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Schlagwort: TSV 1860 München

Alle niederländischen Trainer in der Bundesliga

Über 50 Jahre läuft die Bundesliga nun schon und läuft und läuft und läuft. Erst in den letzten Jahren hat man sich aber auch bei der Position des Trainers vermehrt für Einflüsse von außerhalb Deutschlands geöffnet. Natürlich gab es auch früher schon immer mal wieder Trainer aus dem Ausland auf der Bank. Doch in den meisten Fällen waren dies Trainer aus dem deutschsprachigen Ausland wie Österreich oder der Schweiz, aus dem aus mehreren Gründen mit Deutschland eng verwobenen Jugoslawien oder eben ansonsten aus direkter Nachbarschaft. Nämlich aus den Niederlanden oder wie man im Fußball gerne auch gemeinhin sagt: aus Holland.

Hier der Blick auf alle Trainer aus den Niederlanden in der Geschichte der Bundesliga.

Liste aller holländischen Trainer der Bundesliga

Stand der Liste ist der 24.04.2018. Sie enthält auch jene Trainer aus den Niederlanden, welche nur interimistisch als Bundesliga-Trainer tätig waren, damit sie komplett ist. Zudem wurde der erst noch kommende Trainer der TSG Hoffenheim, Alfred Schreuder, der zur Saison 2019/20 in der Bundesliga beginnen wird, ebenfalls bereits aufgenommen.

Name Clubs
Gertjan Verbeek 1. FC Nürnberg
Bert van Marwijk Borussia Dortmund, Hamburger SV
Louis van Gaal FC Bayern München
Jan Notermans Arminia Bielefeld
Ricardo Moniz Hamburger SV
Andries Jonker FC Bayern München, VfL Wolfsburg
Aad de Mos Werder Bremen
Rinus Michels Bayer Leverkusen, 1. FC Köln
Huub Stevens FC Schalke 04, Hamburger SV, Hertha BSC, TSG Hoffenheim, VfB Stuttgart, 1. FC Köln
Jos Luhukay Borussia Mönchengladbach, FC Augsburg, Hertha BSC
Fred Rutten FC Schalke 04
Martin Jol Hamburger SV
Arie Haan VfB Stuttgart, 1. FC Nürnberg
Eddy Achterberg FC Schalke 04
Dick Advocaat Borussia Mönchengladbach
Gerald Vanenburg TSV 1860 München
Peter Bosz Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen
Alfred Schreuder TSG Hoffenheim

Mit dann insgesamt 18 verschiedenen Fußball-Lehrern führen die Niederlande die inoffizielle Wertung der Zahl der Trainer aus dem Ausland also an. Das darf eigentlich aufgrund der geographischen Nähe und der fußballerischen Exzellenz, die die Niederlande in den 1970ern und dann wieder ab den 1990ern (bzw. seit dem Gewinn der Europameisterschaft 1988) an den Tag legten, nicht überraschen.

Besondere Beziehung Deutschland – Niederlande

Die Geschichte des niederländischen Fußballs ist eine besondere. Das gilt ebenso für die Beziehung Fußballdeutschlands zu seinem westlichen Nachbarn. Ressentiments gibt es auf beiden Seiten. Dass diese dann aber nicht so groß sind, dass man nicht Trainer aus den Niederlanden anheuern würde, ist natürlich insofern klar, als dass es im Fußball stets ein übergeordnetes Ziel gibt: den Erfolg. Und wenn dieser mit einem Holländer an der Seitenlinie wahrscheinlicher wirkt, verpflichtet man eben einen solchen auch. Wobei diese Öffnung natürlich auch Teil der allgemeinen Entwicklung im Fußball ist. Seit dem Bosman-Urteil und seinen weitreichenden Konsequenzen ist der Fußball überall in Europa immer internationaler geworden, selbst in der oft als so borniert beschriebenen deutschen Bundesliga.

Meister-Trainer aus Holland

Deutscher Meister wurde übrigens nur ein einziger dieser Trainer aus den Niederlanden: natürlich das „Feierbiest“ Louis van Gaal. Allen anderen Coaches aus dem Nachbarland blieb ein solcher Erfolg verwehrt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden und da kann man sich natürlich überlegen, vielleicht eine der vielen denkbaren Sport Bundesliga Wetten zum nächsten Meistertrainer aus den Niederlanden zu wagen. Eventuell gelingt dies ja in Kürze Peter Bosz mit Bayer 04 Leverkusen (kleiner Scherz). Aber Niko Kovac‘ Tätigkeit beim Dauermeister FC Bayern scheint nicht in Stein gemeißelt zu sein. Und dass Dortmunds aktueller Trainer Lucien Favre gerne schon mal von Selbstzweifeln geplagt von sich aus das Weite sucht, ist hinlänglich bekannt. Bei beiden Dauerkandidaten für den Meistertitel könnte es also schon rasch einen anderen Trainer geben. Vielleicht ja wieder einer aus Holland, wie beim FC Bayern Louis van Gaal oder bei Borussia Dortmund Peter Bosz.

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Alle Trainer aus Österreich in der Bundesliga

Kommen wir wieder einmal zur Historie der deutschen Bundesliga. Erneut soll es hier nicht um die Akteure auf dem Platz, sprich: die Spieler, gehen. Sondern um jene Zampanos, die an der Linie die Marschroute ihres Clubs vorgeben, welche sie im besten Falle unter der Woche im Training schon einstudiert haben. Dabei bietet Österreich als Herkunftsland von Trainern in der Bundesliga natürlich einen ganz großen Vorteil: das Fehlen einer Sprachbarriere, wenn ein Trainer aus der Alpenrepublik in die deutsche Bundesliga wechselt. Zumindest für den Umgang mit einheimischen Spielern und den Medien gilt das natürlich. Und so darf es nicht überraschen, dass Österreich jenes Land ist, welche die zweitmeisten Trainer der Bundesliga aus dem Ausland stellte, hinter den ebenfalls direkt an die Bundesrepublik Deutschland grenzenden Niederlanden. Hier die Übersicht, welche Trainer es konkret waren, die seit Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 für kürzere oder längere Zeit das Zepter auf einer der 18 Trainerbänke der Erstligisten im deutschen Fußball schwangen.

Liste Trainer aus Österreich in der Bundesliga

Name Clubs
Max Merkel TSV 1860 München, 1. FC Nürnberg, FC Schalke 04, Karlsruher SC
Franz Binder TSV 1860 München
Ernst Ocwirk 1. FC Köln
Ernst Happel Hamburger SV
Helmut Senekowitsch Eintracht Frankfurt
Felix Latzke SV Waldhof Mannheim
Josef Hickersberger Fortuna Düsseldorf
Kurt Jara Hamburger SV, 1. FC Kaiserslautern
Peter Pacult TSV 1860 München
Peter Stöger 1. FC Köln, Borussia Dortmund
Ralph Hasenhüttl FC Ingolstadt, RB Leipzig
Robert Körner 1. FC Nürnberg
Adi Hütter Eintracht Frankfurt

Der weitaus umtriebigste Trainer aus Österreich war somit Max Merkel, der gleich vier verschiedene Vereine im Oberhaus trainierte. Kurzzeitig war er sogar im Gespräch als neuer Trainer des FC Bayern München, als dieser sich während der Saison 1977/78 von Gyula Lorant trennte. Doch eine Spielerrevolte verhinderte die Verpflichtung beim FC Bayern, sodass Max Merkels Meistertitel mit dem Lokalrivalen TSV 1860 München und der spätere Titel mit dem 1. FC Nürnberg seine einzigen beiden Meistertitel in Deutschland bleiben sollten. Allerdings zählt Max Merkel damit zu einer recht kleinen Zahl an Menschen, die es überhaupt schafften, mehr als einmal Meister der deutschen Bundesliga zu werden. Dazu zählt auch sein Landsmann Ernst Happel, der den Hamburger SV zu seiner erfolgreichsten Zeit in der Vereinsgeschichte antriebt. 1982 und 1983 wurde er mit dem Club von der Alster Deutscher Meister, 1983 gewann er als Trainer des Hamburger SV sogar noch den Europapokal der Landesmeister.

Hütter und Hasenhüttel zuletzt

Aktuell (im Jahr 2018) ist nur ein Trainer aus Österreich in der Bundesliga beschäftigt, nachdem Ralph Hasenhüttl nicht zu den Bayern, sondern in die Premier League zum FC Southampton wechselte. Dort steht Hasenhüttl vor der schwierigen Aufgabe, seinen Club vor dem Abstieg zu bewahren, noch dazu in einem Land, in dem nicht zuletzt aufgrund des großen Interesses an Sportwetten, wie man z. B. bei wettapp.net nachvollziehen kann, der Druck ein wenig höher ist. Mit deutlich weniger Druck, aber noch besseren Resultaten als sein Vorgänger Niko Kovac arbeitet zurzeit hingegen Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt. Zwischenzeitlich träumten die Fans dort sogar von der Meisterschaft. Diese Träume dürften sich wieder erledigt haben. Damit ist auch eine außergewöhnliche Errungenschaft wieder in weitere Ferne gerückt, die der Österreicher Adi Hütter hätte erreichen können. Würde er in Deutschland Meister, wäre er der erste Trainer, der in Österreich (Salzburg), der Schweiz (YB Bern) und eben in Deutschland als Trainer Meister geworden ist. Stand der Auflistung ist übrigens der 30.12.2018, es können also in Zukunft natürlich noch weitere Trainer mit der Nationalität „Österreich“ hinzukommen – und Adi Hütter vielleicht sein besonderes Kunststück erreichen.

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Rekord: Herthas sechs Finalteilnahmen in Folge in den Zwanziger Jahren

Ziemlich genau seit 1985 findet das Finale um den DFB-Pokal stets in der aktuellen Heimstätte von Hertha BSC statt, dem Berliner Olympiastadion. Doch abgesehen von der II. Mannschaft der Hertha, die 1993 gegen Bayer Leverkusen das Finale erreichte, aber verlor, gelang dem Club kein einziges Mal mit der I. Mannschaft der Einzug ins DFB-Pokalfinale. Immerhin hätte Hertha BSC in diesem Falle als einziger bundesweit Club ein Heimspiel. An eine Meisterschaft ist trotz zwischendurch immer mal wieder sehr guter Platzierungen in der 1. Bundesliga erst recht nicht zu denken, seit sich die Kluft zwischen den einzelnen Clubs in der Bundesliga so stark ausgeweitet hat.

So kommt es, dass die Chancen des Hauptstadtclubs auf einen Titel auch von Fachleuten als marginal eingeschätzt werden. Herthas letzter Titelgewinn liegt 86 Jahre zurück und da wird sich auch in diesem Jahr wohl nicht viel ändern. Alles andere wäre mehr als eine Überraschung à la Leicester City, die es geschafft hat, alle Sportwetten Anbieter in Angst und Schrecken zu versetzen“, so ein Experte von Sportwetten24.com zu diesem Thema. Natürlich bleibt der Gewinn des DFB-Pokals nicht gänzlich ausgeschlossen, doch auch hier stand zuletzt fast immer mindestens eines der beiden Dickschiffe im deutschen Fußball, der FC Bayern München oder Borussia Dortmund, im Finale und gewann schließlich auch fast immer den DFB-Pokal. Mit einem weiteren Deutschen Meistertitel wird es aber schon jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts werden.

Zwei Meistertitel und vier Vizemeisterschaften auf dem Briefkopf

Bis zur Einführung der Bundesliga gab es etliche verschiedene Clubs, die im Fußball Deutscher Meister wurden. Dass auch die Hertha aus Berlin dazugehörte, wissen außer Fans von Hertha BSC heute nur noch die wenigsten. Dabei wurde der Club nicht einfach nur zweimal Deutscher Meister, indem er den Titel von 1930 im Jahr 1931 noch einmal verteidigte. In dieser Zeit legte Hertha BSC auch eine einmalige Serie im deutschen Fußball hin, die sich so nie mehr wiederholen kann – denn es gibt keine Endspiele um die Deutsche Meisterschaft mehr.

Hertha BSC gelang das Kunststück, von 1926 bis 1931 sechs Mal in Folge das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zu erreichen. Und hätte es am Ende nicht zwei Siege gegeben, wäre man mit vier verlorenen Finals in Folge wohl auf ewig der Depp des Vorkriegsfußballs in Deutschland geblieben. So aber zeugt diese wirklich bemerkenswerte Serie von einer Größe und Konstanz in der Mannschaft von Hertha BSC, die man in dieser Form heute – abgesehen vom alles dominierenden FC Bayern München – im deutschen Fußball nicht mehr erlebt.

Erinnerung an die damaligen Erfolge verblasst immer mehr

Vielleicht ist das Ganze eher in Vergessenheit geraten, weil es vor dem Krieg war und selbst die Kinder der beteiligten Spieler nicht mehr leben. Und vielleicht auch deshalb, weil es davon anders als von den Finals in den späteren 1930er Jahren keine bewegten Bilder von diesen Spielen gibt. Vielleicht ist all das in Fußballdeutschland aber auch in Vergessenheit geraten, weil diese Partien nicht auf der ganz großen Bühne ausgetragen wurden. Nicht im großen Berliner Olympiastadion stattfanden, das damals noch nicht existierte – erst für die Olympischen Spiele 1936 erbaut – und Hertha auch noch nicht ins feinere Charlottenburg umgezogen war. Denn die eigentliche Heimat von Hertha BSC ist ein ganz anderer Stadtteil, wenn auch nicht allzu weit von Charlottenburg entfernt. Es ist der Wedding.

Ihre Anfänge erlebte die Hertha aus Berlin nämlich in diesem durchaus nicht weit von Charlottenburg entfernten Stadtteil, in dem sie auch über ein eigenes Stadion verfügte. Dabei ist der Wedding allerdings von seiner Sozialstruktur nicht gänzlich, aber doch sehr merklich anders geprägt als das feinere Charlottenburg. Der Wedding gilt in Berlin traditionell als Arbeiterviertel, ist „rot“ geprägt, nicht in Bezug auf den Fußball, sondern im politischen Sinne.

„Stadion am Gesundbrunnen“ hieß im Volksmund nur „Plumpe“

Weshalb eben auch der Fußballclub Hertha BSC ursprünglich ein Arbeiterclub war und auch eine entsprechende Anhängerschaft besaß, und eigentlich ist das immer noch der Fall. Das eigene Stadion der Hertha, von dem hier die Rede ist, war das „Stadion am Gesundbrunnen“, im Volksmund nur „Plumpe“ genannt, weil das der volkstümliche Ausdruck in Berlin für eine Wasserpumpe ist, wie sie auch auf der Behmstraße existierte, an der das Stadion sich befand. 1974 abgerissen, wurde es bis dahin aber trotz der Existenz des Olympiastadions immer mal wieder von Herthas Mannschaften genutzt.

Und legendär ist das Stadion in Berlin ohnehin, da es nämlich Schauplatz eben jener großen Erfolgsserie war, die Hertha BSC in den 1920er Jahren und Anfang der 1930er schrieb. Nicht weniger als sechs Mal in Folge zog der Club in jener Zeit ins Finale um die Deutsche Meisterschaft ein und erreichte dabei folgende Ergebnisse:

Endspiele um die Deutsche Meisterschaft mit Hertha BSC
1926 SpVgg Fürth – Hertha BSC 4:1
1926 1. FC Nürnberg – Hertha BSC 2:0
1926 Hamburger SV – Hertha BSC 5:2
1926 SpVgg Fürth – Hertha BSC 3:2
1926 Hertha BSC – Holstein Kiel 5:4
1926 Hertha BSC – 1860 München 3:2

Zwar fand von den Spielen in der jeweiligen Endrunde kein einziges in der „Plumpe“ statt (auch wenn andere Berliner Clubs dort zweimal spielten), doch den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft bewältigte der Club zuvor in den Spielen in den Spielen um die Meisterschaft Berlin-Brandenburg in jenem „Stadion am Gesundbrunnen“, das den Herthanern deshalb auch lange wie ein Glücksbringer wirken musste.

In den Finalspielen hatte man, wie oben zu sehen, zunächst weniger Glück, gab aber auch nach vier Vizemeisterschaften in Folge nicht auf, um schließlich dann doch noch 1930 Meister zu werden und als erst zweiter Club in Deutschland diesen Meistertitel daraufhin sogar 1931 noch verteidigen zu können.

„Plumpe“ existiert nicht mehr – und doch erinnert viel daran

Vor dem Krieg fasste die „Plumpe“ 35.000 Zuschauer, nach dem Krieg nur noch 20.000, weshalb ein dauerhafter Umzug ins Olympiastadion sinnvoll wurde. Auch die größte Legende der Hertha war aktiv, als man in der „Plumpe“ zu Hause war: Hanne Sobek, der Starspieler jener Elf, die sechsmal in Folge das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft erreichte.

Als der Club jetzt sein 125-jähriges Jubiläum beging, wurde am Bahnhof Gesundbrunnen am ehemaligen Standort der „Plumpe“ dann auch eine Stele zur Ehrung von Hanne Sobek errichtet und eingeweiht, wobei Sobeks Enkel Bernd Sobek ebenfalls anwesend war. Außerdem heißt der Platz direkt davor schon seit 2006 „Hanne-Sobek-Platz“. Dort kann man als Hertha-Fan in den früheren Erfolgen schwelgen und auch als neutraler Fußballinteressierter echte Fußballgeschichte atmen – auch wenn das Stadion selbst eben nicht mehr existiert. Man fühlt aber sogleich, dass die Wurzeln von Hertha BSC dort im Wedding ganz andere sind, als es die aktuelle, moderne Hertha mit dem Olympiastadion und internationalem Kader Glauben machen würde. Und Titel wird die aktuelle Hertha auf absehbare Zeit ohnehin keine gewinnen – anders als in ihrer Zeit, damals am Stadion am Gesundbrunnen, der „Plumpe“ eben.

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[Update] Alle Fünferpacks der Bundesliga im Video

[22.9.2015: Update mit Robert Lewandowskis Fünferpack von heute, dem ersten in diesem Jahrtausend in der Bundesliga und dem ersten seit 24 Jahren.]

Naja, fast alle. Dazu die Bilder vom einzigen Spiel in 50 Jahren, in welchem ein Spieler der Bundesliga 6x traf. Wo liegt eigentlich Messis Rekord? Dieter Müller darf seinen jedenfalls nun schon seit 36 Jahren hegen und pflegen. Fernsehbilder gibt es allerdings keine davon.

Dieter Müller, 17. August 1977 1. FC Köln — Werder Bremen 7:2



Von hier an dann alle fünffachen Torschützen, welche es in der Liga je gab. Einziger Spieler, dem dies mehrfach gelang, ist die Standardantwort bei Quizspielen, wenn es um Torrekord geht: Gerd Müller. Und das gleich vier Mal.

Robert Lewandowski, 22. September 2015, Bayern München — VfL Wolfsburg 5:1

[Video folgt]

Michael Tönnies, 27. August 1991 MSV Duisburg — Karlsruher SC 6:2



Dieter Hoeneß, 25. Februar 1984 Bayern München — Eintracht Braunschweig 6:0



Frank Hartmann 1. November 1986 1. FC Kaiserslautern — FC Schalke 04 5:1




Jürgen Klinsmann, 15. März 1986 Fortuna Düsseldorf — VfB Stuttgart 0:7



Jupp Heynckes, 29. April 1978 Borussia Mönchengladbach — Borussia Dortmund 12:0



Gerd Müller, 10. September 1976 Bayern München — TeBe Berlin 9:0



Gerd Müller, 5. Mai 1973 Bayern München — 1. FC Kaiserslautern 6:0



Gerd Müller, 19. Februar 1972 Bayern München — Rot-Weiß Oberhausen 7:0



Franz Brungs, 2. Dezember 1967 1. FC Nürnberg — Bayern München 7:3



Leider bislang nicht als bewegte Bilder zu finden:

Atli Edvaldsson, 4. Juni 1983 Fortuna Düsseldorf — Eintracht Frankfurt 5:1
Manfred Burgsmüller, 6. November 1982 Borussia Dortmund — Arminia Bielefeld 11:1
Gerd Müller, 12. Juni 1976 Bayern München — Hertha BSC 7:4
Klaus Scheer, 1. September 1971 FC Schalke 04 — 1. FC Köln 6:2
Rudolf Brunnenmeier, 27. Februar 1965 TSV 1860 München — Karlsruher SC 9:0
Karl-Heinz Thielen, 7. Dezember 1963 1. FC Köln — 1. FC Kaiserslautern 5:1

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Alle Trainer von DFB-Pokal-Siegern

Jahr Verein Trainer
1953 Rot-Weiss Essen Karl Hohmann
1954 VfB Stuttgart Georg Wurzer
1955 Karlsruher SC Adolf Patek
1956 Karlsruher SC Ludwig Janda
1957 FC Bayern München Willibald Hahn
1958 VfB Stuttgart Georg Wurzer
1959 Schwarz-Weiß Essen Hans Wendlandt
1960 Borussia Mönchengladbach Bernd Oles
1961 Werder Bremen Georg Knöpfle
1962 1. FC Nürnberg Herbert Widmayer
1963 Hamburger SV Martin Wilke
1964 TSV 1860 München Max Merkel
1965 Borussia Dortmund Hermann Eppenhoff
1966 FC Bayern München Zlatko Cajkovski
1967 FC Bayern München Zlatko Cajkovski
1968 1. FC Köln Willi Multhaup
1969 FC Bayern München Branko Zebec
1970 Kickers Offenbach Alfred Schmidt
1971 FC Bayern München Udo Lattek
1972 FC Schalke 04 Ivica Horvat
1973 Borussia Mönchengladbach Hennes Weisweiler
1974 Eintracht Frankfurt Dietrich Weise
1975 Eintracht Frankfurt Dietrich Weise
1976 Hamburger SV Kuno Klötzer
1977 1. FC Köln Hennes Weisweiler
1978 1. FC Köln Hennes Weisweiler
1979 Fortuna Düsseldorf Hans-Dieter Tippenhauer
1980 Fortuna Düsseldorf Otto Rehhagel
1981 Eintracht Frankfurt Lothar Buchmann
1982 FC Bayern München Pal Csernai
1983 1. FC Köln Rinus Michels
1984 FC Bayern München Udo Lattek
1985 Bayer Uerdingen Karl-Heinz Feldkamp
1986 FC Bayern München Udo Lattek
1987 Hamburger SV Ernst Happel
1988 Eintracht Frankfurt Karl-Heinz Feldkamp
1989 Borussia Dortmund Horst Köppel
1990 1. FC Kaiserslautern Karl-Heinz Feldkamp
1991 Werder Bremen Otto Rehhagel
1992 Hannover 96 Jürgen Gelsdorf
1993 Bayer Leverkusen Dragoslav Stepanovic
1994 Werder Bremen Otto Rehhagel
1995 Borussia Mönchengladbach Bernd Krauss
1996 1. FC Kaiserslautern Eckhard Krautzun
1997 VfB Stuttgart Jogi Löw
1998 FC Bayern München Giovanni Trapattoni
1999 Werder Bremen Thomas Schaaf
2000 FC Bayern München Ottmar Hitzfeld
2001 FC Schalke 04 Huub Stevens
2002 FC Schalke 04 Huub Stevens
2003 FC Bayern München Ottmar Hitzfeld
2004 Werder Bremen Thomas Schaaf
2005 FC Bayern München Felix Magath
2006 FC Bayern München Felix Magath
2007 1. FC Nürnberg Hans Meyer
2008 FC Bayern München Ottmar Hitzfeld
2009 Werder Bremen Thomas Schaaf
2010 FC Bayern München Louis van Gaal
2011 FC Schalke 04 Ralf Rangnick
2012 Borussia Dortmund Jürgen Klopp
2013 FC Bayern München Jupp Heynckes
2014 FC Bayern München Pep Guardiola
2015 VfL Wolfsburg Dieter Hecking
2016 FC Bayern München Pep Guardiola
2017 Borussia Dortmund Thomas Tuchel
2018 Eintracht Frankfurt Niko Kovac
2019 FC Bayern München Niko Kovac
2020 FC Bayern München Hans-Dieter Flick

Falls sich jemand fragen sollte, was mit den Pokalsiegen vor und während des Zweiten Weltkriegs ist, bzw. wieso diese hier fehlen: Bis 1945 hieß der Wettbewerb Tschammer-Pokal, erst ab 1953 wurde er als DFB-Pokal geführt, was ja wiederum in der Titelzeile so als Inhalt für diese Seite angekündigt ist.

Wie immer bleibt der DFB-Pokal eine der interessantesten Veranstaltungen für alle an Sportwetten interessierten. Sie werden zwar gefühlt weniger, doch ist gerade der Pokal immer für Überraschungen gut. Und sollte es mal zu einer solchen kommen, ist die Quote mit einem unterklassigen Sieger gleich geeignet, ein ganzes Wochenende zu versilbern. Einige Anbieter von Sportwetten findet man hier, mit einigen zusätzlichen Informationen. Ausgelost wurde die 1. Runde des DFB-Pokals ja schon, auch hier warten trotz — oder gerade wegen — des Vorgangs, in der 1. Runde die höherklassigen Teams noch zu setzen und somit auf jeden Fall gegen ein unterklassiges Team antreten zu lassen, sicher wieder viele Überraschungen.

Schließlich gibt es nicht erst einen ehemaligen DFB-Pokalsieger, siehe oben, der es schon mal geschafft hat, in der 1. Runde gegen Amateure auszuscheiden.

Was die Trainer angeht, die den DFB-Pokal bislang gewannen, so hat es noch niemand häufiger als 3x geschafft, wie die unten stehende Tabelle zeigt, in der alle Trainer aufgelistet sind, die es mehr als 1x geschafft haben.

Jahr Verein/e Titel
Karl-Heinz Feldkamp Bayer Uerdingen, Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern 3x
Ottmar Hitzfeld FC Bayern München 3x
Thomas Schaaf Werder Bremen 3x
Udo Lattek FC Bayern München 3x
Otto Rehhagel Werder Bremen, Fortuna Düsseldorf 3x
Hennes Weisweiler Borussia Mönchengladbach, 1. FC Köln 3x
Georg Wurzer VfB Stuttgart 2x
Zlatko Cajkovski FC Bayern München 2x
Huub Stevens FC Schalke 04 2x
Dietrich Weise Eintracht Frankfurt 2x
Felix Magath FC Bayern München 2x
Dietrich Weise Eintracht Frankfurt 2x
Niko Kovac Eintracht Frankfurt
FC Bayern München 2x Kommentare geschlossen

Alle Relegationsspiele zur 2. Bundesliga

Seit der Saison 2008/2009 wird zwischen dem Drittplatzierten der 3. Liga und dem Drittletzten der 2. Bundesliga eine Relegation um die Ligazugehörigkeit in der nächsten Saison ausgespielt.

Saison Heim Gast Hin Rück Gesamt
2008/2009 SC Paderborn VfL Osnabrück 2:0 1:0 1:0
2009/2010 FC Ingolstadt Hansa Rostock 3:0 1:0 2:0
2010/2011 Dynamo Dresden VfL Osnabrück 4:2 1:1 3:1 n. V.
2011/2012 Jahn Regensburg Karlsruher SC 3:3 1:1 2:2
2012/2013 VfL Osnabrück Dynamo Dresden 1:2 1:0 0:2
2013/2014 Darmstadt 98 Arminia Bielefeld 5:5 1:3 4:2 n. V.
2015/2016 Würzburger Kickers MSV Duisburg 2:0 2:1 4:1
2016/2017 SSV Jahn Regensburg TSV 1860 München 1:1 2:0 3:1
2017/2018 Erzgebirge Aue Karlsruher SC 3:1 0:0 3:1
2018/2019 SV Wehen Wiesbaden FC Ingolstadt 1:2 3:2 4:4
2017/2018 1. FC Nürnberg FC Ingolstadt 2:0 -:- -:-
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