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Schlagwort: Kiew

Alle EM-Stadien im 360°-Panorama

Der altbekannte Service rund um die großen Sportereignisse ist da: Alle EM-Stadien im 360°-Panorama gibt es mal wieder von Google Street View, hier die einzelnen Links.

Ukraine

Polen

Man muss allerdings mit Bedauern feststellen, dass man sich den Besuch der Links zu den Innenansichten der Stadien der EM sparen kann. Einzig Posen fällt ein wenig aus dem Rahmen, mit Abstrichen Donezk, ansonsten sehen alle Stadien von innen nahezu identisch aus: Die Steilheit der Ränge, die Form der Bestuhlung, das Fehlen von besonderen Merkmalen.

Natürlich ist es gut und richtig — Stichwort weiße Elefanten — dass man die Stadien alle nach dem gleichen Bauplan gebaut und nur in verschiedenen Farben angemalt hat. Die Leckerbissen sollen schließlich auf dem Rasen, nicht auf den Rängen stattfinden.

Ein bisschen bedauerlich ist es allerdings schon, dass nun das, was in der Bundesliga Standard geworden ist, auch für die Übertragungen der Spiele der EM 2012 gelten wird: Am Erscheinungsbild des Stadions wird man nicht erkennen können, aus welcher Stadt ein EM-Spiel gerade übertragen wird. Oder wenn doch, dann nur an der Farbe der leeren Sitze. (Wie man hört, gehen Karten insbesondere für die Ukraine ganz schlecht.)

Klar, first-world-problems sind das, dass die Stadien „nicht abwechslungsreich genug gestaltet sind“, zumal zugegebenermaßen die Form eines für den Besucher optimalen Stadions nicht allzu viel Variation zulässt. Und doch hätte man sich, einfach fürs Häätz, so ein kleines, winziges architektonisches Schmankerl hie und da mal gewünscht.

Dann eben doch nur auf dem Rasen.

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EM-Auslosung live aus dem Jerusalem des Ostens

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D
Polen Niederlande Spanien Ukraine
Griechenland Dänemark Italien Schweden
Russland Deutschland Irland Frankreich
Tschechien Portugal Kroatien England

[liveblog]

Topf 1
Niederlande
Spanien

Topf 2
Deutschland
England
Italien
Russland

Topf 3
Kroatien
Griechenland
Portugal
Schweden

Topf 4
Dänemark
Frankreich
Tschechien
Irland

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EM-Spielplan 2012 zum Ausdrucken und Eintragen

Download

Hier also der EM-Spielplan zum Downloaden, Ausdrucken, Mittippen und Gewinnen. Passt wunderbar auf eine einzige DIN-A4-Seite.

Somit entfällt jegliches lästige Zusammenschnipseln oder sonstige Hantieren mit dem Ausdruck.

Bei nur drei Spielen pro Team in einer Gruppe kann die EM schon nach 180 Minuten vorbei sein — auch für Deutschland übrigens — deshalb schnell noch vor der EM downloaden, ausdrucken und tippen.

Download EM Spielplan 2012

Husch, husch, am 8. Juni geht es schließlich schon los mit dem, nunja, Kracher Polen gegen Griechenland im neuen Nationalstadion Polens zu Warschau.

Designt von „Fortuna München – Visuelle Kommunikation“, einem echten Tipp in Sachen Fußball und Gestaltung.

Wer den Spielplan nur online benötigt, der wird unten in reiner Textform fündig.

Spielplan zum Lesen

Wer nicht den eigenen Drucker bemühen möchte, wird hier trotzdem fündig, allerdings weniger übersichtlich als in der grafisch aufbereiteten Version des Spielplans der Euro 2012.

Vorrunde
Fr., 8. Juni 2012, 18:00 Uhr in Warschau
Polen – Griechenland
Fr., 8. Juni 2012, 20:45 Uhr in Breslau
Russland – Tschechien
Sa., 9. Juni 2012, 18:00 Uhr in Charkiw
Niederlande – Dänemark
Sa., 9. Juni 2012, 20:45 Uhr in Lemberg
Deutschland – Portugal
So., 10. Juni 2012, 18:00 Uhr in Danzig
Spanien – Italien
So., 10. Juni 2012, 20:45 Uhr in Posen
Irland – Kroatien
Mo., 11. Juni 2012, 18:00 Uhr in Donezk
Frankreich – England
Mo., 11. Juni 2012, 20:45 Uhr in Kiew
Ukraine – Schweden
Di., 12. Juni 2012, 18:00 Uhr in Breslau
Griechenland – Tschechien
Di., 12. Juni 2012, 20:45 Uhr in Warschau
Polen – Russland
Mi., 13. Juni 2012, 18:00 Uhr in Charkiw
Niederlande – Deutschland
Mi., 13. Juni 2012, 20:45 Uhr in Lemberg
Dänemark – Portugal
Do., 14. Juni 2012, 18:00 Uhr in Posen
Italien – Kroatien
Do., 14. Juni 2012, 20:45 Uhr in Danzig
Spanien – Irland
Fr., 15. Juni 2012, 18:00 Uhr in Donezk
Ukraine – Frankreich
Fr., 15. Juni 2012, 20:45 Uhr in Kiew
Schweden – England
Sa., 16. Juni 2012, 20:45 Uhr in Warschau
Griechenland – Russland
Sa., 16. Juni 2012, 20:45 Uhr in Breslau
Tschechien – Polen
So., 17. Juni 2012, 20:45 Uhr in Charkiw
Portugal – Niederlande
So., 17. Juni 2012, 20:45 Uhr in Lemberg
Dänemark – Deutschland
Mo., 18. Juni 2012, 20:45 Uhr in Danzig
Kroatien – Spanien
Mo., 18. Juni 2012, 20:45 Uhr in Posen
Italien – Irland
Di., 19. Juni 2012, 20:45 Uhr in Kiew
Schweden – Frankreich
Di., 19. Juni 2012, 20:45 Uhr in Donezk
England – Ukraine

Viertelfinale
Do., 21. Juni 2012, 20:45 Uhr in Warschau
Tschechien – Portugal
Fr., 22. Juni 2012, 20:45 Uhr in Danzig
Deutschland – Griechenland
Sa., 23. Juni 2012, 20:45 Uhr in Donezk
Spanien – Frankreich
So., 24. Juni 2012, 20:45 Uhr in Kiew
England – Italien

Halbfinale
Mi., 27. Juni 2012, 20:45 Uhr in Donezk
Portugal – Sieger Donezk
Do., 28. Juni 2012, 20:45 Uhr in Warschau
Deutschland – Sieger Kiew

Finale
So., 1. Juli 2012, 20:45 Uhr in Kiew
Sieger Donezk – Sieger Warschau

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Die Maskottchen der EM 2012:
Lolek und Bolek

Nein, leider sind es eben nicht Lolek und Bolek (auf polnisch übrigens Bolek i Lolek, umgekehrte Reihenfolge also), sondern es sind — über-demokratisch, wie Fußballverbände nun mal vom Wesen her sind, hat die UEFA die Leser ihrer Webseite abstimmen lassen, welcher der drei Namens-Vorschläge von den meisten Menschen bevorzugt wird —

Slavek und Slavko.

Unter dankenswerter Mithilfe von Saumselig — genauer gesagt hat er dabei alles gemacht und ich gar nichts — haben wir uns diesen Vorschlag genauer angesehen und sind dabei zu folgendem, eher faden Ergebnis gekommen:

Slavek und Slavko sind wohl Diminuitive, jeweils polnisch und ukrainisch, des Vornamens „Miroslav“, was wiederum Frieden (hierzulande in seiner Bedeutung auch bekannt durch den Namen der Raumstation „Mir“) sowie Ruhm und Ehre („Slava“) bedeutet.

Eine Bezeichnung der Maskottchen fast ohne Erinnerungswert, unterscheiden sich die beiden Namen doch kaum. Wie hießen noch die beiden Maskottchen der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz? Weiß kein Mensch mehr aus dem Gedächtnis heraus, zumal ihr Erscheinungsbild [Link leider tot] jenem vom Slavek und Slavko so unerhört ähnlich ist, dass man meinen könnte, die beiden wären einfach noch mal recyclet und in den Osten geschickt worden.

Eine fade Bezeichnung ohne Markanz. Dabei — warum in die fernen Ideenwelten schweifen — hätte das Gute doch so nahe gelegen. Wer kennt schließlich nicht „Lolek und Bolek“, Helden diverser Kindheiten und zumindest auf diesem Kontinent ziemlich weit bekannt?

Absoluter Starfaktor schon gegeben, zudem sprechen sie alle möglichen Zielgruppen an, zum Beispiel mich, zumindest jene Teile meiner Persönlichkeit, die noch in der Kindheit verharren. Dass Lolek und Bolek beide polnisch sind, ja mein Gott, dann hätte man denen halt noch ein ukrainisches Haus hingebaut oder einen ukrainischen Schiedsrichter an die Hand gegeben oder was auch immer.

Ihr erinnert Euch?



(Ich geb zu, ich konnte mich einfach nicht zwischen den beiden Folgen entscheiden …)

Bezogen auf die Namen der Maskottchen und die Maskottchen selbst:

Chance vertan, jetzt werden es Slavek und Slavko und somit langweiliger Klimbim sein, den man mit Abpfiff des Finales in Kiew schon wieder vergessen haben wird.

So wie man noch jedes Maskottchen von Europameisterschaften bislang einfach wieder vergessen hat.

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