Wenn nicht jetzt, warum nicht?

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kicker: Sie waren ebenso 24, als Sie zu Newcastle wechselten. War der Zeitpunkt dafür richtig?

Hamann: Er war genau richtig. Ein Jahr vorher wäre zu früh gewesen, ein, zwei Jahre mehr und es wäre zu spät gewesen.

Und hier hat Didi Hamann völlig recht, denn bekanntlich begann nur anderthalb Jahre nach Hamanns Wechsel zu Newcastle der dritte Weltkrieg, ausgelöst vom Konflikt zwischen Großbritannien und Deutchland, der die Einreise als Deutscher nach Großbritannien völlig unmöglich machte, wollte man nicht Leib und Leben riskieren.

Ein Jahr vor dem Wechsel war das Risiko an verseuchtem Toastbrot zu sterben noch zu groß, wir erinnern uns an Maurice Banach, der nach dem Verzehr des von Mitgliedern der Untergrundorganisation „Vorwärts Kornharpen“ illegal eingeschleusten britischen Toastbrots an starken Sehstörungen litt und schließlich notgeschlachtet werden musste.

Wir danken wieder einmal dem Kicker für seine tiefschürfenden Analysen. „Gestern zu früh, morgen zu spät.“ Wer sind wir eigentlich, dass wir da widersprechen wollen? Jedenfalls nicht Robert Huth oder Oleg Blochin.

8 Kommentare

  1. trainer, der maurice-banach-spruch ist völlig daneben.

  2. Seit einigen Minuten hat Mladen Petric fürs erste die Chance vertan, demnächst mal nach England zu wechseln.

  3. Geschmacklos!

  4. Stimmt, der ist wirklich daneben. Ich hätte Escobar erwähnen sollen, um die tatsächliche und nicht nur eingebildete Gefahr zu betonen.

  5. Geschmacklos? Nun, ja, hier wurde eben keine Grenzüberschreitung ausgelassen, dafür war aber auch keine Zeit, weil es sonst zu spät gewesen wäre. Es fehlte in dieser Geschichte eigentlich nur noch eine Schlingensiefartige Verbindung zum Flug nach England des tapferen Rudolf Hess, der SPÄT aber auch FRÜH erfolgte, wie der kicker damals im Stürmer berichtete. Bei mir geschah aber etwas ganz anderes: Maurice Banach tauchte plötzlich wieder auf. Er wurde durch diese Überzeichnung eine lebendige Erinnerung, die mich zu einer tränenseligen google-Recherche veleitete und mich direkt in das heilige Bild-Archiv führte, wo Frau Banach, 15 Jahre nach seinem Tod, ihr erstes Exklusiv-Interview gab und erzählte, dass sie am Unfallort seine Goldkette gefunden habe. Es folgten noch andere Geschichte, etwa die, dass es absolut klar wäre, dass sie, nun 40 Jahre alt, Krebs habe, Ihr Sohn aus zweiter Ehe wie Maurice Stürmer sei und begeistert Fußball spiele etc.pp Es war die wohl schlimmste Geschichte, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich werde sie nicht verlinken, nein. Ich hoffe nur, dass Trainer Baade weiss, was er da ausgelöst hat. Mit einer einfachen Entschuldigung ist es da nicht getan. Ich bin tatsächlich durch eine Texthölle gegangen, um Maurice Banach zu erinnern.

    RIP
    Maurice

  6. ich weiß noch: damals, ich war eigentlich noch gar kein fußballfan, sympathisierte ich mit dem fc. warum? weil mein vater köln-fan war und ich immerhin dort geboren. das reicht einem 11jährigen ja (fußball guckte ich mir trotzdem nie an). mit meinem vater damals im auto zu einem handballspiel unterwegs, als im radio die nachricht von banachs tod kam. ich hatte bis dahin so ein bißchen von ihm mitbekommen (kölner presse…) und war also der festen meinung, daß maurice banach der beste spieler der welt sei. so ungefähr. ich war also tief getroffen, ebenso mein vater.

    und sowas wühlt der trainer hier einfach im vorbeigehen auf. mit einer bemerkung zu britischem toastbrot und notschlachtungen. bitte, ich bin sonst auch zyniker, aber doch nicht bei maurice banach!

  7. hoffentlich endest du auch an nem brückenpfeiler du vollpfosten

    schäm dich so über einen wie banach zu reden

    absolutes armutszeugnis



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