Alpay — ein Mann sieht Rot, Rot und Rot

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Die Strafe ist noch viel zu gering. 6 Spiele wurde er nach seinen Tritten gegen die Schweizer gesperrt. Danach hat er in Interviews beteuert, dass er daran arbeiten wird, sich im Griff zu haben. Neben einer Rüpelei letztens in — ich glaube — Hamburg bekam er am vergangenen Wochenende wieder die Gelb-Rote Karte und prügelte sich am Dienstag darauf im Training mit einem Mitspieler.

Ja, wie viele Gelegenheiten will man diesem Mann ohne Frustrationstoleranz noch einräumen?

Die Vereinsführung hat ihm das Angebot gemacht, dass er sich von Experten der Stressbewältigung helfen lässt, was er abgelehnt hat. Wie kann man sowas noch akzeptieren? Stattdessen wieder, aus seiner Sicht sicher ernst gemeinte, Lippenbekenntnisse, dass er sich bessern will.

Aber offensichtlich ist doch, dass er es alleine nicht schafft. Nach den 6 Spielen Sperre, spätestens, schaut man sich seine Vita an, hätte das auch schon eher passieren dürfen, hätte er einsehen müssen, dass er es alleine nicht schafft. Dass ein Verein so etwas durchgehen lässt, ist äußerst naiv und gegenüber den Teamkollegen schon fahrlässig. Ich würde solch einen Mann nicht mehr aufstellen, bis er durch eine unabhängige Stelle nachgewiesen hat, dass er ein Verhaltenstraining erfolgreich absolviert hat.

Und die FIFA sollte auch noch mal die Strafe verdoppeln, einfach weil er sich selbst nach diesem Urteil kein bißchen verändert hat — der gute Fairplay-Preissieger der EM 1996.

6 Kommentare

  1. *Insider-Mode On* Der Alpay geht mir echt auf den Weckes *Insider-Mode Off*

  2. Aber ist besagter Weckes, anders als Alpay, nicht eigentlich Holländer?

  3. schon mal was von alexander madlung (berlin) gehört? der junge hat kürzlich 3 platzverweise in einem monat geholt!!! (inkl. europapokal).

    und zum thema alpay: der wurde nach der EM in der türkei fast umgebracht wegen seines nicht-fouls. gut möglich, dass er dadurch nen psychischen schaden bekommen hat und deswegen jetzt eher mal zulangt, um es seinen „kritikern von damals“ zu zeigen.

  4. Aber ein einfacher (bzw. in dem Fall dreifacher) Platzverweis ist noch mal was anderes als Tätlichkeiten en masse. Nach dem Spiel, vor dem Spiel, im Training etc. pp.

    Und die Gründe, warum er so geworden ist, sind doch egal (zumindest für die Entscheidung, ihn weiter aufzustellen oder nicht), was zählt, ist das Verhalten. Und wenn ich der Trainer von ihm wäre, würde ich ihn einfach nicht mehr aufstellen: Sicherheitsrisiko.



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