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Schlagwort: Nürnberg

Neue Lesetermine: Bonn, Nürnberg, Leipzig, Düsseldorf, Frankfurt, Bern, Aachen, Duisburg

Im ersten Halbjahr gastierte mein Leseprogramm „Drama Queens in kurzen Hosen“ bereits in diversen Städten dieser Republik, jetzt geht es in die Herbsttage und die dazugehörige Herbsttour. Wieder 2×45 Minuten plus Halbzeitpause und eventueller Verlängerung.

Die nächsten Termine bis zum Jahresende finden in Bonn, Nürnberg, Leipzig, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Bern, Aachen und Duisburg statt.

Save the date(s) und dann sehen wir uns hoffentlich live vor Ort. Wo die Lesung und nicht zuletzt die After Hour genau stattfinden, das verrät die Übersichts-Seite mit allen Leseterminen.

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Lesetermine

Trainer Baades Leseprogramm „Drama Queens in kurzen Hosen“ besteht aus den hörenswertesten, kurzweiligsten und scharfsinnigsten Texten aus diesem Blog, einigen unveröffentlichten Werken und noch allerlei multimedialem Unterhaltungsklimbim. 2×45 Minuten Lesung und Erzählung, mit einer Halbzeitpause ganz im Stile des Fußballs.

Kommende Termine

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Die Infos zum Inhalt der Lesung:

Foto von Stefan KriegerTrainer Baades neues Lese-Programm „Drama Queens in kurzen Hosen“ ist rund, damit seine Texte die Richtung ändern können. So wie der Fußball, auf dem Platz und abseits davon, immer wieder mal neue Wendungen nimmt.

Mit dem Blick für die kleinen Widersprüche und die großen, echten Emotionen der Spieler und der Fans betrachtet er den Sport, von dem noch jeder glaubt, ihn erklären zu können. Doch kaum jemandem gelingt dies so gewitzt und kurzweilig wie Trainer Baade. Findet auch das Magazin „11Freunde“, das sein Blog jüngst zum „Besten Fanmedium“ in Deutschland kürte und auch die FAS, die nicht zufällig von ihm „viel über Fußball gelernt“ hat.

Zwei Halbzeiten lang Geschichten über die großen und kleinen Dramen des Fußballs, immer gewürzt durch den scharfen Blick und die ebenso spitze Feder von Trainer Baade.


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Vergangene Termine

Basel Sa, 12.11.2016, 18h Saal 12, Weidengasse 53
Hamburg Sa, 30.7.2016, 13h Vereinsheim HEBC, #tkschland
Berlin Sa, 21.3.2015, 19h 11mm Filmfestival, Babylon
Bochum Do, 3.7.2014, 20.15h Wortschatzbühne, Bochum TOTAL
Duisburg Do, 19.12.2013, 20h Djäzz, Börsenstr. 11
Ankündigung im Coolibri
Aachen Do, 5.12.2013, 20h Common Sense, Büchel 14
Bern Do, 21.11.2013, 20h Halbzeit, Beundenfeldstr. 13
Ankündigung beim Runden Leder
Frankfurt Mi, 20.11.2013, 20h Alte Liebe, Fritschengäßchen 5
Beim Facebook-Event anmelden
Düsseldorf Do, 14.11.2013, 20h Die Kassette, Flügelstr. 58
Beim Facebook-Event anmelden
Leipzig Do, 31.10.2013, 20h Bar Seventy, Karl-Heine-Str. 70
Ankündigung beim Rotebrauseblogger
Nürnberg Mi, 30.10.2013, 20h Mono Bar, Grasersgasse 1
Ankündigung bei Clubfans United
Bonn Do, 17.10.2013, 20h Limes Musikcafé, Theaterstraße 2
Hamburg Mi, 9.10.2013, 20h Le Kaschemme, Rendsburger Str. 14
Ankündigung bei Text & Blog
Bremen Di, 4.6.2013, 20h Eisen, Sielwall 9
Berlin So, 5.5.2013, 20h Schwalbe, Stargarder Str. 10
München Do, 18.4.2013, 20h Stadion adSS
Das war das Facebook-Event
Ankündigung bei München-Blogger
Wiesbaden So, 24.3.2013, 20h Café Klatsch, Marcobrunnerstr. 9
Das war das Facebook-Event
Stuttgart Mi, 20.3.2013, 20h Libero, Olgastr. 137
Das war das Facebook-Event
Ankündigung bei Kessel.tv
Köln Do, 28.2.2013, 20h Kalk für alle, Kalk-Mülheimer Str. 61
Das war das Facebook-Event
Münster Do, 6.9.2012, 20h Spooky’s, Hammerstr. 66
Duisburg Do, 27.10.2011, 20h Djäzz, Börsenstr. 11

Presse

Zum Runden Leder Baade in Bern
Löhrzeichen Trainer Baade: Lesung in Bonn
Meine Saison Fußballbloggerlesungen
11 Freunde Zyklen von Alibis
Schalkefan.de Einfach mal über Fußball reden
Reeses Sportkultur Debütantenball in Duisburg
effzeh.com Drama Queens in kurzen Hosen
Textilvergehen Drama Queens in kurzen Hosen

Bilder

Berlin
Stuttgart
Köln
Frankfurt

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New York, Madrid, Heilbronn oder
Warum ein Finale in Berlin doch ganz ok ist

1. Nirgendwoanders wäre es so sicher, dass das eigentliche Heimteam nie ins Finale einzieht. Herthas letzte Finalteilnahme datiert aus dem Jahr 1979. Die anreisenden Fans können sich also schon auf den Autobahnraststätten aneinander gewöhnen, in der Stadt selbst bleibt es garantiert friedlich.

2. Die Atmosphäre im Olympiastadion ist wider Erwarten bei ausverkauftem Haus — welches das Stadion meint, kein Haus — mehr als akzeptabel. Man hätte sein erstes Spiel im Olympiastadion vielleicht nicht gerade vor Jahren als Zeuge der Partie Hertha BSC — VfL Bochum verbringen sollen, dann wäre man jetzt nicht so überrascht davon. Nicht ganz unerheblich für die gelungene Atmosphäre ist auch der Einbruch der Dämmerung und anschließende Dunkelheit („Nacht“) am Austragungsort, weshalb der Autor auch von seiner Forderung „Pro 18h“ zurücktritt. Das gilt für jene Fälle, in denen der Autor selbst vor Ort ist.

3. Es gibt nun mal nur ganz wenige Städte, deren Namen aus nur zwei Silben bestehen, von denen die zweite Silbe betont wird. Hier die bescheidene Liste der deutschen Städte, die deshalb als Alternative per se ausscheiden:

Dórtmund, Bóchum, Schálke, Brémen, Hámburg, Núrnberg, Fréiburg, Wólfsburg, Róstock, Fránkfurt, Stúttgart, Múnchen, Áachen, Dúisburg, Éssen, Múnster, Áugsburg, Léipzig, Drésden, Mánnheim, Bráunschweig, Chémnitz, Kréfeld, Hálle, Érfurt, Kássel, Hágen, Múlheim, Pótsdam, Wúrzburg, Bóttrop, Rémscheid, Kóblenz, Jéna, Síegen, Cóttbus.

Es kämen einzig in Frage an anderen weltweit relevanten Städten: New Yórk, Madríd und eben das bereits ausgewählte Berlín. Da ist Berlin auch aus ökologischer Sicht die beste Wahl.

(Okay, New York, Madrid, Berlin — und Heilbrónn. Das Frankenstadion dort hat zwar einen schönen Namen, ist aber leider nicht pokalfinaltauglich.)

4. Nur die Berliner S-Bahn kann derartige Fanaufkommen, wie sie bei einem ausverkauften Olympiastadion auftreten, bewältigen. (Da Nörgeleien über langsame Abfertigungen nach Spielende etwas zäh zu lesen sind (und außerdem eher janus‘ Metier sind), endet dieser Punkt hier. Schließlich ist es das erste Mal in Berlin gewesen, dass 75.000 Menschen nach Abpfiff vom Stadion wegwollen, also sollten auch 1-2 S-Bahnen alle halbe Stunde ausreichend sein, klar.)

5. Die Fangruppen fallen in der Stadt enorm auf, egal, wo man seinen wagemutigen Aufenthalt in Berlin beginnt. Ob Bahnhof Zoo, Warschauer Straße oder Sophie-Charlotte-Platz, überall begegnen dem Reisenden Fans der beiden Mannschaften, die dann stark aus den übrigen Umherlaufenden herausstechen. Das hat zwei Gründe: a) Fußball spielt an den anderen 364 Tagen im Jahr in Berlin keine Rolle, b) gerne getragene und dementsprechend gepflegte Fußballtrikots stellen intakte Oberbekleidung dar.

[photopress:pokalfinale_in_berlin_bvg_wir_danken_dir_1.jpg,thumb,alignleft] 6. Nirgends kann man so herrlich unbequem seine EC-Karte loswerden wie bei der BVG. Ist es bei Geldautomaten seit Jahrzehnten Usus, das Geld erst rauszurücken, wenn der Kunde seine EC-Karte aus dem Automaten entnommen hat, um so täglich Tausende an neuen EC-Kartenanträgen zu vermeiden, fährt man in Berlin eine gegensätzliche Strategie. Dort wird man nach Bezahlung am Fahrkartenautomaten extensiv darauf aufmerksam gemacht: Billet nicht vergessen! Eine Empfehlung, der der Autor gerne folgte, ganz glücklich in die U-Bahn sprang, um nur wenig später genauso glücklich mit der EC-Karten-Sperrungsstelle zu telefonieren. Kein Geld = keine Sorgen, eine geschickte Einfädelung der Stadt Berlin und ihrer Verkehrsbetriebe eines völlig unbeschwerten Pokalfinalaufenthalts. Zudem lernt man ohne Kohle in den Taschen auch gleich das Berliner Lebensgefühl sehr anschaulich kennen.

7. Franziska van Almsicks Anreise zum Stadion wäre nirgendwo anders so kurz, nur in Berlin also kann sie barfuß zur Pokalverleihung erscheinen. Und darum geht es schließlich beim Fußball: um die Füße.

 
 
 
 

photo credit: fudj

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