Heute vor 15.341 Tagen

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Man könnte auch 42 Jahre dazu sagen.

Ganz schön spät im Jahr, ganz schön spät in der damals wohl nicht so reglementierten Saison. Mich wundert es ein bisschen, dass ich nirgendwo im Blogos-Quarium davon lese, nicht mal den ordentlichen Chronisten von Thor Waterschei hat das zu einem Beitrag motiviert:

Gebt mir ein W.

Gebt mir ein E.

Gebt mir ein M.

Gebt mir ein B.

Gebt mir ein L.

Gebt mir ein E.

Gebt mir ein Ypsilon!

Dann geb ich Euch diesen Originalartikel jenes Tages, aus englischer Perspektive. Jaja, der junge Beckenbauer, ob das nicht mal ein Fehler war.

In Ermangelung eigener Erlebnisse aus dieser Zeit, vor allem aber in Ermangelung jener DVD mit dem gesamten Spiel, mit der ich sukzessive Lücken wie 1972! und das WM-Finale von 1974 sowie den Gähner von „Jahrhundertspiel“ schließe, bleibt das alles, was ich dazu zu sagen habe. Außer dass der letzte Satz des Beitrags natürlich nicht stimmt. Höchstens für jenen Tag.

5 Kommentare

  1. Du scheinst noch sehr jung zu sein, Trainer. Blättere hier mal durch, um alle „Lücken“ zu schließen. In Ermangelung quasi…

    http://www.hoerzu.de/

  2. Naja werter Trainer, der Eintrag wurde gewissermaßen etwas vorverlegt.

    http://www.thor-waterschei.com/2008/07/rache-fr-tilkowski.html

  3. Und hier kommt ein echtes Schmankerl – die Times hat nämlich ihre Archive geöffnet und bietet Kopien etlicher Artikel an, die während des Turniers 1966 erschienen sind:

    http://tinyurl.com/wembley1966

    (Wie schön, dass man bei Tinyurl inzwischen Wunschkürzel eingeben kann.)

    Wenn ihr auf den Link klickt, gelangt ihr zu einer Übersichtsseite, und von dort aus geht es dann mit weiteren Klicks zu den Kopien aus verschiedenen Printausgaben vom Sommer 1966. Das sind wahre Schätze, und ich habe stundenlang in ihnen gestöbert. Viel Spaß!

  4. Oha, darin kann man sich tatsächlich wilfenderweise verlieren. Gefährlich.

    Höchst interessant, vielen Dank.

  5. Es gab an diesem Tag noch einen Verlierer, der in dem Tumult um die Begeisterung der Engländer und dem Ärger der Deutschen ganz in Vergessenheit geraten ist. Der beste englische Angriffsspieler jener Jahre, Jimmy Greaves, saß auf der Bank und soll nach dem Schlusspfiff ziemlich unfroh ausgesehen haben. Denn ausgerechnet sein Ersatzmann Geoff Hurst stand im Rampenlicht. Greaves hatte sich in der Vorrunde verletzt und wurde von Ramsey nicht mehr gebracht, obwohl er wieder fit war. Er gehört in der Reihe der zu Unrecht in die Tiefen des Archivs abgerutschten Sportler, die man immer erst würdigt, wenn sie tot sind. Siehe: George Best, der als Nordire nie eine Chance hatte, bei Weltmeisterschaften zu glänzen. Das wäre übrigens meine Einlassung zu der Loser-Geschichte neulich über Maldini und Ballack. Gegen Best und Greaves sind die beiden wahre Zwerge in der Loser-Landschaft.



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