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Schlagwort: Wolfgang Funkel

Das erste Mal im Stadion

Eigentlich dachte ich, ich hätte das schon längst aufgeschrieben. Im Zuge der „Blogparade“ von elfgegenelf (mit weiteren Texten dort) fiel mir aber auf, dass das nicht der Fall ist. Deshalb hier gerne mein Beitrag zu dieser Blogparade, „Das erste Mal im Stadion“.

Es war der 24. Oktober 1986, zu jener Zeit waren gerade Austauschschüler aus England an unserer Schule. Die Mutter meines besten Freundes dachte, nicht ganz dumm, dass so etwas wie Fußball gucken vielleicht eine bessere Aktivität wäre als ins Theater oder ins Kino zu gehen, weil man dafür kein Deutsch verstehen muss, was Engländer ohnehin selten tun, aber zufällig zusammengewürfelte Schüler aus England dann schon mal gar nicht. Also packte sie ihren Sohn, dessen Austauschschüler und aus welchen Gründen, weiß ich nicht mehr, auch mich in ihren VW Jetta und düste die unglaublich weite Strecke (etwa 20km) bis nach Uerdingen über die Autobahn. Das war vor allem deshalb gut, weil ich aus einer fußballfernen Familie stammend — meine Eltern schauten sich zwar manchmal Spiele von mir an, aber rein aus dem Umstand heraus, dass sie ja ohnehin dort waren, um mich dorthin zu bringen, nicht, weil sie das Spiel interessiert hätte — sonst wohl noch Jahre hätte warten müssen, bis ich das erste Mal in ein Stadion gekommen wäre.

Herbst also und dann noch ein Spiel unter der Woche und somit abends. Gleich die volle Dröhnung an Fußball: ein Flutlichtspiel am nebelgeschwängerten Niederrhein. Die Grotenburg war damals, in den Augen eines Schuljungen, ein ehrfurchteinflößendes Gebäude (und es ist ein Jammer, wie verfallen sie heute dasteht), so dass es auch egal gewesen wäre, wenn gar kein Spiel stattgefunden hätte.


Allein schon sich inmitten dieser Massen an Menschen zu befinden, auch wenn die Statistik zum Spiel — die muss falsch sein — von gerade einmal 7.300 Zuschauern spricht, deren Atem dampfte und die auch ohne Fangesänge ein laut vernehmbares Raunen und Röhren von sich gaben, wie es auf Parties klingt, wenn plötzlich die Musik ausgeht, nur eben in tausendfacher Verstärkung, war überwältigend und vor allem eine völlig neue Erfahrung.

Noch dazu ist die Grotenburg in Krefeld ein besonderes Stadion, besteht sie doch aus vier völlig unterschiedlichen Tribünen bzw. Kurven. Die Haupttribüne weist im unteren Bereich Stehplätze auf, was auch unser Standort sein sollte, die Gegentribüne sieht zwar ähnlich, aber doch anders aus, nämlich ohne Stehbereich. Die Heimkurve schließt schnurgerade mit dem Verlauf des Fußballplatzes ab und ist relativ steil, oben prangt die Anzeigetafel, ob damals schon, weiß ich nicht mehr, während auf der Gästeseite die Kurve aus einer tatsächlichen Kurve besteht. Ganz old school, damals natürlich noch young school, gebogen, mit der Möglichkeit, in diesem gebogenen freien Bereich Autos von Sponsoren oder sonstigen Werbekram abzustellen.

Es war ein Spiel des DFB-Pokals. Der damalige Bundesligist Bayer Uerdingen war in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen. Als Gegner war der 1. FC Nürnberg mit Andy Köpke im Tor angereist. Abgesehen von den Nationalspielern war mir keiner der Akteure bekannt und so sehe ich heute erst, dass ich in meinem ersten Spiel im Stadion Oliver Bierhoff auf Uerdinger Seite beim Fußballspielen zusah. Ein Omen?

Der teilte sich die Aufgaben im Angriff mit einem weiteren aus heutiger Sicht Star: Stefan Kuntz. Dazu die Funkel-Brüder, Matthias Herget und Werner Vollack im Tor. Nicht nur auf dem Papier eine bemerkenswerte Ansammlung von Könnern ihres Fachs, sieht man vielleicht von Bierhoff ab, der damals noch nicht als Kopfballungeheuer auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Auf Nürnberger Seite wie erwähnt der erst spätere Nationaltorwart Andy Köpke, welcher in der Schlussminute noch mit glatt Rot vom Platz fliegen sollte. Warum, das geben meine Synapsen leider nicht mehr her, aber wie die vom Schiedsrichter hochgehaltene Rote Karte im intensiven Flutlicht glänzte, dieses Bild kommt mir schon noch vor Augen, und im akustischen Gedächtnis höre ich die Heimzuschauer hämisch bis freudig klatschen. Damit hatte die Partie nämlich einen Abschluss gefunden und Uerdingen war eine Runde weiter.

Wie überhaupt die Sinneserfahrungen bei diesem erste Mal im Stadion viel interessanter waren als das Spiel an sich. Dass tatsächlich so ein Profispiel genauso aussieht, wie man es von den Amateurspielen kannte, dass die nicht in Ballnähe befindlichen Spieler gemächlich rumtrabten, all das war schon Sensation genug. Hinzu kam der schwer zu fassende Umstand, dass es all diese Leute aus dem Fernsehen wirklich gab, etwas, was man sich bis dahin nicht so richtig hatte vorstellen können.

Nürnberg ging durch Roland Grahammer in Führung, Bierhoff und Wolfgang Funkel drehten den Spielstand zum 2:1 fürs Heimteam, ehe noch ein späterer Weltmeister, Stefan Reuter, für den Club wieder ausglich. In meiner Erinnerung fiel das Siegtor für Uerdingen, wieder Wolfgang Funkel, in der letzten Spielminute und hatte irgendetwas mit Köpkes Roter Karte zu tun. Wie die Statistik zeigt, war dem aber nicht so. Funkel traf schon in der 76. Minute. Wie man sich überhaupt natürlich sehr glücklich schätzen konnte, keinem 0:0 beizuwohnen, sondern a) einem Spiel mit fünf Toren und b) einem Pokalspiel, wo es eben immer um alles geht, was man dem Spielverlauf auch anmerkte.

Obwohl dieses Spiel von einer nicht mal fünfstelligen Zuschauerzahl besucht wurde, fabrizierte es eine derartig mitreißende Atmosphäre mit bleibender Wirkung, dass es nicht einfach nur „das erste Mal im Stadion“ war, sondern der Anfang einer bis heute währenden Begeisterung für das Passivfußballern, an dunklen Abenden, bei Flutlicht und mit einer raunenden Masse im Hintergrund, die schlohweißen Netze an den Torstangen feierlich strahlend.

Ein Hoch auf den Schüleraustausch.

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Die Stimmen werden weniger

Kein Nachruf: Jochen Hageleit ist tot, wie es Zechbauer gestern hier mitteilte.

Selten passte die Vokabel „sonor“ besser zu einer Stimme als zu jener von Jochen Hageleit, die wohl allen noch im Ohr ist. Selbst wer ihn nicht kannte, wird ihn hier im Video sofort an der Stimme erkennen (diese Aussage darf allerdings nicht nach Kriterien der Logik bewertet werden). Da über ihn seltsamerweise nicht mal ein Wikipedia-Eintrag existiert, enden leider auch die hiesigen ausschweifenden Darstellungen dazu, an welchen WM und welchen legendären Bundesliga-Spielen er als Reporter teilgenommen hat.

Die Diskussionen, die in den letzten Tagen geführt werden, ob ein Journalist Stadionsprecher sein oder eine Buchvorstellung moderieren darf, oder — so wie hier Hageleit — die Saison-Eröffnung von Rot-Weiß Oberhausen leiten darf, sollte man nicht ausgerechnet angesichts des Ablebens von Hageleit neu beflammen, jedenfalls nicht an dieser Stelle.

Das hier eingebettete Video zeigt ihn bei eben jener Saisoneröffnung des fabulösen Fußballclubs Rot-Weiß Oberhausen vor der Saison 1983/84, bei der die Spieler alle brav in ihren Trikots und in kurzen Hosen vor den (erstaunlich vielen) Oberhausener Fans aufmarschieren und ebenso erstaunlich eloquent wirken — die meisten jedenfalls.

Das Outfit von Jochen Hageleit in diesem Video wäre mal wieder ein Fall für eine Doppelseite bei den 11 Freunden, darum soll es aber ebenso wenig gehen. Im weiter unten verlinkten Video von der Saisoneröffnung nur ein Jahr später sieht er dann übrigens auch wieder aus wie ein Mensch.

Erklingt seine Stimme, hat man doch — falls man es hat — sofort die späten Nachmittage bei Oma und leckerem Kuchen, bei Borussia Mönchengladbach gegen Waldhof Mannheim, heruntergelassene Stutzen ohne Schienbeinschoner und vor allem die schlecht animierten Männchen im Vorspann zur Auswahl des Tor des Monats vor dem geistigen Auge und Ohr. Dies stellt allerdings eine äußerst egozentrische Erinnerung dar, denn was er geleistet hat, wird damit nicht gewürdigt. Bei welchen WM und EM er dabei war, ist hier wie gesagt nicht bekannt, ganz sicher aber war er bei der Tragödie im Heysel-Stadion anwesend.

Das Video zur Saisoneröffnung in Oberhausen:



Ein wesentlich besseres Video, hauptsächlich im Dialog mit dem gerade dann in die 2. Liga zu Rot-Weiß Oberhausen gewechselten Manni Burgsmüller gibt es ebenfalls, ist aber nicht zur Einbettung freigegeben.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Stimmen, die man heutzutage bei sky, Sat1 und den Öffentlich-Rechtlichen vernimmt, alle nicht jene Erinnerungswerte besitzen werden, wie man sie bei Rolf Kramer, Manni Breuckmann und eben jenem Jochen Hageleit hat, was aber nach sehr kurzem Nachdenken auch logisch ist, da sie nun mal jetzt sprechen und nicht in den eigenen Jugendtagen.

Leider ist hier auch kaum etwas darüber bekannt, ob Hageleit eigentlich ein „Guter“ war, im Sinne seiner fachlichen Qualitäten, oder ob er wie Werner Hansch zwar wundervolle Bilder in den Übertragungshimmel malen konnte, aber taktisch-strategisch überhaupt nichts vom Spiel zu vermitteln wusste. Was wiederum, falls es so war, daran gelegen haben könnte, dass es früher auch kaum Taktik gab. De mortuis nihil nisi bene.

Au revoir, sonorer Jochen Hageleit.

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Ewige Eigentorschützenliste der Bundesliga

Nr. Spieler Vereine Eigentore
1. Manfred Kaltz Hamburger SV 6
Nikolce Noveski FSV Mainz 05 6
3. Per Röntved Werder Bremen 5
3. Franz Beckenbauer Bayern München 4
Willi Entenmann VfB Stuttgart 4
Karlheinz Geils Werder Bremen
Hannover 96
4
Karim Haggui Bayer Leverkusen
Hannover 96
4
Tomasz Hajto FC Schalke 04
MSV Duisburg
4
Wilfried Hannes Borussia Mönchengladbach 4
Thomas Helmer Borussia Dortmund 4
Ditmar Jakobs Hamburger SV
MSV Duisburg
4
Uwe Kliemann Hertha BSC Berlin 4
Michael Klinkert Borussia Mönchengladbach 4
Per Merteseacker Hannover 96/
Werder Bremen
4
Ludwig Müller 1. FC Nürnberg
Borussia Mönchengladbach
4
Walter Oswald VfL Bochum 4
Marco Russ Eintracht Frankfurt 4
Gerd Zimmermann Fortuna Düsseldorf
Fortuna Köln
4
17. Frank Baumann Werder Bremen 3
Manfred Bockenfeld Werder Bremen
Waldhof Mannheim
3
Norbert Eder 1. FC Nürnberg
Bayern München
3
Atli Edvaldsson Fortuna Düsseldorf 3
Karl-Heinz Ferschl Hertha BSC
1. FC Nürnberg
3
Bernd Förster 1. FC Saarbrücken
VfB Stuttgart
3
Ingo Hertzsch Eintracht Frankfurt
Hamburger SV
3
Hendrik Herzog FC Schalke 04
SpVgg Unterhaching
3
Reiner Hollmann Eintracht Braunschweig
Rot-Weiß Oberhausen
3
Dirk Hupe Arminia Bielefeld 3
Jürgen Kalb Karlsruher SC
SV Darmstadt 98
3
Gerhard Kleppinger FC Schalke 04
Karlsruher SC
Bayer Uerdingen
3
Andreas Müller FC Schalke 04
VfB Stuttgart
3
Steven Cherundolo Hannover 96 3
Jens Nowotny Karlsruher SC
Bayer Leverkusen
3
Tomislav Piplica Energie Cottbus 3
Rob Reekers VfL Bochum 3
Dietmar Roth Eintracht Frankfurt 3
Günther Schäfer VfB Stuttgart 3
Stefan Schnoor Hamburger SV
VfL Wolfsburg
3
Georg Schwarzenbeck Bayern München 3
Klaus Senger FC Schalke 04
Fortuna Düsseldorf
Rot-Weiss Essen
3
Heinz Steinwedel Hannover 96 3
Josef Weikl Fortuna Düsseldorf 3
Lothar Woelk MSV Duisburg
VfL Bochum
3
Wolfgang Wolf 1. FC Kaiserslautern 3
Gerd Wörmer Rot-Weiss Essen
Rot-Weiß Oberhausen
3
44. Peter Anders Hannover 96 2
Patrik Andersson Borussia Mönchenladbach 2
Sladjan Asanin Borussia Mönchengladbach 2
Klaus Augenthaler Bayern München 2
Jörg Bach Fortuna Düsseldorf
SG Wattenscheid 09
2
Michael Ballack Bayer Leverkusen
Bayern München
2
Holger Ballwanz Hamburger SV
VfL Wolfsburg
2
Heiner Baltes Fortuna Düsseldorf 2
Karsten Baumann Borussia Dortmund
1. FC Köln
2
Steffen Baumgart Hansa Rostock 2
Dietmar Beiersdorfer Hamburger SV 2
Uwe Bindewald Eintracht Frankfurt 2
Manfred Bockenfeld Werder Bremen
Waldhof Mannheim
2
Hans Borg Eintracht Braunschweig 2
Thomas Brunner 1. FC Nürnberg 2
- - -
Dédé Borussia Dortmund 2
Martin Demichelis Bayern München 2
Mirko Dickhaut Eintracht Frankfurt 2
Bernard Dietz MSV Duisburg 2
Rolf Dohmen Karlsruher SC 2
Stefan Effenberg Borussia Mönchengladbach 2
Stefan Emmerling MSV Duisburg
SG Wattenscheid 09
2
Willi Ertz Borussia Neunkirchen 2
Ralf Falkenmayer Eintracht Frankfurt 2
Andreas Fischer Hamburger SV 2
Karlheinz Förster VfB Stuttgart 2
Manuel Friedrich Bayer Leverkusen 2
Milan Fukal Hamburger SV 2
Wolfgang Funkel Bayer Uerdingen
1. FC Kaiserslautern
2
Erwin Galeski VfL Bochum 2
Jürgen Gelsdorf Bayer Leverkusen 2
Andreas Gielchen MSV Duisburg 2
Willi Giesemann Hamburger SV 2
Richard Golz Hamburger SV
SC Freiburg
2
Uwe Grauer SSV Ulm 1846 2
Stefan Groß Karlsruher SC 2
Frank Hartmann 1. FC Köln
SG Wattenscheid 09
2
Michael Hartmann Hertha BSC Berlin 2
Christian Hausmann Bayer Leverkusen 2
Werner Heck 1. FC Saarbrücken
1. FC Nürnberg
2
Jörg Heinrich Borussia Dortmund 2
Thomas Hengen Karlsruher SC 2
Lars Hermel SC Freiburg 2
Torben Hoffmann TSV 1860 München
Bayer Leverkusen
2
Andre Hofschneider TSV 1860 München
Hansa Rostock
2
Horst-Dieter Höttges Werder Bremen 2
Faruk Hajdurovic Energie Cottbus 2
Simon Jentzsch TSV 1860 München 2
Jens Jeremies TSV 1860 München
Bayern München
2
Peter Kaack Eintracht Braunschweig 2
Raymond Kalla VfL Bochum 2
Vlado Kasalo 1. FC Nürnberg 2
Thomas Kempe MSV Duisburg
VfL Bochum
2
Peter Klimke Bayer Leverkusen 2
Stefan Klos Borussia Dortmund 2
Jürgen Kohler Bayern München 2
Egon Köhnen Fortuna Düsseldorf 2
Andreas Köpke Eintracht Frankfurt 2
Robert Kovac Bayer Leverkusen 2
Marijan Kovacevic Hamburger SV
VfL Wolfsburg
2
Armin Kraaz Eintracht Frankfurt 2
Martin Kree VfL Bochum 2
Helmut Kremers FC Schalke 04 2
Oliver Kreuzer Karlsruher SC
Bayern München
2
Mladen Krstajic Werder Bremen
FC Schalke 04
2
Samuel Kuffour Bayern München 2
Marco Kurz TSV 1860 München 2
Michael Kutzop Kickers Offenbach 2
Thomas Langbein SG Wattenscheid 09 2
Otto Laszig Hannover 96 2
Thomas Linke FC Schalke 04
Bayern München
2
Max Lorenz Eintracht Braunschweig
Werder Bremen
2
Ludovic Magnin VfB Stuttgart 2
Marcel Maltritz VfL Bochum
VfL Wolfsburg
2
Werner Mangold 1. FC Kaiserslautern 2
Marcelo Pletsch Borussia Mönchengladbach 2
Josef Marx Karlsruher SC 2
Lothar Matthäus Borussia Mönchengladbach
Bayern München
2
Franz Merkhoffer Eintracht Braunschweig 2
Erich Miß Wuppertaler SV 2
Norbert Nachtweih Bayern München 2
Thomas Paulus 1. FC Nürnberg 2
Michael Preetz Hertha BSC Berlin 2
Christoph Preuß Eintracht Frankfurt
VfL Bochum
2
Dieter Pulter 1. FC Kaiserslautern 2
Friedel Rausch FC Schalke 04 2
Oliver Reck Werder Bremen 2
Ricardo Costa VfL Wolfsburg 2
Rolf Rüssmann FC Schalke 04
Borussia Dortmund
2
Hans Sarpei VfL Wolfsburg 2
Matthias Scherz 1. FC Köln 2
Hans-Günter Schimmöller Hertha BSC Berlin 2
Matthias Schipper FC Schalke 04 2
Gerd Schneider 1. FC Kaiserslautern 2
Martin Schneider Borussia Mönchengladbach 2
Willi Schulz FC Schalke 04
Hamburger SV
2
Erich Seckler Bayer Leverkusen 2
Thomas Seeliger TSV 1860 München
Fortuna Düsseldorf
2
Moses Sichone 1. FC Köln
Alemannia Aachen
2
Jürgen Sobieray FC Schalke 04 2
Axel Sundermann VfL Bochum
SC Freiburg
2
Michael Tarnat MSV Duisburg
Bayern München
2
Dick van Burik Hertha BSC Berlin 2
Arie van Lent Werder Bremen
Eintracht Frankfurt
2
Mirko Votava Werder Bremen 2
Timo Wenzel 1. FC Kaiserslautern
VfB Stuttgart
2
Andre Winkhold Borussia Mönchengladbach 2
Uwe Witt Hertha BSC Berlin 2
Christian Wörns Bayer Leverkusen 2

Stand 20. Februar 2012

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Ewige Elfmeterschützen der Bundesliga

Nr. Spieler Vereine Tore
1. Manfred Kaltz Hamburger SV 53
2. Gerd Müller FC Bayern München 51
3. Michael Zorc Borussia Dortmund 49
4. Horst-Dieter Höttges Werder Bremen 40
5. Paul Breitner Eintracht Braunschweig
FC Bayern München
31
Wilfried Hannes FC Schalke 04
Borussia Mönchengladbach
31
Georg Volkert Hamburger SV
1. FC Nürnberg
VfB Stuttgart
31
8. Stefan Kuntz 1. FC Kaiserslautern
Arminia Bielefeld
VfL Bochum
Bayer Uerdingen
30
Lothar Matthäus Borussia Mönchengladbach
FC Bayern München
30
10. Günter Netzer Borussia Mönchengladbach 28
Sejad Salihovic TSG Hoffenheim 28
12. Hans-Jörg Butt Hamburger SV
Bayer Leverkusen
26
13. Werner Lorant 1. FC Saarbrücken
Eintracht Frankfurt
22
14. Ingo Anderbrügge FC Schalke 04 20
Rainer Bonhof Hertha BSC Berlin
1. FC Köln
Borussia Mönchengladbach
20
Christian Schreier Fortuna Düsseldorf
VfL Bochum
Bayer Leverkusen
20
17. Toni Polster 1. FC Köln
Borussia Mönchengladbach
19
Arnold Schütz Werder Bremen 19
19. Krassimir Balakov VfB Stuttgart 18
Andreas Brehme 1. FC Kaiserslautern 18
Stefan Effenberg Borussia Mönchengladbach
FC Bayern München
VfL Wolfsburg
18
Friedhelm Funkel 1. FC Kaiserslautern
Bayer Uerdingen
18
Lothar Huber Borussia Dortmund 18
Bernd Lehmann MSV Duisburg 18
25. Ailton Werder Bremen
FC Schalke 04
17
Michael Kutzop Werder Bremen
Kickers Offenbach
17
Manfred Ritschel 1. FC Kaiserslautern
Kickers Offenbach
17
Jürgen Röber Werder Bremen
Bayer Leverkusen
17
Fritz Walter VfB Stuttgart
Waldhof Mannheim
17
30. Hans-Joachim Abel FC Schalke 04
VfL Bochum
16
Thomas Häßler TSV 1860 München
Karlsruher SC
Borussia Dortmund
16
Uwe Reinders Werder Bremen 16
Lothar Ulsaß Eintracht Braunschweig 16
34. Jürgen Grabowski Eintracht Frankfurt 15
Martin Kree VfL Bochum
Bayer Leverkusen
15
Marcelinho Hertha BSC Berlin 15
Ludwig Nolden MSV Duisburg 15
Frank Ordenewitz Werder Bremen
1. FC Köln
15
Rafael van der Vaart Hamburger SV 15
40. Rodolfo Cardoso Werder Bremen
Hamburger SV
SC Freiburg
14
Andreas Herzog Werder Bremen 14
Ulf Kirsten Bayer Leverkusen 14
Pierre Littbarski 1. FC Köln 14
Ludwig Müller Hertha BSC Berlin
1. FC Nürnberg
Borussia Mönchengladbach
14
45. Karl Allgöwer VfB Stuttgart 13
Werner Balte VfL Bochum 13
Wolfgang Funkel 1. FC Kaiserslautern
Bayer Uerdingen
13
Szasbolcs Huszti VfB Stuttgart
Borussia Mönchengladbach
13
Klaus-Dieter Sieloff VfB Stuttgart
Borussia Mönchengladbach
13
Olaf Thon FC Schalke 04
FC Bayern München
13
Horst Weyerich 1. FC Nürnberg 13
52. Dieter Bast Rot-Weiss Essen
VfL Bochum
12
Horst Heldt TSV 1860 München
Eintracht Frankfurt
VfB Stuttgart
12
Jupp Heynckes Hannover 96
Borussia Mönchengladbach
12
Lorenz Horr Hertha BSC Berlin 12
Jürgen Kalb Eintracht Frankfurt
SV Darmstadt 98
12
Karl-Heinz Körbel Eintracht Frankfurt 12
Ata Lameck VfL Bochum 12
Hannes Löhr 1. FC Köln 12
Frank Pagelsdorf Borussia Dortmund
Arminia Bielefeld
12
Karl-Heinz Struth Karlsruher SC
Fortuna Köln
12

Stand 24. Mai 2015

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Das Hui Buh des Bundesliga-Fußballs

Jenes „Who is Who“ findet sich in der Geschichte von Bayer Uerdingen. In der Geschichte des KFC Uerdingen jedenfalls findet es sich nicht. Wenn man aber liest, wer alles schon bei Bayer Uerdingen spielte, bevor es ihn zu größeren Vereinen zog, dann kann man schon eine ordentliche Bundesliga-Elf zusammenstellen (und die weniger bekannten Namen sind jetzt noch rausgestrichen):

Oliver Bierhoff
Rudi Bommer
Manfred Burgsmüller
Stéphane Chapuisat
Bernd Dreher
Holger Fach
Wolfgang Funkel
Friedhelm Funkel
Sergej Gorlukowitsch
Jan Heintze
Siegfried Held
Matthias Herget
Simon Jentzsch
Stefan Kuntz
Brian Laudrup
Marek Lesniak
Erik Meijer
Stephan Paßlack
Wolfgang Rolff
Wolfgang Schäfer
Ludger van de Loo
Marcel Witeczek
Claus-Dieter Wollitz

Herausstechend natürlich: Brian Laudrup und Stephane Chapuisat. Aber auch mit dem anderen Gemüse hätte man zur jeweiligen Zeit durchaus etwas reißen können. Wer wusste schon, dass Stefan Kuntz mal in Uerdingen spielte, von Manfred Burgsmüller ganz zu schweigen?

Grundsätzlich wäre das nicht erwähnenswert: Wer hat nicht schon alles bei Bayern München gespielt? Mindestens das Hans Clarin des Bundesligafußballs. Wer hat nicht schon alles bei Borussia Mönchengladbach gespielt? Eine ganze Menge fähiger Leute, würde man meinen und läge damit nicht falsch.

Im Falle von Bayer Uerdingen ist es aber erwähnenswert ist, weil Bayer Uerdingen nie über den Status der kleinen Stiefschwester von Bayer Leverkusen hinauskam. Und ja, ich weiß, dass früher beide Vereine gleichberechtigt nebeneinander existierten und auch mit ähnlich hohen Beträgen vom Konzern gefördert wurden. Dass Uerdingen aber neben einem Pokalsieg nur diverse Aufstiege in seiner Erfolgsliste aufführen kann, sagt doch alles, wenn nicht noch mehr.

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