20 Jahre jucken, endlich vorbei oder: Also doch

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Als Schiedsrichter will Merk höchstens noch einmal bei Benefizspielen auflaufen: „Aber ich würde mich mehr freuen, als Mitspieler eingeladen zu werden. Es hat mich immer gejuckt, wenn der Ball an mir vorbeigelaufen ist.“

Also doch. Also doch. Also doch. Also doch. Also doch. Also doch.

Schiedsrichter sind verhinderte Fußballspieler. Menschen, die krumme Beine, kein Talent, ein schlechtes Auge, einen sozialen Makel oder irgendeinen anderen Grund haben, warum sie nicht selbst Fußball spielen. Es hat ihn immer gejuckt. Nein. Nein, das darf nicht sein, dass der Weltwurst-Schiedsrichter des Jahres (remember IFFHS) 200x und 200x und 200x eigentlich doch lieber selbst gespielt hätte. Müssen wir uns also das Gepfeife und das Rumgeklugscheiße und das Selbst-Geproduziere immer von denen anhören, die keinen Freistoß (auch nicht in 20 Jahren) im Winkel versenken konnten, weil sie es einfach nicht konnten?

Klar danken wir ihnen, sie machen das Spiel erst möglich (weil die eigentlichen Teilnehmer aber auch zu doof sind, sich selbst zu arrangieren, etwas, was es in den meisten anderen Lebensbereichen nicht gibt), aber dass sie dann doch nur die Kröpfchen der Fußballwelt sind, ist schon erschütternd. Besonders, wenn es um Dr. Markus Merk geht, der, wie gesagt, Weltschiedsrichter des Tages ist. Äh, des morgigen Tages.

(Stimmbandtraining muss jetzt nicht weiter erwähnt werden. Hat er halt gemacht.)

2 Kommentare

  1. Ich trauer ihm keine Sekunde nach!
    Und der Hinweis vom Trainer ist gut!
    Braucht es noch mehr Beweise? Nein!

  2. Pingback: Trainer Baade » Blackout der unverzeihlichen Art:



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