Alliterationen alle?

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Dass der werte Herr inzwischen immer häufiger die Pfoten von den Alliterationen lässt, hat sich herumgesprochen. Im Spiel mit Namen ist er aber immer noch aktiv wie eh und je, wenn heute sogar mal ein wenig versteckter. Dennoch nicht zu übersehen, die alte Schule des Überschriftenbaus.

Ein Großer für Köln: Petit

Bliebe die Frage, ob Köln nicht noch jeden klein gekriegt hat.

9 Kommentare

  1. Der kleine Prinz in Köln? Ich finde es schön, das ist wie im Märchen. Hoffentlich geht es auch gut. Der erste spektakuläre Transfer der Saison, wenn wir so wollen.

  2. Ich find Lehmann bei diesem Dorfklub auch schon gar nicht so unspektakulär. Aber ein Stammspieler der EM, der nicht gerade aus Holland stammt, der in die Bundesliga wechselt, das hat schon was.

    Man könnte meinen, wenn sogar der 1. FC Köln das bezahlen kann, wer braucht da noch mehr Geld vom Fernsehen? Oder ist der womöglich gar nicht so teuer, weil er womöglich auch gar nicht so gut ist?

  3. Petit ist sehr gut, auch nicht billig, vielleicht wollte er nach Köln, um das Zentrum der Bewegung etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, ja, weil er Lissabon, Madrid und Barcelona and all these tiny bars schon kannte. Petit wird uns mit seinem Lebenswandel überraschen. Das ist zu hoffen. Ergo: Er ist insgeheim wegen der aufgeschlossenen Queerkultur nach Köln gekommen!

    Bitte auch hier weiter denken…

    http://www.trainer-baade.de/?p=168

  4. Un petit poème.

  5. Petit est un grand Flankengeber, c‘est important pour Cologne. cologne, cologne, le merde du dome. C‘est vrai???

  6. „Nach starken Leistungen in der Champions League hatte er 2006 sogar Angebote von Manchester United und Olympique Lyon, gelandet ist er 2008 schließlich in Köln.“

    So flach die Überschrift auch ist (obwohl mir sowas, ganz ehrlich, gefällt): Der Unterton in diesem Satz ist wunderbar.

  7. Trainer, ich möchte mal als einstiger Bauer von ausgeklügelten Überschriften im Print-Geschäft und heutiger stolzer Fabrikant von Sprachmätzchen, der seine Titeleien im Blog mit viel Lust und Liebe betreibt, eine handwerkliche Anmerkung machen. Der Kicker quirlt Sachen, die so gar nicht gehen. Mir ist schon klar, dass es sich bei dem Vorwurf nur um eine Petitesse handelt. Aber das heißt ja nicht, dass man sich nicht damit beschäftigen kann (wenn man solche Sachen mag).

    Zum fraglichen Beispiel wäre zu sagen: Erstens wird ein enormes Wissen vorausgesetzt: nicht nur Französischkenntnisse, sondern die Info, wieso der Mann im Fußballsport unter diesem Namen bekannt geworden ist, obwohl er Armando Gonçalves Teixeira heißt. Ein Portugiese mit einem französischen Nennnamen. Nun kommen wir zum Logikproblem. Faktum eins: Senhor Petit ist 1,78 Meter (sagt Wikipedia) und damit weder groß noch klein. Faktum zwei: Im europäischen Fußball spielt er zwar eine Rolle (als Stammspieler einer Nationalmannschaft). Aber neben den Stars des Teams wirkt er nur wie ein Wasserträger. Worin besteht die Größe? Antwort: allenfalls in seiner gönnerhaften Einschätzung, dass es mit dem 1. FC in diesem Jahr aufwärts geht. Mit anderen Worten: Die Überschrift ist sehr gequält, weil jemand glaubte, der Kontrast zwischen Groß und Petit käme schon ganz alleine als witzig rüber. Immer nach dem Motto: Wir Insider kennen uns aus.

    Wenn ich an einer Überschrift für diese Geschichte gebastelt hätte, hätte ich es mit „eine kleine Sensation“ versucht. Denn darum handelt es sich tatsächlich, wenn ein Bundesliga-Aufsteiger Spieler von einem solchen Format verpflichten kann.

  8. Find ich auch viel besser.

  9. Ich auch!



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