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Schlagwort: Michael Ballack

Uli Stielike bleibt einsam

Uli Stielike, der Mann mit den schrecklichsten Sakkos der deutschen Werbefernseh-Geschichte, bleibt weiter ein einsamer Mann. Ob ihn seine Frau verlassen hat, weiß ich nicht. Nach dem vierten deutschen Elfmeterschießen bei einer WM bliebt er aber der einzige deutsche Spieler, der je einen Elfmeter bei einem WM-Elfmeterschießen verschossen hat.

Im Detail waren es die folgenden Spieler, die ihn so einsam wirken lassen:

2006 im Elfmeterschießen gegen Argentinien, 4:2

Oliver Neuville
Michael Ballack
Lukas Podolski
Tim Borowski

1990 im Elfmeterschießen gegen England, 4:3

Andreas Brehme
Lothar Matthäus
Karl-Heinz Riedle
Olaf Thon

1986 im Elfmeterschießen gegen Mexiko, 4:1

Klaus Allofs
Andreas Brehme
Lothar Matthäus
Pierre Littbarski

1982 im Elfmeterschießen gegen Frankreich, 5:4

Manfred Kaltz
Paul Breitner
Ulrich Stielike verschießt
Pierre Littbarski
Karl-Heinz Rummenigge
Horst Hrubesch

Vielleicht kommt im Halbfinale ein deutscher Spieler hinzu, um Stielike aus dieser Rolle zu erlösen, hoffen wollen wir es aber nicht.

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Bitte nicht Schweini!

Ich las letztens etwas davon, welche deutschen Nationalspieler Kandidaten für ein möglicherweise anstehendes Elfmeterschießen seien. Neben echten Versenk-Garanten wie Podolski, Ballack oder Frings fiel dabei auch der Name Schweinsteiger.

Ich kann nur inständig beten, dass Clinsfornia davon noch einmal Abstand nimmt. Schweinsteiger wird uns ins Verderben schießen. Er ist kein schlechter Fußballer, klar, er ist jung, deshalb sei ihm nachgesehen, dass er immer noch viel zu häufig keinen Überblick über die Spielsituation hat oder viel zu hastig (und vor allem unpräzise) abschließt.

Einen solchen Spieler darf man aber niemals bei einem WM-Elfmeterschießen als Schützen benennen. Dieser Bauernjunge wird uns das Weiterkommen kosten, sollte er unter den ersten fünf Schützen sein.

Bitte, Jürgen, nicht Schweini!

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Fritz Ballack

Nach dem Kopfballtor zum 1:0 gegen Kolumbien braucht Michael Ballack noch ein Tor und er zieht mit Fritz Walter gleich, der 33 Tore für die Nationalmannschaft erzielte.

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Dumme Aussagen: der Dummschwätzer schon wieder?

Ich bekomme gerade eine neue Meldung rein. Angeblich hat Michael Ballack über Franz Beckenbauer gesagt:

„Auf Beckenbauer brauchen wir nicht zu achten. Wenn ich einmal aufhöre Fußball zu spielen, möchte ich nicht eine bittere Person sein, die solch dumme Aussagen macht.“

Was? Ich bekomme gerade die Korrektur rein. Es war doch ein Übertragungsfehler. Mein Walkie-Talkie rauscht manchmal etwas. Ich bitte um Verzeihung. In Wirklichkeit war es Ronaldo, der Folgendes über Pelé sagte:

„Auf Pelé brauchen wir nicht zu achten. Wenn ich einmal aufhöre Fußball zu spielen, möchte ich nicht eine bittere Person sein, die solch dumme Aussagen macht.“

Achso, na dann, dann muss ich mein Urteil natürlich revidieren. Ich dachte schon, Ballack hätte plötzlich Mut bekommen oder wäre an einen Lügendetektor angeschlossen worden.

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Poldi und Schweini XL

Das hätte man sich vielleicht überlegen sollen, bevor die beiden in ein Formtief fallen. Vorher hing hier am Radisson in Hamburg ein 70m großer Michael Ballack. Der macht ein Traumtor nach dem anderen, während Poldi und Schweini überhaupt nicht mehr treffen. Tja. So kann’s gehen.

[Link leider tot.]
Zusammen sind die beiden 1.300 Quadratmeter groß. Das ist fast so viel, wie ich Tore in Pflichtspielen erzielte in meiner aktiven Karriere.

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Von 3-99 Jahre

Die WM ist natürlich auch Hochzeit der Spielzeuganbieter. Hoffotografin Paula hat sich mal wieder auf den Weg gemacht, dieses doch allzu textlastige Blog mit ein paar Pixeln zum Anschauen zu füllen. Spielwarenläden in der ganzen Republik wurden bereist. Heraus kamen dabei folgende Impressionen:

Die Berliner Mauer

[Link zum Bild leider tot.]

Haufenweise Bälle als Puzzle

[Link zum Bild leider tot.]
Der WM-Ball von 1986 als Puzzle (die Hand von Paula ist nicht im Preis inbegriffen)

[Link zum Bild leider tot.]

Und zwei der möglichen „Superstars“ der WM zum Auspacken und ins Zimmer Stellen: der Italiener Alessandro del Piero und der Ossi Michael Ballack

[Link zum Bild leider tot.]

Das kann man doch einfach mal so unkommentiert stehen lassen. Gerne sammeln wir auch noch Eure weiteren Fotos zu Merchandising-Kram, den die Welt (nicht) braucht. Ich selbst bin übrigens stolzer Besitzer eines WM-Kissens mit dem World Cup drauf — Foto folgt.

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Wie schwul ist der deutsche Fußball?

Die FOTO-Zeitung, die hauptsächlich aus Fotos und Fußball besteht, fragt in ihrem Online-Angebot „Wie schwul ist der deutsche Fußball?“ [ehemaliger Link ist leider auf Seiten der FOTO-Zeitung deaktiviert] und sticht damit ein Faß an, das ja immer noch ein heißes Eisen ist, um bei den gelungen Bildern zu bleiben.

Das ganze Interview mit Corny Littmann, dem schwulen Präsidenten des FC St. Pauli, aus dem FOTO wohl zitiert, war in der Welt [Link leider tot] nachzulesen. Darin prophezeit Littmann, dass das Tabu, sich als Fußballprofi als schwul zu outen, „in den nächsten zehn Jahren“ fallen wird. Außerdem nimmt er an, dass es nicht nur in den Bundesliga-Kadern, sondern auch in der Nationalmannschaft den einen oder anderen Schwulen gibt.

Das lässt natürlich Raum zu Spekulationen, und damit ich gar nicht erst in irgendeinen Verdacht komme, schicke ich meinen folgenden Spekulationen voraus, dass ich mich Klaus Wowereit („…und das ist auch gut so.“) anschlösse, sollte sich ein schwuler Fußballprofi outen.

Hier mal der mehr oder weniger aktuelle Kader der Nationalmannschaft:

Timo Hildebrand
Jens Lehmann
Arne Friedrich
Robert Huth
Marcell Jansen
Per Mertesacker
Patrick Owomoyela
Lukas Sinkiewicz
Michael Ballack
Tim Borowski
Sebastian Deisler
Fabian Ernst
Torsten Frings
Thomas Hitzlsperger
Bernd Schneider
Bastian Schweinsteiger
Miroslav Klose
Kevin Kuranyi
Oliver Neuville
Lukas Podolski
Gerald Asamoah

Ob jemand verheiratet ist oder Kinder hat, ist irrelevant, denn dies könnte immer auch nur Tarnung sein. Ich blicke kurz auf die Liste und nach nur wenigen Sekunden dämmert es mir: Timo Hildebrand. Er ist schwul. Hm. Da fällt mir jetzt nicht viel zu ein, außer dass ich Timo Hildebrand sympathisch finde. Was ja, wie man weiß, nicht für Kevin Kuranyi gilt, der der nächste heiße Kandidat für den Job des Schwulen bei der Nationalmannschaft wäre. Welche Hete läuft mit so einem Bart durch die Gegend? Okay, heutzutage machen die Nulpen der halb-Bolloszene so etwas vielleicht auch dann, wenn sie nicht schwul sind. Ich finde den Bart aber trotzdem schwul. Und auch, wie Kuranyi sich bewegt, das hat schon irgendwie etwas von einer Tunte. Ich weiß, ich weiß, es liegt an seiner mangelnden Technik, weil er erst im letzten Moment überhaupt weiß, wie er den ankommenden Ball weiterverarbeiten soll. Aber wüsste so etwas eine Hete nicht schon viel eher? Nun gut, das ist Spekulation.

Glaubt man der These, dass sich nicht-outende Schwule meist besonders heterosexuell wirken oder wirken wollen, wäre der heißeste Kandidat wohl Oliver Kahn. Das würde auch erklären, warum er wegen der Torwartrotation so rumjammert. Wobei ich gerade merke, dass ich hier mit einem Klischee spiele, das nicht wahr ist: dass Schwulsein Weichsein bedeutet. Das ist natürlich Quatsch.

Oliver Kahn schwul? Ich fände es zumindest interessant.

In der Redaktion tippen viele auf Christian Wörns, auch das klingt plausibel, nimmt man das Klischee zur Hand. Er spricht wirklich sehr tuntig und jammert auch noch nach Nicht-Berücksichtigung für Klinsmanns Kader öffentlich rum, anstatt es „mannhaft“ zu ertragen. Da Schwule aber auch Männer sind, bleibe ich da skeptisch. Wörns ist nicht schwul, sondern ein Weichei.

Mein letzter Tipp ist Arne Friedrich. Er verkörpert für mich so etwas wie den Typ des unauffälligen Schwulen. Zwar immer nett gekleidet, nett frisiert, auch nett im Umgang, aber eben kein Stück tuntig. Das vergißt man ja auch zu leicht: weder Ole von Beust noch Klaus Wowereit noch Guido Westerwelle noch Corny Littmann kommen irgendwie tuntig rüber, aber trotzdem sind sie schwul.

Eigentlich, muss ich sagen, ist mir auch egal, wer jetzt von denen schwul ist. Sollen sie die WM gewinnen, und gut ist. Ich bin auch nicht der Gralswächter der Moral, und ob einer nun schwul ist oder nicht, ist mir auch ansonsten grundsätzlich wurscht. Ein Klima, in dem sich ein Schwuler als solcher darstellen und sein Leben so leben kann, ist aber im Profifußball nicht nur begrüßenswert, sondern längst überfällig.

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Wenn der Dummschwätzer dummschwätzt (II)

„Blanker Unsinn“

Ein Kommentar vom Vize-Chef der SPD in Bayern zu des Dummschwätzers Äußerungen dazu, wie viel Steuern Michael Ballack hier bezahlen müsste. Laut Beckenbauer irgendetwas um die 50%, tatsächlich sind es aber nur 44,3%.

Der Dummschwätzer ist ja auch Steuerflüchtling in Kitzbühel.

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