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Schlagwort: Uwe Rahn

Der Mann, der aus der Zeit fiel

Offensichtlich war Uwe Rahn einer der wenigen, denen es tatsächlich vergönnt war, mindestens ein Mal im Leben das Raum-Zeit-Kontinuum zu verlassen und auf der Gegenfahrbahn wieder zu betreten.

So antwortete er Mitte der 1980er nach seinem Länderspieldebüt dem fussball-magazin, auf die Frage, was er nach seiner Karriere zu tun gedenke:

Die Zeiten sind vorbei, da Profis so viel verdienen können wie andere in einem ganzen Arbeitsleben.

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9:2 – eins zu wenig für die neue Anzeigetafel

Hohe Siege im DFB-Pokal sind leider selten geworden, denn die Kluft zu den Amateuren ist zumindest bei den physischen Voraussetzungen geschrumpft, anders als man eigentlich vermuten würde. Hohe Siege im DFB-Pokal gegen Teams aus der eigenen Liga sind noch viel seltener. Diese Angelegenheit mit den angeblich eigenen Gesetzen führt nicht mehr dazu, dass Pokalspiele im Rausch nach großem Rückstand noch umgedreht werden, sondern eher, dass überhaupt keine derartigen Rückstände mehr entstehen. Vielmehr spielt man auch im Pokal so, wie man es im Übrigen auch pflegt, diszipliniert, mit der nötigen Ernsthaftigkeit und wenn dann doch mal ein Unterhund gegen einen Großen gewinnt, ist es selten mehr als der im Fußball jederzeit statistisch mögliche Ausreißer.

Das war früher tatsächlich anders, und das 9:2 von Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokalviertelfinale am 7. März 1987 gegen Mit-Erstligisten Bayer Uerdingen verdient trotzdem besondere Würdigung an dieser Stelle, weil es anders als viele andere hohe Pokalsiege vergessen ist. Oder nie bekannt war. In Gladbach selbst findet man es jedenfalls nicht bei den großen erinnerungswürdigen Siegen aufgelistet, möglicherweise weil schon wenige Tage nach dieser Partie das folgende Halbfinale ausgelost wurde und für die Borussia die wie sich zeigte zu schwierige Aufgabe eines Auswärtsspiels beim HSV erbrachte. Welcher im Finale gegen die Stuttgarter Kickers seinen bis heute letzten Titel errang, was, wie man unschwer erkennt, nur über das Ausschalten der Borussia möglich war.

Gleichzeitig erkennt man daran, wie lange dieser Titel des HSV tatsächlich schon her ist: Auf dem Bökelberg hatte man zwei Jahre zuvor eine neue Anzeigetafel installiert, deren besonderes Merkmal war, dass sie — man höre und staune — auch zweistellige Spielstände darstellen konnte. Weder Farbe noch Video noch tolle Feuerwerke waren darauf möglich, einzig zweistellige Spielstände. Und das war eine Nachricht wert zu jener Zeit bzw. eine Notiz in den Spielberichten.

Denn um diese Neuerung der nun möglichen zweistelligen Spielstände auch darzustellen, hätte Borussia Mönchengladbach an jenem Tag noch ein Tor mehr erzielen müssen. 9 Stück für eine Seite sind zwar eine enorme Hausnummer, sowas hätte aber auch die alte Anzeigetafel noch gepackt. Wieso die Uerdinger an jenem Tag, die immerhin mit 1:0 in Führung gegangen waren, derart auseinanderfielen, ihr Abstieg war schließlich noch einige Jährchen (1990/1991) entfernt, wussten sie selbst nicht zu beantworten.

Einen Sündenbock glaubte man im in dieser Partie schwachen Mathias Herget gefunden zu haben, allerdings wird Fußball von 11 Leuten gespielt. Früher hatten Liberos zwar etwas mehr Verantwortung für sich alleine als heute ein Innenverteidiger, aber einzig an Herget wird es nun mal nicht gelegen haben. Trainer Karl-Heinz Feldkamp bat die Mannschaft im Anschluss zur Aussprache, wobei nicht überliefert ist, was es bei einem 2:9 noch groß auszusprechen gibt. An solch einem Tag muss schließlich einfach alles Scheiße gewesen sein. Wirksam hin oder her, am Ende der Saison wurde Bayer Uerdingen noch guter Achter der Bundesligatabelle.

Auch auf Gladbacher Seite gab es nur ein kurzes Jubelfest. Zum Einen lag Übungsleiter Jupp Heynckes wegen seiner — vermeintlich — anstehenden Vertragsverlängerung im Clinch mit Manager Helmut Grashoff. Womöglich stand Jupp damals schon längst bei Uli im Wort, zu dem er am Ende der Saison, also knapp drei Monate später, an die Isar wechseln würde. In Gladbach konnte man sich derlei von einem Ur-Gladbacher wohl noch nicht vorstellen, der zuvor entfleuchte Matthäus war ja kein Ur-Gladbacher gewesen, womit man sich aber gründlich irrte, in Bezug auf Heynckes, nicht auf Matthäus.

Zum Anderen war man damals hohe Siege wohl noch etwas gewöhnter, zumindest im Pokal, zumindest in Gladbach, die schließlich schon vier Mal zweistellig in der Bundesliga gewonnen hatten: 12:0, 11:0, 10:0, 10:0. Da ist ein 9:2 fast schon mickrig, im Vergleich. Vielleicht aber auch, weil man schon in der 2. Runde mit 6:1 über Borussia Dortmund triumphiert hatte, nachdem in Runde 1 ein 7:0 beim FC Amberg herausgesprungen war. Torfabrik Borussia, eben, damals.

Die Lose fürs Halbfinale zogen Monika Koch-Emsermann und Jürgen Werner. Die eine Pionierin des Frauenfußballs, der andere DFB-Pokalsieger 1963 mit dem HSV, der hernach seine Karriere beendete, weil er das Berufsspielertum ablehnte (!). Dem DFB blieb er allerdings erhalten und trat immer wieder bei Auslosungen des DFB-Pokals auf, wohl auch im TV.

Wie die 28.000 Zuschauer am Bökelberg die Partie und die 9 Tore ihres Teams aufnahmen, ist mangels (mit Bordmitteln erhältlicher) Videoaufzeichnung nicht bekannt. Die Tore für Uerdingen an jenem für sie grauenhaften Samstag erzielten zwei spätere Nationalspieler: Stefan Kuntz und Marcel Witeczek.

0:1 Stefan Kuntz 17.
1:1 Hans-Jörg Criens 18.
2:1 Hans-Jörg Criens 25.
3:1 Hans-Georg Dreßen 45.
4:1 Uwe Rahn 49.
5:1 Hans-Günter Bruns 50.
6:1 Bernd Krauss 61.
6:2 Marcel Witeczek 68.
7:2 Hans-Georg Dreßen 76.
8:2 Christian Hochstätter 88.
9:2 Uwe Rahn 90.

Schiedsrichter: Wiesel (Ottbergen)

Der zur Pause eingewechselte Oliver Bierhoff konnte Bayer Uerdingen übrigens auch nicht mehr retten.

Einziger Trost für Uerdinger Spieler und Fans: Der Rückweg mit dieser steinernschweren Niederlage im Gepäck war denkbar kurz. Vom Bökelberg zur Grotenburg sind es nur 18 Kilometer. Und was würde man heute in Uerdingen dafür geben, überhaupt im DFB-Pokal mitspielen zu dürfen.

Ob der fanmäßige Wandervogel Torsten Wieland, in jener Zeit Bayer 05 Uerdingen-Sympathisant, Erinnerungen an die Partie hat, ist ebenso unbekannt.

Ermöglicht hat diesen Bericht die Webseite Strysio.de, auf der ein Sammler wirklich alles rund um Borussia zusammengetragen und in so großen Dosen online gestellt hat, dass einem schwindlig wird. Vor Details, in denen man baden kann, versteht sich. Danke an den dortigen Hausherrn. Er ist übrigens Mitglied in der „Deutsche Programmsammler-Vereinigung 1985 e.V.“.

Heute ist Borussia Mönchengladbach dann also schon einen Schritt weiter als während des 9:2 gegen Uerdingen, im Halbfinale nämlich, und wenn sie die erste zweite Mannschaft wird, die den FC Bayern drei Mal in einer Saison in Pflichtspielen bezwingt, kommt sie auch weiter als 1987 gegen den HSV — ins Finale des DFB-Pokals. Die aktuelle Anzeigetafel wird aber auf keinen Fall Probleme mit dem Ergebnis bekommen, egal, wie hoch das Ergebnis in einem eventuellen Elfmeterschießen geschraubt werden wird.

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Noch mal Peter Alexander und die Nationalmannschaft

Zum ersten Todestag von Peter Alexander sei der Blick noch einmal auf die Bereicherungen gerichtet, welche Peter Alexander der deutschen Kulturszene angedeihen ließ, wie so oft auch in diesem Falle wieder mit Unterstützung der Spieler der Nationalmannschaft. Ein Meilenstein der Fußballsongs.



Besonders schön ist, dass Wiggerl Kögl schon als 12-Jähriger im Kreise der Nationalmannschaft auftreten durfte. Uwe Rahn war am Tag zuvor noch mit zwei Alt an der Bude gesehen worden, während der Tünn bis heute nicht weiß, was man eigentlich mit einer Trompete anstellen soll. Wahrscheinlich konzentrierte er sich schon bei den Dreharbeiten darauf, später an der Flanke im Finale vorbeizufliegen und danach auf immer untröstlich zu sein.

Müssten eigentlich gute Freunde geworden sein, Peter Alexander und der Franz, so oft wie sie zusammen auftraten.

Dank an Ooli für den Hinweis.

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Alle Torschützenkönige der Bundesliga

Jahr Spieler Club Tore
1963/64 Uwe Seeler Hamburger SV 30
1964/65 Rudolf Brunnenmeier TSV 1860 München 24
1965/66 Lothar Emmerich Borussia Dortmund 31
1966/67 Lothar Emmerich Borussia Dortmund 28
1966/67 Gerd Müller FC Bayern München 28
1967/68 Hannes Löhr 1. FC Köln 27
1968/69 Gerd Müller FC Bayern München 30
1969/70 Gerd Müller FC Bayern München 38
1970/71 Lothar Kobluhn Rot-Weiß Oberhausen 24
1971/72 Gerd Müller FC Bayern München 40
1972/73 Gerd Müller FC Bayern München 36
1973/74 Jupp Heynckes Borussia Mönchengladbach 30
1973/74 Gerd Müller FC Bayern München 30
1974/75 Jupp Heynckes Borussia Mönchengladbach 27
1975/76 Klaus Fischer FC Schalke 04 29
1976/77 Dieter Müller 1. FC Köln 34
1977/78 Dieter Müller 1. FC Köln 24
1977/78 Gerd Müller FC Bayern München 24
1978/79 Klaus Allofs Fortuna Düsseldorf 22
1979/80 Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern München 26
1980/81 Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern München 29
1981/82 Horst Hrubesch Hamburger SV 27
1982/83 Rudi Völler Werder Bremen 23
1983/84 Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern München 26
1984/85 Klaus Allofs 1. FC Köln 26
1985/86 Stefan Kuntz VfL Bochum 22
1986/87 Uwe Rahn Borussia Mönchengladbach 24
1987/88 Jürgen Klinsmann VfB Stuttgart 19
1988/89 Thomas Allofs 1. FC Köln 17
1988/89 Roland Wohlfarth FC Bayern München 17
1989/90 Jørn Andersen Eintracht Frankfurt 18
1990/91 Roland Wohlfarth FC Bayern München 21
1991/92 Fritz Walter VfB Stuttgart 22
1992/93 Ulf Kirsten Bayer 04 Leverkusen 20
1992/93 Anthony Yeboah Eintracht Frankfurt 20
1993/94 Stefan Kuntz 1. FC Kaiserslautern 18
1993/94 Anthony Yeboah Eintracht Frankfurt 18
1994/95 Mario Basler Werder Bremen 20
1994/95 Heiko Herrlich Borussia Mönchengladbach 20
1995/96 Fredi Bobic VfB Stuttgart 17
1996/97 Ulf Kirsten Bayer 04 Leverkusen 22
1997/98 Ulf Kirsten Bayer 04 Leverkusen 22
1998/99 Michael Preetz Hertha BSC 23
1999/00 Martin Max TSV 1860 München 19
2000/01 Sergej Barbarez Hamburger SV 22
2000/01 Ebbe Sand FC Schalke 04 22
2001/02 Márcio Amoroso Borussia Dortmund 18
2001/02 Martin Max TSV 1860 München 18
2002/03 Thomas Christiansen VfL Bochum 21
2002/03 Giovane Élber FC Bayern München 21
2003/04 Aílton Werder Bremen 28
2004/05 Marek Mintál 1. FC Nürnberg 24
2005/06 Miroslav Klose Werder Bremen 25
2006/07 Theofanis Gekas VfL Bochum 20
2007/08 Luca Toni FC Bayern München 24
2008/09 Grafite VfL Wolfsburg 28
2009/10 Edin Dzeko VfL Wolfsburg 22
2010/11 Mario Gomez FC Bayern München 28
2011/12 Klaas Jan Huntelaar FC Schalke 04 29
2012/13 Stefan Kießling Bayer Leverkusen 25
2013/14 Robert Lewandowski Borussia Dortmund 20
2014/15 Alexander Meier Eintracht Frankfurt 19
2015/16 Robert Lewandowski FC Bayern München 30
2016/17 Pierre-Emerick Aubameyang Borussia Dortmund 31
2017/18 Robert Lewandowski FC Bayern München 30
2018/19 Robert Lewandowski FC Bayern München 22
2019/20 Robert Lewandowski FC Bayern München 34
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Alle Fußballer des Jahres in Deutschland

Hier eine Liste aller Fußballer des Jahres seit der Einführung dieser Auszeichnung.

Jahr Spieler
2020 Robert Lewandowski
2019 Marco Reus
2018 Toni Kroos
2017 Philipp Lahm
2016 Jerome Boateng
2015 Kevin de Bruyne
2014 Manuel Neuer
2013 Bastian Schweinsteiger
2012 Marco Reus
2011 Manuel Neuer
2010 Arjen Robben
2009 Grafite
2008 Franck Ribéry
2007 Mario Gomez
2006 Miroslav Klose
2005 Michael Ballack
2004 Ailton
2003 Michael Ballack
2002 Michael Ballack
2001 Oliver Kahn
2000 Oliver Kahn
1999 Lothar Matthäus
1998 Oliver Bierhoff
1997 Jürgen Kohler
1996 Matthias Sammer
1995 Matthias Sammer
1994 Jürgen Klinsmann
1993 Andreas Köpke
1992 Thomas Häßler
1991 Stefan Kuntz
1990 Lothar Matthäus
1989 Thomas Häßler
1988 Jürgen Klinsmann
1987 Uwe Rahn
1986 Toni Schumacher
1985 Hans-Peter Briegel
1984 Toni Schumacher
1983 Rudi Völler
1982 Karlheinz Förster
1981 Paul Breitner
1980 Karl-Heinz Rummenigge
1979 Berti Vogts
1978 Sepp Maier
1977 Sepp Maier
1976 Franz Beckenbauer
1975 Sepp Maier
1974 Franz Beckenbauer
1973 Günter Netzer
1972 Günter Netzer
1971 Berti Vogts
1970 Uwe Seeler
1969 Gerd Müller
1968 Franz Beckenbauer
1967 Gerd Müller
1966 Franz Beckenbauer
1965 Hans Tilkowski
1964 Uwe Seeler
1963 Hans Schäfer
1962 Karl-Heinz Schnellinger
1961 Max Morlock
1960 Uwe Seeler

Pro Spieler ergibt dies folgende Zahl an Auszeichnungen:

Anzahl Spieler
4x Franz Beckenbauer
3x Michael Ballack
3x Sepp Maier
3x Uwe Seeler
2x Thomas Häßler
2x Oliver Kahn
2x Jürgen Klinsmann
2x Gerd Müller
2x Lothar Matthäus
2x Günter Netzer
2x Manuel Neuer
2x Marco Reus
2x Matthias Sammer
2x Berti Vogts
1x Ailton
1x Oliver Bierhoff
1x Jerome Boateng
1x Paul Breitner
1x Hans-Peter Briegel
1x Karl-Heinz Förster
1x Mario Gomez
1x Grafite
1x Miroslav Klose
1x Jürgen Kohler
1x Stefan Kuntz
1x Andreas Köpke
1x Philipp Lahm
1x Max Morlock
1x Uwe Rahn
1x Franck Ribéry
1x Arjen Robben
1x Karl-Heinz Rummenigge
1x Hans Schäfer
1x Karl-Heinz Schnellinger
1x Harald Schumacher
1x Hans Tilkowski
1x Rudi Völler
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Ewige Torschützenliste der Bundesliga

Nr. Spieler Vereine Spiele 11m Schnitt Tore
1. Gerd Müller FC Bayern München 427 51 0,85 365
2. Klaus Fischer TSV 1860 München
FC Schalke 04
1. FC Köln
VfL Bochum
535 10 0,50 268
3. Jupp Heynckes Borussia M‘gladbach
Hannover 96
369 12 0,60 220
4. Manni Burgsmüller Werder Bremen
Borussia Dortmund
1. FC Nürnberg
Rot-Weiss Essen
447 7 0,48 213
5. Ulf Kirsten Bayer L‘kusen 350 14 0,52 182
6. Stefan Kuntz 1. FC Kaiserslautern
Arminina Bielefeld
VfL Bochum
Bayer Uerdingen
449 30 0,40 179
7. Klaus Allofs Fortuna Düsseldorf
1. FC Köln
Werder Bremen
424 10 0,42 177
Dieter Müller 1. FC Saarbrücken
1. FC Köln
VfB Stuttgart
302 5 0,59 177
9. Claudio Pizarro Werder Bremen
FC Bayern München
383 3 0,46 176
10. Hannes Löhr 1. FC Köln 381 12 0,44 166
11. Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern München 310 6 0,52 162
12. Bernd Hölzenbein Eintracht Frankfurt 420 8 0,38 160
13. Fritz Walter VfB Stuttgart
Waldhof Mannheim
348 17 0,45 157
14. Thomas Allofs Fortuna Düsseldorf
1. FC Kaiserslautern
1. FC Köln
378 3 0,39 148
15. Bernd Nickel Eintracht Frankfurt 425 9 0,33 141
16. Mario Gómez VfB Stuttgart
FC Bayern München
236 ? 0,58 138
17. Uwe Seeler Hamburger SV 239 3 0,57 137
18. Horst Hrubesch Borussia Dortmund
Hamburger SV
Rot-Weiss Essen
224 7 0,61 136
19. Stefan Kießling Bayer Leverkusen
1. FC Nürnberg
345 ? 0,39 135
20. Giovane Elber VfB Stuttgart
FC Bayern München
260 0 0,51 133
21. Rudi Völler Werder Bremen
TSV 1860 München
Bayer L‘kusen
232 4 0,57 132
22. Michael Zorc Borussia Dortmund 462 49 0,28 131
23. Karl Allgöwer VfB Stuttgart 338 13 0,38 129
24. Dieter Hoeneß VfB Stuttgart
FC Bayern München
291 2 0,44 127
25. Martin Max Borussia M‘gladbach
FC Schalke 04
TSV 1860 München
Hansa Rostock
396 6 0,32 126
26. Georg Volkert Borussia Dortmund 410 31 0,30 125
27. Frank Mill VfB Stuttgart 387 8 0,32 123
28. Herbert Laumen Werder Bremen
1. FC Kaiserslautern
Borussia M‘gladbach
266 0 0,45 121
Lothar Matthäus Borussia M‘gladbach
FC Bayern München
464 30 0,26 121
Miroslav Klose 1. FC Kaiserslautern
Werder Bremen
FC Bayern München
307 ? 0,39 121
31. Roland Wohlfarth MSV Duisburg
FC Bayern München
287 2 0,42 120
32. Bernd Rupp Werder Bremen
1. FC Köln
Borussia M‘gladbach
274 0 0,43 119
Ronnie Worm MSV Duisburg
Eintracht Braunschweig
380 0 0.31 119
34. Pierre Littbarski 1. FC Köln 406 14 0,29 116
35. Lothar Emmerich Borussia Dortmund 183 9 0,63 115
36. Rainer Geye 1. FC Kaiserslautern
Fortuna Düsseldorf
485 6 0,23 113
37. Kevin Kuranyi VfB Stuttgart
FC Schalke 04
261 ? 0,43 111
38. Jürgen Grabowski Eintracht Frankfurt 441 15 0,25 110
Jürgen Klinsmann VfB Stuttgart
FC Bayern München
221 4 0,50 110
Andreas Möller Eintracht Frankfurt
FC Schalke 04
Borussia Dortmund
429 8 0,26 110
41. Fredi Bobic Hertha BSC Berlin
Borussia Dortmund
VfB Stuttgart
Hannover 96
285 0 0,38 108
42. Uwe Rahn Eintracht Frankfurt
Hertha BSC Berlin
1. FC Köln
Borussia M‘gladbach
Fortuna Düsseldorf
318 7 0,34 107
Klaus Toppmöller 1. FC Kaiserslautern 204 4 0,52 107
43. Ailton Werder Bremen
FC Schalke 04
Hamburger SV
MSV Duisburg
219 17 0,48 106
Stéphane Chapuisat Borussia Dortmund
Bayer Uerdingen
228 2 0,46 106
Christian Schreier Fortuna Düsseldorf
VfL Bochum
Bayer L‘kusen
330 20 0,32 106
46. Bruno Labbadia Werder Bremen
Hamburger SV
1. FC Köln
1. FC Kaiserslautern
FC Bayern München
Arminia Bielefeld
328 1 0,31 103
47. Marco Bode Werder Bremen 379 0 0,27 101
48. Thomas von Heesen Hamburger SV
Arminia Bielefeld
377 5 0,27 100
49. Franz Brungs Hertha BSC Berlin
Borussia Dortmund
1. FC Nürnberg
235 0 0,42 98
Bum Kun Cha Eintracht Frankfurt
Bayer L‘kusen
308 0 0,32 98
Erwin Kostedde Werder Bremen
Hertha BSC Berlin
Borussia Dortmund
MSV Duisburg
Kickers Offenbach
219 0 0,45 98
Mehmet Scholl Karlsruher SC
Bayern München
392 11 0,25 98

Stand: 23. Mai 2015

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Ich erzähle nie von früher

Warum mag man, unabhängig von seiner Vereinsvorliebe, bestimmte Typen und andere wiederum nicht? Das hat wohl mit so etwas wie der sozialen Intelligenz der Massen zu tun. Man muss jemanden nicht kennen, um beurteilen zu können, ob man ihn mag oder nicht. Eigentlich reicht es, ihn ein paar Sätze sprechen zu hören. Da gibt es so Fälle wie Rudi Völler, durchaus ein je nach Sichtweise „Schlitzohr“ oder eigentlich „Betrüger“ in seiner aktiven Zeit: Die Masse weiß trotzdem, dass er kein linker Typ ist, mag ihn, und hat wahrscheinlich recht damit. Dann gibt es so einen Typen wie Klaus Augenthaler. Eigentlich ein „Bayernschwein“, noch dazu einer, der auch mal eben jenem Rudi Völler das Bein bricht, wenn es gerade in die eigenen Pläne passt. Und trotzdem ist auch Klaus Augenthaler eher beliebt bei den Leuten. Wiederum wirkt die soziale Intelligenz der Masse. Augenthaler ist keiner, der hinterum agiert, ist kein Selbstdarsteller und auch keiner, der andere in die Pfanne hauen würde. Er wirkt einfach aufrichtig, und was noch wichtiger ist, er erzählt selten alten Sermon [Link leider tot], hier in Form von Anekdoten von „früher“:

Hat es Sie als Spieler genervt, wenn Ihre Trainer von alten Zeiten erzählt haben?

Ich habe es einmal erlebt. Jupp Heynckes hat als Trainer bei den Bayern immer von Uwe Rahn gesprochen, der unter ihm in Mönchengladbach Fußballer des Jahres geworden ist: Uwe hat dies gemacht, Uwe hat jenes gemacht. Ich weiß doch, was die Jungs gedacht haben: Dann soll er den Uwe Rahn eben holen. Nein, das mach ich nicht.

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