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Schlagwort: Jean-Pierre Papin

Alle Fußballer des Jahres in Frankreich

Alle Fußballer des Jahres in Frankreich

Die Fachzeitschrift France Football ist weltweit eine absolut anerkannte Instanz, vielleicht viel mehr als das den meisten Menschen in diesem Land bewusst ist. Sie hat auch die Entwicklung des Fußballs vorangetrieben, obwohl sie eben eigentlich nur begleitendes Medium ist.

Neben dem intensiven Vorantreiben der Einführung eines Europapokals hatte man bei France Football auch schon früh die Idee, einen jeweiligen „Fußballer des Jahres“ zu wählen. Und so gibt es diese Kür in Frankreich – obwohl damals kein ausgeprägtes Fußballland – schon seit 1957, als mit Kees Rijvers der erste Sieger gefunden wurde.

Wer die Liste durchgeht, findet viele prominente Namen des Weltfußballs. Eins überrascht dann aber doch. In jener Zeit, in der Michel Platini Mitte der 1980er Jahre auf dem Zenit seines Könnens war und Frankreich zum Gewinn der Europameisterschaft führte, taucht sein Namen in der Liste nicht auf. Die Erkläurung für dieses Phänomen ist einfach. Bis 1995 konnten nur Spieler gewählt werden, die auch in Frankreich spielten – da war Platini aber schon längst über die Alpen zu Juventus in Turin weitergezogen. Erst seit diesem Jahr kann man also auch Spieler wählen, die Franzosen sind, aber im Ausland Fußball spielen.

Komplette Liste aller Sieger in Frankreich

Hier nun der Blick auf die komplette Liste aller Sieger der Wahl zu Frankreichs „Fußballer des Jahres“.

Jahr Spieler
2016 -
2015 Blaise Matuidi
2014 Karim Benzema
2013 Franck Ribéry
2012 Karim Benzema
2011 Karim Benzema
2010 Samir Nasri
2009 Yoann Gourcuff
2008 Franck Ribéry
2007 Franck Ribéry
2006 Thierry Henry
2005 Thierry Henry
2004 Thierry Henry
2003 Thierry Henry
2002 Zinedine Zidane
2001 Patrick Vieira
2000 Thierry Henry
1999 Sylvain Wiltord
1998 Zinedine Zidane
1997 Lilian Thuram
1996 Didier Deschamps
1995 Vicent Guerin
1994 Bernard Lama
1993 David Ginola
1992 Alain Roche
1991 Jean-Pierre Papin
1990 Laurent Blanc
1989 Jean-Pierre Papin
1988 Stephane Paille
1987 Alain Giresse
1986 Manuel Amoros
1985 Luis Fernandez
1984 Jean Tigana
1983 Alain Giresse
1982 Alain Giresse
1981 Maxime Bossis
1980 Jean-Francois Larios
1979 Maxime Bossis
1978 Jean Petit
1977 Michel Platini
1976 Michel Platini
1975 Jean-Marc Gillou
1974 Georges Betera
1973 Georges Betera
1972 Marius Tresor
1971 Georges Camus
1970 Georges Camus
1969 Hervé Revelli
1968 Bernard Bousquier
1967 Bernard Bousquier
1966 Philippe Gondet
1965 Philippe Gondet
1964 Marcel Artelesa
1963 Yvon Douis
1962 André Lerond
1961 Mahi Khenanne
1960 Raymond Kopa
1959 Jules Sbroglia
1958 Maurice Lafont
1957 Kees Rijvers

Wie setzt sich die Jury zusammen?

So fragwürdig solche Ehrungen von Einzelspielern in einem Mannschaftssport auch stets sind. Entscheidend ist ja die Frage, wie es schließlich zu einem Urteil der Jury kommt. Da ist man in großen Teilen transparent bei France Football. Bis vor Kurzem war es schlicht „die Redaktion“, die diese Entscheidung gefällt hat. Damals war stets bekannt, wer Mitglieder dieser Redaktion ist. Es ging also nicht zu wie im Luxury Casino, wo man einfach den Zufall entscheiden lässt oder wie man auch gerne sagt das Glück. Hier wurden die tatsächlichen Leistungen der Spieler bewertet, auch wenn man in den Anfangsjahren noch gar nicht alle Spiele live verfolgen konnte.

Seit 2001 wählt allerdings die Redaktion nicht mehr selbst. Einzig der Chefredakteur sitzt noch in der Jury, die sich ansonsten aus allen ehemaligen Preisträgern rekrutiert, welchen noch am Leben sind und Lust haben, teilzunehmen. Ob das nun objektiver ist, weiß man nicht, aber natürlich erhält man durch die Nennung der Namen früherer Heroen des Fußballs mehr Aufmerksamkeit.

Apropos Heroen. Besonders gut schnitten bei dieser Wahl gleich mehrere Spieler ab.

Liste der Spieler mit den häufigsten Auszeichnungen

In der folgenden Liste dann alle Spieler, die in Frankreich mehr als einmal Fußballer des Jahres wurden. „König“ all dieser Spieler ist mit 5 Auszeichnungen Thierry Henry, es folgen drei Spieler mit je 3 Auszeichnungen

Anzahl Spieler
5x Thierry Henry
3x Alain Giresse
3x Franck Ribéry
3x Karim Benzema
2x Jean-Pierre Papin
2x Maxime Bossis
2x Michel Platini
2x Georges Bereta
2x Georges Camus
2x Bernard Bousquier
2x Philippe Gondet

Im Moment ist auch Franck Ribéry noch aktiv, könnte zumindest theoretisch noch das eine oder andere Mal diese Wahl gewinnen. Wahrscheinlich ist das aber nicht, dafür scheint er doch zu weit über seinen Zenit hinaus zu sein. Weshalb wohl Thierry Henry noch auf lange Zeit der gekrönte König dieser Liste sein wird.

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Update! „Tor des Jahres“ — alle auf einen Klick-Blick

[Update Nr xy] Marcel Risse 2016 mit einem überaus sehenswerten Freistoßtor, Lukas Podolski 2017. Nils Petersen mit schönem Weitschuss 2018.

[Update Januar 2016] Das Tor des Jahres 2015 erzielte Carsten Kammlott. Das wird hier extra noch mal erwähnt, weil man sich den dazugehörigen Beitrag der Sportschau ruhig geben sollte, sofern man sehen möchte, wie ein Profi der 3. Liga so lebt. Jeden Sonntag bei den Eltern zum Essen (wobei das der eine oder andere Weltmeister ja ebenso pflegen soll) und derlei mehr. Nicht prickelnd, aber erhellend. Und das Tor an sich natürlich: hier der Beitrag (der obere), sicher nicht lange online. (Außerdem erfährt man so, dass Reinhold Beckmann immer noch die Sportschau macht. Dachte, der spielt jetzt Gitarre.) Und für die Jüngeren vielleicht interessant, dass dieses Tor einen weltbekannten Vorfahren hatte. Das Tor, nicht Kammlott.

[Update April 2013] Dass ein Schwede mit bosnischen Wurzeln in einem Freundschaftsspiel in Schweden gegen England das Tor des Jahres in Deutschland erzielen kann, bleibt eines dieser Geheimnisse des professionellen Sportjournalismus. Ein fantastisches Tor erzielte Ibrahimovic mit seinem Fallrückzieher natürlich unbestritten, aber die Frage, was das bei den deutschen Toren des Jahres zu suchen hat, bleibt offen — vielleicht mal bei der Sportschau nachfragen.

[Update 29. Januar 2012] Heute gibt es dann den Neuzugang für 2012 2011: Señor Raúl. Ein schön anzusehender Lupfer beim hohen Sieg gegen den 1. FC Köln. Was der FC Schalke übrigens auch ohne Raúl schafft, wie gestern gesehen.

[Update 24. Januar 2011]

Ein Schuss aus 60 Metern. Kreativ. Gab es erst seit 2007 nicht mehr.

[Update 7. April 2009]

Ich hab dann mal eine nur wenig Voraussicht benötigende Änderung vorgenommen, siehe Ende der Liste. Sollte ich mich getäuscht haben, werde ich mich damit bestrafen, selbst so ein Tor wie das von Grafite erzielen zu müssen und es so lange zu versuchen, bis es klappt — allerdings ohne Gegenspieler. Schwer genug.

Aber ich werde mich ohnehin nicht täuschen.

Und wie profan Ballacks Tor von 2008 plötzlich wirkt …

Aus aktuellem Anlass, da Diego mit seinem Tor aus 60m Entfernung gegen Alemannia Aachen gerade Tor des Monats wurde, ein Überblick über die bisherigen Schützen des „Tor des Jahres“ seit der Einführung dieser Wahl im Jahr 1971.

1971 Ulrik Le Fevre
1972 Günter Netzer und Gerd Müller
1973 Günter Netzer
1974 Erwin Kostedde
1975 Klaus Fischer
1976 Gerd Müller
1977 Klaus Fischer
1978 Rainer Bonhof
1979 Harald Nickel
1980 Karl-Heinz Rummenigge
1981 Karl-Heinz Rummenigge
1982 Klaus Fischer
1983 Jürgen Wilhelm
1984 Daniel Simmes
1985 Pierre Littbarski
1986 Stefan Kohn
1987 Jürgen Klinsmann
1988 Jürgen Wegmann
1989 Klaus Augenthaler
1990 Lothar Matthäus
1991 Andreas Müller
1992 Lothar Matthäus
1993 Augustine „Jay-Jay“ Okocha
1994 Bernd Schuster
1995 Jean-Pierre Papin
1996 Oliver Bierhoff
1997 Lars Ricken
1998 Olaf Marschall
1999 Giovane Elber
2000 Alex Alves
2001 Kurt Meyer
2002 Benjamin Lauth
2003 Nia Künzer
2004 Klemen Lavric
2005 Kasper Bögelund
2006 Oliver Neuville
2007 Diego
2008 Michael Ballack
2009 Grafite
2010 Michael Stahl
2011 Raúl
2012 Zlatan Ibrahimovic
2013 Raúl und Julian Draxler
2014 Mario Götze
2015 Carsten Kammlott
2016 Marcel Risse
2017 Lukas Podolski
2018 Nils Petersen
2019 Marcel Hartel

Mit Nia Künzer immerhin schon eine Frau als Gewinnerin dabei, sowie mit Jürgen Wilhelm und dem damals 80-jährigen Kurt Meyer auch zwei Amateure. Rekordsieger bleibt Klaus Fischer mit 3 Toren, vor Günter Netzer, Gerd Müller, Lothar Matthäus und Karl-Heinz Rummenigge mit je 2 Toren des Jahres.

In den meisten Fällen braucht man nur auf die Jahreszahl und den Namen zu schauen, schon ist klar, welches Tor es gewesen sein muss. Beispiele:

Lothar Matthäus 1990
Nia Künzer 2003
Lars Ricken 1997
Klaus Fischer 1982
Oliver Bierhoff 1996

Was an dem wurschtigen, glücklich abgefälschten, kraftlosen, unplatzierten Torschuss Bierhoffs von 1996, der dem armen tschechischen Torhüter durch die plötzlich nur noch mit der Konsistenz unaufgeblasener Luftballons funktionierenden Hände glitt, Tor-des-Jahres-würdig gewesen sein soll (außer eben seiner Wirkung), wird sich uns nie erschließen. Klaus Fischers Tor von 1982 begeistert da schon eher, so wie alle seine Tore des Jahres es vermögen.

Ich persönlich hätte auch diesmal eher auf Christoph Preuß‘ Fallrückzieher gesetzt als auf diese dann doch irgendwie gar nicht so schwierigen Tore der Marke Augenthaler 1989, Alves 2000 oder eben Diego 2007, aber ich bin ja auch nicht die Masse.

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Alle Torschützenkönige in Frankreich

Obwohl erst seit der Nachkriegszeit eine echte landesweite Meisterschaft in Frankreich ausgespielt wird, erscheinen hier schon Torschützenkönige von vor dem Krieg. Dies sind natürlich wissenswert, wurden aber nicht in einem landesweiten Wettbewerb errungen.

Saison Name Mannschaft Tore
2019/2020 - - -
2018/2019 - - -
2017/2018 Edinson Cavani Paris Saint-Germain 22
2016/2017 Edinson Cavani Paris Saint-Germain 28
2015/2016 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain 38
2014/2015 Alexandre Lacazette Olympique Lyon 27
2013/2014 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain 26
2012/2013 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain 30
2011/2012 Olivier Giroud Montpellier HSC 21
Nenê Paris Germain 21
2010/2011 Moussa Sow Lille OSC 22
2009/2010 Mamadou Niang Olympique Marseille 18
2008/2009 André-Pierre Gignac Toulouse FC 24
2007/2008 Karim Benzema Olympique Lyon 20
2006/2007 Pauleta Paris Saint-Germain 15
2005/2006 Pauleta Paris Saint-Germain 21
2004/2005 Alexander Frei Stade Rennes 20
2003/2004 Djibril Cissé AJ Auxerre 26
2002/2003 Shabani Nonda AS Monaco 26
2001/2002 Djibril Cissé AJ Auxerre 22
Pauleta Girondins Bordeaux 22
2000/2001 Anderson Olympique Lyon 22
1999/2000 Anderson Olympique Lyon 23
1998/1999 Sylvain Wiltord Girondins Bordeaux 22
1997/1998 Stéphane Guivarc‘h AJ Auxerre 21
1996/1997 Stéphane Guivarc‘h Stade Rennes 22
1995/1996 Anderson AS Monaco 21
1994/1995 Patrice Loko FC Nantes 22
1993/1994 Youri Djorkaeff AS Monaco 20
Roger Boli RC Lens 20
Nicolas Ouédec FC Nantes 20
1992/1993 Alen Boksic Olympique Marseille 22
1991/1992 Jean-Pierre Papin Olympique Marseille 27
1990/1991 Jean-Pierre Papin Olympique Marseille 23
1989/1990 Jean-Pierre Papin Olympique Marseille 30
1988/1989 Jean-Pierre Papin Olympique Marseille 22
1987/1988 Jean-Pierre Papin Olympique Marseille 19
1986/1987 Bernard Zenier FC Metz 18
1985/1986 Jules Bocande FC Metz 23
1984/1985 Vahid Halilhodzic FC Nantes 27
1983/1984 Patrice Garande AJ Auxerre 21
Dennis Onnis Sporting Toulon 21
1982/1983 Vahid Halilhodzic FC Nantes 27
1981/1982 Delio Onnis Tours FC 29
1980/1981 Delio Onnis Tours FC 24
1979/1980 Erwin Kostedde Stade Laval 21
Delio Onnis AS Monaco 21
1978/1979 Carlos Bianchi Paris Saint-Germain 27
1977/1978 Carlos Bianchi Paris Saint-Germain 37
1976/1977 Carlos Bianchi Stade Reims 28
1975/1976 Carlos Bianchi Stade Reims 34
1974/1975 Delio Onnis AS Monaco 30
1973/1974 Carlos Bianchi Stade Reims 30
1972/1973 Josip Skoblar Olympique Marseille 26
1971/1972 Josip Skoblar Olympique Marseille 30
1970/1971 Josip Skoblar Olympique Marseille 44
1969/1970 Hervé Revelli AS Saint-Étienne 28
1968/1969 André Guy Olympique Lyon 25
1967/1968 Étienne Sansonetti AC Ajaccio 26
1966/1967 Hervé Revelli AS Saint-Étienne 31
1965/1966 Philippe Gondet FC Nantes 36
1964/1965 Jacky Simon FC Nantes 24
1963/1964 Ahmed Oudjani RC Lens 30
1962/1963 Serge Masnaghetti Valenciennes FC 35
1961/1962 Sékou Touré Montpellier HSC 25
1960/1961 Roger Piantoni Stade Reims 28
1959/1960 Just Fontaine Stade Reims 28
1958/1959 Thadée Cisowski Racing Club de France 30
1957/1958 Just Fontaine Stade Reims 34
1956/1957 Thadée Cisowski Racing Club de France 33
1955/1956 Thadée Cisowski Racing Club de France 31
1954/1955 René Bliard Stade Reims 30
1953/1954 Édouard Kargulewicz Girondins Bordeaux 27
1952/1953 Karl Gunnar Andersson Olympique Marseille 35
1951/1952 Karl Gunnar Andersson Olympique Marseille 31
1950/1951 Roger Piantoni AS Nancy 28
1949/1950 Jean Grumellon Stade Rennes 25
1948/1949 Pépi Humpal FC Sochaux 26
Jean Baratte Lille OSC 26
1947/1948 Jean Baratte Lille OSC 31
1946/1947 Pierre Sinibaldi Stade Reims 33
1945/1946 Rene Bihel Lille OSC 28
1938/1939 Roger Courtois FC Sochaux 27
Désiré Koranyi FC Sète 27
1937/1938 Jean Nicolas FC Rouen 26
1936/1937 Oskar Rohr RC Strasbourg 30
1935/1936 Roger Courtois FC Sochaux 34
1934/1935 Andre Abegglen FC Sochaux 30
1933/1934 Istvan Lukacs FC Sète 28
1932/1933 Walter Kaiser Stade Rennes 15
Robert Mercier Club Francais Paris 15

Was auffällt beim Betrachten der langen Liste mit illustren Namen, ist die von Anfang an hohe Zahl der Ausländer, die jeweils die meisten Tore in der höchsten französischen Spielklasse erzielte. Im deutschen Fußball musste darauf bis in die 1980er Jahre hinein gewartet werden, Frankreich war da — und offensichtlich nicht aufgrund seiner Kolonialgeschichte — weitaus offener für Einflüsse aus anderen Ländern.

Ebenso bemerkenswert ist die lange Serie an Siegen von Jean-Pierre Papin, von der es in den wenigsten anderen höherklassigen internationalen Ligen etwas Vergleichbares gab. Gleich fünf Mal in Folge gewann er diese Wertung von 1988 bis 1992. Später in der Bundesliga sollte ihm das nicht mehr vergönnt sein.

Es ist aber auch leicht zu sehen, dass in der französischen Liga viel Abwechslung herrscht. Das mag manchmal beim Blick auf die Meisterschaften anders wirken, tatsächlich hat aber bislang eher selten ein Spieler seine Krone verteidigt. Ein guter Anlass sich mit dieser Frage als Thema einer Sportwette bei Tipico zu befassen und vielleicht sein Glück (in Bezug auf Wetten) jenseits des Rheins zu versuchen. Zudem hat man auf diese Weise langfristig etwas zum Mitfiebern beim Verfolgen einer Saison, zum anderen steht vielleicht am Ende der große Zahltag an.

Heutzutage ist es bekanntlich einfacher möglich, sich über die Stars oder auch einfach nur Fußballspieler in den diversen Ligen zu informieren, insbesondere für die großen fünf mangelt es nicht an Möglichkeiten, sich die nötigen Informationen anzueignen. Dann lohnt eben auch mal eine Tipico Wette auf Fußball in Frankreich oder eben so ein Detail wie den Torschützenkönig dieser Liga. Wobei es oft auch schon einzelne Spiele sind, bei denen man wetten kann, wer genau wann wie oft treffen wird.

In einer Liga, in der mit Zlatan Ibrahimovic ein ausgemacht europäischer Schützenkönig tätig ist, sollte das vielleicht gar nicht so schwierig sein.

Doch eins ist auch Zlatan Ibrahimovic noch nicht gelungen: den fünffachen Sieger Jean-Pierre Papin abzulösen. Dafür hat er ja noch ein wenig Zeit, auch wenn sein Karriereende in Sicht sein dürfte.

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Alle Torschützenkönige der Champions League sowie des Europapokals der Landesmeister

Wie schon bei der Liste der Torschützenkönige des UEFA-Pokals bzw. der Europa League muss man darauf hinweisen, dass die absoluten Zahlen der jeweiligen Torschützenkönige pro laufender Saison nicht unbedingt vergleichbar sind. Zu unterschiedlich sind die Modi und die daraus resultierende Anzahl der Spiele in den jeweiligen Phasen ihrer Existenz gewesen, als dass man ernsthaft die Rekordtorzahl von Lionel Messi mit jenen von beispielsweise Gerd Müller vergleichen könnte. Der Europapokal der Landesmeister war, wie der Name schon sagt, ein echter Pokalwettbewerb mit KO-Spielen von Anfang an. Dagegen ist die Champions League, ebenfalls wie der Name sagt, zumindest in seiner ersten Phase ein Ligenwettbewerb – mit dementsprechend deutlich mehr Partien und somit auch mehr Zeit, überhaupt Tore zu erzielen.

Aus dem Grund, dass die Champions League aber den historischen Nachfolger des Europapokals der Landesmeister dartellt, sind hier also alle Torschützenkönige seit Gründung dieses Wettbewerbs in einer Liste erfasst. Diese Liste umfasst die folgenden oft klangvollen und manchmal weniger bekannten Namen:

Jahr Spieler Nation Club Tore
1955/56 Milos Milutinovic Jugoslawien Partizan Belgrad 8
1956/57 Dennis Viollet England Manchester United 9
1957/58 Alfredo di Stefano Spanien Real Madrid 10
1958/59 Just Fontaine Frankreich Stade Reims 10
1959/60 Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 10
1960/61 Jose Aguas Portugal Benfica Lissabon 11
1961/62 Bent Löfqvist Dänemark B 1903 Odense 7
Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 7
Alfredo Di Stefano Spanien Real Madrid 7
Heinz Strehl Deutschland 1. FC Nürnberg 7
Justo Tejada Spanien Real Madrid 7
1962/63 Jose Altafini Italien AC Mailand 14
1963/64 Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 7
Vladimir Kovacevic Jugoslawien Partizan Belgrad 7
Sandro Mazzola Italien Inter Mailand 7
1964/65 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 9
Jose Augusto Torres Portugal Benfica Lissabon 9
1965/66 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 7
Florian Albert Ungarn Ferencvaros 7
1966/67 Jürgen Piepenburg DDR ASK Vorwärts Berlin 6
Paul van Himst Belgien RSC Anderlecht 6
1967/68 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 6
1968/69 Denis Law Schottland Manchester United 9
1969/70 Mick Jones England Lees United 7
Ove Kindvall Schweden Feyenoord Rotterdam 7
1970/71 Antonis Antonianidas Griechenland Panathinaikos 10
1971/72 Johan Cruyff Niederlande Ajax Amsterdam 5
Lou Macari Schottland Celtic Glasgow 5
Silvester Takac Jugoslawien Standard Lüttich 5
Antal Dunai Ungarn Ujpest Budapest 5
1972/73 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 12
1973/74 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 8
1974/75 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 5
Eduard Markarow UdSSR FC Ararat Jerewan 5
1975/76 Jupp Heynckes Deutschland FC Bayern München 6
1976/77 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 5
Franco Cucinotta Italien FC Zürich 5
1977/78 Allan Simonsen Dänemark Bor. Mönchengladbach 5
1978/79 Claudio Sulser Schweiz Grasshopper Zürich 11
1979/80 Sören Lerby Dänemark Ajax Amsterdam 10
1980/81 Karl-Heinz Rummenigge Deutschland FC Bayern München 6
Graeme Souness Schottland FC Liverpool 6
Terry McDermott England FC Liverpool 6
1981/82 Dieter Hoeneß Deutschland FC Bayern München 7
1982/83 Paolo Rossi Italien Juventus 6
1983/84 Wiktor Sokal UdSSR Dinamo Minsk 6
1984/85 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 7
1984/85 Michel Platini Frankreich Juventus 7
1985/86 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 6
1986/87 Borislav Cvetkovic Jugoslawien Roter Stern Belgrad 7
1987/88 Ally McCoist Schottland Glasgow Rangers 4
Georghe Hagi Rumänien Steaua Bukarest 4
Jean-Marc Ferrari Frankreich Girondins Bordeaux 4
Michel Spanien Real Madrid 4
Rabah Madjer Algerien FC Valencia 4
Rui Aguas Portugal Benfica Lissabon 4
1988/89 Marco van Basten Niederlande AC Mailand 9
1989/90 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 7
1989/90 Romário Brasilien PSV Eindhoven 7
1990/91 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 6
Peter Pacult Österreich FC Tirol 6
1991/92 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 5
Sergej Juran Russland Benfica Lissabon 5
1992/93 Romário Brasilien PSV Eindhoven 7
1993/94 Wynton Rufer Neuseeland Werder Bremen 8
Ronald Koeman Niederlande FC Barcelona 8
1994/95 George Weah Liberia Paris St. Germain 8
1995/96 Jari Litmanen Finnland Ajax Amsterdam 9
1996/97 Milinko Pantic Jugoslawien Atlético Madrid 5
1997/98 Alessandro Del Piero Italien Juventus 10
1998/99 Andrij Schewtschenko Ukraine Dynamo Kiew 8
1998/99 Dwight Yorke Trinidad & Tobago Manchester United 8
1999/00 Raúl Spanien Real Madrid 10
Rivaldo Brasilien FC Barcelona 10
Mario Jardel Brasilien FC Porto 10
2000/01 Raúl Spanien Real Madrid 9
2001/02 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 10
2002/03 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 12
2003/04 Fernando Morientes Spanien AS Monaco 9
2004/05 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 8
2005/06 Andrij Schewtschenko Ukraine AC Mailand 9
2006/07 Kaká Brasilien AC Mailand 10
2007/08 Cristiano Ronaldo Portugal Manchester United 8
2008/09 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 9
2009/10 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 8
2010/11 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 12
2011/12 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 14
2012/13 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 12
2013/14 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 17
2014/15 Cristiano Ronaldo
Lionel Messi
Neymar
Portugal
Argentinien
Brasilientd>
Real Madrid
FC Barcelona
FC Barcelona
10
10
10
2015/16 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 16
2016/17 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 12
2017/18 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 15
2018/19 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 12
2019/20 Robert Lewandowski Polen FC Bayern München 15

Wer die gesamte Liste überblickt, erkennt, dass die ganz langen Dominanzphasen wie aktuell vom Ausnahmetalent Lionel Messi und seinem ewigen Konkurrenten Cristiano Ronaldo eher nicht die Regel in diesem Wettbewerb sind, obwohl sich seit geraumer Zeit gleich mehrere Mannschaften aus einer Liga für die Champions League qualifizieren können.

Insofern wird es auch in Zukunft wieder spannend sein, vor der Saison zu wetten, welcher der Stars (oder Außenseiter?) es in der kommenden Saison schaffen wird, sich die Torjägerkrone im Königswettbewerb des europäischen Vereinsfußballs aufzusetzen.

Wer sich nicht allein mit der Frage der Torschützenkönige in der Champions League befassen will, der kann sich online auch anderweitig vergnügen. Dies ist zum Beispiel bei Online Sportwetten möglich, und auch wenn dies ein österreichischer Anbieter ist, so kann von überall aus dort mitgemacht werden.

Bemerkenswert ist in der Champions League übrigens weiterhin, dass seit ihrer Einführung kein einziger Club seinen CL-Titel verteidigen konnte – ganz anders als es bei den Torschützenkönigen aussieht. Hier war Lionel Messi rekordmäßige vier Mal in Folge der beste Schütze des gesamten Wettbewerbs, auch Cristiano Ronaldo verteidigte seinen Titel zuletzt. Davor war die auch schon Ruud van Nistelrooy gelungen und das bei gerade mal wenig mehr als 20 Saisons, die die Königsklasse in dieser Form existiert.

Einziger Afrikaner übrigens bislang, der in der Champions League die meisten Tore erzielte, ist George Weah aus Liberia, der trotz aller weiteren starken Spieler vom schwarzen Kontinent der einzige bleibt. Damals gelang ihm dies übrigens in den Farben von Paris Saint Germain, welches in letzter Zeit stark aufgerüstet hat, auf seinen eigenen ersten Champions-League-Titel allerdings erstmal noch weiter wird warten müssen. Ein wenig Hintergrund zu George Weah findet man zum Beispiel beim kicker, auch wenn derzeit wohl eher die aktuellen Stars der Champions League interessieren dürften. Messi, Ronaldo – und vielleicht auch bald Thomas Müller, der zu seine Namensvetter Gerd Müller in diese Liste dazustoßen kann.

Die Liste der häufigsten Torschützenkönige (nur in der CL) sieht ganz oben jedenfalls so aus:

Spieler Häufigkeit
Lionel Messi 4x
Cristiano Ronaldo 3x
Ruud van Nistelrooy 3x
Andrij Schewtschenko 2x
Raúl 2x

Da alle übrigen nicht mehr (in der CL) aktiv sind, bleibt es an den beiden Ersten, ihre Bilanz weiter zu verbessern.

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Alle Welttorjäger des Jahres

Welttorjäger ist derjenige Spieler, der innerhalb eines Kalenderjahres (eine äußerst sinnvolle Regelung, weil der Großteil des Weltfußballs nicht im Kalenderjahr abgewickelt w(e)ird) in A-Länderspielen, bei FIFA-Auswahlspielen, bei olympischen Fußballspielen, bei der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft und bei internationalen Wettbewerben der 6 Kontinentalverbände (z. B. Champions League oder Europa League) die meisten Tore erzielt.

Das schafften seit Einführung dieses Titels im Jahre 1991 folgende Spieler:

Jahr Sieger Nationalität Verein Tore
1991 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 16
1992 Dennis Bergkamp Niederlande Ajax Amsterdam 12
1993 Said al-Uwairan Saudi-Arabien Al-Shabab 18
1994 Christo Stoitschkow Bulgarien FC Barcelona 17
1995 Jürgen Klinsmann Deutschland Tottenham Hotspur/FC Bayern München 17
1996 Ali Daei Iran Pirouzi Teheran/Al-Sadd 22
1997 Ronaldo Brasilien FC Barcelona/Inter Mailand 22
1998 Jassim Al-Houwaidi Kuwait Al Salmiya Club 20
1999 Raul Gonzalez Blanco Spanien Real Madrid 14
2000 Rivaldo Brasilien FC Barcelona 21
2001 Hani Al Dhabit Oman Dhofar Club 22
2002 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 14
2003 Thierry Henry Frankreich FC Arsenal 15
2004 Ali Daei Iran Pirouzi Teheran/Saba Battery 17
2005 Adriano Brasilien Inter Mailand 18
2006 Humberto Suazo Chile CSD Colo Colo Santiago 17
2007 Tresor Mputu Mabi DR Kongo TP Mazembe Lubumbashi 20
2008 Leandson Dias da Silva Brasilien Muharraq Club 19
2009 Shinji Okazaki Japan Shimizu S-Pulse 15
2010 Bader Ahmed Al-Mutawa Kuwait Al Qadsia Kuwait 17
2011 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 19
2012 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 25
2013 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 25
2014 - - - -
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Alle Fußballer des Jahres in Europa

Jahr Sieger Land Club
1956 Stanley Matthews England FC Blackpool
1957 Alfredo Di Stefano Spanien Real Madrid
1958 Raymond Kopa Frankreich Real Madrid
1959 Alfredo Di Stefano Spanien Real Madrid
1960 Luis Suárez Spanien Real Madrid
1961 Omar Sívori Italien Juventus
1962 Josef Masopust Tschechoslowakei FK Dukla Prag
1963 Lew Jaschin UdSSR Dynamo Moskau
1964 Denis Law Schottland Manchester United
1965 Eusébio Portugal Benfica Lissabon
1966 Bobby Charlton England Manchester United
1967 Florian Albert Ungarn Ferencváros Budapest
1968 George Best Nordirland Manchester United
1969 Gianni Rivera Italien AC Mailand
1970 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München
1971 Johan Cruijff Niederlande Ajax Amsterdam
1972 Franz Beckenbauer Deutschland FC Bayern München
1973 Johan Cruijff Niederlande Ajax Amsterdam
FC Barcelona
1974 Johann Cruijff Niederlande FC Barcelona
1975 Oleg Blochin UdSSR Dynamo Kiew
1976 Franz Beckenbauer Deutschland FC Bayern München
1977 Allan Simonsen Dänemark Borussia Mönchengladbach
1978 Kevin Keegan England Hamburger SV
1979 Kevin Keegan England Hamburger SV
1980 Karl-Heinz Rummenigge Deutschland FC Bayern München
1981 Karl-Heinz Rummenigge Deutschland FC Bayern München
1982 Paolo Rossi Italien Juventus
1983 Michel Platini Frankreich Juventus
1984 Michel Platini Frankreich Juventus
1985 Michel Platini Frankreich Juventus
1986 Igor Belanow UdSSR Dynamo Kiew
1987 Ruud Gullit Niederlande PSV Eindhoven
AC Mailand
1988 Marco van Basten Niederlande AC Mailand
1989 Marco van Basten Niederlande AC Mailand
1990 Lothar Matthäus Deutschland Inter Mailand
1991 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille
1992 Marco van Basten Niederlande AC Mailand
1993 Roberto Baggio Italien Juventus
1994 Christo Stoitschkow Bulgarien FC Barcelona
1995 George Weah Liberia Paris St. Germain
AC Mailand
1996 Matthias Sammer Deutschland Borussia Dortmund
1997 Ronaldo Brasilien FC Barcelona
Inter Mailand
1998 Zinedine Zidane Frankreich Juventus
1999 Rivaldo Brasilien FC Barcelona
2000 Luís Figo Portugal FC Barcelona
Real Madrid
2001 Michael Owen England FC Liverpool
2002 Ronaldo Brasilien Inter Mailand
Real Madrid
2003 Pavel Nedved Tschechien Juventus
2004 Andrij Schewtschenko Ukraine AC Mailand
2005 Ronaldinho Brasilien FC Barcelona
2006 Fabio Cannavaro Italien Juventus
Real Madrid
2007 Kaká Brasilien AC Mailand
2008 Cristiano Ronaldo Portugal Manchester United
2009 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2010 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2011 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2012 Andres Iniesta Spanien FC Barcelona
2013 Franck Ribéry Frankreich FC Bayern München
2014 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid
2015 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2016 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid
2017 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid
2018 Luka Modric Kroatien Real Madrid
3 Kommentare

Ausgestoßen wäre er doch!

Boris Becker redet sich wie immer um Kopf und Kragen und beweist seine Ahnungslosigkeit. Eigentlich hatte ich mich ja darauf gefreut, dass der Franz irgendwann für immer schweigen wird. Dabei hatte ich aber nicht bedacht, dass dessen legitimer Nachfolger im Dummschwätzer-Sektor, Boris Becker, ja nur unwesentlich älter ist als ich und er mich somit Zeit meines Lebens begleiten wird. Pest und Cholera, da weiß man wirklich nicht, was man wählen soll.

WELT.de: Muhammad Ali hieß eigentlich Cassius Clay. Er wechselte seinen Namen, nachdem er zum Islam konvertiert war.

Becker: Bewundernswert! Stellen Sie sich vor: Wenn das heute einer machen würde, er wäre doch ausgestoßen von der Gesellschaft. Der würde nirgendwo mehr eingeladen werden. Muhammad aber war das egal. Was er als Sportler aus Überzeugung riskiert hat, das macht ihn als Menschen für mich so einzigartig.

Hat Boris Becker noch nie etwas von Franck Ribéry gehört? Der ist auch konvertiert und seitdem so dermaßen ausgestoßen, dass der FC Bayern nach der WM kurzzeitig Interesse zeigte, Ribéry an die Isar zu verpflichten. Das kann Becker aber nicht wissen, schließlich ist er bei den Bayern nur Mitglied des Beirats.

[Nachtrag: Dass Franck Ribéry aus dem selben Ort stammt wie „Schongpjärpapeng“, ist mir auch neu gewesen: aus Boulogne-sur-Mer im Norden Frankreichs.]

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