/80 FC Valencia Spanien
1980/81 Dinamo Tiflis UdSSR
1981/82 FC Barcelona Spanien
1982/83 FC Aberdeen Schottland
1983/84 Juventus Italien
1984/85 FC Everton England
1985/86 Dynamo Kiew UdSSR
1986/87 Ajax Amsterdam Niederlande
1987/88 KV Mechelen Belgien
1988/89 FC Barcelona Spanien
1989/90 Sampdoria Genua Italien
1990/91 Manchester United England
1991/92 Werder Bremen Deutschland
1992/93 AC Parma Italien
1993/94 FC Arsenal England
1994/95 Real Saragossa Spanien
1995/96 Paris Saint-Germain Frankreich
1996/97 FC Barcelona Spanien
1997/98 FC Chelsea England
1998/99 Lazio Rom Italien
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1. FC Nuremburg

Hans, wir warten gespannt darauf, wie Du wieder einen Dich befragenden Reporter abkanzeln wirst, wenn Dein Club nun gegen Athletico Madrid, AC Florenz oder Glasgow Rangers spielt.

„Gehen Sie mal davon aus, dass ich schon vor 25 Jahren gegen diese Mannschaften angetreten bin, ich weiß also, was da abgeht.“

Was der kleine Hans dabei vergisst, ist dass Dinge sich verändern und in 25 Jahren sogar ganz schön viel, und zweitens, dass man so eigentlich nicht mit Leuten spricht, selbst wenn die Frage doof gestellt war.

Aber in bestimmten Kreisen wird das dann wieder als „kultig“ angesehen, dieses Ende der 1990er Jahre inflationär verwendete Wort, das hier völlig fehl am Platze ist. Das ist nicht „kultig“, das ist arrogant. Aber nicht jene lässige Arroganz, über die der Gesprächspartner selbst vielleicht auch noch lachen kann, weil sie wenigstens ein Augenzwinkerchen dabei einsetzt, sondern herabwürdigende Arroganz, die ich — mal wieder, ich alter Miesepeter — nicht kultig finden kann.

Wer hat also Recht? Kult-Hänschen oder Miesepeter-Trainer?

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„The Hammer“ nur einer unter vielen

Gestern erst hat die Fortuna den Tabellenführer der Regionalliga Nord geschlagen und steht nun auf einem Aufstiegsplatz. Mit von der Partie war ein gewisser Jörg Albertz, Ex-Nationalspieler und lange Jahre bei den Glasgow Rangers tätig. Unter den „Größten Erfolgen“ von Jörg Albertz [Link leider tot] finden wir auf der Seite der Fortuna Folgendes:

„Aufnahme in die „Hall of Fame“ der Glasgow Rangers“

Wow, da staunen wir nicht schlecht. Ein deutscher Fußballer wird zum Inventar eines ausländischen Klubs gezählt. Wir sind beeindruckt, bis, ja, bis wir uns die Hall of Fame [Link leider tot] der Glasgow Rangers anschauen, in der sich knapp 50 Spieler befinden. Wir stellen fest, dass ungefähr jedes Jahr ein Spieler in die Hall of Fame aufgenommen wird. Mehr oder weniger ist Jörg Albertz also nur lange genug dabei gewesen und wenigstens ein Mal zum Spieler der Saison gewählt worden. Oder hab ich da das Prinzip einer „Hall of Fame“ nicht richtig verstanden?

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